Seit mehr als fünf Jahrzehnten steht die BMW 3er Reihe für sportliche Fahrfreude, unverwechselbares Design und konsequenten technischen Fortschritt. Mit mehr als 18 Millionen verkauften Einheiten ist sie das erfolgreichste Modell der Marke BMW. Die achte Generation bringt die Innovationen der Neuen Klasse erstmals in den Kern der Marke – vollelektrisch als BMW i3 und mit hocheffizienten Ottomotoren samt 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie. Design, Antrieb, Fahrdynamik und der Weg in die Serie: Vier Perspektiven zeigen, was sich mit dieser Generation ändert – und was unverwechselbar BMW 3er bleibt.
Was verändert die Neue Klasse für den neuen BMW 3er?
Warum ist die achte Generation ein neues Kapitel für den BMW 3er?
1975 lief im Stammwerk München der erste BMW 3er vom Band. Daraus wurde das erfolgreichste Modell, das die Marke je gebaut hat – ein Erbe, dem jede neue Generation verpflichtet ist. Die achte antwortet mit einem technologischen Weitsprung: Die Innovationen der Neuen Klasse, eingeführt mit dem BMW iX3, erreichen jetzt das Herz der Modellpalette. Mit dem neuen BMW i3 feiert der erste vollelektrische BMW 3er seine Premiere. Dazu kommen Modelle mit hocheffizienten Ottomotoren und 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie.
Wie ernst es die BMW Group mit der Technologieoffenheit meint, zeigt das Portfolio. Der BMW i3 50 xDrive leistet 345 kW/469 PS, beschleunigt in 4,7 Sekunden auf 100 km/h und kommt auf bis zu 912 Kilometer Reichweite (WLTP)1. Dank 800-Volt-Technologie lädt er mit bis zu 400 kW – in zehn Minuten Energie für bis zu 423 Kilometer. Der BMW i3 40 xDrive bietet 275 kW/374 PS und bis zu 710 Kilometer1. Bei den Verbrennern markiert der BMW M350 xDrive den Einstieg in die Welt von BMW M: 3,0-Liter-Reihensechszylinder, 326 kW/443 PS, in 4,1 Sekunden auf 100 km/h. Die Vierzylindermodelle BMW 318 und BMW 320 vervollständigen das Angebot zum Marktstart.
Was macht das Design sofort als BMW 3er erkennbar?
Mit der Neuen Klasse startet BMW in eine komplett neue Designsprache. Sie baut auf der Heritage der Marke auf, entwickelt den BMW 3er aber nach vorne – und lässt jedem Modell bewusst Raum für einen eigenen Charakter. Im neuen BMW 3er trifft diese Formensprache auf die selbstbewussten Proportionen einer sportlichen Limousine: modernes 2,5-Box-Design, langer Radstand, kurze Überhänge, markante Flächen. Kraftvoll geformte Radhäuser und kurze Überhänge betonen den sportlichen Stand. Das nach hinten gezogene Greenhouse ist ein weiteres charakteristisches Merkmal, und die tiefe Charakterlinie an der Seite rückt den optischen Schwerpunkt näher an die Straße.
An der Front sind zwei Design-Ikonen neu interpretiert: BMW Niere und Doppelscheinwerfer verschmelzen zu einer grafischen Einheit und zeigen eine Symbiose aus Geometrie und Licht. Die horizontal ausgerichtete Leuchtsignatur erstreckt sich fast über die gesamte Front. Eine präzise Konturbeleuchtung unterstreicht die optische Tiefenwirkung der BMW Niere. Das Heck setzt ein eigenes Statement: Die stark horizontal ausgerichteten Heckleuchten verfügen über eine neue dreidimensionale Lichtsignatur und reichen weit in die markanten Schultern hinein; zwei Lichtelemente pro Seite zeigen die bekannte L-Form bisheriger BMW Heckleuchten in neuer, abstrahierter Form. Eine Designsprache, unabhängig vom Antrieb – der vollelektrische BMW i3 und seine Schwestermodelle mit Verbrennungsmotor unterscheiden sich lediglich in Details, die dem jeweiligen Antriebskonzept Rechnung tragen. Das Räderportfolio reicht beim BMW i3 von 19 bis 21 Zoll, bei den Verbrennern von 18 bis 20 Zoll.
Wie funktioniert Fahrfreude über alle Antriebsarten hinweg?
Ein großer Teil der Antwort steckt in der Software. Alle neuen BMW 3er Modelle verfügen über eine neuentwickelte Elektronik- und Softwarearchitektur. Technologisches Herzstück ist der BMW Driving Stack – das integrierte Hardware- und Software-System, das alle fahrrelevanten Funktionen ganzheitlich koordiniert. Im vollelektrischen BMW i3 prägt das Superbrain Heart of Joy gemeinsam mit dem Driving Stack BMW Dynamic Performance Control das vollkommen neue Fahrerlebnis. Speziell für die sechste Generation der vollelektrischen Antriebsarchitektur entwickelt, vereint es erstmals sämtliche Antriebs- und Fahrdynamikfunktionen in einem Steuergerät und regelt zehnmal schneller als bisherige Systeme. Ein Ergebnis ist der Soft-Stop: der sanfteste Anhaltevorgang in der Geschichte von BMW. Die Verbrennermodelle nutzen einen eigenen, über Jahrzehnte optimierten BMW Driving Stack, exakt auf diese Antriebsart ausgelegt.
Die Hardware zieht mit. Gegenüber dem Vorgänger hat der neue BMW 3er einen längeren Radstand und vergrößerte Spurweiten vorn und hinten; die nahezu ausgeglichene Achslastverteilung bleibt Voraussetzung für agiles Handling. Die Doppelgelenk-Federbeinvorderachse ist mit einer höheren Nachlaufstrecke und überarbeiteter Elastokinematik versehen, die Fünflenker-Hinterachse verfügt über eine neue Auslegung mit geänderter Vorlaufstrecke und erhöhtem Radsturz, hochvorgespannte Stabilisatorlager an beiden Achsen optimieren Wankabstützung und Stabilisierung. Eine neue Lenkübersetzung ermöglicht eine noch feinfühligere Steuerung, das weiterentwickelte integrierte Bremssystem sorgt durch eindeutige Pedal-Rückmeldung und klare Dosierbarkeit für ein gesteigertes Sicherheitsgefühl. An der Spitze der Verbrenner steht der BMW M350 xDrive mit dem neuen Drift Moment: Mit der Aktivierung über das Zentral-Display verlagert die Fahrerin oder der Fahrer die Antriebskraft vollständig auf die Hinterräder – ein Fahrgefühl, das bisher nur High-Performance-Modellen der BMW M GmbH vorbehalten war.
Wie kommt der neue BMW 3er von der Teststrecke in die Serie?
Lange bevor das erste Kundenfahrzeug gebaut wird, muss sich der neue BMW 3er beweisen – virtuell und real. Die finale fahrdynamische Abstimmung absolvierten Prototypen im BMW Group Wintertestzentrum Arjeplog in Schweden. Schneebedeckte Straßen und präparierte Flächen auf zugefrorenen Seen schaffen dort ideale Bedingungen: Die niedrigen Reibwerte erlauben es, das Zusammenspiel der elektronischen Regelsysteme unter exakt reproduzierbaren Bedingungen zu testen, zu analysieren und zu optimieren. Weiter ging es auf dem Nürburgring. Den Abschluss bildeten die Abstimmungsfahrten im Erprobungszentrum der BMW Group im südfranzösischen Miramas, wo vom Hochgeschwindigkeitsoval bis zum Handlingkurs unterschiedliche Streckenprofile und Fahrbahnbeläge aller Art zur Verfügung stehen. Fahrfreude, Querdynamik und Fahrkomfort standen dabei im Fokus.
Die Serienfertigung beginnt dort, wo die Geschichte ihren Anfang nahm. Der vollelektrische BMW i3 läuft seit August 2026 im BMW Group Werk München vom Band. Rund 650 Millionen Euro flossen zuvor in moderne, digitalisierte Produktionsstrukturen – auf rund einem Drittel der Grundfläche des Werksgeländes entstanden ein neuer Karosseriebau, eine hochmoderne Fahrzeugmontage sowie zusätzliche Logistikflächen, während weiterhin bis zu 1.000 Fahrzeuge täglich das Werk verließen. Ab 2027 baut München ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge. Die Verbrennermodelle entstehen ab November 2026 im BMW Group Werk Dingolfing, gemeinsam mit BMW 4er und BMW 5er auf einer flexiblen Linie; die Kernkomponenten beider Antriebsarten liefert das BMW Group Werk Steyr. Digitale Werkzeuge ziehen sich durch alles: Vom virtuellen Zwilling bis zur Echtzeit-Datenanalyse kommen in Planung, Produktion, Qualitätssicherung und Logistik digitale Technologien und Künstliche Intelligenz konsequent zum Einsatz. Im neuen Werk Irlbach-Straßkirchen, das ab Oktober 2026 die Hochvoltbatterien liefert, kombiniert die Herstellung der Gen6 Hochvoltbatterien einen konsequenten Null-Fehler-Ansatz mit digitalen Zwillingen bei Planung und Optimierung der Fertigungsprozesse sowie lückenlosen Inline-Qualitätsprüfungen.
Wohin sich der neue BMW 3er von hier aus entwickelt.
Kurz gefasst: eine neue Designsprache, ein neues digitales Nutzererlebnis, eine neue Dimension der Fahrdynamik und modernste Antriebstechnologie. Oder, wie es Entwicklungsvorstand Dr. Joachim Post formuliert: der beste BMW 3er aller Zeiten. Und es kommt noch mehr. Die Plug-in-Hybrid-Variante ergänzt das Portfolio im Laufe des kommenden Jahres, 2027 folgt der BMW i3 M60 xDrive, ab 2027 ermöglichen neue Assistenzfunktionen navigationsgeführtes, teilautomatisiertes Fahren im urbanen Raum – und mit dem BMW i3 Touring steht bereits ein weiteres Modell aus München in Aussicht.
Häufig gestellte Fragen zum neuen BMW 3er.
Ja, der BMW M350 xDrive wird von einem Reihensechszylinder angetrieben. Er ist mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Technik ausgestattet und leistet 326 kW/443 PS.
Der BMW i3 50 xDrive hat eine Reichweite von bis zu 912 km (WLTP)1, sein Energieverbrauch liegt bei 18,0–13,4 kWh/100 km. Der BMW i3 40 xDrive bietet eine Reichweite von bis zu 710 km (WLTP)1 bei einem Energieverbrauch von 17,9–14,3 kWh/100 km.
Der BMW i3 ist ein Modell der Neuen Klasse. Diese verfügt immer über BMW eDrive der 6. Generation, 800-Volt-Technologie und Hochvoltbatterien mit neuen Rundzellen.
Unabhängig von der Antriebsart bieten alle BMW 3er innovative SAE-Level-2-Fahrerassistenzsysteme und aktive Sicherheitsfunktionen mit erheblichen Verbesserungen, Funktionserweiterungen und BMW Symbiotic Drive.
Der Drift Moment steht im Laufe des Jahres 2027 zur Verfügung und wird dann per Software Update auch in bereits ausgelieferten Fahrzeugen aktiviert.
1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP ermittelt. Die tatsächlichen Werte sind abhängig von unterschiedlichen Faktoren, z. B. Beladung, Fahrstil, Strecke, Witterung, Nebenverbraucher (u. a. Klimatisierung), Bereifung und Alterungszustand der Batterie.