Investor Relations

Investor Relations.

+++ Kein Verdacht gegenüber BMW Group auf unerlaubte Abschalteinrichtungen +++ EU-Kommission betritt kartellrechtliches Neuland +++ Zustimmung zu Vergleich, nachdem Anschuldigungen weitgehend fallen gelassen wurden +++ Selbstanzeige war keine Option für die BMW Group +++ Keinerlei Einfluss der Gespräche auf Produktentscheidungen des Unternehmens und damit keinerlei Nachteile für Kunden +++ BMW Group ging von Anfang an eigenen Weg bei der Abgas-Nachbehandlung +++

 

München. Die EU-Kommission hat nach einer umfangreichen Stellungnahme der BMW Group ihre Anschuldigungen zu Kartellrechtsverstößen weitgehend fallen lassen. Vor dem Hintergrund der weitgehenden Rücknahme der ursprünglichen Vorwürfe hat der Vorstand der BMW AG einem von der EU-Kommission angebotenen Vergleich zugestimmt, der dieses Verfahren beendet.

Kein Verdacht gegenüber BMW Group wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen
Wichtig ist für die BMW Group insbesondere ein Aspekt: Die EU-Kommission hat nochmals bestätigt, dass die mit dem vorliegenden Vergleich abgeschlossene Untersuchung allein mögliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht betraf. Auch laut Bußgeldbescheid der EU-Kommission gibt es keine Hinweise darauf, dass es zu einer Abstimmung zwischen den Parteien bezüglich des Einsatzes verbotener Abschalteinrichtungen zur Manipulation von Abgastests gekommen wäre. Der Vorwurf einer unzulässigen Manipulation der Abgasreinigung stand und steht bei der BMW Group also nicht im Raum.

Eine verminderte und gesetzeswidrige Abgasreinigung wurde von der BMW Group im Unterschied zu Wettbewerbern zu keinem Zeitpunkt in Erwägung gezogen.

ZUM ARTIKEL

+++ BMW Group erzielt im ersten Halbjahr mit 1.339.080 Fahrzeugen Absatzzuwachs von +39,1% gegenüber Vorjahr +++ Absatzplus im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 +7,1% +++ Absatzsteigerung bei allen Marken und in allen Weltregionen +++ Auslieferungen elektrifizierter Fahrzeuge mehr als verdoppelt (153.267 Fahrzeuge, +148,5%) +++ Pieter Nota: „Starker Absatz im ersten Halbjahr – weiter auf Wachstumskurs bei konsequenter Elektrifizierung“ +++

 

München. Mit 1.339.080 ausgelieferten Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce (+39,1%) hat die BMW Group das erste Halbjahr 2021 mit einem neuen Bestwert abgeschlossen. Alle Marken haben in den ersten sechs Monaten ein Absatzplus erzielt. Das Unternehmen konnte in den ersten beiden Quartalen den Absatz in allen Weltregionen steigern. Auch im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 liegt der Absatz der BMW Group im ersten Halbjahr mit +7,1% klar im Plus.

„Wir sind auf Kurs, in diesem Jahr ein solides und profitables Absatzwachstum zu erzielen“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Dank unseres starken Modell­portfolios, einer weltweit hohen Kundennachfrage sowie unserer exzellenten operativen Leistung konnten wir im ersten Halbjahr 2021 einen neuen Bestwert beim Absatz erzielen. Besonders erfreulich ist, dass wir den Absatz unserer elektrifizierten Fahrzeuge mehr als verdoppeln konnten“, so Nota weiter.

ZUM ARTIKEL

+++ Höchste Ansprüche an Flexibilität: Alle Antriebsvarianten auf einem Band +++ Erfolgreiche Transformation der Werke der BMW Group in Richtung E-Mobilität und Digitalisierung +++ Mitte des Jahrzehnts bereits die Hälfte des Produktionsvolumens in Dingolfing elektrifiziert +++ Nedeljkovic: „Setzen uns anspruchsvolle Ziele für die nachhaltigste Produktion“ +++

 

Dingolfing. Seit heute läuft die Serienfertigung des vollelektrischen BMW iX* in Dingolfing. In dem Werk in Niederbayern laufen damit Fahrzeuge mit allen Antriebsvarianten, also Verbrenner, Plugin-Hybride und vollelektrische Modelle vom gleichen Band. Milan Nedeljkovic, Produktionsvorstand der BMW AG: „Mit dem Anlauf des BMW iX* haben wir einen weiteren Meilenstein im Ausbau der Elektrifizierung erreicht. Unser Produktionsnetzwerk beweist damit die erfolgreiche Transformation in Richtung Elektromobilität und Digitalisierung.“

Der BMW iX* wird im größten europäischen Produktionswerk der BMW Group auf einer Montagelinie flexibel im Mix mit Fahrzeugen der BMW 5er, 7er und 8er Reihe gebaut. Um diese Flexibilität und Antriebsvielfalt darstellen zu können, wurde die Dingolfinger Fahrzeugmontage erweitert und umstrukturiert. Insgesamt investierte die BMW Group für den BMW iX* im Dingolfinger Fahrzeugwerk mehr als 400 Millionen Euro. Viele der Umbau- und Strukturmaßnahmen für den BMW iX* kommen bereits den Nachfolgegenerationen des BMW 7er und 5er zugute, die in den nächsten Jahren in Dingolfing vom Band laufen. Für beide Modellreihen sind ebenfalls vollelektrische Varianten angekündigt.

 

*Verbrauchs-/Emissionsangaben:
BMW iX xDrive40: Stromverbrauch in kWh/100 km: 22,5-19,4 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km
BMW iX xDrive50: Stromverbrauch in kWh/100 km: 23,0-19,8 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km
BMW i4 eDrive40: Stromverbrauch in kWh/100 km: 20-16 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km

ZUM ARTIKEL

Warum in BMW investieren?

ERSTKLASSIGE INDIVIDUELLE MOBILITÄT – Wir sind Vorreiter und setzten Standards für die individuelle Premium Mobilität von Morgen. Sie verbindet Freude und Verantwortung ohne Kompromisse.

NACHHALTIGKEIT – Die BMW Group ist ein ganzheitlich nachhaltiges Unternehmen, das Verantwortung für eine nachhaltige zukünftige Mobilität übernimmt. Jede Investition in BMW ist eine nachhaltige Investition.

INNOVATION & FLEXIBILITÄT– Die BMW Group ist ein Innovationspionier in der Automobilindustrie. Unser Geschäftsmodell basiert auf ständiger Transformation und Flexibilität – erfolgreich seit über 100 Jahren.

ELEKTRIFIZIERUNG – Aufgrund unserer Flexibilität und der permanent erneuerten Werke werden wir ab 2023 ein überzeugendes Angebot an batterieelektrischen Fahrzeugen haben, das 90% unserer aktuellen Marktsegmente abdeckt.

DIGITALISIERUNG – Wir setzen Maßstäbe bei der Digitalisierung und Konnektivität unserer Fahrzeuge und nutzen unseren Wettbewerbsvorteil bei Remote Software Upgrades.

FINANZSTÄRKE – Wir bieten finanzielle Stabilität aufgrund unserer starken Bilanz und branchenführenden Kredit-Ratings*. Wir setzen uns ehrgeizige Rentabilitäts- und Cashflow-Ziele und sind ein verlässlicher Dividendenzahler.

*Beste Kredit-Ratings in Europa, zweitbeste Kreditratings weltweit

Auslieferungen BMW, MINI & Rolls-Royce.
Im Zusammenhang mit einer Überprüfung ihrer Verkäufe und der damit verbundenen Veröffentlichungspraktiken hat die BMW Group ihre Vertriebszahlen für Auslieferungen überprüft und festgestellt, dass bestimmte Auslieferungen nicht für die richtigen Zeiträume gemeldet wurden. Die BMW Group hat die Daten für Auslieferungen rückblickend für die Vorjahre überarbeitet. Weitere Informationen hierzu finden sich im BMW Group Bericht 2020 auf Seite 128 f.

BMW Group Absatzverteilung in Hauptregionen.
Automobilabsatz per 31. März 2021.

Dividende für die Geschäftsjahre 2017 - 2020.
(Je Stammaktie in €)

In g CO2 / km; EU einschließlich Norwegen und Island.
Seit 2018 Wert gemäß Umstellung auf WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) und auf den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) zurückgerechnet.
* Wert (interne Berechnung) berücksichtigt die in den regulatorischen Vorgaben definierten Flexibilitäten: Phase-In mit 5 g / km, Supercredits BEV / PHEV mit 7,5 g / km und Öko-Innovationen mit 2,4 g / km.

CO2-Emissionen Neuwagenflotte Europa.

Management Zusammenfassung.
Erwartungen der BMW Group im Jahr 2021.

Konzern.

  • Ergebnis vor Steuern: deutlicher Anstieg
  • Mitarbeiter am Jahresende: leichter Rückgang
  • Frauenanteil in Führungsfunktionen in der BMW Group: leichter Anstieg

Segment Motorräder.

  • Auslieferungen: solider Anstieg
  • EBIT-Marge: 8 bis 10%
  • Return on Capital Employed2: deutlicher Anstieg

Segment Automobile.

  • Auslieferungen: solider Anstieg
  • Anteil elektrifizierter Fahrzeuge an den Auslieferungen: deutlicher Anstieg
  • CO2-Emissionen EU-Neuwagenflotte1: deutliche Reduzierung
  • CO2-Emissionen je produziertes Fahrzeug: moderate Reduzierung
  • EBIT-Marge: 7 bis 9%3
  • Return on Capital Employed2: deutlicher Anstieg

Segment Finanzdienstleistungen.

  • Return on Equity (RoE): 12 bis 15%

Prognose auf Basis angepasster Werte; zur Definition der Prognosebandbreiten siehe Glossar BMW Group Bericht 2020.
1 EU einschließlich Norwegen und Island.
2 Die Prognose für den Return on Capital Employed (RoCE) für die Segmente Automobile und Motorräder stützt sich – abweichend von den übrigen bedeutsamsten Leistungsindikatoren – auf die Veränderung in Prozentpunkten.
Einschließlich der Anhebung des Korridors von 6-8% um ca. einen Prozentpunkt aufgrund der Neubewertung der Rückstellung für das laufende EU-Kartellverfahren.

Die unverändert bestehende Ungewissheit über den weiteren Verlauf und die Folgen der Corona-Pandemie erschwert eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung der BMW Group für das Jahr 2021.