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PressClub der BMW Group

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Unternehmensnews.

+++ Jährliche Produktionskapazität der BMW Shenyang Werke erhöht sich auf 830.000 Fahrzeuge. +++ Umsetzung der BMW iFACTORY-Strategie. LEAN.GREEN. DIGITAL. +++ „Industrial Metaverse“: erstes BMW Group Werk von Anfang an vollständig in der virtuellen Welt geplant und simuliert. +++ Auf E-Mobilität ausgerichtet fertigt das Werk Lydia den neuen BMW i3 +++  

 

Shenyang. Die BMW Group hat ihre Produktionskapazitäten in China mit der Eröffnung des Werk Lydia in Shenyang, China erweitert. Dieser deutliche Ausbau des Werkeverbunds von BMW Brilliance Automotive (BBA) ist ein aktuelles Beispiel für die BMW iFACTORY-Strategie und setzt im Kontext intelligenter und elektrischer Automobile neue Maßstäbe im zukunfts-
orientierten Fahrzeugbau. Mit seinen wegweisenden Digitalisierungs-
anwendungen beschreitet das Werk neue Wege und bestärkt damit den Führungsanspruch der BMW Group im globalen Automobilbau.

„Die BMW iFACTORY macht uns zu einem Vorreiter für die Automobil-
industrie. Das Werk Lydia ist digital geboren und vollständig auf E-Mobilität ausgerichtet“ sagte Milan Nedeljković, Vorstand der BMW AG für Produktion. Er betonte: „Die Flexibilität unserer Produktion auf die Anforderungen unserer Kunden zu reagieren setzt Maßstäbe im Wettbewerb. Das Werk Lydia ist ein gutes Beispiel dafür. Wir sind dort in der Lage, bis zu 100% Elektrofahrzeuge herzustellen. Zusammen mit den benachbarten Werken in Tiexi und Dadong wird Lydia eine wichtige Rolle bei der Beschleunigung der Produktion von elektrifizierten BMW in China spielen.“

+++ Ab 2025: Produktion der nächsten Generation von E-Antrieben im BMW Group Werk Steyr +++ Produktionskapazität von über 600.000 Einheiten jährlich +++ Rund eine Milliarde Euro Invest bis 2030 +++ BMW iFACTORY auch in Steyr: E-Antrieb aus einem CO2-neutralen Werk +++

 

 

Steyr. Ab 2025 werden in Steyr die E-Antriebe der nächsten Generation entstehen – und zwar in der Produktion und der Entwicklung. Damit geht das BMW Group Werk Steyr den Schritt in eine elektrifizierte Zukunft. Dieser Kompetenzausbau ist der BMW Group bis 2030 rund eine Milliarde Euro wert. Durch die deutliche Kapazitätserweiterung bleibt das Werk im oberösterreichischen Steyr weiterhin der führende Antriebsstandort der BMW Group. Das verkündete das Unternehmen im Rahmen einer Veranstaltung am 20. Juni.

Gebündelte Antriebskompetenz: neueste Generation der E-Antriebsmaschine kommt nach Steyr

„Seit über 40 Jahren entwickelt und fertigt dieses Werk Verbrennungsmotoren für unsere Marken BMW und MINI. Schon heute hat weltweit jedes zweite Fahrzeug der BMW Group ein Herz aus Steyr. Ab 2025 werden wir hier nun auch die nächste Generation von E-Antrieben entwickeln und produzieren“, erklärt Milan Nedeljković, Vorstand für Produktion der BMW AG. „Die langjährige Erfahrung und hohe Kompetenz im Bereich Antrieb machen das BMW Group Werk Steyr zum idealen Standort für die nachhaltige Mobilität der Zukunft“, führt Nedeljković im Rahmen des Projektstarts weiter aus.

Im Rahmen der Veranstaltung zur Projektankündigung ergänzte der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer: „Die Industrie ist ein wichtiger Partner, wenn es darum geht, den Standort Österreich zu stärken, Arbeitsplätze zu schaffen und die Innovation voranzutreiben. Sie ist ein Wegbereiter für einen effektiven und nachhaltig erfolgreichen Kampf gegen den Klimawandel. In all diesen Punkten ist die BMW Group in Österreich schon heute ein Vorzeigeunternehmen. Sie funktioniert wie ein starker Motor für eine nachhaltige Zukunft unseres Landes und beweist damit einmal mehr, dass Klimaschutz und Wirtschaftswachstum keinen Widerspruch darstellen, sondern Hand in Hand gehen können.“  

+++ Ab 2025 Serienproduktion der vollelektrischen Neuen Klasse +++ Weltweit erstes CO2-frei betriebenes Automobilwerk +++ Produktion ohne Einsatz fossiler Energieträger +++ Produktionsvorstand Nedeljković: „Wichtiger Kapazitätsbaustein für langfristiges Volumenwachstum“ +++ BMW iFACTORY kommt vollständig zur Umsetzung +++

 

München/Debrecen. Die BMW Group hat den Grundstein für ihr neues Werk im ungarischen Debrecen gelegt. Das Unternehmen investiert mehr als eine Milliarde Euro in den Standort, an dem 2025 die Serienproduktion für das erste vollelektrische Fahrzeug der Neuen Klasse starten wird. „Mit dem Werk Debrecen setzen wir neue Maßstäbe für hochinnovativen Fahrzeugbau“, sagte Milan Nedeljković, Produktionsvorstand der BMW AG, im Rahmen der Grundsteinlegung. „Dieses Werk ist state-of-the-art für Flexibilität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der gesamten Automobilindustrie.“

Die BMW Group verfolgt kontinuierlich den Kurs des profitablen Wachstums. „Das neue Werk in Ungarn spielt für die BMW Group und ihr Produktionsnetzwerk eine entscheidende Rolle bei der Transformation zur Elektromobilität“, sagte Nedeljković im ungarischen Debrecen. „Es bildet einen weiteren wichtigen Kapazitätsbaustein zur Deckung unseres langfristigen Volumenwachstums.“ Mit dem Aufbau weiterer Kapazitäten in Europa stärkt das Unternehmen die Balance der Produktionsvolumina zwischen den amerikanischen, chinesischen und europäischen Märkten.

+++ Geschlossener Materialkreislauf für Nickel, Lithium und Kobalt +++ Rohstoffe werden für die Produktion neuer Batteriezellen eingesetzt +++ CO2-Emissionen reduzieren sich im Vergleich zur Verwendung von Primärmaterial um rund 70% +++

 

München/Shenyang. Die BMW Group intensiviert ihr Engagement auf dem Weg zur Klimaneutralität und treibt die Verwendung von Sekundärmaterial im Rahmen von Recycling-Kreisläufen massiv voran. Das Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) hat in China erstmals einen geschlossenen Kreislauf zur Wiederverwendung der Rohstoffe Nickel, Lithium und Kobalt aus Hochvoltbatterien etabliert. Die Batterien stammen aus voll- und teilelektrischen Entwicklungsfahrzeugen, Testanlagen, Produktionsausschuss und künftig auch aus Altfahrzeugen. Damit legt das Unternehmen den Grundstein für einen zukunftsweisenden Materialkreislauf, der mit dem Hochlauf der E-Mobilität zunehmend an Bedeutung gewinnt. BBA arbeitet dafür mit einem lokalen Recyclingunternehmen zusammen, das ausrangierte Batterien zerlegt und mittels einer innovativen Technologie die Rohstoffe Nickel, Lithium und Kobalt aus den Batteriezellen zu einem hohen Prozentsatz zurückgewinnt. Die so gewonnenen Rohstoffe werden anschließend für die Produktion neuer Batteriezellen für die BMW Group verwendet. Der geschlossene Materialkreislauf schont den Verbrauch von Ressourcen und reduziert gleichzeitig die CO2-Emissionen im Vergleich zur Verwendung von neu abgebautem Primärmaterial um 70%.

Jochen Goller, Leiter der BMW Group Region China: „Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verknappung endlicher Ressourcen und steigender Rohstoffpreise ist es besonders wichtig, die Kreislaufwirtschaft zu fördern, den Anteil wiederverwendeter Materialien zu erhöhen und die Abhängigkeit von Rohstoffen zu verringern. In Zukunft wird die BMW Group das Recyclingkonzept in China weiter ausbauen, was nicht nur zum Umweltschutz beiträgt, sondern auch Chinas Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft effektiv unterstützt.“

+++ Genehmigungen für Inbetriebnahme der Fertigung in Parsdorf erteilt +++ Seriennahe Produktion von Mustern für die nächste Batteriezellgeneration +++ Produktionsstart Ende 2022 +++

 

München / Parsdorf. Im Herbst wird die BMW Group ihr Kompetenzzentrum für Batteriezellfertigung (Cell Manufacturing Competence Centre, CMCC) eröffnen. Mit dem jetzt erfolgten Abschluss des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens liegen die Voraussetzungen für die Inbetriebnahme einer seriennahen Produktion für Lithium-Ionen-Batteriezellen in dem Kompetenzzentrum in Parsdorf bei München vor. Auf rund 15.000 Quadratmetern wird die BMW Group dort die Industrialisierung künftiger Generationen von Hochleistungsbatteriezellen nachweisen. Die Pilotlinie im Kompetenzzentrum ermöglicht, die Wertschöpfungsprozesse der Zelle vollständig zu analysieren und zu verstehen. Das trägt dazu bei, zukünftige Lieferanten bei der Zellproduktion entsprechend den eigenen Vorgaben zu befähigen und damit die Produktion von Batteriezellen hinsichtlich Qualität, Leistung und Kosten weiter zu optimieren. Eine eigene Batteriezellfertigung in Großserie schließt das Unternehmen derzeit aus.

Markus Fallböhmer, Leiter der Motoren- und E-Antriebsproduktion bei der BMW Group: „Mit dem Kompetenzzentrum für Batteriezellfertigung in Parsdorf gehen wir den nächsten konsequenten Schritt, um den gesamten Wertschöpfungsprozess für Batteriezellen in seiner Tiefe zu durchdringen. Nach der erfolgreichen Implementierung des Kompetenzzentrum Batteriezelle, BCCC, fokussieren wir jetzt auf die Produktionsprozesse. Wir sichern die Produzierbarkeit von Lithium-Ionen-Batteriezellen unter Großseriengesichtspunkten bzgl. Qualität, Effizienz und Kosten ab.“

Innovativ hergestellter Korrosionsschutz und Mattlack verzichtet auf fossile Rohstoffe und senkt CO2-Emissionen um 40 Prozent

 

München. Mit innovativen Technologien forciert die BMW Group ihre Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit und nutzt bei der Karosserielackierung neue Möglichkeiten zur Ressourcenschonung und Emissionsreduzierung. Als erster Automobilhersteller weltweit verwendet die BMW Group in ihren europäischen Werken Mattlacke, die aus Biomasse anstelle von Erdöl hergestellt werden. In den BMW Group Werken Leipzig und Rosslyn (Südafrika) wird darüber hinaus nachhaltig produzierter Korrosionsschutzlack eingesetzt. Als Ausgangsstoff für die Lacke dienen nachwachsende Rohstoffe wie Bioabfälle oder Abfälle aus Kläranlagen. Die in einem TÜV-zertifizierten Verfahren ermittelten CO2-Einsparungen belaufen sich auf über 15.000 Tonnen CO2 im Zeitraum bis 2030.

„Mit der reduzierten Nutzung von fossilen Rohstoffen schonen wir natürliche Ressourcen und senken gleichzeitig die CO2-Emissionen. Dabei setzen wir in unserem Lieferantennetzwerk verstärkt auf Nachhaltigkeitsinnovationen“, sagt Joachim Post, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. „Die innovativen Lacke auf Basis von erneuerbaren Rohstoffen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“

+++ Zipse: „Stärke und Resilienz der BMW Group zeigen sich gerade in herausforderndem Umfeld“ +++ Konzern-EBT steigt auf 12,2 Mrd. € +++ Free Cashflow im Automobilsegment bei 4,8 Mrd. € +++ BEV-Absatz um knapp 150% gesteigert +++ Jahresprognose trotz hoher Volatilität bestätigt +++

 

München. Dank der anhaltend hohen Nachfrage nach ihren Premiumautomobilen hat die BMW Group im ersten Quartal 2022 ihre Wettbewerbsposition und ihre Profitabilität weiter stärken können.

Den Quartalsabschluss hat wie im Februar angekündigt die Vollkonsolidierung des chinesischen Joint Ventures BMW Brilliance Automotive Ltd. (BBA) positiv beeinflusst. Auch ohne diesen Einfluss spiegelten die Renditekennzahlen die finanzielle Stärke der BMW Group in einem volatilen Umfeld wider: Die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern (EBT-Marge) lag im ersten Quartal bei 39,3% (2021: 14,0%). Ohne die Neubewertung der bereits gehaltenen Anteile und Konsolidierungseffekte aus der Vollkonsolidierung von BBA erzielte die BMW Group eine Konzern-Umsatzrendite von 18,4%.

Ebenfalls renditestark präsentierte sich das Automobilsegment in den ersten drei Monaten: Die EBIT-Marge im Segment Automobile lag im Berichtszeitraum bei 8,9% (2021: 9,8%) und damit am oberen Ende des Zielkorridors für 2022. Ohne die Konsolidierungseffekte aus der Vollkonsolidierung von BBA beläuft sich die EBIT-Marge auf 13,2%.

+++ Zwei starke Säulen: BMW Group und Mercedes-Benz Mobility entwickeln Mobilitäts-Joint Ventures gezielt weiter +++ Stärkung der Multimobilität: FREE NOW als führende Multimobilitäts-App in Europa wird weiter wachsen +++ Das Joint Venture für elektrische Ladedienstleistungen, CHARGE NOW, plant weitere Kooperationen +++ Die gemeinsamen Mobilitäts-Joint Ventures verzeichnen im ersten Quartal 2022 30 Prozent mehr Transaktionen gegenüber Vorjahresquartal +++

 

Stuttgart/München, 03. Mai 2022. Mercedes-Benz Mobility und BMW Group beabsichtigen, ihr Gemeinschaftsunternehmen SHARE NOW an Stellantis zu veräußern. Eine entsprechende Vereinbarung haben die drei Unternehmen vor kurzem unterzeichnet und Stillschweigen über die Details der Transaktion vereinbart. Sie steht zudem unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

Die Veräußerung der Carsharing-Tochter zahlt auf die Neuausrichtung der Mobilitäts-Joint Ventures ein: Künftig wollen sich die Shareholder auf zwei zentrale Geschäftsfelder mit hohem Wachstumspotenzial konzentrieren: auf die digitale Multimobilität (FREE NOW) und auf digitale Dienstleistungen rund um das Laden von Elektrofahrzeugen (CHARGE NOW).

Gero Götzenberger, Direktor Strategie und Beteiligungen bei Mercedes-Benz Mobility: „Wir sind stolz darauf, mit car2go das Segment des Free-floating Carsharing begründet zu haben. Auch wenn sich Mercedes-Benz künftig stärker auf das Kerngeschäft im Luxussegment konzentriert, bleibt Carsharing ein wichtiger Bestandteil der urbanen Mobilität und bei FREE NOW ein wesentliches Element im Mobilitätsangebot. Mit FREE NOW und CHARGE NOW fokussieren wir auf zwei Wachstumsfelder, die unseren Kunden auch in Zukunft die ganze Bandbreite an Mobilitätsdienstleistungen bieten und den Ausbau der Elektromobilität unterstützen.“

+++ Innovative Software-Plattform zur Prozessautomatisierung in der Automobilfertigung gemeinsam entwickelt +++ Minderheitsbeteiligung erfolgt über BMW i Ventures +++ Technikvorstand Nedeljković: „Neue Maßstäbe in der digitalen Produktionssteuerung“

 

München/Mountain View (Kalifornien). Die BMW Group beteiligt sich an ihrem Partnerunternehmen Kinexon, mit dem sie seit langem die umfassende Digitalisierung ihres Produktionsnetzwerks erfolgreich vorantreibt. Über die konzerneigene Venture-Capital Gesellschaft BMW i Ventures hat der Premiumautomobilhersteller eine Minderheitsbeteiligung an dem innovativen Münchner Software-Unternehmen erworben, wie er an diesem Dienstag bekannt gab.

Um die hochkomplexen Prozesse im Automobilbau besser steuern zu können, hat die BMW Group gemeinsam mit Kinexon die durchgängige Softwareplattform IPS-i entwickelt, die unterschiedlichste Positionsdaten (RFID, UWB, RTLS, GPS) aufnehmen und in einen digitalen Zwilling übersetzen kann. Darauf aufbauend erkennt, überwacht und automatisiert die Software mit hoher Präzision beliebige Fertigungs- und Logistikprozesse.

 

+++ Umstellung auf Grünstrom gilt für Aluminium-Elektrolyse und Räderfertigung +++ Einsparung von bis zu 500.000 Tonnen CO2 pro Jahr +++ Pionierleistung: Erstes MINI Modell schon 2023 mit Aluminium-Rädern aus 70 Prozent Sekundärrohstoff +++

 

 

München. Die BMW Group verstärkt ihre Aktivitäten im Bereich der Nachhaltigkeit und setzt ab 2024 für die Marken BMW und MINI auf Aluminium-Gussräder, deren Produktion zu 100 Prozent mit Grünstrom erfolgt. Die BMW Group unternimmt damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zu ihrem Ziel, die nachhaltigste Lieferkette der gesamten Automobilindustrie aufzubauen. Die Umstellung gilt für die besonders energieintensive Elektrolyse bei der Herstellung von Aluminium sowie für das Gießen der Räder. Dazu wurden entsprechende Vereinbarungen mit allen Räderlieferanten der BMW Group getroffen.

Bisher entfallen rund fünf Prozent der in der Lieferkette auftretenden CO2-Emissionen auf die Räder. Diese reduzieren sich durch die Umstellung auf eine nachhaltigere Produktion mit Grünstrom um mehr als die Hälfte. Die BMW Group bezieht jährlich rund 10 Millionen Leichtmetallräder, von denen 95 Prozent Aluminium-Gussräder sind.

Einsparung von bis zu 500.000 Tonnen CO2 pro Jahr

Mit einer unabhängigen Prüfung kann die BMW Group den bewussten und nachhaltigen Umgang mit dem Werkstoff Aluminium seitens der beauftragten Produzenten garantieren und spart pro Jahr bis zu 500.000 Tonnen CO2 ein. „Grünstrom ist einer der größten Hebel zur Reduzierung der CO2-Emissionen in unserer Lieferkette. Wir haben bereits mehr als 400 Verträge mit unseren Lieferanten abgeschlossen, darunter auch Zulieferer von Rädern und Aluminium, in denen wir die Verwendung von Grünstrom vereinbart haben“, sagt Joachim Post, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk.

Aluminium weist gute Recycling-Eigenschaften auf und ist daher ideal für das Einschmelzen alter Räder im Sinne der Kreislaufwirtschaft geeignet. Auf diese Weise entfällt die energieintensive Elektrolyse bei der Primärrohstofferzeugung, gleichzeitig muss der Sekundärrohstoff den Premiumanforderungen der BMW Group hinsichtlich Qualität, Design, Sicherheit und mechanischen Eigenschaften standhalten. 

+++ BMW Group setzt in Q1 insgesamt 596.907 Einheiten ab +++ US-Markt mit +3,7% und 80.590 BMW und MINI Auslieferungen +++ BEV-Absatz in Q1 steigt um 149 Prozent +++ Pieter Nota: „Unser Fokus liegt auf dem Hochlauf der Elek­tro­­­-mobilität. Wir sind voll auf Kurs, um 2022 unsere ambitionierten Wachs­­­tumsziele für vollelektrische Fahrzeuge zu erfüllen“ +++ Konzern stellt Weichen für künftiges Vertriebsmodell in Europa +++ 

 

München. Die BMW Group hat den weltweiten Absatz an vollelektrischen BMW und MINI Fahrzeugen im ersten Quartal im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt (+149,2%). Insgesamt konnte der Konzern in den ersten drei Monaten des Jahres 596.907 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce absetzen. Über ihr breites Portfolio an An­triebs­arten, mit Produkten auf dem neuesten Stand der Technik und damit einer positiven Klimawirkung, konnte die BMW Group den welt­weit unter­schied­lichen Mobilitätsbedürfnissen ihrer Kunden Rechnung tragen. Im Ver­gleich zum Vorjahr, dem stärksten ersten Quartal der Unterneh­mensge­schichte, war der Absatz moderat rückläufig (-6,2%). Nach einem starken Jahresauftakt über­lagerten im weiteren Fort­gang des Quartals insbesondere die Auswirkungen der geopolitischen Lage in Osteuropa und die kurzfristig eingetre­tenen Auswirkungen der Covid Lockdowns in China in einem insgesamt hoch volatilen Umfeld den Geschäfts­­verlauf. Es ist dem Unternehmen jedoch ge­lungen, dies insgesamt gut abzufedern.

„Unser Fokus liegt klar auf dem Hochlauf der Elek­tromobilität. Es ist uns im ersten Quartal gelungen, hier unser hohes Wachstumstempo aus 2021 nochmals zu beschleunigen. Damit sind wir voll auf Kurs, um auch 2022 unsere ambitio­nier­­ten Wachs­­­tumsziele für vollelektrische Fahrzeuge zu erfüllen“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Die Nachfrage nach unseren emo­tiona­­len, innovativen Produkten mit einem breiten Antriebsmix, der alle Kundenbe­dürf­nisse abdeckt, ist weltweit hoch. Mit diesem starken Produkt­portfolio und dank unserer hohen Flexibilität und operativen Exzellenz gehen wir trotz eines herausfordern­den globalen Umfelds davon aus, für das Gesamtjahr 2022 einen Absatz auf Vorjahres­niveau zu erzielen“, so Nota weiter.

+++ Die BMW Group beteiligt sich am Schweizer Unternehmen Bcomp, das nachhaltige Leichtbaulösungen produziert. Partnerschaftliche Zusammenarbeit im Motorsport wird intensiviert, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit für Serienfahrzeuge beginnt +++

 

München/Mountain View (Kalifornien). Die BMW Group erweitert ihr Engagement auf dem Gebiet der nachhaltig, ressourcenschonend und aus natürlichen Materialien hergestellten Fahrzeug-Bauteile. Über seinen Venture Fonds BMW i Ventures investiert der Premium-Automobilhersteller jetzt in das Schweizer Cleantech-Unternehmen Bcomp, den führenden Hersteller von High-Performance-Verbundwerkstoffen aus Naturfasern. Gleichzeitig wird die Partnerschaft im Bereich des Motorsports ausgebaut. Bcomp wird offizieller BMW M Motorsport Partner beim Einsatz des neuen BMW M4 GT4. Darüber hinaus bilden die BMW Group Forschung und Bcomp eine Entwicklungskollaboration mit dem Ziel, einen höheren Anteil an nachwachsenden Rohstoffen für die Produktion von Komponenten in zukünftigen Fahrzeugmodellen zu nutzen.

Die innovativen Verstärkungslösungen der Firma Bcomp kamen bei BMW M Motorsport erstmals 2019 in der Formula E zum Einsatz. Mit einer Kühlwelle aus Flachs war der BMW iFE.20 der erste BMW-Rennwagen mit Teilen aus nachwachsenden Pflanzenfasern. Weiterhin konnten die von Bcomp entwickelten und aus Naturfaser-Verbundstoffen bestehenden Verstärkungslösungen powerRibs™ und ampliTex™ bereits bei den in der DTM eingesetzten Tourenwagen von BMW M Motorsport ausgewählte Komponenten aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) ersetzen. Diese Entwicklung unterstreicht die wichtige Rolle von BMW M Motorsport als Technologielabor für die BMW Group, die jetzt mit der Zusammenarbeit am BMW M4 GT4 fortgesetzt wird. Auf der Basis der im Rennsport gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen werden die neuen Materialtechnologien auch in BMW M Automobilen sowie in BMW M Performance Parts eingesetzt. „Nachhaltigkeit im Produkt gewinnt auch im Motorsport zunehmend an Bedeutung. Wir freuen uns daher, mit Bcomp als offiziellem BMW M Motorsport Partner für die Ausstattung des BMW M4 GT4 zusammenzuarbeiten“, sagt Franciscus van Meel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH.

+++ Ausblick: Mutige technologische Transformation und unternehmerischer Erfolg gehen auch 2022 Hand in Hand +++ Elektro-Hochlauf: 15 BEV-Modelle in Produktion +++ E-Mobilität: Neue Klasse beschleunigt Marktdurchdringung – BEV-Anteil von 50 Prozent bereits früher denkbar +++ Technologiesprung für Neue Klasse: Batteriezellen, automatisiertes Fahren, Zirkularität und Digitalisierung der nächsten Generation +++ Lean, Green, Digital: Neue Klasse läutet Produktion der Zukunft ein +++ Starker Free Cashflow im Segment Automobile 2022 +++ Ermächtigung für Aktienrückkauf vorgeschlagen +++ Zipse: „2021 Beleg für erfolgreiche Transformation“ +++

 

München. Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2021 beschleunigt die BMW Group den technologischen Wandel und treibt die Transformation zur nachhaltigen Mobilität voran. Das Unternehmen bereitet für seine Neue Klasse einen umfassenden Technologiesprung vor und zieht damit das Tempo für den Hochlauf der E-Mobilität nochmals deutlich an. Gleichzeitig beteiligt die BMW Group ihre Stakeholder von Mitarbeitern über Kapitalmarkt bis zur Gesellschaft an der erfolgreich und konsequent umgesetzten Transformationsstrategie.

„Wir sehen 2021 als klaren Beleg, dass erfolgreiche Transformation sich auszahlt. Das starke Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres ist das Resultat unserer konsequenten Strategie – mit einem technologieoffenen Ansatz und den richtigen Produkten zur richtigen Zeit“, sagte Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, am Mittwoch in München. „Wir haben die Grundlagen geschaffen, um diesen Erfolg auch in den kommenden Jahren fortzuschreiben: Mit der Neuen Klasse führen wir die nachhaltige Mobilität technologisch in eine neue Dimension. Und mit der Verlängerung des Vertrags für unser Joint-Venture BBA bis 2040 wächst die BMW Group in eine neue Größenordnung.“

+++ Pieter Nota: „Hochwertigste Automobil-Kultur auf vier Rädern“ +++ Langfristige Zukunft der Marke ALPINA gesichert +++ Andreas Bovensiepen: „Nun beginnt ein neues Kapitel für ALPINA und BOVENSIEPEN“ +++ Bisheriger Kooperationsvertrag läuft Ende 2025 aus +++ Neuausrichtung am Standort Buchloe +++

 

München. Die BMW Group bekommt Zuwachs – die Marke ALPINA wird ein Teil des Unternehmens. Die BMW Group sichert sich die Rechte an der Marke ALPINA und schafft noch mehr automobile Vielfalt im eigenen Luxus-Bereich. Darauf haben sich die BMW AG und die ALPINA Burkard Bovensiepen GmbH + Co. KG geeinigt. Damit ist die langfristige Zukunft der Marke ALPINA und der Burkard Bovensiepen GmbH und Co. KG gesichert.

Der Vollzug der Transaktion steht noch unter verschiedenen aufschiebenden Bedingungen, insbesondere unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden. Der langjährige Kooperationsvertrag, der zuletzt Ende 2020 um fünf weitere Jahre verlängert wurde, läuft am 31.12.2025 aus. Über finanzielle Modalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Firmenanteile werden nicht erworben. 

+++ Konzern-EBT: 16 Mrd. € +++ EBIT-Marge Automobile 2021: 10,3%  am oberen Rand des Prognosekorridors +++ Free Cashflow (Auto): 6.354 Mio. € +++ CO2-Emissionen der EU-Neuwagenflotte auf 115,9 g/km (WLTP) deutlich gesenkt +++ Dividende von 5,80 € je Stammaktie vorgeschlagen +++ Hauptversammlung wird Ermächtigung für Aktienrückkauf vorgeschlagen +++ Zipse: „Transformation dank Mitarbeiterleistung erfolgreich“

 

München. In einem herausfordernden Umfeld hat die BMW Group das Geschäftsjahr 2021 erfolgreich abgeschlossen und ihre Ziele wie prognostiziert erfüllt. Der Premiumhersteller konnte sowohl das Konzernergebnis als auch den Überschuss gegenüber dem Vorjahr signifikant erhöhen, nachdem er unterjährig seine Jahresprognose im Mai und im September angehoben hatte. Hierzu haben teilweise Bewertungs- und Auflösungseffekte beigetragen. Auch bei den nicht-finanziellen Zielen hat die BMW Group die anspruchsvollen Erwartungen erfüllt: So hat sie im abgelaufenen Geschäftsjahr den Anteil elektrifizierter Fahrzeuge an den Auslieferungen deutlich auf 13% erhöht. Der Wert der CO2-Emissionen in der EU-Neuwagenflotte wurde auf 115,9 g/km (gemäß WLTP) signifikant gesenkt.

Mit Nachdruck hat das Unternehmen die Elektrifizierung seiner Produktpalette vorangetrieben und dabei gleichzeitig seine Ertragskraft deutlich gestärkt.

„Das Jahr 2021 ist ein klarer Beleg, dass erfolgreiche Transformation sich auszahlt. Das starke Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres ist das Resultat unserer konsequenten Strategie – mit den richtigen Produkten zur richtigen Zeit“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Oliver Zipse, am Donnerstag in München. „Dieser Erfolg ist auch das Verdienst unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich für ihren Einsatz und ihre Leidenschaft besonders danke. Gemeinsam zeigen wir: Bei BMW gehen mutige Transformation und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand.“

+++ CO2-Flottenemissionen im Jahr 2021 liegen bei 115,9 g/km nach WLTP +++ deutliche Reduktion gegenüber Vorjahr +++ Effizienzsteigerung bei konventionellen Antrieben und hohe Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen als Treiber +++

 

München. Die BMW Group hat auch im Jahr 2021 ihre CO2-Emissionsziele in der Europäischen Union übererfüllt und den Weg der Emissionsreduktion konsequent fortgesetzt. Mit einem Ausstoß von 115,9 Gramm pro Kilometer nach WLTP unterschreitet das Unternehmen den Flottenziel-Grenzwert von ca. 126 Gramm pro Kilometer nach internen Berechnungen um rund zehn Gramm in EU27+2 (EU, Norwegen, Island).

Gegenüber dem Vorjahr konnten die CO2-Flottenemissionen ebenfalls weiter verringert werden: Umgerechnet auf den WLTP-Zyklus beträgt die Reduktion rund 14 Prozent. Die entscheidenden Treiber für den erreichten Flottenwert waren die weiter gesteigerte Effizienz bei konventionellen Antriebsformen sowie der deutlich erhöhte Absatz elektrifizierter Fahrzeuge in Europa.

Im Jahr 2021 hat die BMW Group in BMW iX und BMW i4 zwei sehr erfolgreiche vollelektrische Fahrzeuge auf den Markt gebracht, deren Nachfrage die hohen Erwartungen noch übertrifft. Insbesondere auf dem europäischen Kontinent zeigte sich ein großes Interesse an der Elektromobilität: In EU27+2 war bereits mehr als jedes vierte Fahrzeug der BMW Group entweder vollelektrisch angetrieben oder ein Plug-in-Hybrid. Der Erfolg der Elektromobilität zeigt sich an zwei weiteren Meilensteinen, die das Unternehmen 2021 erreicht hat: Mit dem MINI Cooper SE* war erstmals ein vollelektrisches Fahrzeug die volumenstärkste Modellvariante einer Marke des Unternehmens. Darüber hinaus wurde im Dezember 2021 das millionste elektrifizierte Fahrzeug in Kundenhand übergeben. 

+++ Im Presswerk entstehen 200 neue Stellen +++ Inbetriebnahme für 2024 geplant +++

 

München / Spartanburg (USA). Die BMW Group wird über 200 Millionen Dollar in den Bau eines ca. 20.000 m2 großen Presswerks im Werk Spartanburg in South Carolina investieren. Damit verbunden ist die Schaffung von über 200 neuen Arbeitsplätzen. Das kündigte Robert Engelhorn, Präsident und CEO von BMW Manufacturing, auf dem South Carolina Automotive Summit in Greenville (USA) an.

Das neue Presswerk wird im Sommer 2024 die Produktion aufnehmen. Ab dann werden in dem US-Werk Stahl-Coils zu Rohlingen zugeschnitten und Blechteile für die dort produzierten BMW X Modelle gestanzt. Dabei handelt es sich vor allem um Anbauteile wie Türen, Kotflügel, Außenwände und die Heckklappe.

„Die hervorragende Qualität der BMW Group Presswerke ist weltweit bekannt. Wir freuen uns, diese neue Technologie bald auch im Werk Spartanburg einzusetzen“, kommentiert Werkleiter Engelhorn. „Diese Investition unterstreicht das Engagement der BMW Group in den USA und speziell in South Carolina. Wir sind und bleiben ein wichtiger Treiber für die wirtschaftliche Stärke der Region sowie für die Aus- und Weiterbildung von Arbeitskräften.“  

+++ Erhöhung der Produktionskapazitäten im laufenden Jahr +++ Zipse: „Wichtiger Schritt für Ausbau des erfolgreichen Engagements in China“ +++ Peter: „Grundlage für weiteres gemeinsames Wachstum“ +++

 

München. Die BMW Group unterstreicht ihr langfristiges Engagement in China: Zum 11. Februar 2022 wird die Verlängerung des Joint Venture Vertrags des Gemeinschaftsunternehmens BMW Brilliance Automotive Ltd. (BBA) bis ins Jahr 2040 wirksam. 

Die Vereinbarung über die Vertragsverlängerung war im Oktober 2018 zum 15-jährigen Jubiläum von BBA zwischen den beiden Joint Venture Partnern unterzeichnet worden. Die entsprechende Änderung des Vertrags tritt mit der neuen ‚Business Licence‘ in Kraft, die BBA heute von den zuständigen chinesischen Behörden erhalten hat.

„Der heutige Tag markiert einen wichtigen Schritt, um unser langes und erfolgreiches Engagement in China kontinuierlich auszubauen. Denn wir sind überzeugt: Unsere Erfolgsgeschichte auf dem weltgrößten Automobilmarkt wird auch zukünftig nur Hand in Hand mit dem Wachstum und der Weiterentwicklung unseres Joint Ventures BBA gehen. Unser bis 2040 verlängerter Joint Venture Vertrag bildet dabei die Basis für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg, der gleichzeitig Wachstum und Wohlstand in der Provinz Liaoning und darüber hinaus schafft“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Oliver Zipse. 

München. Die Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (BMW AG) übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an ihrem chinesischen Joint Venture BMW Brilliance Automotive Ltd. (BBA). Die dafür benötigte sog. Business Licence, die mit Wirkung zum 11. Februar 2022 ausgestellt wurde, hat BBA heute von den zuständigen chinesischen Behörden erhalten. Die BMW AG hält somit mittelbar 75% der Anteile an BBA, der chinesische Partner Brilliance China Automotive Holdings Ltd. mittelbar die restlichen 25%. 

Die Erhöhung der Beteiligung an BBA von 50 % auf 75 % erfolgt zum 11. Februar 2022. Ebenfalls zum 11. Februar 2022 tritt ein geänderter Joint Venture Vertrag in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt wird BBA im Konzernabschluss der BMW AG voll konsolidiert. Die Zahlung des Kaufpreises wird voraussichtlich bis zum 22. Februar 2022 abgeschlossen sein.

Durch die Neubewertung der bereits gehaltenen Anteile an BBA von 50 % zum 11. Februar 2022 kommt es auf Basis einer vorläufigen Bewertung zu einem positiven Einmaleffekt im Finanzergebnis des Segments Automobile in Höhe von 7 bis 8 Mrd. EUR. Eine weitere Konkretisierung des Einmaleffekts wird in den kommenden Wochen anhand der Bilanz von BBA zum 11. Februar 2022 erfolgen. Anpassungen der Bewertungsparameter können auch im Laufe des Jahres gemäß des Accounting Standards IFRS 3 „Unternehmenszusammenschlüsse“ zu weiteren Änderungen führen.

+++ BMW Group weitet Bezug von Stahl aus CO2-armer Herstellung aus: Vereinbarung mit der Salzgitter AG sieht Lieferung von CO2-arm hergestelltem Stahl ab 2026 vor +++ Salzgitter AG und H2 Green Steel decken über 40% des Stahlbedarfs der Serienproduktion in den europäischen BMW Group Werken und sparen rund 400.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr +++ Etablierte Kreislaufwirtschaft: Überschüssige Stahlreste aus BMW Group Werken werden wiederverwendet +++  Post: „Weiterer wichtiger Schritt, um die CO2-Emissionen bereits an ihrem Ursprung im Lieferantennetzwerk zu reduzieren“ +++

 

München. Die BMW Group reduziert im Rahmen ihrer ambitionierten Nachhaltigkeitsaktivitäten fortlaufend die CO2-Emissionen in ihrem Lieferantennetzwerk. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistet Stahl, der nicht mit fossilen Rohstoffen wie Kohle, sondern auf Basis von Erdgas oder Wasserstoff und grünem Strom hergestellt wird. Mit der Salzgitter AG hat die BMW Group nun eine entsprechende Vereinbarung zur Lieferung von CO2-arm produziertem Stahl abgeschlossen. Der Stahl soll ab 2026 für die Serienproduktion von Automobilen in den europäischen Werken der BMW Group eingesetzt werden. Damit weitet die BMW Group den Bezug von CO2-reduziertem Stahl auf bereits zwei Lieferanten aus. Über 40% des Bedarfs in den europäischen Werken soll so bis 2030 mit Stahl aus CO2-armer Herstellung abgedeckt werden. Die CO2-Emissionen werden dadurch um bis zu 400.000 Tonnen pro Jahr vermindert.

„Dies ist ein wichtiger Schritt, um die CO2-Emissionen bereits an ihrem Ursprung im Lieferantennetzwerk substanziell zu reduzieren“, sagte Joachim Post, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. „Unser Anspruch ist es, im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes den CO2-Abdruck von Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus zu reduzieren. Gerade im Bereich Stahl gehen wir voran, indem wir für unsere Werke in Europa künftig CO2-reduzierten Stahl beziehen.“

„Die Salzgitter AG stellt „Circularity“ ins Zentrum ihrer neuen Strategie“, so Gunnar Groebler, CEO der Salzgitter AG. „Wir sind überzeugt davon, dass geschlossene Wertstoffströme ihre volle Wirkung nur mit starken Partnern entfalten können. Daher freuen wir uns sehr über die Circular Economy-Kooperation sowie die Vereinbarung zur Lieferung von grünem Stahl mit unserem langjährigen Kunden, der BMW Group. Partnering for Transformation – unsere neue Unternehmensvision – wird damit gelebte Praxis.“

+++ Beitritt ist Ausdruck ökologischer und unternehmerischer Verantwortung +++ BMW Group tritt der Initiative als zweiter Automobilhersteller bei +++ Naturleder von zertifizierten Lieferanten bereits im BMW iX verfügbar +++

 

München. Die BMW Group unterstreicht ihre unternehmerische Verantwortung im Bereich Nachhaltigkeit und tritt der Leather Working Group als weltweit zweiter Automobilhersteller bei. Ziel der Non-Profit und Multi-Stakeholder-Organisation ist es, einheitliche Umwelt- und Sozialstandards für die weltweiten Leder-Lieferketten sicherzustellen und die Hersteller zu zertifizieren. Die Leather Working Group repräsentiert etwa ein Viertel der weltweiten Lederproduzenten, von Gerbereien über lederverarbeitende Industrien und Verbände bis hin zu Händlern und Abnehmern.

„Als Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit in der Lieferkette ist der Beitritt zur Leather Working Group für uns ein logischer Schritt“, sagt Nadine Philipp, Leiterin Nachhaltigkeit in der Lieferkette, Energie bei der BMW Group und betont: „Leder wird von unseren Kunden – je nach Modell und Weltregion - weiterhin nachgefragt und hat einen hohen Stellenwert im Premiumsegment. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, die nachhaltige Produktion und Verarbeitung von Leder bei unseren Lieferanten zu unterstützen. Gleichzeitig wollen wir allen unseren Kunden weltweit ein optimales Angebot machen und bieten dementsprechend auch lederfreie Fahrzeug-Ausstattungen an.“

+++ HeyCharge-Technologie “SecureCharge” ermöglicht eine sichere Abrechnung ohne WLAN oder LTE über eine Cloud-Plattform +++ Die Lösung verbessert die Zugangskontrolle, erleichtert die Abrechnung, senkt Kosten und erhöht die Skalierbarkeit von Lademöglichkeiten in Mehrfamilienhäusern, Bürogebäuden oder Hotels +++ Das Münchner Start-up sammelt insgesamt 4,7 Millionen US-Dollar ein +++

 

München/Mountain View (Kalifornien). BMW i Ventures, der Venture-Capital-Geber für innovative und leistungsstarke Start-ups im Automobil-Sektor, investiert als Lead-Investor in das Münchner Start-up HeyCharge, das den Zugang für das Laden von Elektro-Pkw vereinfacht. Mit seiner zum Patent angemeldeten Technologie “SecureCharge” ermöglicht HeyCharge das Laden von E-Pkw in Tiefgaragen und Parkhäusern unabhängig von einer Internetverbindung. Insgesamt sammelte das Start-up für seine Seed-Finanzierung 4,7 Millionen US-Dollar ein. HeyCharge gehört zu den Sommer-Absolventen 2021 des US-amerikanischen Start-up-Accelerators Y Combinator.

„Der Markt für Elektrofahrzeuge wird in den kommenden Jahren rasant wachsen und erfordert einen stärkeren Ausbau der Ladeinfrastruktur weltweit”, sagte Kasper Sage, Managing Partner bei BMW i Ventures. „HeyCharge ermöglicht als erstes Unternehmen das intelligente Laden von Elektrofahrzeugen ohne Internetverbindung. Das ist der Schlüssel, um Ladestationen ortsunabhängig kommerzialisierbar zu machen. Daher sehen wir bei HeyCharge eine entscheidende Technologie für den flächendeckenden Ausbau der
Ladeinfrastruktur."

+++ BMW Group setzte 2.521.525 Einheiten (+8,4%) ab +++ Marke BMW erzielt Absatzrekord mit +9,1% über Vorjahr und belegt Platz eins im globalen Premium-Segment +++ Absatz vollelektrifizierter Fahrzeuge mehr als verdoppelt auf 103.855 Einheiten +++ MINI Electric* volumenstärkstes Modell der MINI Familie +++ Jedes vierte verkaufte Fahrzeug der BMW Group in Deutschland elektrifiziert +++ Pieter Nota: „Wollen auch 2022 profitabel wachsen und den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge nochmals mehr als verdoppeln“ +++

 

München. Die BMW Group hat im vergangenen Jahr mit 2.521.525 weltweit ausgelieferten Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ein solides Absatzplus von 8,4 Prozent gegenüber Vorjahr erzielt. Dabei erreichte die Marke BMW mit 2.213.795 Einheiten (+9,1%) einen neuen Absatzrekord und führte damit im vergangenen Jahr das globale Premium-Segment an. Den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge konnte das Unternehmen 2021 mit 103.855 Einheiten mehr als verdoppeln (+133,2%).

„Trotz Versorgungsengpässen und anhaltender Corona Pandemie: Wir haben 2021 dank einer wirksamen operativen Leistung im Gesamtkonzern und einer attraktiven Produktpalette ein starkes Absatzergebnis erzielt. Unsere Marken haben rund um den Globus zahlreiche Bestwerte aufgestellt, allen voran die Marke BMW, die auf Platz eins im weltweiten Premium-Segment liegt“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Mit mehr als 100.000 verkauften vollelektrischen Fahrzeugen lag unser Fokus im letzten Jahr klar auf dem Hochlauf der Elektromobilität“, so Nota. 

++ Mehr als jeder fünfte MINI bereits vollelektrisch +++ Fast jeder dritte MINI in Deutschland elektrifiziert +++ Absatz Marke MINI 2021: Weiterer Ausbau des Marktanteils +++

 

München. „Im Jahr 2021 haben wir 10.140 MINI Electric (MINI Cooper SE)* an unsere Kundinnen und Kunden ausgeliefert, damit sind bereits fast 15.000 vollelektrische MINI Modelle auf Deutschlands Straßen unterwegs.“ Über diesen Meilenstein auf dem Weg zur Elektromobilität freut sich Ulrike von Mirbach, Leiterin der Marke MINI in Deutschland. Der 10.000ste Jubiläums-MINI wurde von ihr zusammen mit Bernd Körber, Leiter der Marke MINI, Bernhard Kuhnt, Leiter Markt Deutschland und Erwin Winterholler, Geschäftsführer des Autohauses Widmann & Winterholler, am 30.12.2021 in der BMW Welt an seinen Besitzer Andreas Hankel übergeben. „Wir sind stolz auf den großen Erfolg, den der vollelektrische MINI seit seiner Markteinführung im März 2020 bereits erreicht hat“, so Ulrike von Mirbach weiter. „Ein Erfolg, der nur mit unseren leistungsstarken Partnern in der Handelsorganisation möglich war."

Interview mit den Mitgliedern des Vorstands der BMW AG Ilka Horstmeier, Personal- und Sozialwesen, Arbeitsdirektorin Pieter Nota, Kunde, Marken, Vertrieb, und Dr. Nicolas Peter, Finanzen

 

München. Als Pionier der Elektromobilität befasst sich die BMW Group seit mehr als einem Jahrzehnt intensiv mit dem Laden von Elektrofahrzeugen und der notwendigen Ladeinfrastruktur. Das Unternehmen verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt und drei wesentliche Stoßrichtungen verknüpft. Laden soll noch komfortabler als Tanken werden – flächendeckend verfügbar, bedienfreundlich und mit hoher Kostentransparenz. Der Erfolgspfad zur E-Mobilität führt an der Ladesäule vorbei – bei der BMW Group ist die entsprechende Infrastruktur deshalb Chefsache.

Im Interview erläutern die drei Vorstandsmitglieder Ilka Horstmeier (verantwortlich für Personal- und Sozialwesen, Arbeitsdirektorin), Pieter Nota (verantwortlich für Kunde, Marken, Vertrieb) und Dr. Nicolas Peter (zuständig für Finanzen), wie die BMW Group beim Thema Laden vorgeht, welche Vorteile und Potenziale Laden hat und welche Rolle Laden beim weiteren Hochlauf der Elektromobilität spielen sollte. 

+++ Vertriebsregionen Europa und Deutschland werden unter der Leitung von Bernhard Kuhnt zusammengeführt +++ Zukunftsweisende Digitalisierung an der Kundenschnittstelle bringt personelle Veränderungen im Produktmanagement und bei der Marke MINI +++ Wechsel an der Spitze von BMW Group Financial Services +++ Konzernfinanzwesen unter neuer Leitung +++

 

München. Die BMW Group stellt das Ressort Kunde, Marken und Vertrieb unter der Leitung von Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, strategisch neu auf. Mit der für den Konzern elementaren Digitalisierung an der Kundenschnittstelle werden damit die Weichen für einen auch künftig erfolgreichen und schlagkräftigen Vertrieb der BMW Group gestellt.

Das Unternehmen trägt der Gewichtung der großen Regionen Europa, Asien und Amerika künftig noch stärker Rechnung. Im Rahmen der neuen Vertriebs- und Marketingstrategie werden dazu ab dem 1. April 2022 die Vertriebsregionen „Markt Deutschland“ und „Region Europa“ unter der Leitung von Bernhard Kuhnt, derzeit BMW Group Leiter Markt Deutschland, zusammengeführt. Innerhalb der Region Europa übernimmt künftig Stefan Teuchert, Leiter BMW Vertrieb Deutschland, die Verantwortung für den Markt Deutschland. Jean-Philippe Parain, aktuell Leiter der Vertriebsregion Europa, übernimmt zum gleichen Zeitpunkt von Hendrik von Kuenheim, der in den Ruhestand eintreten wird, die Vertriebsregion Asien-Pazifik, Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika. Gemeinsam mit seiner starken Handelsorganisation gewährleistet der Konzern damit einen auf die Zukunft ausgerichteten Vertrieb, der künftig noch stärker auf die spezifischen Kundenbedürfnisse abzielt.

+++ Trilaterale Vereinbarung zur Versorgungssicherheit mit high-tech Mikrochiphersteller INOVA Semiconductors und GlobalFoundries, Fertiger von leistungsstarken Halbleitern +++ Absicherung von mehreren Millionen Halbleitern pro Jahr +++ Erste Lieferungen für den BMW iX +++ Wendt: „Sichern langfristig unsere Halbleiterbedarfe“ +++

 

München. Die BMW Group geht neue Wege der Zusammenarbeit mit Lieferanten und befasst sich bei strategisch wichtigen Bauteilen intensiv mit dem Lieferantennetzwerk. Um die Versorgung mit Halbleitern langfristig abzusichern hat das Unternehmen eine direkte Vereinbarung mit dem high-tech Mikrochiphersteller INOVA Semiconductors und GlobalFoundries, einem Fertiger von leistungsstarken Halbleitern, abgeschlossen. Über die Vereinbarung sichert sich die BMW Group die Versorgung mit mehreren Millionen Mikrochips pro Jahr. Die Mikrochips werden in der von der BMW Group mitentwickelten Smart-LED-Technologie ISELED eingesetzt, die erstmals im BMW iX zum Einsatz kommt und in weiteren Modellen ausgerollt wird. Der BMW iX wird seit Anfang November weltweit ausgeliefert.

„Wir vertiefen die Partnerschaft mit unseren Lieferanten an wichtigen Knotenpunkten im Lieferantennetzwerk und synchronisieren unsere Kapazitätsplanung direkt mit Herstellern von Halbleitern. Dadurch verbessern wir die Planungssicherheit und Transparenz über benötigte Volumina bei allen Beteiligten und sichern langfristig unsere Halbleiterbedarfe,“ sagt Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. „Mit dieser wegweisenden Vereinbarung gehen wir den nächsten konsequenten Schritt, um unsere Versorgung künftig noch ausgewogener und vorausschauender abzusichern.“

+++ Pieter Nota: „Haben nächste Etappe bereits im Visier: In nur zwei Jahren sollen es schon zwei Millionen elektrifizierte Fahrzeuge sein“ +++ Verdopplung des BEV-Absatzes in 2022 geplant +++ 2025 rund zwei Mio vollelektrische Fahrzeuge in Kundenhand +++ BMW und MINI Charging mit Zugang zu mehr als 250.000 Ladepunkten in Europa +++

 

München. Kurz vor Jahresende feiert die BMW Group ihren ersten Elektro-Millionär: Das Jubiläumsfahrzeug – einen BMW iX xDrive40 (Stromverbrauch in kWh/100 km: 22,5-19,3 WLTP) - hat Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb, am 6. Dezember in der BMW Welt an seinen Besitzer übergeben. Zur Auslieferung des einmillionsten elektrifizierten Fahrzeugs der BMW Group gab es vom Unternehmen ein besonderes Extra: Der Kunde nahm nicht nur die Schlüssel für sein Fahrzeug, sondern auch eine BMW Wallbox inklusive Installation für komfortables und sicheres Laden zu Hause sowie ein Ladeguthaben für öffentliches, europaweites Laden mit BMW Charging entgegen.

„Mit der Auslieferung des einmillionsten elektrifizierten Fahrzeugs haben wir einen Meilenstein unserer Transformation erreicht. Und auch den nächsten haben wir bereits im Visier: In nur zwei Jahren wollen wir dann die Zweimillionen-Marke knacken“, sagte Pieter Nota. „Dank unseres kontinuierlich wachsenden Produktportfolios setzen wir uns insbesondere für vollelektrische Fahrzeuge ambitionierte Absatzziele: In 2022 wollen wir hier den Absatz im Vergleich zu diesem Jahr verdoppeln. 2025 sollen dann bereits rund zwei Millionen rein elektrische Fahrzeuge in Kundenhand sein. Wir gehen davon aus, dass im Jahr 2030 mindestens jedes zweite verkaufte Fahrzeug der BMW Group vollelektrisch fährt“, so Nota weiter. 

+++ 100 Millionen US-Dollar Investition in ein über 90.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum +++ Trainingszentrum wird im Sommer 2022 fertiggestellt +++ Mehr als 11,4 Milliarden US-Dollar Gesamtinvestition in den Standort seit 1992 +++

 

Spartanburg, USA. Das BMW Group Werk Spartanburg wird seine Logistikstrukturen umfangreich erweitern. Die Investitionen belaufen sich auf circa 100 Millionen US-Dollar. Nach Fertigstellung hat das neue Logistikzentrum eine Fläche von mehr als 90.000 Quadratmetern. Künftige Erweiterungen sind möglich.

„Seit fast drei Jahrzehnten ist South Carolina sozusagen die zweite Heimat der BMW Group. Die Erweiterung unseres Logistikbetriebs unterstreicht unser anhaltendes Engagement in diesem Bundesstaat und sichert die Zukunftsfähigkeit des Werks Spartanburg“, sagte Dr. Robert Engelhorn, Präsident und CEO von BMW Manufacturing. „Mit dem neuen Gebäude stärken wir unsere Logistikprozesse und realisieren Effizienzmaßnahmen für einen nachhaltigeren Logistikbetrieb." 

+++ Free Cashflow im Segment Automobile von 6,3 Mrd. € per September +++ EBIT-Marge Auto per September beträgt 11,3% +++ Marke BMW baut per Q3 Marktanteil in Europa, Asien, Americas aus +++ Auslieferungen vollelektrischer Fahrzeuge wachsen um 121,4% per Q3 +++ Angehobene Prognose für 2021 bestätigt +++

 

München. Die BMW Group hat auch im Zeitraum Juli bis September 2021 ihre Ertragsstärke steigern können. Bei Umsatzerlösen und Konzernergebnis sowie beim Konzernüberschuss hat sie ein neues Höchstniveau in einem dritten Quartal erlangt. Ein besserer Produktmix und eine gute Preisdurchsetzung bei Neufahrzeugen haben neben einem stabilen Preistrend bei Gebrauchtwagen die finanzielle Performance des Unternehmens gestärkt.

Auch in der Neun-Monats-Betrachtung hat das Unternehmen neue Bestwerte bei Auslieferungen, Umsatzerlösen und Konzernergebnis erzielt und im Rahmen der Quartalskonferenz seine Jahresziele bestätigt. Die in einer Ad-hoc Mitteilung vom 30. September angehobene Jahresprognose belegt die anhaltende finanzielle Ertragsstärke des Unternehmens. 

+++ Das Projekt fördert den nachhaltigen Anbau von Naturkautschuk bei gleichzeitigem Schutz der biologischen Vielfalt und der lokalen Gemeinden im tropischen Regenwald von Hutan Harapan. +++
 

Mailand, München, Cambridge. Die BMW Group und Pirelli starten gemeinsam mit Birdlife International ein dreijähriges Projekt, das langfristig die nachhaltige und entwaldungsfreie Produktion von Naturkautschuk in Indonesien fördern soll. Birdlife International - eine Nichtregierungsorganisation, die sich für den Erhalt der weltweiten Artenvielfalt, der Lebensräume und der Vogelarten einsetzt - wird von den beiden neuen Partnern bei Maßnahmen zugunsten der lokalen Gemeinden, dem Erhalt des natürlichen Ökosystems und dem Schutz bedrohter Tierarten im tropischen Regenwald von Indonesien unterstützt. In Indonesien koordiniert das lokale Konsortium PT Restorasi Ekosistem Indonesia (PT Reki) das Projekt, das von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen umgesetzt wird. Der Anbau von Naturkautschuk ist in Indonesien eine der traditionellen Einkommensquellen der lokalen Bevölkerung.

Das Projekt befindet sich in einem Teil des Hutan-Harapan-Regenwaldes auf der Insel Sumatra, in dem rund 1.350 verschiedene Tierarten leben. Verschiedene Initiativen des Projekts haben zum Ziel, die Lebensqualität der indigenen Gemeinschaft durch den Schutz der Landrechte der Bauern und die Förderung der Rechte der Frauen zu verbessern, ein von Abholzung freies Gebiet von 2.700 Hektar zu erhalten und mehrere gefährdete Arten zu schützen. Die verschiedenen Aktivitäten stehen im Einklang mit den Zielen der Global Platform of Sustainable Natural Rubber (GPSNR), einer Multi-Stakeholder-Plattform für die nachhaltige Entwicklung der Naturkautschukbranche, deren Gründungsmitglieder die BMW Group, Pirelli und Birdlife International sind.

+++ Produktionsstart des vollelektrischen BMW i4 im Werk München +++ Bereits 2023 mindestens die Hälfte aller Fahrzeuge aus München mit elektrifiziertem Antrieb +++ Projektstart für emissionsfreie Transport-Logistik für das Stammwerk +++ Nedeljkovic: „BMW i4 ist ein Meilenstein auf dem Weg in Richtung E-Mobilität.“ +++
 

München. Der erste serienmäßig produzierte BMW i4 hat heute das BMW Group Werk München verlassen. Damit laufen ab sofort im Stammwerk des Unternehmens Fahrzeuge mit allen Antriebsvarianten über dasselbe Montageband. „Der Anlauf des BMW i4 ist ein Meilenstein für dieses Werk und seine Mannschaft auf dem Weg in Richtung E-Mobilität“, sagte Produktionsvorstand Milan Nedeljković: „Bereits ab 2023 besitzt mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge aus München einen elektrifizierten Antrieb. Der überwiegende Teil davon wird voll-elektrisch motorisiert sein. München wird also voll elektrisch.“

Die Produktion des vollelektrischen BMW i4 in den bestehenden Strukturen des fast 100-jährigen Werks zu realisieren, brachte besondere Herausforderungen bei den umfangreichen Umbau- und Installationsmaßnahmen mit sich. „Wir haben es geschafft, das Fahrzeug während laufender Fertigung in unser bestehendes Produktionssystem zu integrieren. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch unsere Partner haben hier hervorragende Arbeit geleistet“, ergänzte Peter Weber, Leiter des BMW Group Werks München. Auf engstem Raum wurden existierende Anlagen entfernt, neue Anlagen installiert, und bestehende Anlagen umgebaut. „Ein Musterbeispiel für eine intelligente und effiziente Integrationsleistung ist in unserem Karosseriebau gelungen. Dort kann der Großteil der für den BMW i4 erforderlichen neuen Fertigungsprozesse in bestehenden Produktionsanlagen dargestellt werden“, erläuterte Peter Weber.

+++ Vereinbarung mit schwedischem Start-Up H2 Green Steel sieht erste Lieferungen für die Neue Klasse ab 2025 vor +++ Verringerung der CO2-Emissionen um bis zu 95% im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren +++ Belieferung der BMW Group Werke in Europa +++ Kreislaufwirtschaft: Blechreste aus den BMW Group Werken werden zurückgeführt und wiederverwendet +++ Wesentlicher Beitrag um CO2-Emissionen in Stahllieferkette bis 2030 um zwei Mio. Tonnen zu senken +++
 

München. Die BMW Group treibt den Klimaschutz weiter voran und verfolgt konsequent das Ziel, CO2-Emissionen bereits bei ihrer Entstehung in der Lieferkette deutlich zu reduzieren. Das Unternehmen beabsichtigt, ab 2025 Stahl zu beziehen, dessen Herstellung bis zu 95% weniger CO2-Emissionen verursacht und keine fossilen Rohstoffe wie Kohle benötigt. Eine entsprechende Vereinbarung hat die BMW Group mit dem schwedischen Start-Up H2 Green Steel getroffen, das für die Stahlproduktion Wasserstoff und ausschließlich Grünstrom aus erneuerbaren Energien verwendet. Die Stahlproduktion gilt aufgrund ihrer besonders energieintensiven Herstellung als einer der Hauptverursacher der weltweiten CO2-Emissionen.

„Unser Ziel ist es, die CO2-Emissionen in unserer Stahllieferkette bis 2030 um rund zwei Millionen Tonnen zu senken. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistet der Bezug von Stahl, der mit Wasserstoff und Grünstrom hergestellt wird,“ sagte Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. „Stahl ist in der Automobilproduktion unverzichtbar und wird auch für zukünftige Fahrzeuggenerationen nicht an Bedeutung verlieren. Innovative Technologien, die eine nahezu CO2-freie Herstellung von Stahl ermöglichen, haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Reduzierung der CO2-Emissionen in unserer Stahllieferkette. “

+++ Die DCS bietet branchenführende Ladelösungen an, die Fahrern den integrierten Zugang zu mehr als 300.000 Ladepunkten in 30 Ländern ermöglichen. +++ bp wird DCS-Kunden Zugang zu zusätzlichen 9.000 Ladepunkten in ganz Europa einschließlich Ultraschnell-Ladestationen bieten und gemeinsam mit DCS neue, integrierte Angebote für Flotten entwickeln – darunter Tank- und Ladelösungen. +++ Weltweit will bp sein Netz an öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge bis 2030 auf über 70.000 Ladepunkte ausbauen. +++ 
 

London/München/Stuttgart. bp ist nach dem erfolgreichen Abschluss der M&A-Transaktion der dritte Shareholder der Digital Charging Solutions GmbH (DCS) geworden. Im Zuge einer Kapitalerhöhung erwarb das Energieunternehmen einen Anteil von 33,3 Prozent. Die BMW Group und die Daimler Mobility AG behalten jeweils ihre 33,3 Prozent-Beteiligungen bei.

Die Elektrifizierung steht im Fokus des Mobilitätsansatzes von bp. Alle drei Shareholder der DCS GmbH beabsichtigen, die Elektrifizierung voranzutreiben und den Weg für nachhaltige Mobilität zu ebnen. bp erweitert seine Ladeaktivitäten weltweit rasant und plant bis 2030 den Ausbau von mehr als 70.000 öffentlichen Ladepunkten.

+++ BMW Group erzielt mit 1.932.236 verkauften Fahrzeugen per Septem-ber einen Absatzzuwachs von +17,9% gegenüber Vorjahr +++ Auslieferungen vollelektrischer Fahrzeuge seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt (59.688 Fahrzeuge, +121,4%) +++ Starke Wettbewerbsposition in wichtigen Weltmärkten ausgebaut +++ Pieter Nota: „Sind zuversichtlich, trotz Halbleiterengpässen unsere ambitionierten Vertriebsziele zu erreichen und damit für das Gesamtjahr 2021 ein solides und profitables Wachstum zu erzielen“ +++ 
 

München. Die BMW Group hat per September 1.932.236 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ausgeliefert und damit im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Absatzsteigerung von +17,9 Prozent erzielt. Dabei konnten alle Marken in allen Weltregionen ein Absatzplus verzeichnen. Entsprechend hat das Unternehmen seine starke Wettbewerbsposition in wichtigen Kernmärkten wie den USA, Europa und China weiter ausgebaut.

„Der Absatzerfolg der vergangenen neun Monate bestätigt: Unsere Kunden schätzen unser starkes, nachhaltiges und emotionales Produktportfolio. Den Engpass in der Versorgung mit Halbleitern konnten wir bislang durch eine starke operative Leistung abfedern. Wir sind zuversichtlich, unsere ambitionierten Vertriebsziele zu erreichen und damit für das Gesamtjahr 2021 ein solides und profitables Wachstum zu erzielen“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Seit Jahresbeginn konnten wir den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge mehr als verdoppeln und damit unsere eindrucksvolle E-Offensive unterstreichen“, so Nota weiter.

+++ Neues Verfahren von Lilac Solutions setzt Fokus auf nachhaltigen Abbau, Effizienz und Kosten +++ 
 

München. Die BMW Group beschleunigt den Ausbau der Elektromobilität und wird in den nächsten rund zehn Jahren etwa zehn Millionen vollelektrische Fahrzeuge auf die Straße bringen. Bereits 2030 soll mindestens die Hälfte des weltweiten Absatzes der BMW Group aus vollelektrischen Fahrzeugen bestehen. Entsprechend erhöht sich der Bedarf an Lithium, einem wichtigen Rohstoff für die Produktion von Batteriezellen.

Um den umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Abbau von Lithium zu fördern investiert die BMW Group über ihren Venture-Capital-Fonds BMW i Ventures in ein innovatives Verfahren, das das US-Startup Lilac Solutions entwickelt hat. Lilac Solutions hat eine Technologie entwickelt und patentieren lassen, die mittels eines Ionentauschers den Abbau von Lithium aus der Sole von Salzwasserablagerungen hinsichtlich Effizienz, Kosten und Nachhaltigkeit deutlich verbessern soll.

München. Die Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (BMW AG) erhöht für das Geschäftsjahr 2021 den Prognosekorridor für die EBIT-Marge im Segment Automobile von zuletzt 7% bis 9% auf nunmehr 9,5% bis 10,5% und den Prognosekorridor für den Return on Equity für das Segment Finanzdienstleistungen von zuletzt 17% bis 20% auf 20% bis 23%.

Zwar wird aufgrund der weiterhin angespannten Liefersituation bei Halbleitern auch in den nächsten Monaten mit Beeinträchtigungen von Produktion und Absatz gerechnet. Die BMW AG erwartet jedoch, dass anhaltend positive Preiseffekte bei den Neu- und Gebrauchtwagen im Gesamtjahresergebnis die negativen Absatzeffekte überkompensieren.

+++ Reithofer: „Weitblick und Unternehmersinn für den künftigen Erfolg der BMW Group“ +++ 
 

München. Zum Jahreswechsel steht im Vorstand der BMW Group eine Stabübergabe an: Der Aufsichtsrat der BMW AG hat in seiner heutigen Sitzung Joachim Post (50) als neues Vorstandsmitglied berufen. Der promovierte Maschinenbauingenieur übernimmt zum 01. Januar 2022 das Ressort Einkauf und Lieferantennetzwerk von Andreas Wendt.

Joachim Post ist seit 2002 für die BMW Group tätig und leitet derzeit den Bereich ‚Produktlinie Mittelklasse BMW‘. Zuvor war er in leitender Funktion verantwortlich für die Fahrzeugstrategie der BMW Group und trieb als Leiter verschiedener BMW-Modelllinien die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte voran.

+++ Christine Schröpfer neu verantwortlich für Kommunikation Personal, Produktion, Einkauf, Nachhaltigkeit +++ 
 

München. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Bereichs Konzern-kommunikation und Politik besetzt die BMW Group die Hauptabteilung „Kommunikation Personal, Produktion, Einkauf, Nachhaltigkeit" neu. Christine Schröpfer hat die Aufgabe zum 1. September übernommen und folgt damit auf Birgit Hiller, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Christine Schröpfer ist Volljuristin, sie kam 2000 zur BMW Group und war in den letzten Jahren in verschiedenen Leitungsfunktionen im Unternehmen tätig. Zuletzt verantwortete sie seit 2017 als Hauptabteilungsleiterin das Personalwesen für die oberen Führungskräfte der Unternehmensressorts des Vorstandsvorsitzenden, Kunden, Marke, Vertrieb sowie Finanzen und das Personal- und Sozialwesen.

+++ Erhöhte Schlagzahl im Kampf gegen Klimawandel +++ Verpflichtung auf klaren Kurs für 1,5 Grad Ziel +++ Nutzungsphase: Halbierung der weltweiten CO2-Emissionen pro Fahrzeug bis 2030 +++ Emissionen über Lebenszyklus: Mehr als 40 Prozent CO2-Reduzierung +++ Kreislaufwirtschaft: Bis zu 50 Prozent Sekundärmaterialeinsatz geplant +++ E-Offensive: Liefervolumen für Batteriezellen fast verdoppelt – zehn Millionen vollelektrische Fahrzeuge in zehn Jahren +++ BMW i Vision Circular zeigt Potenzial eines konsequent auf Materialkreisläufe ausgerichteten Automobils +++ Vier weitere Konzeptfahrzeuge für wegweisenden nachhaltigen Mobilitätsmix auf zwei und vier Rädern +++ Vollelektrische Kernmodelle BMW iX und BMW i4 feiern Messepremiere +++
 

München. Die BMW Group macht Circular Economy und nachhaltige urbane Mobilität zum Leitmotiv der IAA Mobility 2021. Entsprechend zeigt das Unternehmen im Rahmen seiner Messeaktivitäten konsequent auf, welche Ziele es sich für mehr Nachhaltigkeit und weniger CO2 setzt – und mit welchen konkreten Maßnahmen und Konzepten es diese Ziele erreichen will.

Schärfere CO2-Ziele und konsequenter Fokus auf Kreislaufwirtschaft

Im Kampf gegen den Klimawandel erhöht die BMW Group die Schlagzahl: Mit der Einführung der Neuen Klasse verschärft das Unternehmen seine im Sommer 2020 selbst gesteckten Ziele zur deutlichen Senkung der CO2-Emissionen nochmals – und verpflichtet sich zudem auf einen Kurs, der dem 1,5 Grad Ziel zur Begrenzung der globalen Erwärmung entspricht. Zusätzlich treibt die BMW Group mit der Neuen Klasse die Nutzung von Sekundärmaterial sowie die Prinzipien einer Kreislaufwirtschaft massiv voran und setzt sich für bessere Rahmenbedingungen für den Aufbau eines Markts für Sekundärmaterial ein.

+++ Maßnahmen für definiertes 1,5 Grad Ziel: nachhaltige, innovative Materialien und Kreislaufwirtschaft +++ Höhere Recyclingquoten und alternative Rohstoffe sorgen für niedrigeren CO2-Ausstoß bis 2030 über gesamten Lebenszyklus +++ Intensive Materialforschung und Kooperationen wesentlicher Faktor gegen den Klimawandel +++ 
 

München. Mit einer beispiellosen Nachhaltigkeitsstrategie und klar definierten CO2-Zielen intensiviert die BMW Group ihren Kampf gegen den Klimawandel. Dies verkündete Oliver Zipse, der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, auf einer Presseveranstaltung in München.

Schwerpunkte der richtungsweisenden Strategie sind einerseits eine drastische CO2-Reduktion pro Fahrzeug bis zum Jahr 2030. Andererseits treibt die BMW Group im Zuge der Einführung der „Neuen Klasse“ die Nutzung von Sekundärmaterial sowie die zukunftsweisenden Prinzipien einer Kreislaufwirtschaft massiv voran. Damit verpflichtet sich die BMW Group zu einem noch nachhaltigeren Kurs, der dem 1,5 Grad Ziel zur Begrenzung der globalen Erderwärmung entspricht.

 

+++ Zipse: „Verpflichten uns auf klaren Kurs für 1,5 Grad Ziel“ +++ Mehr Klimaschutz auf der Straße: Bis 2030 weltweite CO2-Emissionen pro Fahrzeug in Nutzungsphase halbieren +++ Mehr als 40 Prozent CO2 Reduzierung über Lebenszyklus +++ Zehn Millionen vollelektrische Fahrzeuge in zehn Jahren +++ Secondary first: Bis zu 50 Prozent Sekundärmaterialeinsatz geplant – Initiativen zur Entwicklung der Märkte erforderlich +++ Kooperation mit BASF und ALBA zu Kunststoff-Recycling +++ Rohstoffknappheit und soziale Verantwortung: BMW Group setzt auf Kreislaufwirtschaft für nachhaltige Materialien +++ RE:BMW – Circular Economy als Leitmotiv zur IAA Mobility +++

 

München. Die BMW Group erhöht im Kampf gegen den Klimawandel die Schlagzahl: Mit der Einführung der Neuen Klasse verschärft das Unternehmen seine im Sommer 2020 selbst gesteckten Ziele zur deutlichen Senkung der CO2-Emissionen nochmals und verpflichtet sich zudem auf einen Kurs, der dem 1,5 Grad Ziel zur Begrenzung der globalen Erwärmung entspricht. Zusätzlich treibt die BMW Group mit der Neuen Klasse die Nutzung von Sekundärmaterial sowie die Prinzipien einer Kreislaufwirtschaft massiv voran und setzt sich für bessere Rahmenbedingungen für den Aufbau eines Markts für Sekundärmaterial ein.

 

Bei der beschleunigten CO2-Reduzierung liegt der Fokus auf der Nutzungsphase der Fahrzeuge, die mit mehr als 70 Prozent den bei weitem größten Anteil in der weltweiten CO2-Bilanz der BMW Group ausmacht. Bis 2030 soll der CO2 Ausstoß je Fahrzeug und gefahrenem Kilometer gegenüber dem Jahr 2019 nun mindestens halbiert werden. Herstellerübergreifend am besten vergleichbar wird die Ambition im Kampf gegen den Klimawandel beim Blick auf den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs inklusive Produktion und vorgelagerter Lieferkette: Hier plant die BMW Group eine Reduzierung der CO2 Emissionen je Fahrzeug um mindestens 40 Prozent

 

+++ Neue attraktive Berufsfelder +++ Digitale Lehr- und Lernformate +++ Flexible Arbeitswelten +++ Duale Berufsaus-bildung in acht Ländern +++

 

München. Das BMW Group Werk in Berlin startete Ende August mit 30 jungen Nachwuchskräften in das Ausbildungsjahr 2021. Sie werden bei der BMW Group entscheidend dazu beitragen, die Elektromobilität in den Metropolregionen voranzutreiben. Dem Berliner Motorradwerk kommt hierbei eine besondere Rolle zu: Denn schon im Frühjahr nächsten Jahres läuft dort mit dem neuen BMW CE 04 die zweite Generation des E-Scooters vom Band. Der BMW CE 04 ist Teil eines konsequent nachhaltigen Mobilitätsverständnisses, für das die BMW Group seit über zehn Jahren Lösungen entwickelt. An diese langjährige Innovationsführerschaft knüpft das Berliner Werk an und bringt mit dem BMW CE 04 ein Fahrzeug auf die Straße, das die Elektromobilität in Großstädten wie Berlin neu definiert – und weit mehr bedeutet, als von A nach B zu kommen.

Mit digitalen Lehr- und Lernformen optimal auf die Zukunft vorbereitet

Stellvertretend für die deutschlandweit 1.200 neuen Auszubildenden der BMW Group begrüßte Ilka Hostmeier, Personalvorständin der BMW AG, sechs der neuen Auszubildenden des Motorradwerks und der BMW Niederlassung in Berlin und versprach: „Euch erwartet eine spannende Zeit, die schon mit der Ausbildung beginnt. Denn wir haben den Wandel – weg von der reinen Wissensvermittlung, hin zu praxisnahem und ganzheitlichem Kompetenzerwerb – bereits an allen unseren Ausbildungsstandorten weltweit vollzogen.“
 

+++ Zipse: „Hohe Innovationskraft und erfolgreiche Transformation“ +++ Konzern EBT von knapp 6 Mrd. Euro nach Auflösung der Rückstellung für EU-Kartellverfahren erzielt +++ Ergebnis durch höheren Absatz und gute Preisdurchsetzung gesteigert – EBIT-Marge von 15,8% im Automobilsegment +++ Free Cashflow von 4,9 Mrd. € zum 30. Juni +++ Absatz elektrifizierter Fahrzeuge mehr als verdoppelt (+167%) +++ Zweites Halbjahr von Lieferengpässen und hohen Rohstoffpreisen beeinträchtigt +++

 

München. Im zweiten Quartal hat die BMW Group ihre dynamische Geschäftsentwicklung erfolgreich vorangetrieben. Bei Absatz, Ergebnis und Überschuss hat der Premiumautomobilhersteller neue Bestwerte erzielt. Die starke Nachfrage und die gute Preisdurchsetzung haben sich fortgesetzt.

Gegenüber dem pandemiebedingt negativen Vorjahresquartal hat das Unternehmen seine Geschäftszahlen signifikant steigern können. Aber auch im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 hat die BMW Group ein solides Wachstum bei Absatz und Ertrag erzielt.

„Im ersten Halbjahr hat die hohe Nachfrage der Kunden unsere Geschäftsentwicklung positiv beeinflusst und zu deutlichen Zuwächsen geführt. Angesichts diverser Risiken wie Rohstoffpreise und Halbleiterversorgung dürfte das zweite Halbjahr für die BMW Group jedoch volatiler werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Oliver Zipse, am Dienstag in München: „Trotz kurzfristiger Herausforderungen behalten wir dabei immer die langfristige Ausrichtung des Unternehmens im Blick: Unsere hohe Innovationskraft und nachhaltige Profitabilität sind die Grundlage, um die Transformation unserer Industrie erfolgreich zu gestalten. Dabei setzen wir auf technologische Lösungen für eine digital vernetzte und nachhaltige Mobilität.“ 

+++ Kein Verdacht gegenüber BMW Group auf unerlaubte Abschalteinrichtungen +++ EU-Kommission betritt kartellrechtliches Neuland +++ Zustimmung zu Vergleich, nachdem Anschuldigungen weitgehend fallen gelassen wurden +++ Selbstanzeige war keine Option für die BMW Group +++ Keinerlei Einfluss der Gespräche auf Produktentscheidungen des Unternehmens und damit keinerlei Nachteile für Kunden +++ BMW Group ging von Anfang an eigenen Weg bei der Abgas-Nachbehandlung +++

 

München. Die EU-Kommission hat nach einer umfangreichen Stellungnahme der BMW Group ihre Anschuldigungen zu Kartellrechtsverstößen weitgehend fallen lassen. Vor dem Hintergrund der weitgehenden Rücknahme der ursprünglichen Vorwürfe hat der Vorstand der BMW AG einem von der EU-Kommission angebotenen Vergleich zugestimmt, der dieses Verfahren beendet.

Kein Verdacht gegenüber BMW Group wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen
Wichtig ist für die BMW Group insbesondere ein Aspekt: Die EU-Kommission hat nochmals bestätigt, dass die mit dem vorliegenden Vergleich abgeschlossene Untersuchung allein mögliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht betraf. Auch laut Bußgeldbescheid der EU-Kommission gibt es keine Hinweise darauf, dass es zu einer Abstimmung zwischen den Parteien bezüglich des Einsatzes verbotener Abschalteinrichtungen zur Manipulation von Abgastests gekommen wäre. Der Vorwurf einer unzulässigen Manipulation der Abgasreinigung stand und steht bei der BMW Group also nicht im Raum.

Eine verminderte und gesetzeswidrige Abgasreinigung wurde von der BMW Group im Unterschied zu Wettbewerbern zu keinem Zeitpunkt in Erwägung gezogen.

+++ BMW Group erzielt im ersten Halbjahr mit 1.339.080 Fahrzeugen Absatzzuwachs von +39,1% gegenüber Vorjahr +++ Absatzplus im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 +7,1% +++ Absatzsteigerung bei allen Marken und in allen Weltregionen +++ Auslieferungen elektrifizierter Fahrzeuge mehr als verdoppelt (153.267 Fahrzeuge, +148,5%) +++ Pieter Nota: „Starker Absatz im ersten Halbjahr – weiter auf Wachstumskurs bei konsequenter Elektrifizierung“ +++

 

München. Mit 1.339.080 ausgelieferten Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce (+39,1%) hat die BMW Group das erste Halbjahr 2021 mit einem neuen Bestwert abgeschlossen. Alle Marken haben in den ersten sechs Monaten ein Absatzplus erzielt. Das Unternehmen konnte in den ersten beiden Quartalen den Absatz in allen Weltregionen steigern. Auch im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 liegt der Absatz der BMW Group im ersten Halbjahr mit +7,1% klar im Plus.

„Wir sind auf Kurs, in diesem Jahr ein solides und profitables Absatzwachstum zu erzielen“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Dank unseres starken Modell­portfolios, einer weltweit hohen Kundennachfrage sowie unserer exzellenten operativen Leistung konnten wir im ersten Halbjahr 2021 einen neuen Bestwert beim Absatz erzielen. Besonders erfreulich ist, dass wir den Absatz unserer elektrifizierten Fahrzeuge mehr als verdoppeln konnten“, so Nota weiter.

+++ Höchste Ansprüche an Flexibilität: Alle Antriebsvarianten auf einem Band +++ Erfolgreiche Transformation der Werke der BMW Group in Richtung E-Mobilität und Digitalisierung +++ Mitte des Jahrzehnts bereits die Hälfte des Produktionsvolumens in Dingolfing elektrifiziert +++ Nedeljkovic: „Setzen uns anspruchsvolle Ziele für die nachhaltigste Produktion“ +++

 

Dingolfing. Seit heute läuft die Serienfertigung des vollelektrischen BMW iX* in Dingolfing. In dem Werk in Niederbayern laufen damit Fahrzeuge mit allen Antriebsvarianten, also Verbrenner, Plugin-Hybride und vollelektrische Modelle vom gleichen Band. Milan Nedeljkovic, Produktionsvorstand der BMW AG: „Mit dem Anlauf des BMW iX* haben wir einen weiteren Meilenstein im Ausbau der Elektrifizierung erreicht. Unser Produktionsnetzwerk beweist damit die erfolgreiche Transformation in Richtung Elektromobilität und Digitalisierung.“

Der BMW iX* wird im größten europäischen Produktionswerk der BMW Group auf einer Montagelinie flexibel im Mix mit Fahrzeugen der BMW 5er, 7er und 8er Reihe gebaut. Um diese Flexibilität und Antriebsvielfalt darstellen zu können, wurde die Dingolfinger Fahrzeugmontage erweitert und umstrukturiert. Insgesamt investierte die BMW Group für den BMW iX* im Dingolfinger Fahrzeugwerk mehr als 400 Millionen Euro. Viele der Umbau- und Strukturmaßnahmen für den BMW iX* kommen bereits den Nachfolgegenerationen des BMW 7er und 5er zugute, die in den nächsten Jahren in Dingolfing vom Band laufen. Für beide Modellreihen sind ebenfalls vollelektrische Varianten angekündigt.

 

*Verbrauchs-/Emissionsangaben:
BMW iX xDrive40: Stromverbrauch in kWh/100 km: 22,5-19,4 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km
BMW iX xDrive50: Stromverbrauch in kWh/100 km: 23,0-19,8 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km
BMW i4 eDrive40: Stromverbrauch in kWh/100 km: 20-16 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km

+++ Recycling von Werkzeugen der Werke in Deutschland und Österreich spart sieben Tonnen Wolfram pro Jahr +++ 70% weniger Energieverbrauch und über 60% weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu Einsatz von Primär-Wolfram +++ Wendt: „Werden den Anteil von recycelten Rohstoffen bis 2030 deutlich erhöhen und Rohstoffe in einer Kreislaufwirtschaft mehrfach nutzen.“ +++

 

München. Die BMW Group legt im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie einen besonderen Fokus auf Rohstoffe, die zu den sogenannten Konfliktmineralien gehören. Darunter fallen Erze, deren Abbau und Handel oft mit Verstößen gegen Umwelt- und Sozialstandards in Verbindung gebracht wird. Ein Beispiel hierfür ist Wolfram: Einst als lästiges Nebenprodukt beim Zinnabbau verkannt, da es das Zinnerz „wie ein Wolf auffraß“ und so zu seinem Namen kam, dauerte es einige hundert Jahre, bis die besonderen Eigenschaften des Hartmetalls zur Geltung kamen: schwer wie Gold, hart wie ein Diamant und zigfach hitzebeständiger als Eisen. Heute findet es sich beispielsweise im Vibrationsalarm von Handys, in Glühdrähten von Glühbirnen, aber auch in Bohr- und Fräseinsätzen industrieller Maschinen der Automobilproduktion wieder.

München. Die BMW AG geht aufgrund des Verfahrensfortgangs davon aus, dass die EU‑Kommission ihre Vorwürfe gegen die BMW AG gegenüber den Beschwerdepunkten vom 5. April 2019 in inhaltlicher und zeitlicher Hinsicht erheblich beschränken wird.

Gegenstand des Verfahrens ist die Frage, ob deutsche Automobilhersteller in technischen Arbeitskreisen bei der Entwicklung und Einführung von Technologien zur Verringerung von Emissionen in wettbewerbsbeschränkender Weise zusammengearbeitet haben. Die Rechtskonformität von Diesel-Fahrzeugen ist nicht Gegenstand des Verfahrens. Der Vorwurf einer unzulässigen Manipulation der Abgasreinigung stand und steht bei der BMW Group nicht im Raum.

Die BMW AG hatte am 5. April 2019 eine Rückstellung in Höhe von rund 1,4 Mrd. Euro gebildet. Auf Grundlage der neuen Erkenntnisse geht die BMW AG weiterhin davon aus, dass die EU-Kommission mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein Bußgeld gegen die BMW AG verhängen wird. Die erhebliche Beschränkung des Vorwurfs löst jedoch eine Neubewertung der Rückstellung aus. Diese Neubewertung führt im zweiten Quartal 2021 zu einem positiven Ergebniseffekt in Höhe von rund 1 Mrd. Euro.

+++ 22-Zoll-Reifen mit nachhaltigem, zertifiziertem Naturkautschuk und Rayon, einem holzbasierten Material zur Verstärkung der Reifen +++ Zertifizierung der Plantagen gemäß den Standards der unabhängigen Orga-nisation Forest Stewardship CouncilTM (FSCTM) +++ Wendt: „Tragen zum Erhalt der Artenvielfalt und der Wälder bei, um dem Klimawandel entgegen zu wirken.“ +++

 

München. Die BMW Group intensiviert ihre Aktivitäten im Bereich der Nachhaltigkeit. Als erster Automobilhersteller weltweit stattet die BMW Group Automobile mit Reifen auf Basis von nachhaltigem, zertifiziertem Naturkautschuk und Rayon, einem holzbasierten Material zur Verstärkung der Reifen, aus. Das Unternehmen bezieht die 22-Zoll-Reifen zunächst exklusiv von Pirelli und setzt sie ab August dieses Jahres beim BMW X5 xDrive45e Plug-in-Hybrid ein (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,7 – 1,2  l/100km (WLTP), 2,1 – 1,6 l/100 km (NEFZ); Stromverbrauch kombiniert: 27,7 – 24,3 kWh/100 km (WLTP), 25,2 – 23,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emissionen kombiniert: 39 – 27 g/km (WLTP), 47 – 37 g/km (NEFZ)). Die Zertifizierung der Plantagen sowie der komplexen Lieferkette des Naturkautschuks und Rayons erfolgt gemäß den strengen Standards der unabhängigen Organisation Forest Stewardship Council (FSC).

„Als Premiumhersteller haben wir den Anspruch, beim Thema Nachhaltigkeit voranzugehen und Verantwortung zu übernehmen“, sagte Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. „Im Bereich Naturkautschuk engagieren wir uns schon seit 2015 für Verbesserungen beim Anbau und für eine höhere Transparenz im Lieferantennetzwerk. Der Einsatz von Reifen aus FSC-zertifiziertem Naturkautschuk ist eine Pionierleistung in dieser Branche. Damit tragen wir zum Erhalt der Artenvielfalt und der Wälder bei, um dem Klimawandel entgegen zu wirken.“

+++ RE:THINK, RE:DUCE, RE:USE, RE:CYCLE – BMW Group macht Circular Economy zum Leitmotiv der IAA MOBILITY 2021 +++ Neue Klasse: ‚Secondary first‘ Ansatz in der Entwicklung +++ Nächste Generation Batteriezellen: CO2-Fußabdruck von Hochvoltspeichern halbieren +++ CO2-Ziele 2030 von Science Based Targets Initiative validiert +++ Ab 2021: Gesamte Produktion und Standorte bilanziell CO2-neutral +++ 2030: Mindestens 50 Prozent des weltweiten Absatzes durch vollelektrische Modelle +++ Zipse: „Wollen Pionierrolle bei Kreislaufwirtschaft einnehmen“ +++

 

München. Die BMW Group unterlegt ihren Anspruch für nachhaltige Mobilität mit ehrgeizigen Zielen für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen: Auf seiner heutigen Hauptversammlung hat das Unternehmen ankündigt, bis 2030 in Summe den Ausstoß von über 200 Millionen Tonnen CO2 zu vermeiden. Das entspricht mehr als dem 20-Fachen der jährlichen CO2-Emissionen einer Millionenstadt wie München. Dazu reduziert die BMW Group den CO2-Fußabdruck ihrer Fahrzeuge über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis hin zur Nutzungsphase und dem Recycling am Lebensende. Ein Schwerpunkt wird dabei künftig auf einem geringeren Ressourceneinsatz liegen.

„Ein klimafreundliches Auto entsteht nicht allein durch den Einsatz von Grünstrom. Wir müssen unsere Fahrzeuge vom ersten Tag der Entwicklung auf Nachhaltigkeit ausrichten: den Materialeinsatz für ihre Herstellung reduzieren und vor allem die Wiederverwendung und das Recycling von Anfang an mitdenken. Das ist angesichts steigender Rohstoffpreise nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein ökonomisches Gebot“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Oliver Zipse, am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München. „Diese Aufgabe ist technologisch höchst anspruchsvoll – und gerade deswegen wollen wir auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft vorangehen und eine Pionierrolle einnehmen. Für unsere Neue Klasse arbeiten wir bereits an konkreten und ambitionierten Quoten für den Einsatz von Sekundärmaterialien, um unserem hohen Anspruch gerecht zu werden.“

+++ Zipse: „BMW Group ertragsstark und nachhaltig“ +++ Absatz elektrifizierter Fahrzeuge mehr als verdoppelt +++ Free Cashflow von 2,5 Mrd. € erzielt +++ Nachhaltige Mobilität braucht mehr als nur E-Antrieb +++ Ergebnis durch höheren Absatz und Pricing gesteigert +++ EBIT-Marge im Automobilsegment bei 9,8% +++

 

München. Hochdynamisch hat die BMW Group ihren erfolgreichen Wachstumskurs fortgesetzt – das belegen sehr positive Geschäftszahlen des ersten Quartals. Mit Tempo und Konsequenz treibt das Unternehmen seine Transformation voran. Bei E-Mobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit hat die BMW Group weitere Meilensteine erreicht. Gleichzeitig konnte sie ihr Geschäftsmodell im Auftaktquartal stärken und weiter wachsen.

„Das erste Quartal zeigt: Unser globales Geschäftsmodell ist auch in Krisenzeiten erfolgreich. Wir bleiben auf Wachstumskurs – und das ebenso nachhaltig wie ertragsstark“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Oliver Zipse, am Freitag in München. „Grundlage dafür ist und bleibt ein klarer Fokus auf attraktive Hochtechnologie-Angebote für die Mobilität von morgen. Deswegen bereiten wir schon heute unsere nächsten Technologie-Sprünge vor, mit denen wir unsere Kunden auch in zehn Jahren noch begeistern werden.“

+++ Erfolgreiche Entwicklungspartnerschaft damit auf nächster Stufe +++ 20 Ah mehr-schichtige Feststoffzelle in Produktion +++ 100 Ah Zellen für die Fahrzeugintegration in 2022 +++ Automotive-taugliche Feststoffbatterie bis Ende des Jahrzehnts – BMW Demonstrator-Fahrzeug deutlich vor 2025 +++

 

Louisville, Colorado, USA. Solid Power, ein branchenführender Hersteller von Feststoffbatterien für Elektrofahrzeuge, gab heute den Abschluss einer Investitionsrunde der Serie B in Höhe von 130 Mio USD bekannt, die von der BMW Group, der Ford Motor Company und Volta Energy Technologies bestritten wird. Die BMW Group und Ford haben damit auch bestehende, gemeinsame Entwicklungspartnerschaften mit Solid Power erweitert, um sich Feststoffbatterien für zukünftige Elektrofahrzeug-Generationen zu sichern.

Die Investition wird es Solid Power ermöglichen, vollständige und vollwertige Automotive-Batterien zu produzieren, die dadurch notwendige Materialproduktion zu steigern und die internen Produktionskapazitäten für die zukünftige Integration in Fahrzeuge zu erweitern. Die BMW Group und Ford wollen die kostengünstige und energiedichte Feststoffbatterie-Technologie von Solid Power in kommenden Elektrofahrzeugen nutzen.

+++ BMW Group produziert nun allein in Deutschland an drei Standor-ten Hochvoltbatterien und Batteriekomponenten: in Dingolfing, Leipzig und Regensburg +++ Weniger als ein Jahr von Entscheidung bis zum Produktionsstart in Leipzig und Regensburg +++ Produktion von Batteriekomponenten für die vollelektrischen Fahr-zeuge der 5. Generation der BMW Group +++

 

München / Leipzig / Regensburg. Die BMW Group startet die Produktion von Batteriekomponenten in den Werken Leipzig und Regensburg und baut damit ihr Produktionsnetzwerk für elektrische Antriebe weiter aus. Weniger als ein Jahr ist seit der Entscheidung zur Erweiterung der Produktionskapazitäten für E-Antriebe in Deutschland vergangen. Am kommenden Montag, den 3. Mai 2021, startet im BMW Group Werk Leipzig nun die Serienproduktion von Batteriemodulen. Das BMW Group Werk Regensburg begann bereits im April 2021 mit der Lackierung von Batteriezellen für Hochvoltbatterien. Ab 2022 werden dort auch Hochvoltbatterien produziert. „Wir gehen davon aus, dass im Jahr 2030 mindestens 50 Prozent der Fahrzeuge, die wir weltweit an unsere Kunde ausliefern, vollelektrisch sein werden“, sagt Michael Nikolaides, Leiter Planung und Produktion Motoren und E-Antriebe. „Entsprechend erweitern wir konsequent unser Produktionsnetzwerk für elektrische Antriebe.“

Das Unternehmen investiert mehr als 250 Millionen Euro allein in die Standorte Regensburg und Leipzig, um die wachsende Zahl an elektrifizierten Fahrzeugen der BMW Group mit Hochvoltbatterien zu versorgen. Die Hochvoltbatteriekomponenten sind unter anderem für die Produktion des BMW iX* und BMW i4, die beide in Kürze auf den Markt kommen. Die Produktionsanlagen sind hochflexibel und werden zukünftig auch Batteriekomponenten für weitere elektrifizierte Fahrzeuge der BMW Group liefern.

München. Die BMW AG konnte im ersten Quartal 2021 den Absatz in allen großen Weltregionen, vor allem in China, und bei allen Marken steigern. Daneben haben positive Mix- und Preis-Effekte sowie eine ebenfalls hohe Nachfrage nach Gebrauchtwagen dazu beigetragen, dass die wesentlichen Ergebniskennzahlen der BMW AG in diesem aktuell positiven Umfeld über den Markterwartungen liegen.

Auf der Basis vorläufiger Zahlen für das erste Quartal 2021 liegt das EBIT des Segments Automobile bei 2.236 Mio. EUR (Q1 2020: 229 Mio. EUR), das EBT des Segments Finanzdienstleistungen bei 787 Mio. EUR (Q1 2020: 484 Mio. EUR) und das Konzern EBT bei 3.757 Mio. EUR (Q1 2020: 798 Mio. EUR). Die EBIT-Marge im Segment Automobile beläuft sich auf 9,8% (Q1 2020: 1,3%). 

Von dieser positiven operativen Ergebnisentwicklung und der weiterhin fokussierten Steuerung des Working Capital hat der Free Cash Flow im Segment Automobile profitiert und bewegt sich mit 2.522 Mio. EUR (Q1 2020: -2.218 Mio. EUR) über den Markterwartungen.

Die Definitionen der genannten Kennzahlen finden Sie im BMW Group Bericht 2020 auf den Seiten 327 und 328. Weitere Details werden in der Quartalsmitteilung zum 31. März 2021 am 07.05.2021 veröffentlicht.

+++ Die beiden führenden Unternehmen ihrer Branche revolutionieren die virtuelle Planung und Konstruktion hochkomplexer Fertigungssysteme +++ Omniverse Plattform ermöglicht Integration verschiedener Anwendungen ohne Kompatibilitätshürden +++ Deutlicher Gewinn an Geschwindigkeit, Präzision und Effizienz im Planungsprozess +++

 

München. Die BMW Group und NVIDIA generieren gemeinsam mit der Omniverse Plattform einen völlig neuen Ansatz für die Planung hochkomplexer Fertigungssysteme. Das Tool zur virtuellen Fabrikplanung integriert verschiedene Planungsdaten und -anwendungen und ermöglicht Zusammenarbeit in Echtzeit ohne Kompatibilitätsgrenzen. Die beiden führenden Unternehmen ihrer Branche setzen damit auf dem Gebiet der virtuellen Fabrikplanung neue Maßstäbe.

Milan Nedeljković, Produktionsvorstand der BMW AG: „Gemeinsam werden wir einen gewaltigen Schritt nach vorn machen: Die beiden Unternehmen ergänzen sich in einzigartiger Weise und eröffnen völlig neue Perspektiven auf dem Feld der virtuellen, digitalen Planung. Ein virtuelles Abbild unseres Produktionsnetzwerks ermöglicht uns zukünftig, einen neuartigen, integrierten Ansatz unserer Planungsprozesse umzusetzen. Mit Omniverse erhöhen wir die Präzision, die Geschwindigkeit und somit die Effizienz unserer Planungsprozesse.“

+++ BMW Group setzt in Q1 636.606 Fahrzeuge ab (+33,5%) +++ Alle großen Weltregionen erzielen Absatzzuwachs +++ Absatzplus bei BMW, MINI und Rolls-Royce +++ Absatz von elektrifizierten Fahrzeugen mehr als verdoppelt +++ Pieter Nota: „Rekordabsatz im ersten Quartal unterstreicht unsere ambitionierten Wachstumsziele“ +++

 

München. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat die BMW Group 636.606 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ausgeliefert (+33,5%) und damit im ersten Quartal eine neue Bestmarke erreicht. Das Unternehmen konnte von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr den Absatz in allen großen Weltregionen steigern, weltweit haben alle Konzernmarken in diesem Zeitraum ein Absatzplus erzielt.

„Wir haben unseren Wachstumskurs im ersten Quartal dieses Jahres fortgesetzt und mehr Fahrzeuge verkauft als je zuvor in diesem Zeitraum. Dieser Rekordabsatz unterstreicht unsere ambitionierten Wachstumsziele für dieses Jahr“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Vor allem hat die große Nachfrage nach unseren elektrifizierten Fahrzeugen den Absatz beflügelt. Wir haben in den vergangenen drei Monaten mehr als doppelt so viele E-Fahrzeuge verkauft wie im Vorjahreszeitraum. Damit sind wir auf Kurs, bis Ende dieses Jahres mehr als 100.000 vollelektrische Fahrzeuge auszuliefern und insgesamt mindestens eine Million elektrifizierte Fahrzeuge auf der Straße zu haben“, so Nota weiter.

Neue Verantwortlichkeiten bei BMW Welt und BMW Group Classic

 

München. Führungswechsel in der BMW Welt – zum 1. Juli 2021 übernimmt Tatjana Bister (51) die Leitung des internationalen Erlebnis- und Auslieferungszentrums der BMW Group. Sie wechselt damit nach fünf Jahren in Wien als Leiterin der dortigen BMW Group Niederlassung nach München in die beliebteste Sehenswürdigkeit Bayerns. Vor ihrem Eintritt in die BMW Group im Jahr 2016 war sie in verschiedenen internationalen Geschäftsführungspositionen tätig.

Bister übernimmt die Funktion von Helmut Käs (54), der ab 1. Mai 2021 der BMW Group Classic mitsamt dem BMW Museum vorstehen wird – nach knapp sieben Jahren als Hausherr der BMW Welt. Er folgt damit Ulrich Knieps, der Ende 2020 in den Ruhestand getreten ist.

Helmut Käs ist seit 1990 bei der BMW Group tätig. Vor seiner Rolle in der BMW Welt war er mit der Leitung der BMW Niederlassung Fröttmaning betraut und davor langjähriger Leiter von MINI München.

+++ Daimler Mobility AG und BMW Group stärken das Angebot der Digital Charging Solutions GmbH (DCS) entscheidend durch die Aufnahme von bp als drittem Gesellschafter mit einer Beteiligung von 33,3%. +++ DCS ist ein führender Entwickler digitaler Ladelösungen. Ihre ins Auto integrierte Software bietet Fahrern von Elektrofahrzeugen einen bequemen Zugang zu 228.000 Ladepunkten in 32 Ländern. +++ Im ersten Schritt soll die Aufnahme von bp als Gesellschafter den Zugang zum europäischen Ladenetz um 8.700 Ladepunkte erweitern und neue, integrierte Flottenangebote generieren. +++ Die Partner wollen gemeinsam den raschen und umfassenden Ausbau der E-Mobilität vorantreiben und Kunden einen breiten Zugang gewähren. +++

 

London/München/Stuttgart. Das Energieunternehmen bp will gemeinsam mit der BMW Group und der Daimler Mobility AG die E-Mobilität stark vorantreiben und dafür den Zugang zur Ladeinfrastruktur in Europa ausbauen. Das Laden soll für die Fahrer von Elektrofahrzeugen komfortabler und einfacher werden.

Gemäß der Vereinbarung wird bp neben der BMW Group und der Daimler Mobility AG mit einem Anteil von 33,3% Shareholder an der Digital Charging Solutions GmbH (DCS), einem der führenden Entwickler digitaler Ladelösungen für Automobilhersteller und Fuhrparkbetreiber in Europa. Die Beteiligung von bp an der DCS steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden. Über die Konditionen der Transaktion haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Die Ladelösungen der DCS unterstützen die Elektrifizierungsstrategien der Automobilindustrie. Das Unternehmen arbeitet mit Automobilherstellern zusammen und integriert seine Ladelösungen in die Betriebssysteme der Fahrzeuge.

+++ Mehrjahresvertrag über 285 Mio. Euro mit US-Unternehmen Livent +++ Verantwortungsvoller Abbau in Argentinien +++ Beteiligung an Studie zu nachhaltigem Lithiumabbau in Südamerika +++ Wendt: „Machen uns technologisch, geografisch und geopolitisch unabhängiger von einzelnen Lieferanten“

 

München. Die BMW Group beschleunigt den Ausbau der Elektromobilität in den kommenden Jahren deutlich. Bereits im Jahr 2030 soll mindestens die Hälfte des weltweiten Absatzes aus vollelektrischen Fahrzeugen bestehen. Entsprechend erhöht sich der Bedarf an Lithium, einem wichtigen Rohstoff für die Produktion von Batteriezellen. Das Unternehmen bezieht daher ab 2022 Lithium von einem zweiten Lieferanten, dem US-basierten Unternehmen Livent. Das Volumen des Mehrjahresvertrags beträgt rund 280 Millionen Euro. Livent liefert das Lithium direkt an die Batteriezellhersteller der BMW Group.

„Lithium ist einer der Schlüssel-Rohstoffe für die Elektromobilität. Indem wir nun von einem weiteren Lieferanten Lithium beziehen sichern wir den Bedarf für die Produktion der aktuellen, fünften Generation unserer Batteriezellen weiter ab. Gleichzeitig machen wir uns technologisch, geografisch und geopolitisch unabhängiger von einzelnen Lieferanten“, sagt Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk.

 

+++ Die Verteilung von mehr als einer halben Million Tests erfolgt nach Ostern +++ Ilka Horstmeier: „Unsere Betriebsärzte stehen zum Impfen bereit“ +++

 

München. Die BMW Group übernimmt in dieser außergewöhnlichen Situation eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dem Unternehmen ein zentrales Anliegen. Höchste Priorität hat deshalb der Schutz vor einer Corona-Infektion, um so das Infektionsgeschehen durch konsequente und nachhaltige Maßnahmen einzudämmen. 

Bereits seit Beginn der Pandemie werden daher hohe Arbeitsschutzstandards an allen Standorten konsequent umgesetzt und nachgehalten, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Zusätzlich testet das Unternehmen seit Herbst letzten Jahres gezielt und anlassbezogen und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Die inzwischen in größeren Mengen verfügbaren und zugelassenen Antigen-Selbsttests werden jetzt zielgerichtet in die Teststrategie integriert. Die Selbsttests sollen auf freiwilliger Basis zu Hause durchgeführt werden, um mögliche Ansteckungen frühzeitig zu erkennen. 

+++ BMW i4 startet drei Monate früher als geplant +++ BMW Operating System 8 erstmals im neuen BMW iX* – Ende 2021 weltweit größte Flotte für over-the-air Upgrades +++ Breite statt Nische: 2023 decken vollelektrische Modelle rund 90 Prozent der Marktsegmente ab +++ Absatz vollelektrischer Modelle wächst bis 2025 im Durchschnitt um deutlich über 50 Prozent pro Jahr +++ ‚Neue Klasse‘ richtet Produktangebot ab 2025 neu aus +++ 2030 mindestens 50 Prozent des weltweiten Absatzes durch vollelektrische Modelle +++ MINI wird Anfang der 2030er Jahre zur vollelektrischen Marke +++ Circular Economy als Ziel künftiger Produktgenerationen +++ Ausblick: Deutlicher Anstieg bei Konzernergebnis vor Steuern +++ Zipse: „Transformation wird zum Wettbewerbsvorteil für BMW“ +++

 

München. Die BMW Group geht mit hohen Zielen für Wachstum und Profitabilität in das Jahr 2021 und bringt in den kommenden Monaten die ersten Vorreiter einer weitreichenden Technologie-Offensive auf die Straße. Gleichzeitig hat das Unternehmen die Weichen für eine umfassende Neuausrichtung gestellt: Ab Mitte des Jahrzehnts soll eine neue Generation von Modellen die Premium-Mobilität technologisch auf ein neues Niveau heben.

„Die BMW Group hat 2021 viel vor: Wir sind mit hoher Dynamik in das neue Jahr gestartet und wollen schnellstmöglich wieder an das Vorkrisenniveau anknüpfen – und darüber hinausgehen“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Oliver Zipse, am Mittwoch in München. „Für die kommenden Jahre haben wir einen klaren Fahrplan, um die Transformation unserer Branche zu einem echten Wettbewerbsvorteil für BMW zu machen: kompromisslos elektrisch, digital, zirkulär.“

+++ Neues Verfahren von Boston Metal soll Mitte des Jahrzehnts in die Industrialisierung gehen +++ BMW Group senkt kontinuierlich die CO2-Emissionen im Stahl-Lieferantennetzwerk +++ Fokus auf Sekundärmaterial und geschlossene Material-Kreisläufe in den Presswerken der BMW Group +++ Wendt: „Werden im Jahr 2030 rund zwei Millionen Tonnen weniger CO2-Emissionen in unserem Stahl-Lieferantennetzwerk haben.“ +++

 

München. Die BMW Group setzt ihre Nachhaltigkeitsziele konsequent um. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, investiert es über seinen Venture-Capital-Fonds BMW i Ventures in ein innovatives Verfahren zur CO2-freien Stahlherstellung, das das US-Startup Boston Metal entwickelt hat. Boston Metal will das neue Verfahren in den kommenden Jahren für die Stahlproduktion im industriellen Maßstab ausbauen. Die Investition ist Teil der weitreichenden Nachhaltigkeitsaktivitäten der BMW Group mit dem Ziel, die CO2-Emissionen bereits im Lieferantennetzwerk deutlich zu reduzieren.

„Wir ermitteln in unserem Lieferantennetzwerk systematisch diejenigen Rohstoffe und Komponenten, die die höchsten CO2-Emissionen in der Herstellung haben. Stahl gehört dazu, ist aber für die Automobilproduktion unentbehrlich. Daher haben wir uns im Bereich Stahl zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen in der Lieferkette kontinuierlich zu senken. Im Jahr 2030 sollen die CO2-Emissionen rund zwei Millionen Tonnen unter dem heutigen Wert liegen“, sagt Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk.

+++ Konzernergebnis vor Steuern des zweiten Halbjahrs um 9,8% über Vorjahr +++ 7,7% EBIT-Marge im Segment Automobile im 4. Quartal ++++ EBIT-Marge im Gesamtjahr am oberen Rand des Zielkorridors +++ Free Cashflow von 3,4 Mrd. Euro trotz Lockdowns über Vorjahr +++ Dividende von 1,90 Euro je Stammaktie vorgeschlagen +++ Zipse: „Gehen mit Rückenwind ins Jahr 2021“

 

München. Ein ertragsstarkes zweites Halbjahr 2020 gibt der BMW Group Rückenwind für 2021: Der Premiumautomobilhersteller hat im Zeitraum Juli bis Dezember trotz der weltweiten Pandemie ein überzeugendes Vorsteuerergebnis erzielt: Es betrug mehr als 4,7 Mrd. Euro und lag mit +9,8% klar über dem starken Vorjahreswert (4.724 Mio. €; 2019: 4.303 Mio. €).

Nach dem pandemiebedingten Rückgang im zweiten Quartal ist die BMW Group damit dynamisch in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Das Unternehmen lieferte in der zweiten Jahreshälfte mit über 1,36 Mio. Einheiten mehr Fahrzeuge als im Vorjahreszeitraum aus (+5,9%). Dies führte im Schlussquartal zu entsprechenden Absatz- und Ergebniszuwächsen. 

+++ Der BMW Group Bericht 2020 vereint erstmals den Geschäftsbericht und den Sustainable Value Report +++ Übergreifende, transparente Berichterstattung für alle Stakeholder +++ Offizielle Validierung der CO2-Ziele durch die Science Based Targets Initiative +++

 

München. Die BMW Group schreibt ein neues Kapitel ihrer Berichterstattung: Für das Berichtsjahr 2020 führt sie erstmals ihren Geschäftsbericht und den Nachhaltigkeitsbericht (vormals Sustainable Value Report) zu einem Integrierten Konzernbericht zusammen. Nachdem der Vorstand in 2020 zentrale Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens neu definiert hat, folgt mit der integrierten Berichterstattung nun der nächste logische Schritt dank einer integrierten Unternehmenssteuerung. Der Integrierte Bericht wird fortan zur BMW Group Jahreskonferenz erscheinen und die ökonomische Leistung der BMW Group sowie ihren ökologischen und gesellschaftlichen Beitrag in einem Bericht aufzeigen.

Dr. Nicolas Peter, Mitglied des Vorstandes der BMW AG, Finanzen: „Der BMW Group Bericht 2020 zeigt, dass Geschäftsmodell und Nachhaltigkeit bei uns nicht zu trennen sind. Wir steuern die BMW Group sowohl nach finanziellen als auch nach nicht-finanziellen Kenngrößen, und über diese berichten wir transparent Jahr für Jahr. Gerade als Premiumhersteller ist es unser klarer Anspruch, in der Branche mit gutem Beispiel voranzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Kennzahlen, die unser nachhaltiges Handeln ausweisen, stehen in unserer Bericht-erstattung gleichberechtigt den finanziellen Kennzahlen gegenüber.“ 

+++ Mit der geplanten Übernahme der PARK NOW Group wird die EasyPark Group hinsichtlich Technologie und Abdeckung zum weltweiten Anbieter digitaler Mobilitätsdienstleistungen. +++ Die beiden Anteilseigner BMW Group und Daimler Mobility AG haben die PARK NOW Group zu einem globalen Anbieter digitaler Parklösungen entwickelt. +++ Die beabsichtigte Transaktion ermöglicht es der EasyPark Group, ihr Angebot an modernsten digitalen Park- und Mobilitätsdienstleistungen zu erweitern – u.a. um das Parken am Straßenrand und in Parkhäusern, die Parkplatzsuchfunktion (Find & Park), Funktionen für elektrisches Laden und die nahtlose Integration der Angebote ins Fahrzeug. +++

 

München/Stuttgart/Stockholm – Die BMW Group und die Daimler Mobility AG haben heute bekanntgegeben, ihr Joint Venture PARK NOW Group an die EasyPark Group zu veräußern. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der vorherigen Genehmigung durch die zuständigen Behörden. PARK NOW ist der Anbieter digitaler Parkdienstleistungen in der YOUR NOW Joint Venture-Gruppe der beiden Unternehmen, deren Angebot Dienstleistungen für Carsharing (SHARE NOW), Ride-Hailing und Routenplanung (FREE NOW/REACH NOW) sowie das Laden von Elektrofahrzeugen (CHARGE NOW) in Europa sowie Nord- und Südamerika umfasst. Das international tätige Unternehmen EasyPark, das über eine 20-jährige Erfahrung im Park-Geschäft verfügt, hat seine Absicht erklärt, PARK NOW zu übernehmen und seine Geschäftsaktivitäten im Rahmen der globalen Wachstumsstrategie weiter auszubauen.

Unter dem Dach der PARK NOW Group haben beide Eigentümer der YOUR NOW Joint Ventures in den letzten Jahren einen globalen Anbieter digitaler Park-Lösungen etabliert. PARK NOW ist in 11 Ländern mit den Marken RingGo, PARK NOW, Park-line und Parkmobile präsent. Die PARK NOW Group bietet in über 1.100 Städten ein breites Portfolio digitaler Dienstleistungen rund ums Parken an – sowohl in Parkhäusern als auch am Straßenrand. Kunden können Parkplätze online via App reservieren, buchen und bezahlen. 

+++ Exportwert des US-Werks Spartanburg beläuft sich auf mehr als 8,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 +++ Neuer Produktionsrekord für die zweite Jahreshälfte +++ Wachsender Anteil elektrifizierter Fahrzeuge +++

 

Spartanburg / München. Die BMW Group ist zum siebten Mal in Folge bei den Automobilexporten aus den USA die Nummer 1. Das Werk Spartanburg in South Carolina führte im vergangenen Jahr 218.820 Fahrzeuge mit einem Exportwert von mehr als 8,9 Milliarden US-Dollar aus. Insgesamt produzierte BMW dort 361.365 Automobile, davon rund 218.000 Einheiten in der zweiten Jahreshälfte: ein Rekordwert in der Geschichte des Werks.

„Unsere erneute Spitzenposition für US-Automobilexporte ist ein Ergebnis des hohen Engagements unseres Werks in Spartanburg in einem herausfordernden Produktionsjahr 2020", sagt Milan Nedeljković, Produktionsvorstand der BMW AG. „Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen in Folge der Corona-Pandemie erzielte das Werk in der zweiten Jahreshälfte einen neuen Produktionsrekord. Das beweist sowohl die hohe Attraktivität unserer Produkte als auch die herausragende Flexibilität und Leistungsfähigkeit unseres Produktionsnetzwerkes.“

+++ Nachhaltigkeit im Mittelpunkt: (Digitale) Eventserie widmet sich ganzjährig dem Thema Nachhaltigkeit +++ Neue Veranstaltungsreihe: Wie sieht unsere Zukunft in 100 Jahren aus? Basierend auf der ambitionierten Langzeitstudie des größten Zukunftsforschungsinstitut Europas 2b AHEAD ThinkTank +++ Fortsetzung der „Reclaim the Future!“ Serie in Zusammenarbeit mit der Denkfabrik 1E9 unter dem Motto: Wie beeinflussen zukunftsweisende Technologien aus der Tech-Community unsere Zukunft? +++

 

München. 2021 geht das FUTURE FORUM by BMW Welt den großen Fragen unserer Zukunft auf den Grund. Auch im dritten Jahr seit Eröffnung können sich Besucher auf inspirierende, digitale Live-Formate und Experten-Talks mit hochkarätigen Speakern freuen. Bereits seit Oktober 2019 ist das FUTURE FORUM by BMW Welt die innovative Plattform, die Experten verschiedener Disziplinen und Macher mit Innovationsgeist dazu einlädt, ihre Visionen der Zukunft zu teilen. Sie ist Inspirationsgeber und fördert aktiv den Dialog zu allen Zukunftsthemen. Ganz nach dem Motto: EXPLORE THE FUTURE. GET INSPIRED. JOIN THE CONVERSATION.
In 2021 setzt das FUTURE FORUM by BMW Welt auf die bereits etablierten Dialogformen digital und hybrid und ermöglicht dadurch jedem Interessierten den Zugang zu Keynotes und Gesprächsrunden mit Ideen, Konzepten und Technologien, welche das Leben von morgen bestimmen könnten. Das FUTURE FORUM by BMW Welt trägt somit aktiv zur Gestaltung der Zukunft bei.

In einer eigenen (digitalen) Eventserie widmet sich das FUTURE FORUM by BMW Welt ganzjährig dem Thema Nachhaltigkeit in allen Dimensionen. Neben der Weiterführung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Denkfabrik 1E9 wird im Jahr 2021 auch der 2b AHEAD ThinkTank gemeinsam mit dem Future Forum eine spannende und inspirierende Veranstaltungsreihe umsetzen. Alle Livestreams der Events sind kostenlos auf der Webseite des FUTURE FORUM und auf dem Facebook-Kanal von BMW Welt & BMW Museum zu finden. 

+++ Mit Solarenergie hergestelltes Aluminium deckt nahezu die Hälfte des jährlichen Bedarfs der Leichtmetallgießerei im Werk Landshut ab +++ Vertrag mit Emirates Global Aluminium umfasst dreistelligen Millionen-Euro-Betrag und 43.000 Tonnen Aluminium in 2021 +++ BMW Group plant, auch langfristig mit Grünstrom hergestelltes Aluminium zu beziehen und spart damit rund 2,5 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 +++ Wendt: „Werden die CO2-Emissionen im Lieferantennetzwerk bis 2030 um 20% reduzieren“ +++

 

München. Die BMW Group bezieht ab sofort Aluminium, für dessen Herstellung Strom aus Sonnenenergie zum Einsatz kommt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Unternehmensziel, die CO2-Emissionen im Lieferantennetzwerk bis 2030 um 20% zu senken. Da die Herstellung von Aluminium sehr energieintensiv ist, hat der Einsatz von Grünstrom – wie beispielsweise Solarstrom – erhebliches Potenzial bei der Reduktion der CO2-Emissionen. Daher plant die BMW Group auch langfristig, mit Grünstrom hergestelltes Aluminium zu beziehen und spart damit in den nächsten zehn Jahren ca. 2,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Das entspricht ca. drei Prozent der selbst gesetzten CO2-Ziele für das Lieferantennetzwerk.

„Wir gehen beim Thema Nachhaltigkeit voran und setzen unsere Nachhaltigkeitsziele konsequent um. Über 50% der CO2-Ziele, die wir uns bis 2030 für das Lieferantennetzwerk gesetzt haben, können wir allein durch den Einsatz von Grünstrom erreichen. Die Verwendung von Solarstrom für die Produktion von Aluminium ist ein großer Schritt in diese Richtung“, sagt Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. 

München. Der vorläufige Free Cash Flow der BMW AG im Segment Automobile beträgt im vierten Quartal 2020 rund 2,8 Mrd. € (Vj. 1,5 Mrd. €), im Gesamtjahr 2020 rund 3,4 Mrd. € (Vj. 2,6 Mrd. €) und übertrifft damit die aktuellen Markterwartungen.

 

Die über den Erwartungen liegende Entwicklung des Free Cash Flow im Segment Automobile im vierten Quartal 2020 ist im Wesentlichen auf folgende Ursachen zurückzuführen:

  • Positive Ergebnisentwicklung im Segment Automobile

  • Fortgesetzte fokussierte Steuerung des Vorratsvermögens

  • Geringere Abflüsse aus Gewährleistungsrückstellungen in Folge von Lockdown-Maßnahmen

  • Erhöhte Anzahlungen von Vertragshändlern der BMW Group vor allem im Zusammenhang mit der positiven Marktentwicklung in China und mit dem Brexit im Vereinigten Königreich

Die positive Ergebnisentwicklung im Segment Automobile im vierten Quartal wurde teilweise durch positive Vermarktungserlöse im Zusammenhang mit Gebrauchtwagen erzielt. Dies wirkt sich auch positiv im Segment Finanzdienstleistungen aus und führt dazu, dass der Return on Equity nur leicht und nicht moderat unter Vorjahr liegt, wie zuvor prognostiziert.

Aufgrund der rascheren Erholung in vielen Märkten im zweiten Halbjahr 2020 und konsequenter Kostenmaßnahmen liegt die EBIT-Marge im Segment Automobile im Geschäftsjahr 2020 am oberen Ende des prognostizierten Korridors von 0 bis 3%. Das Konzernergebnis vor Steuern liegt im Rahmen der Prognose und der Markterwartungen.

Die Definitionen des Free Cash Flow und des Return on Equity sind auf Seite 244 bzw. 245 im BMW Group Geschäftsbericht 2019 beschrieben. Weitere Details werden im Konzernabschluss 2020 der BMW AG am 17.03.2021 veröffentlicht.

Pieter Nota: Erwarten starke Nachfrage und profitables Wachstum +++ Zuwachs von über 50 Prozent: Elektromobilität signifikanter Wachstumstreiber +++ Verdopplung des Absatzes von vollelektrischen Fahrzeugen +++ Bis 2025 jährliche Investition eines dreistelligen Millionenbetrags in Digitalisierung von Vertrieb und Marketing schafft Basis für starkes Kundenerlebnis +++ Digital nachbuchbare Dienste treiben renditestarkes Geschäft mit Sonderausstattung +++ Performance Marketing für personalisierte und zielgerichtete Kundenansprache +++ Individuelle, maßgeschneiderte Angebote für Kunden mit allen Produkten und Services aus einer Hand +++ Handelspartner spielen entscheidende Rolle am Point of Sale sowie im Service

 

München. Nach einem Rekordabsatz im vierten Quartal 2020 blickt die BMW Group mit Zuversicht auf das laufende Jahr. Im Schulterschluss mit ihren Handelspartnern richtet das Unternehmen den Bereich Vertrieb und Marketing mit dem Ziel neu aus, das beste Premium Kundenerlebnis der Industrie zu bieten.

„Wir blicken mit Zuversicht auf das Jahr 2021 und wollen dank der starken Nachfrage nach unserem jungen Produktportfolio wieder profitabel wachsen“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Den Absatz unserer elektrifizierten Fahrzeuge wollen wir 2021 um mehr als die Hälfte steigern. Das unterstreicht die Bedeutung, die Elektromobilität als signifikanter Wachstumstreiber für unser Unternehmen hat“, so Nota weiter. Das Unternehmen will zudem den Absatz der vollelektrischen Fahrzeuge in diesem Jahr verdoppeln. Nach der Einführung des vollelektrischen MINI* und des BMW iX3* im vergangenen Jahr folgt 2021 der Produktionsstart des ebenfalls vollelektrischen BMW iX in Dingolfing und des BMW i4 in München. Die BMW Group hat ihre Palette an elektrifizierten Fahrzeugen (vollelektrisch und Plug-In-Hybride) inzwischen auf dreizehn Modelle erweitert, die in insgesamt 74 Märkten rund um den Globus verfügbar sind. Bis 2023 plant die BMW Group, ihre Fahrzeugpalette auf 25 elektrifizierte Fahrzeuge nahezu zu verdoppeln, dabei werden mehr als die Hälfte der Modelle vollelektrisch sein.

BMW Group Absatz in 2020 mit 2.324.809 Einheiten (-8,4%) +++ BMW Absatz in Q4 mit 4,3% über Vorjahr (600.799 Fahrzeuge) +++ Absatz elektrifizierter Fahrzeuge steigt um ein Drittel (+31,8%) +++ Wie angekündigt: BMW Group erfüllt CO2-Flottenziele in der EU in 2020 +++ Pieter Nota: „Sind Auswirkungen der Corona Pandemie mit Agilität in Absatzsteuerung und Produktion begegnet. Haben CO2 Flottenziele der EU mit unter 100 g/km übererfüllt.“ 

 

München. Die BMW Group bestätigt im vergangenen Jahr mit 2.324.809 Einheiten (-8,4%) weltweit ausgelieferter Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce erneut ihre Position als weltweit führender Premium Automobilhersteller. Mit einem Absatz von 686.069 Fahrzeugen hat das Unternehmen im vierten Quartal auf Group-Ebene drei Prozent (+3,2%) mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Jahr zuvor. Der Absatz an Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen konnte im Vergleich zum Vorjahr um knapp vierzig Prozent (38,9%) zulegen und demonstriert das hohe Kundeninteresse an dieser Antriebsvariante.

„Wir sind den Auswirkungen der Corona Pandemie mit einer großen Agilität in Absatzsteuerung und Produktion begegnet. So ist es uns gelungen, das Jahr mit einem starken vierten Quartal abzuschließen und das Premiumsegment erneut weltweit anzuführen“, betonte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Wir haben dank unserer Efficient Dynamics-Technologien und der über 135.000 abgesetzten elektrifizierten Fahrzeuge in Europa unsere CO2 Flottenziele in der EU übererfüllt und konnten den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert sogar um einige Gramm unterschreiten“, so Nota weiter.

BMW Group ist „World´s most attractive employer” (Automotive) und erneut auf Platz 1 im Young Professionals Barometer 2020. +++ Personalvorständin Ilka Horstmeier: „Unsere hohe Arbeitgeberattraktivität ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, um die besten Talente auf einem hart umkämpften Markt für uns gewinnen zu können.“ +++

München. Im nationalen und internationalen Vergleich belegt die BMW Group seit vielen Jahren die vordersten Plätze beim Arbeitgeberimage. Auch in diesem Jahr erhielt das Unternehmen in zahlreichen Studien zur Wahrnehmung der Attraktivität von Arbeitgebern Top-Platzierungen. 

Seit 2012 behauptet die BMW Group erfolgreich Platz 1 des Trendence Young Professionals Barometers in Deutschland und konnte damit 2020 zum neunten Mal in Folge die Spitzenposition für sich entscheiden. Eine Mehrheit der Studierenden in Deutschland wählte die BMW Group unter die Top-Unternehmen dieses Jahres: Im Trendence Absolventen-Barometer 2020 erreicht das Unternehmen Platz 2 in der Kategorie Business. Im Bereich Ingenieurwesen belegt die BMW Group den vierten Platz, bei den IT Talenten den sechsten Platz und ist damit im Bereich der IT das attraktivste Unternehmen aus dem Bereich Automotive. Im aktuellen Trendence Schülerbarometer konnte die BMW Group gegenüber dem Vorjahr einen Platz gutmachen und rückt damit auf den vierten Platz vor.

Hohe Flexibilität in der Lieferkette beschleunigt Transformation zur E‑Mobilität +++ Umfangreiche Maßnahmen im Bereich der Umwelt- und Sozialstandards sowie zur Absicherung einer Vielzahl von kritischen Rohstoffen +++ Nachhaltigkeitsmaßnahmen in der Lieferkette zeigen Wirkung: 17% Reduktion der CO2-Emissionen beim BMW iX* +++ Wendt: „Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil aller Aktivitäten im Einkauf“

München. Die BMW Group richtet ihren Einkauf verstärkt auf das zukünftige Wachstum in der E-Mobilität aus und setzt neue Maßstäbe im Bereich der Nachhaltigkeit. Denn mit dem Ausbau der E-Mobilität gewinnt die Wertschöpfung im Lieferantennetzwerk zunehmend an Bedeutung, sowohl im Bereich der CO2-Emissionen als auch bei der Beschaffung sogenannter kritischer Rohstoffe, wie sie zum Beispiel für die Produktion von Batteriezellen benötigt werden.

„Nachhaltigkeit ist für uns ein fester Bestandteil aller Aktivitäten im Einkauf. So wie wir das geplante Wachstum bei elektrifizierten Fahrzeugen im Lieferantennetzwerk absichern, integrieren wir gleichzeitig unsere Anforderungen zur Nachhaltigkeit in jede Auftragsvergabe. Damit heben wir nachhaltiges Handeln auf ein neues Level. Gerade als Premiumhersteller haben wir den Anspruch, beim Thema Nachhaltigkeit voranzugehen und Verantwortung zu übernehmen“, sagt Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. 

Zipse: „Drittes Quartal unterstreicht Leistungsfähigkeit der BMW Group“ +++ Peter: „Stehen in hartem Kostenwettbewerb“ +++ Ergebnis vor Steuern in Q3 steigt auf ca. 2,5 Mrd. Euro +++ Umsatzrendite BMW Group in Q3 bei 9,4 Prozent +++ Free Cashflow in Q3 bei über 3 Mrd. Euro +++ EBIT Marge im Segment Automobile per September im Zielkorridor für 2020 +++ Produktion von E-Autos in allen deutschen Werken

 

München. Die BMW Group hat im dritten Quartal 2020 ihren Absatz und Konzernüberschuss gesteigert und liegt nach neun Monaten auf Kurs für ihre Jahresziele. Die BMW Group konnte im dritten Quartal von der regional wieder erstarkenden Nachfrage und ihrem attraktiven Modellportfolio profitieren. Gleichzeitig bleiben Kosteneffizienz und Cash-Management entscheidend, um die weiterhin anhaltenden Folgen der Corona-Pandemie mit ihren regional unterschiedlichen Ausprägungen bestmöglich zu beherrschen.

„Das dritte Quartal unterstreicht die Leistungsfähigkeit der BMW Group in einem herausfordernden Umfeld. Wir haben unser Konzernergebnis gesteigert und liegen damit auf Kurs für unsere Jahresziele. Wir steuern das Tagesgeschäft eng an der regionalen Entwicklung der Nachfrage und können jederzeit auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Oliver Zipse, am Mittwoch in München. So konnte der Konzern im dritten Quartal ein Ergebnis vor Steuern von rund 2,5 Milliarden Euro erreichen. Im Segment Automobile wurde ein Free Cashflow von über 3 Milliarden Euro erzielt. „Wir gestalten die Transformation unserer Industrie aus einer Position der Stärke heraus und sind für die kommenden Jahre sehr gut aufgestellt. Gleichzeitig richten wir das Unternehmen schon jetzt strategisch und technologisch auf die Zeit nach 2025 aus – und beziehen dabei zentrale Aspekte wie Fahrzeugarchitekturen und Werkebelegung mit ein.“

Bündelung ermöglicht schnellere Verbreitung von multimodalen Plattformen für den ÖPNV +++ Daimler Mobility AG und BMW Group übernehmen Minderheitsbeteiligung an Mobimeo GmbH +++ moovel Group GmbH fokussiert sich auf die REACH NOW App (B2C-Bereich) +++ YOUR NOW Joint Ventures weiter mit klarem Aufwärtstrend

 

Berlin/München/Stuttgart. Die BMW Group und die Daimler Mobility AG bringen das Business-to-Business- (B2B) bzw. das Business-to-Government- (B2G) Geschäft ihrer gemeinsamen Tochtergesellschaft moovel Group GmbH in die Mobimeo GmbH, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG, ein. Gleichzeitig fokussieren die beiden Shareholder den Marktauftritt der moovel Group konsequent auf das bestehende Angebot mit der multimodalen Plattform REACH NOW für Endkunden (B2C).

Die moovel Group unterstützt als Partner von Städten, Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünden sowie mit der eigenen REACH NOW-App seit Jahren die Transformation der Mobilität in urbanen Räumen. moovel war bisher sowohl im B2B- und B2G- als auch im B2C-Bereich aktiv.

Mobimeo übernimmt nun den B2B/B2G-Unternehmensbereich der moovel Group, der Mobilitätsplattformen für Kommunen und Verkehrsverbünde entwickelt. Die Softwarelösungen werden dabei den Partnern online zur Verfügung gestellt („Software-as-a-Service“). Im Zuge der Integration wechseln rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der moovel Group zur Mobimeo GmbH – beide Unternehmen haben ihren Sitz in Berlin. 

München. Der vorläufige Free Cash Flow im Segment Automobile der BMW AG beträgt im dritten Quartal 2020 3.065 Mio. € (Vj: 714 Mio. €) und übertrifft damit die aktuelle Markterwartung.

Dazu trug insbesondere eine raschere Erholung in mehreren Märkten bei, die zu einem höheren Absatzwachstum geführt hat. Zudem konnten durch fokussierte Steuerung zahlreiche Positionen des Working Capitals optimiert sowie Fixkosten und Investitionsausgaben weiter gesenkt werden.

Die Auswirkungen dieser Entwicklung auf den Free Cash Flow des Segments Automobile im Gesamtjahr 2020 werden im Rahmen der Mitteilung für das dritte Quartal erläutert.

BMW Group Absatz in Q3 mit 675.680 Einheiten (+8,6%) +++ Region Europa in Q3 mit 275.618 Auslieferungen (+7,1%) +++ China in den ersten neun Monaten plus 6,4% (559.681 Fahrzeuge) +++ Absatzsituation weiterhin regional geprägt von Corona-Pandemie +++ Pieter Nota: „Haben im dritten Quartal bei elektrifizierten Fahrzeugen Absatzplus von knapp 50 Prozent erzielt“

 

München. Die BMW Group hat mit 675.680 Fahrzeugen im dritten Quartal gegenüber Vorjahr ein solides Absatzwachstum von 8,6 Prozent erzielt. Erwartungsgemäß spiegelt das Absatzergebnis von Januar bis September unterdessen die globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie wider; das Unternehmen hat in diesem Zeitraum weltweit 1.638.316 (‑12,5%) Fahrzeuge der Premium-Marken BMW, MINI und Rolls-Royce abgesetzt.

„Trotz der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie ist es uns gelungen, unseren Absatz im dritten Quartal dank unserer starken Modellpalette gegenüber Vorjahr zu steigern“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Ausgesprochen zufrieden sind wir dabei mit einem Absatzzuwachs von knapp fünfzig Prozent bei den elektrifizierten Fahrzeugen. Damit ist Elektromobilität ein substantieller Wachstumstreiber. Seit Jahresbeginn konnten wir rund 10.000 vollelektrische MINI* ausliefern. Das zeigt, wie begehrt dieses Fahrzeug bei unseren Kunden ist“, so Nota weiter. 

Herzstück des weltweiten F&E Netzwerks der BMW Group +++ Smart Building als Innovationsplattform für 4800 Fahrzeugentwickler +++ Raum für 100 hochmoderne Prüfstände und 200 Laboratorien +++ Aushängeschild für Forschungsstandort Deutschland mit ca. 1 Mrd. Euro Investition +++ Taktgeber der Transformation bei der Automobilentwicklung

München. Mit dem heute in Betrieb genommenen FIZ Projekthaus Nord eröffnet die BMW Group das neue Herzstück ihres globalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks. Der architektonisch beeindruckende Gebäudekomplex macht aus dem sukzessive erweiterten Münchner Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) einen der größten F&E Standorte in Europa und manifestiert darin das klare Bekenntnis zum Entwicklungsstandort Deutschland. Das FIZ Projekthaus Nord ist ein Meilenstein des langfristig angelegten Programms „FIZ Future“, in das das Unternehmen bereits heute rund 1 Mrd. Euro investiert hat.

Professor Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, sowie Frank Weber, Vorstand Entwicklung, Personalvorständin Ilka Horstmeier und Manfred Schoch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der BMW AG, haben am Freitag gemeinsam den ersten der insgesamt 100 hypermodernen Prüfstände hochgefahren und damit das progressive Gebäude feierlich eröffnet.

Zipse: „Vorsichtige Zuversicht für zweites Halbjahr“ +++ Ergebnis vor Steuern per Juni bei rund 500 Mio. Euro +++ Umsatz und Ergebnis in Q2 durch Marktrückgänge belastet +++ Konsequente Steuerung der Bestände sichert Cash Flow +++  Erstmals CO2-Ziele für kompletten Fahrzeug-Lebenszyklus bis 2030 +++ Weitreichende Produktstrategie: mehr als sieben Millionen elektrifizierte Fahrzeuge für deutliche CO2-Reduzierung

München. Die BMW Group hält nach dem ersten Halbjahr weiter Kurs auf ihre Jahresziele. Nachdem das Unternehmen seine Produktion im März angesichts der absehbar sinkenden weltweiten Nachfrage an vielen Standorten kontrolliert heruntergefahren hatte, konnte im zweiten Quartal mit einem koordinierten Wiederanlauf der Produktionsstandorte begonnen werden. Seit Mitte Juni arbeiten alle Automobilwerke wieder im regulären Schichtbetrieb. Gleichwohl bleiben Kosteneffizienz und Cash-Management entscheidend, um die Folgen der Corona-Pandemie bestmöglich zu beherrschen.

„Dank unserer hohen Reaktionsfähigkeit und konsequenten Steuerung haben wir die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die BMW Group im ersten Halbjahr begrenzen können“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Oliver Zipse, am Mittwoch in München. Trotz der deutlichen Marktrückgänge infolge der Corona-Pandemie konnte die BMW Group per Juni ein positives Konzernergebnis vor Steuern von 498 Mio. Euro erzielen. „Wir blicken mit vorsichtiger Zuversicht auf das zweite Halbjahr und streben für 2020 weiterhin eine EBIT Marge im Segment Automobile zwischen 0 und 3 Prozent an. Wir beobachten die Situation weiterhin sehr genau und steuern die Produktion unverändert gemäß der Entwicklung in den Märkten und der regional unterschiedlichen Kundennachfrage.“

Vorstand und Top-Management lassen sich an neuen Nachhaltigkeitszielen messen +++ Erstmals CO2-Ziele für kompletten Lebenszyklus bis 2030 +++ Science Based Targets als Grundlage für neue Ziele +++ Weitreichende Produktstrategie: Deutliche CO2-Reduzierung durch mehr als sieben Millionen elektrifizierte Fahrzeuge +++ CO2-Emissionen von Produktion und Standorten je Fahrzeug um 80% senken +++ Anspruch: BMW Group verfügt über nachhaltigste Lieferkette der gesamten Branche +++ Kreislaufwirtschaft als Zielbild für Umgang mit Ressourcen +++ Zipse: „Nachhaltigkeit und Premium künftig untrennbar miteinander verbunden“

München. Die BMW Group rückt Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ins Zentrum ihrer Unternehmensausrichtung. Der Vorstandsvorsitzende Oliver Zipse hat am heutigen Montag in München erste Details dieser Ausrichtung bekanntgegeben und die Zielvorgaben vorgestellt, denen sich das Unternehmen für die Etappe bis zum Jahr 2030 verpflichtet. Dabei kann die BMW Group auf einem starken Fundament aufbauen: Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder Standards in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt. Im Zentrum der Strategie zur Reduzierung von CO2-Emissionen und einer steigenden Ressourceneffizienz wird dabei weiterhin das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung stehen.

„Ich persönlich bin überzeugt: Der Kampf gegen den Klimawandel und unser Umgang mit Ressourcen entscheiden über die Zukunft unserer Gesellschaft – und damit auch der BMW Group. Gerade als Premiumhersteller haben wir den Anspruch, beim Thema Nachhaltigkeit voranzugehen. Deswegen übernehmen wir hier und heute Verantwortung und rücken diese Themen ins Zentrum unserer künftigen Ausrichtung“, sagte Oliver Zipse. „Diese neue Ausrichtung wird in allen Ressorts verankert – von Verwaltung und Einkauf über Entwicklung und Produktion bis hin zum Vertrieb. Wir heben Nachhaltigkeit auf eine völlig neue Ebene.“

BMW Group Werk Landshut nimmt für BMW iNEXT Schlüsselrolle ein – Innovationen von über 50 Mio. Euro in Zukunftsthemen +++ Innovative Niere – zentrales Hightech-Bauteil für das hochautomatisierte Fahren +++ Eröffnung neuer Fertigungshalle mit Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Vorstandsmitglied Dr. Andreas Wendt +++ Wendt: „Automatisiertes Fahren ist eine große Chance für den Standort Deutschland – hauseigene Komponentenfertigung spielt mehr denn je die Rolle eines Innovationshubs“

München/Landshut. Das niederbayerische BMW Group Werk Landshut nimmt seine Rolle als Innovationstreiber für die automobile Zukunft erneut wahr: Es wird dem BMW iNEXT, der ab 2021 in Dingolfing vom Band laufen wird, mit wichtigen Hightech-Komponenten sein Gesicht geben. Der BMW iNEXT ist das erste vollelektrische und für hochautomatisiertes Fahren vorbereitete Serienfahrzeug der BMW Group. Heute nahmen Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk, sowie Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident von Bayern und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, eine neue Fertigungshalle am Standort Landshut in Betrieb. Dort wird die innovative Niere – das „Auge“– für den BMW iNEXT produziert.

Die technologisch komplexe Niere ist essentiell für das hochautomatisierte Fahren: Sie erlaubt in der Fahrzeugfront die Integration von Kameratechnik, Radarfunktion und weiterer Sensorik für hochentwickelte Fahrerassistenzsysteme. Insgesamt investiert die BMW Group in Landshut mehr als 50 Millionen Euro in innovative Bauteile für den BMW iNEXT und weitere künftige Fahrzeugmodelle.

Vertragsvolumen von 2 Mrd. Euro ab 2024 +++ Nachhaltige Produktion mit 100% Energie aus Wind- und Wasserkraft +++ Oliver Zipse: „Für wirksamen Klimaschutz gesamthafte Ökobilanz unserer Produkte verbessern“

München. Die BMW Group treibt den Ausbau der Elektromobilität weiter voran und hat mit dem schwedischen Unternehmen Northvolt einen Langzeit-Liefervertrag für Batteriezellen geschlossen. Das Vertragsvolumen beträgt zwei Milliarden Euro. Die Batteriezellen werden ab 2024 in Europa in der derzeit im Bau befindlichen Northvolt Gigafactory im nordschwedischen Skellefteå (Serienwerk Northvolt Ett) gefertigt.

Ein entscheidender Aspekt für die BMW Group: Die benötigte Energie für die Herstellung der Batteriezellen wird Northvolt regional in Nordschweden zu 100 Prozent aus Wind- und Wasserkraft gewinnen. Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, sagte dazu: „Für einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz wollen wir die gesamthafte Ökobilanz unserer Produkte verbessern – von den Ressourcen bis zum Recycling. Das gilt gerade für die energieintensive Herstellung der Hochvoltspeicher für Elektrofahrzeuge. Deswegen haben wir mit unseren Zellherstellern vertraglich vereinbart, dass sie bei der Produktion unserer fünften Generation von Batteriezellen nur noch Grünstrom verwenden.“

Liefervertrag mit Managem Group unterzeichnet (Vertragslaufzeit: 2020 – 2025) +++ BMW AG Einkaufsvorstand Andreas Wendt: „Wir treiben die Elektrifizierung unserer Fahrzeugflotte konsequent voran. Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle beim Ausbau der Elektromobilität.“

München. Die BMW Group treibt den Ausbau der Elektromobilität voran und kauft künftig den für Batteriezellen wichtigen Schlüssel-Rohstoff Kobalt direkt ein. Kürzlich hat das Unternehmen dafür einen Liefervertrag mit dem marokkanischen Bergbau-Unternehmen Managem Group unterzeichnet. „Das Vertragsvolumen beträgt rund 100 Millionen Euro“, sagt Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. Die BMW Group deckt damit rund ein Fünftel des Kobalt-Bedarfs für die fünfte Generation ihrer elektrischen Antriebe ab. Rund vier Fünftel des benötigten Kobalts wird das Unternehmen aus Australien beziehen. Die Laufzeit für den Vertrag zwischen der BMW Group und der Managem Group beträgt fünf Jahre (2020 – 2025). Bereits im Januar 2019 hatten die beiden Unternehmen in Marrakesch ein Memorandum of Understanding (Absichtserklärung) für den Direktbezug von Kobalt aus Marokko unterzeichnet.

„Kobalt ist ein wichtiger Rohstoff für die Elektromobilität. Mit der Unterzeichnung des heutigen Liefervertrags mit Managem sichern wir unseren Rohstoffbedarf für Batteriezellen weiter ab“, so Wendt. „Wir treiben die Elektrifizierung unserer Fahrzeugflotte konsequent voran. Bereits 2023 wollen wir 25 elektrifizierte Modelle im Angebot haben, davon mehr als die Hälfte vollelektrisch. Entsprechend steigt der Bedarf an Rohstoffen. Allein für Kobalt rechnen wir bis 2025 etwa mit einer Verdreifachung unseres heutigen Bedarfs.“

Gesamt-Absatz geprägt durch Auswirkungen weltweiter Pandemie +++ Ende Q2 in einzelnen Märkten erste Zeichen einer Erholung +++ Per Juni 962.575 Fahrzeugauslieferungen (-23,0%) +++ BMW Group Absatz im Juni 218.876 Automobile (-9,0%) +++ Pieter Nota: „China-Absatz im zweiten Quartal über Vorjahr“

München. Das Absatzergebnis der BMW Group war in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wie erwartet beeinträchtigt durch die Auswirkungen der temporären Schließung der weltweiten Handelsbetriebe. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr dieses Jahres weltweit 962.575 (-23,0%) Fahrzeuge der Premium-Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ausgeliefert.

„Wir verfolgen die weltweite Nachfrageentwicklung sehr genau und planen weiterhin in Szenarien, um dynamisch auf die unterschiedliche Geschwindigkeit reagieren zu können, mit der sich die Regionen rund um den Globus von der Corona Pandemie erholen“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Eine erfreuliche Entwicklung sehen wir in China, wo unser Absatz im zweiten Quartal bereits wieder über dem des Vorjahres lag“, betonte Nota. „Positiv hat sich im ersten Halbjahr entgegen dem Markttrend auch die Nachfrage nach unseren elektrifizierten Fahrzeugen entwickelt. Unser breites Angebot an Plug-in-Hybrid Modellen sowie der neue vollelektrische MINI erfreuen sich großer Nachfrage bei unseren Kunden“, ergänzte er.

Fahrzeugauslieferungen im ersten Halbjahr nach Marken.

Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 842.153 (-21,7%) BMW Automobile ausgeliefert.
Die Marke MINI hat im gleichen Zeitraum 118.862 (-31,1%) Einheiten abgesetzt. Im ersten Halbjahr wurden weltweit 61.652 (+3,4 %) elektrifizierte Fahrzeuge der Marken BMW und MINI in Kundenhand übergeben.
Rolls-Royce Motor Cars erzielte in den ersten sechs Monaten 2020 einen Absatz von 1.560 (-37,6%) Fahrzeugen.
Insgesamt wurden von Januar bis Juni zudem 76.707 (‑17,7%) Motorräder verkauft.

BMW Group eröffnet Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion in Dingolfing und baut Fertigungskapazitäten aus +++ E-Antriebe für 500.000 elektrifizierte Fahrzeuge +++ Produktionsstart für fünfte Generation des BMW E-Antriebs +++ Mittelfristig bis zu 2.000 Beschäftigte im Kompetenzzentrum +++ Investitionen von über 500 Mio. Euro bis 2022 +++ Erfolgreiche Transformation am größten europäischen Fertigungsstandort der BMW Group

München/Dingolfing. Die BMW Group beschleunigt ihren Hochlauf der E-Mobilität und setzt mit ihrer Produktion Maßstäbe bei der Transformation der Industrie. An seinem größten europäischen Fertigungsstandort in Dingolfing hat das Unternehmen heute das Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion eröffnet. Schon seit 2013 werden in Dingolfing E-Antriebskomponenten produziert, nun baut die BMW Group ihre Kapazitäten deutlich aus. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Oliver Zipse, nahmen dabei die Produktion des neuen, hochintegrierten BMW E-Antriebs symbolisch in Betrieb. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass E-Motor, Getriebe und Leistungselektronik in einem zentralen Gehäuse zusammengefasst sind. Die neue Generation des BMW E-Antriebs kommt erstmals im neuen BMW iX3 zum Einsatz, der noch im Spätsommer dieses Jahres in China seinen Produktionsstart haben wird.

In ihrem Kompetenzzentrum in Dingolfing produziert die BMW Group künftig auf acht Produktionslinien E-Antriebskomponenten, also Batteriemodule, Hochvoltbatterien und E-Motoren, um damit ihre elektrifizierten Fahrzeuge auszustatten. In den kommenden Jahren wird das Unternehmen weitere vier Linien aufbauen, so dass der Standort die Produktionskapazität deutlich erhöht. 

Das Bundesentwicklungsministerium und BMW Group South Africa unterstützen die südafrikanische Regierung bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie mit 750 neuen Krankenhausbetten +++ Die BMW Group South Africa, die in der Region Gauteng mit einem Produktionswerk in Rosslyn vertreten ist, unterstützt das Projekt mit Leistungen im Wert von rund 2,7 Millionen Euro +++ Die BMW Group South Africa engagiert sich in Gauteng seit fast 50 Jahren in verschiedenen sozialen Projekten und wird diese auch in der Corona-Krise als Investitionen in die Gesellschaft und damit ihre Mitarbeiter fortsetzen

Pretoria / München. Heute haben der Vorstandsvorsitzende der BMW AG Oliver Zipse, Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller und der südafrikanische Gesundheitsminister Zwelini Lawrence Mkhize in einer virtuellen Zeremonie eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben.
Diese beinhaltet ein Corona-Sofortpaket, mit dem die drei Kooperationspartner in der Region Gauteng den Ausbau der medizinischen Infrastruktur von neun Krankenhäusern und vier Kliniken unterstützen. Neben der Versorgung mit Masken und Desinfektionsmitteln können damit in der Region Gauteng bereits im Juli 750 zusätzliche Krankenhausbetten und 150 mobile Sauerstofftanks bereitgestellt werden.
Südafrika ist eine der derzeit am stärksten von COVID-19 betroffenen Regionen des Kontinents. Wie in vielen anderen afrikanischen Ländern fehlt es auch hier an Notfallbetten, Beatmungsgeräten und Laboren.

Beide Unternehmen verfolgen eigene Entwicklungspfade weiter +++ Technologisches Verständnis beider Häuser passt unverändert gut zusammen +++  Erfolgreiche Kooperationen auf anderen Feldern werden wie geplant fortgesetzt +++ Fröhlich: „Mit aktueller Technologie für viele Jahre hervorragend aufgestellt“ +++ Schäfer: „Loten Möglichkeiten mit Partnern außerhalb des Automobilbereichs aus“

München/Stuttgart. Die BMW Group und die Mercedes-Benz AG lassen ihre Zusammenarbeit für die Entwicklung der nächsten Technologiegeneration im Bereich automatisiertes Fahren vorerst ruhen. Beide Unternehmen haben sich nach intensiver Prüfung und im besten partnerschaftlichen Einvernehmen darauf verständigt, sich auf ihre jeweils bestehenden Entwicklungspfade – auch mit den jeweiligen bestehenden oder neuen Partnern – zu fokussieren. Beide Unternehmen betonen ausdrücklich, dass eine Zusammenarbeit zu einem späteren Zeitpunkt weiterhin möglich ist. Denn die grundsätzliche Herangehensweise etwa in Bezug auf Sicherheit und Kundenutzen beider Häuser beim Thema automatisiertes Fahren passt unverändert gut zusammen.

Die BMW Group und die Mercedes-Benz AG arbeiten unabhängig voneinander an ihren aktuellen Generationen für das hochautomatisierte Fahren – und haben dabei in der Vergangenheit große Fortschritte erzielt. Allerdings konnten die BMW Group und die Mercedes-Benz AG erst nach erfolgter Vertragsunterschrift im vergangenen Jahr detaillierte Gespräche auf Expertenebene führen und gemeinsam mit Lieferanten über Technologieroadmaps sprechen. In diesen Gesprächen kamen beide Seiten nach intensiver Prüfung zu dem Ergebnis, dass angesichts des hohen Aufwands für eine gemeinsame technologische Basis und vor dem Hintergrund der gesamtunternehmerischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen derzeit der richtige Zeitpunkt für eine erfolgreiche Umsetzung der Kooperation nicht gegeben ist. 

Einvernehmliche Lösung zwischen Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung +++ Hohes Ausbildungsniveau wird beibehalten +++ Horstmeier: „Gehen weiter unseren eigenen BMW Weg“

München. Im konstruktiven Dialog mit dem Betriebsrat hat die BMW AG sich auf ein ausgewogenes Personalmaßnahmenpaket verständigt, das die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und die Interessen der Belegschaft in Einklang bringt. Nach der Anwendung bestehender Flexibilitätsmaßnahmen, wie Abbau von Zeit- und Urlaubskonten sowie Kurzarbeit, sind weitere Schritte erforderlich, um die BMW Group robuster gegenüber externen Einflüssen und Marktschwankungen zu machen. Der geplante Stellenabbau des Unternehmens soll durch Fluktuation und mit freiwilligen Vereinbarungen erfolgen, die Ausbildung auf dem hohen Niveau des Vorjahres fortgesetzt werden.

„Wir werden auch weiter unseren eigenen BMW Weg gehen und im konstruktiven Dialog mit der Arbeitnehmervertretung Lösungen erarbeiten. Wir haben ein zukunftsgerichtetes Maßnahmenpaket vereinbart, das uns kurzfristig hilft, das Unternehmensergebnis zu verbessern, uns aber langfristig die Innovationskraft erhält“, bewertet Ilka Horstmeier, Personalvorständin der BMW AG und Arbeitsdirektorin, die getroffene Vereinbarung. „Damit bleiben wir ein verlässlicher Arbeitgeber.“

Anke Schäferkordt folgt auf Renate Köcher

München. Der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrats der BMW AG, Dr.-Ing. Norbert Reithofer, ist durch die heutige Hauptversammlung für eine Mandatslaufzeit von fünf Jahren wieder in den Aufsichtsrat gewählt worden. Im Anschluss an das Aktionärstreffen wurde er in einer Sitzung des Aufsichtsrats erneut zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Reithofer begleitet die BMW AG seit mehr als drei Jahrzehnten. Er trat 1987 in das Unternehmen ein und war von 2006 bis 2015 Vorsitzender des Vorstands. Seit 2015 ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Die Hauptversammlung hat zudem erstmals Anke Schäferkordt für eine Mandatslaufzeit von fünf Jahren in den Aufsichtsrat gewählt. Die Medienmanagerin folgt auf Prof. Renate Köcher, die ihr Mandat vorzeitig im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat zum Ende der diesjährigen Hauptversammlung niedergelegt hat. 

Liquidität weiter auf hohem Niveau – Investitionen priorisiert +++ Q1: EBIT wächst wegen hoher Rückstellung im Vorjahr +++ Ausblick für EBIT Marge im Segment Automobile angepasst +++ Q1: Produktmix und Preisdurchsetzung stützen Umsatz +++ Produktion wird abhängig von Nachfrage hochgefahren +++ Klares Bekenntnis zu vereinbarten CO2-Zielen und Euro 6d +++ Zipse: „Geschäftsmodell auch nach der Krise zukunftsfähig“

München. Erkennen, entscheiden, umsetzen: Die BMW Group bleibt während der Corona-Pandemie jederzeit reaktions- und handlungsfähig, um neue Entwicklungen der Lage antizipieren zu können. Dabei geht das Unternehmen davon aus, dass die Folgen der Pandemie die gesamte Automobilindustrie auf mittlere Sicht beeinträchtigen werden. Zudem zeigt sich, dass sich die Absatzsituation in wichtigen Märkten nicht nach einigen Wochen wieder normalisiert. Die BMW Group plant in Szenarien und ist vorbereitet, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um ihre finanzielle Position abzusichern und weiterhin aus eigener Kraft durch diese Phase zu steuern.

„Klar ist: Die Situation bleibt ernst und Marktprognosen sind in dem aktuellen Umfeld nur unter Einschränkungen möglich. Wir fahren unsere Produktion abhängig von der marktspezifischen Nachfrage schrittweise wieder hoch – aber wir beobachten die Entwicklung mit höchster Aufmerksamkeit, um flexibel reagieren zu können“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Oliver Zipse, am Mittwoch in München. „Wir steuern unseren Lagerbestand sehr eng, denn Liquidität hat in dieser Situation absolute Priorität.“

München. Der Vorstand der BMW AG hat heute entschieden, den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2020 anzupassen. Ausschlaggebend dafür ist die Tatsache, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in zahlreichen Märkten länger anhalten und damit weitergehende Auswirkungen haben, als dies Mitte März absehbar war. Damit zeigt sich, dass sich die Absatzsituation in diesen Märkten nicht, wie zuvor unterstellt, nach einigen Wochen wieder normalisiert. Besonders stark werden sich die negativen Auswirkungen voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 zeigen.

Die durch die Pandemie verursachten wirtschaftlichen Verwerfungen beeinträchtigen die Vorhersagbarkeit stark und führen daher zu einer deutlichen Prognoseunsicherheit. Entsprechend erweitert das Unternehmen den Korridor für die EBIT-Marge im Segment Automobile und geht nun von einem Wert zwischen 0 und 3 Prozent aus.

Schutz von Mitarbeitern und Verantwortung für Gesellschaft +++ Sicherstellung von Liquidität und langfristigem Unternehmenserfolg +++ In Europa rund 80%, in den USA circa 70% aller Händlerbetriebe geschlossen +++ BMW Group Absatz liegt im ersten Quartal bei 477.111 Fahrzeugen +++ Pieter Nota: „China zeigt erste Anzeichen einer Erholung“ +++ Rund 14% mehr E-Fahrzeuge. Auf Kurs für CO2 Zielwerte +++

München. In Zeiten der Corona Pandemie stehen der Schutz von Mitarbeitern und die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft für die BMW Group an erster Stelle. Gleichzeitig gilt es, die Liquidität und den langfristigen Unternehmenserfolg sicherzustellen. Das Absatzergebnis des ersten Quartals ist überlagert von den weltweiten Folgen von Sars‑CoV-2 und den Auswirkungen der vorübergehenden Schließung einer Großzahl von Handelsbetrieben. Die BMW Group hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres weltweit 477.111 (-20,6%) Fahrzeuge der Premium-Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ausgeliefert.

„Wir reagieren auf die weltweit herausfordernde Absatzsituation aufgrund der Corona Pandemie und passen unser Produktionsvolumen flexibel der Nachfrage an. Damit schaffen wir wichtige Voraussetzungen für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens“, betonte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „In China sehen wir mit einem starken Auftragseingang die ersten Anzeichen einer Erholung“, so Nota weiter. 

Rückverfolgbarkeit von Bauteilen und kritischen Rohstoffen in komplexen internationalen Lieferketten +++ BMW Group zielt mit Projekt „PartChain“ auf branchenweite Lösung für den sicheren Austausch von Daten +++

München. Die BMW Group nutzt innovative digitale Technologien, um ihre Prozesse zu optimieren. Ein Beispiel dafür ist Blockchain. Die Technologie ermöglicht einen fälschungssicheren Austausch von Daten. Über die gesamte automobile Wertschöpfungskette sind Anwendungsfälle denkbar. Im Einkauf nutzt die BMW Group die Technologie, um die Rückverfolgbarkeit von Bauteilen oder Rohstoffen in mehrstufigen internationalen Lieferketten sicherzustellen. „2019 haben wir mit Erfolg ein Pilotprojekt für den Einkauf von Frontleuchten durchgeführt. In diesem Jahr wollen wir das Projekt auf zahlreiche weitere Zulieferer ausweiten“, sagt Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk.

Zipse: „Solidarität und verantwortungsvolles Handeln sind Gebot der Stunde“ +++ Ausblick 2020 vor Hintergrund von Corona-Ausbreitung +++ Power of Choice: Nächster 7er kommt auch vollelektrisch +++ Klares Bekenntnis der BMW Group zu CO2-Zielen +++ Profitabilität 2019 Quartal für Quartal stetig verbessert +++ Erstmals über 100 Mrd. Euro Konzernumsatz erzielt +++

München. Die BMW Group geht die Transformation der Automobilindustrie mit großer Zuversicht an und investiert umfassend in Forschung und Entwicklung, um für ihre Kunden die Mobilität der Zukunft zu gestalten.

Mit Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus betonte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Oliver Zipse, am Mittwoch in München: „Solidarität und verantwortungsvolles Handeln sind das Gebot der Stunde. In unserer Gesellschaft ist es die Aufgabe der Starken, die Schwachen zu schützen. Deswegen unterstützt die BMW Group die Maßnahmen, mit denen die Verbreitung des Coronavirus gebremst werden soll, umfassend.“ Der absehbaren Entwicklung der Nachfrage auf den weltweiten Automobilmärkten begegnet die BMW Group mit einer frühzeitigen Anpassung ihrer Produktion. Dabei nutzt das Unternehmen sein breites Spektrum an Flexibilitätsinstrumenten. 

Zipse: „Gehen Transformation mit Zuversicht an“ ++ Ergebnis vor Steuern steigt im vierten Quartal deutlich ++ 2019 erstmals über 100 Mrd. Euro Konzernumsatz erzielt ++ Profitabilität 2019 Quartal für Quartal stetig verbessert ++ Solider Free Cashflow von 2,6 Mrd. Euro erzielt ++ Rekord-Umsatz im vierten Quartal erwirtschaftet ++ Hohe Vorleistungen für Forschung und Entwicklung in 2019 ++ Klares Bekenntnis der BMW Group zu CO2-Zielen ++ Dividende von 2,50 Euro je Stammaktie vorgeschlagen

München. Die BMW Group hat das Jahr 2019 erfolgreich abgeschlossen und auch im vierten Quartal ihre Profitabilität weiter gesteigert. Gleichzeitig erzielte das Unternehmen zwischen Oktober und Dezember des Jahres 2019 dank eines steigenden Anteils von Fahrzeugen aus dem oberen Luxussegment den höchsten Umsatz, den es jemals in einem Quartal erwirtschaften konnte. Auf Jahressicht belief sich der Konzernumsatz damit erstmals auf über 100 Milliarden Euro und lag mehr als doppelt so hoch wie 2009.

„Wir haben unsere Profitabilität 2019 von Quartal zu Quartal gesteigert – und das trotz eines herausfordernden Marktumfelds. Das zeigt, dass wir die richtigen Produkte auf der Straße haben und unsere Strategie wirkt“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Oliver Zipse, am Donnerstag in München. „Wir gehen die Transformation unserer Branche mit Zuversicht und Vertrauen in unsere Innovationskraft an. Wir haben die anstehenden Veränderungen frühzeitig erkannt und unsere Hausaufgaben gemacht. Jetzt entfaltet sich unser volles Potential – genau im richtigen Moment.“

 

Klaus Fröhlich scheidet mit Vollenden des 60. Lebensjahres aus dem Vorstand aus +++ Frank Weber leitet ab Juli Ressort Entwicklung +++ Reithofer: „Kompetenter Nachfolger für Klaus Fröhlich“ +++ Zipse: „Hervorragende Verstärkung im Vorstand“ +++

München. Der Aufsichtsrat der BMW AG hat in seiner heutigen Sitzung Frank Weber (53) als neues Mitglied des Vorstands berufen. Weber übernimmt zum 1. Juli 2020 das Ressort Entwicklung und tritt damit die Nachfolge von Klaus Fröhlich an, der mit Vollendung des 60. Lebensjahres in den Ruhestand geht.

Frank Weber trat 2011 in die BMW Group als Leiter Gesamtfahrzeug ein und verantwortet heute die Produktlinie Rolls-Royce und Oberklasse BMW. Zuvor war der Maschinenbau-Diplomingenieur bei anderen Automobilherstellern in verschiedenen leitenden Funktionen überwiegend in der Entwicklung tätig.

BMW Group präsentiert Alternative zum Programm auf dem Genfer Automobilsalon 2020 +++ Digitale Pressekonferenz mit Oliver Zipse

München. Aufgrund der aktuellen Situation wurde die Geneva International Motor Show 2020 abgesagt. Natürlich haben wir Verständnis für diese Entscheidung, bedauern aber auch, dass die Messe nicht wie gewohnt stattfinden kann.

Die BMW Group wird das für Genf angedachte Programm inklusive der Weltpremiere des BMW Concept i4 stattdessen im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz mit dem Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, Oliver Zipse, in München zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt (Dienstag, 3. März 2020, 8.15 Uhr) zeigen und via Live-Stream übertragen. Über weitere Details zur Übertragung werden wir Sie so bald wie möglich informieren.

BMW Group Absatz steigt um 1,2% auf 2.520.307 Fahrzeuge +++ Rekordabsatz bei BMW mit plus 2,0% und 2.168.516 Einheiten +++ Bestwerte auch bei Rolls-Royce und BMW Motorrad +++ Bislang weltweit bereits eine halbe Million E-Fahrzeuge ausgeliefert +++ Pieter Nota: „Streben 2020 erneut leichten Absatzzuwachs an“

München. Die BMW Group hat im vergangenen Jahr mit 2.520.307 (+1,2%) weltweit ausgelieferten Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce zum neunten Mal in Folge eine neue Bestmarke erzielt. Auch die Marken BMW, Rolls-Royce und BMW Motorrad verzeichneten 2019 jeweils neue Höchstwerte. Der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge der Marken BMW und MINI konnte ebenfalls gesteigert werden. Insgesamt hat die BMW Group weltweit bis Ende 2019 bereits eine halbe Million elektrifizierter Fahrzeuge abgesetzt. In 2019 hat die BMW Group damit ihre Position als weltweiter führender Premium Automobilhersteller zum 16. Mal in Folge bestätigt.

„Es ist uns dank unserer großen Modelloffensive erneut gelungen, unseren Absatz in 2019 auf einen neuen Höchstwert zu steigern“, betonte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Dies bestätigt unseren strategischen Ansatz der „Power of Choice“, bei dem unsere Kunden beim Modell ihrer Wahl die für sie optimale Antriebsvariante wählen können. So erfüllen wir die individuellen Mobilitätsbedürfnisse unserer Kunden weltweit“, so Nota weiter. 

Nächstes Etappenziel: Doppelt so viele E-Fahrzeuge bis Ende 2021 +++ Übergabe eines BMW 330e* in der BMW Welt +++ BMW iX3*: neue Balance zwischen Reichweite und Batteriegröße +++ Umfassende Modelloffensive auch für elektrifizierte Fahrzeuge

München. Die BMW Group hat als Pionier der E-Mobilität einen weiteren Meilenstein der Elektromobilität erreicht und inzwischen weltweit bereits eine halbe Million elektrifizierte Automobile ausgeliefert. Sebastian Mackensen, BMW Group Leiter Markt Deutschland, überreichte heute in der BMW Welt die Schlüssel für einen ganz besonderen BMW 330e* an seinen künftigen Besitzer. 

„Eine halbe Million Fahrzeuge sind der beste Beweis: Mit unserem breiten Angebot elektrifizierter Fahrzeuge treffen wir genau den Bedarf der Kunden. Jetzt erhöhen wir nochmal deutlich die Frequenz: In zwei Jahren wollen wir bereits eine Million elektrifizierte Fahrzeuge auf der Straße haben. Damit leisten wir unseren Beitrag zu wirksamem Klimaschutz“, sagte Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG.

Umfassende Produktoffensive bei E-Fahrzeugen
Mit dem BMW X3 wird im kommenden Jahr erstmals ein Fahrzeug der BMW Group in vier verschiedenen Antriebsvarianten verfügbar sein: als effizienter Diesel, als Benziner, Plug-in-Hybrid und mit reinem Elektroantrieb. Der größte Markt für den rein elektrischen BMW iX3* ist China, wo das Fahrzeug für den Weltmarkt produziert wird. 

Dynamisches Wachstum bei den Mobilitätsdiensten der Joint Ventures: Knapp 90 Millionen Kunden – eine Steigerung von 44 Prozent gegenüber Anfang 2019 +++ Neue Dachgesellschaft unterstützt effiziente Steuerung und Fokussierung der Aktivitäten +++ FREE NOW steigert Gross Merchandise Value (Run Rate) bzw. Plattformumsatz massiv und erreicht mit über zwei Milliarden Euro neuen Rekordwert

München/Stuttgart. Nach dem erfolgreichen Start der YOUR NOW Joint Ventures im Februar 2019 setzen die Unternehmen ihren dynamischen Wachstumskurs fort: Aktuell nutzen knapp 90 Millionen Menschen die Mobilitätsdienste der Gemeinschaftsunternehmen für Carsharing, Ride-Hailing, Parken, Laden und Multi-modale Plattformen, die in über 1.300 Städten weltweit angeboten werden.


Die Shareholder stellen gemeinsam mit den Joint Ventures nun die Weichen für die nächste Ausbaustufe mit Fokus auf profitablem Wachstum. Die Angebote der Gemeinschaftsunter-nehmen werden weiter konsequent an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet und in drei Säulen gebündelt: 1. FREE NOW. 2. SHARE NOW. 3. PARK NOW & CHARGE NOW. Die Einführung einer neuen Dachgesellschaft zum 1. Januar 2020 unterstützt die effiziente Steuerung dieser drei Säulen.

Rainer Feurer, Bereichsleiter Beteiligungen der BMW Group: „Als Shareholder sind wir fest davon überzeugt, dass wir mit der Bündelung in drei Säulen die Joint Ventures schlagkräftiger und fokussierter in einem wettbewerbsintensiven und schnell wachsenden Umfeld aufstellen. Beide Shareholder stehen hinter dem Geschäftsmodell von YOUR NOW und sind fest entschlossen, die Joint Ventures zu einem führenden Player im Mobilitätsmarkt weiterzuentwickeln.“ Franz Reiner, CEO der Daimler Mobility AG: „Die Weichen sind gestellt, um die YOUR NOW Joint Ventures nachhaltig profitabel aufzustellen. Gleichzeitig werden Partnerschaften immer wichtiger, um am Markt erfolgreich zu sein. Hier sind wir offen, um das Wachstum weiter zu forcieren.“

E.ON baut für die BMW Group Mitarbeiter-Ladenetzwerke +++ Eines der größten betrieblichen Ladenetzwerke in Deutschland +++ Rund die Hälfte der über 4.100 Ladepunkte öffentlich zugänglich +++ Projekt soll bis 2021 abgeschlossen sein

München. Die BMW Group treibt als Pionier der Elektromobilität den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland voran. Das Unternehmen hat E.ON beauftragt, eines der größten betrieblichen Ladenetzwerke in Deutschland an den Standorten der BMW Group in Deutschland zu installieren und zu betreiben. Künftig können Mitarbeiter und Gäste ihre Elektrofahrzeuge komfortabel und günstig an mehr als 4.100 neuen Ladepunkten auf den Parkplätzen von BMW Produktionswerken, Entwicklungszentren und Büro-Standorten mit Ökostrom betanken. Rund die Hälfte der Ladepunkte wird öffentlich zugänglich sein. Der Aufbau der ersten Ladestationen hat bereits begonnen. Ab Dezember können neue Ladepunkte genutzt werden. Das Projekt soll bis 2021 abgeschlossen sein.

Darüber hinaus können Dienstwagenfahrer der BMW Group in Deutschland zukünftig auch zu Hause ihre Elektrofahrzeuge laden. Dafür wurde eine Paketlösung entwickelt, die Lieferung, Montage und Betrieb einer hochwertigen Ladestation in der Garage oder einem anderen privaten Stellplatz aus einer Hand bietet. Mit der Ladestation bietet E.ON die Möglichkeit, beim Laden 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft zu beziehen. 

Klaus Fröhlich, Entwicklungsvorstand der BMW AG, betont: „Eine gute Ladeinfrastruktur ist neben der Reichweite und wettbewerbsfähigen Kosten eine der elementaren Voraussetzungen für die Akzeptanz und das Wachstum von Elektromobilität. Daher gehen wir als BMW Group wieder voran und investieren konsequent in den Ausbau der Ladeinfrastruktur an den deutschen Standorten.“ 

Liefervertrag mit einem prognostizierten Volumen von 540 Mio. Euro +++ Rohstoff wird nachhaltig mittels Bergbau in Australien gewonnen

München. Mit dem Ausbau der Elektromobilität erweitert die BMW Group ihre bestehenden Geschäftsbeziehungen zu Ganfeng Lithium Co., Ltd. mit Sitz in Jiangxi (China). Die beiden Unternehmen haben einen Liefervertrag für die Versorgung des – für Batteriezellen wichtigen – Rohstoffs Lithium unterzeichnet. „Das prognostizierte Vertragsvolumen beträgt 540 Millionen Euro. Die BMW Group deckt damit 100% des Bedarfs an Lithiumhydroxid für die Hochvoltspeicher ihrer fünften Generation an Batteriezellen“, sagt Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. Die Vertragslaufzeit beträgt fünf Jahre (2020 – 2024).

„Neben Kobalt ist Lithium einer der Schlüssel-Rohstoffe für die Elektromobilität. Mit der Vertragsunterzeichnung sichern wir unseren Lithium-Bedarf für Batteriezellen ab“, so Wendt weiter. „Bereits 2023 wollen wir 25 elektrifizierte Modelle im Angebot haben, davon mehr als die Hälfte vollelektrisch. Entsprechend steigt der Bedarf an Rohstoffen. Allein für Lithium rechnen wir bis 2025 etwa mit einer Versiebenfachung unseres heutigen Bedarfs.“

Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit sind wichtige Faktoren beim Ausbau der Elektromobilität. Für die Einkaufsexperten der BMW Group beginnt eine ethisch verantwortliche Rohstoffgewinnung und -verarbeitung deshalb ganz am Anfang der Wertschöpfungskette: Sie beschäftigen sich intensiv mit den Lieferketten für Batteriezellen – bis in die Rohstoffminen hinein. Die Einhaltung von Umweltstandards und Menschenrechten hat dabei oberste Priorität. „Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Aspekt unserer Unternehmensstrategie und spielt eine zentrale Rolle beim Ausbau der Elektromobilität. Wir sind uns unserer Verantwortung voll bewusst: Lithium und andere Rohstoffe müssen unter ethisch verantwortlichen Bedingungen gewonnen und verarbeitet werden“, betont Wendt. Die Gewinnung des Lithiums bei Ganfeng erfolgt mittels Bergbau aus so genannten Hardrock-Lagerstätten in Australien. Dabei gelten höchste Ansprüche in Bezug auf Nachhaltigkeit. 

Marke BMW legt im November um 2,9% auf 194.690 Fahrzeuge zu +++ Deutliches Wachstum der Marke BMW in den USA und China +++ BMW 3er Limousine und Touring mit deutlichem Absatzplus +++ X-Modelle treiben Wachstum seit Jahresbeginn mit +23,1% voran +++ Nota: „Neue Bestmarke und zweistelliges Absatzwachstum  von 18,4% bei elektrifizierten Fahrzeugen“ 

München. Die BMW Group hat ihren positiven Absatztrend im November fortgesetzt: Die weltweiten Auslieferungen stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4% auf insgesamt 225.662 Fahrzeuge. Per November legten die Auslieferungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,7% auf insgesamt 2.296.174 Premiumfahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce zu. 

„Mit dem erneuten Absatzwachstum im November steuern wir wie geplant weiterhin auf eine neue Bestmarke im Gesamtjahr zu“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung unserer elektrifizierten Fahrzeuge, die im November eine Absatzsteigerung von 18,4% und damit einen neuen Bestwert verzeichnet haben. Im vergangenen Monat war jede fünfte BMW 5er Limousine ein Plug-in-Hybrid“, so Nota weiter. 

Der Gesamtabsatz an Fahrzeugen der Marke BMW legte im November um 2,9% auf 194.690 Fahrzeuge zu. Damit verzeichnete die Marke BMW im bisherigen Jahresverlauf mit 1.972.394 Fahrzeugen ein Absatzplus von 2,4%. Neben dem erfolgreichen Luxussegment haben per November vor allem auch die neuen oder überarbeiteten BMW X-Modelle mit einem Absatzplus von insgesamt 23,1% bzw. 870.267 Fahrzeugen zum Wachstum der Marke beigetragen. Aber auch die beliebte BMW 3er Reihe verzeichnet mit der Limousine (+33,7%) und dem Touring (+21,6%) im Berichtsmonat hohe zweistellige Wachstumsraten.

Start des Joint Ventures "Spotlight Automotive Limited" +++ Wichtiger Schritt in der Elektrifizierungsstrategie von MINI +++ Neues Werk mit Standardkapazität von 160.000 Einheiten +++ Shareholder investieren gemeinsam rund 650 Mio. Euro +++ Innovatives Joint-Venture-Modell mit gemeinsamer Entwicklung und Produktion +++ Win-Win Situation: Stärken beider Partner ergänzen sich

Zhangjiagang/München. Die BMW Group und das chinesische Unternehmen Great Wall Motor treiben die Elektromobilität voran und bauen gemeinsam in China ein Werk für E-Fahrzeuge. Die BMW Group wird dort zukünftig den elektrischen MINI produzieren. Hochrangige Vertreter der lokalen chinesischen Regierung, von Great Wall Motor und der BMW Group feierten heute den Spatenstich des neuen Joint Ventures Spotlight Automotive Limited. Mit rund 3.000 Mitarbeitern wird das Werk nach der Anlaufphase über eine Standardkapazität von bis zu 160.000 Fahrzeugen pro Jahr verfügen. Beide Partner investieren zusammen insgesamt umgerechnet rund 650 Mio. Euro (mehr als fünf Milliarden CNY). Die Bauphase ist für 2020 bis 2022 geplant.

Der Standort des neuen Automobilwerks liegt in Zhangjiagang in der Provinz Jiangsu, wo heute auch der offizielle Start gefeiert wurde. Dieser stellt den nächsten wichtigen Schritt der Zusammenarbeit zwischen Great Wall Motors und der BMW Group dar. Im Sommer 2018 war der 50:50 Joint Venture-Vertrag in Anwesenheit des chinesischen Premierministers Li Keqiang und der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin unterzeichnet worden.

Das innovative Gemeinschaftsmodell umfasst neben der Produktion auch die gemeinsame Entwicklung von batterieelektrischen Fahrzeugen im weltweit größten Markt für Elektromobilität. Das Joint Venture sieht die Produktion zukünftiger elektrischer MINI Fahrzeuge sowie mehrerer Modelle und Marken für Great Wall Motor vor. Nach der Markteinführung des brandneuen vollelektrischen MINI* der ersten Generation, der in Oxford gebaut wird und im ersten Quartal 2020 auf den Markt kommt, ist dies ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung der elektrifizierten Zukunft der Marke MINI. Das MINI Werk Oxford, das kürzlich das zehnmillionste Auto seit der Einführung der Marke im Jahr 1959 gebaut hat, wird das Herzstück und die Heimat der MINI-Fertigung bleiben, während das Joint Venture Spotlight Automotive zusätzliche Kapazität und Flexibilität bieten wird.

Erhöhung des Auftragsvolumens an CATL auf 7,3 Mrd. Euro +++ Langfrist-Liefervertrag mit Samsung SDI – Volumen 2,9 Mrd. Euro +++ Lieferung von Batteriezellen für die fünfte Generation an elektrischen Antrieben ab 2021

München / Seoul. Die BMW Group treibt den Ausbau der Elektromobilität weiter voran und erweitert die bestehenden Geschäftsbeziehungen zu den beiden Batteriezellherstellern CATL (Contemporary Amperex Technology Co. Limited) und Samsung SDI. 

Das Mitte 2018 bekannt gegebene Auftragsvolumen an CATL in Höhe von ursprünglich vier Milliarden Euro wird sich auf 7,3 Milliarden Euro erhöhen (Vertragslaufzeit: 2020 bis 2031). Davon entfallen 4,5 Milliarden Euro auf die BMW Group sowie 2,8 Milliarden Euro auf den chinesischen Produktionsstandort des Joint Ventures BMW Brilliance Automotive Ltd. (BBA) in Shenyang. Die BMW Group ist der erste Kunde des im Bau befindlichen CATL Batteriezellen-Werks in Erfurt, Deutschland. „Wir haben die Ansiedlung von CATL in Deutschland intensiv unterstützt und begleitet“, sagt Dr. Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk.

Zusätzlich hat die BMW Group einen Langzeit-Liefervertrag für die fünfte Generation an elektrischen Antrieben mit ihrem zweiten Lieferanten für Batteriezellen, Samsung SDI, geschlossen. Der Vertrag hat ein Auftragsvolumen von 2,9 Milliarden Euro (Vertragslaufzeit: 2021 bis 2031). „Damit sichern wir langfristig unseren Bedarf an Batteriezellen. Jede Zellgeneration wird im globalen Wettbewerb an den technologisch und betriebswirtschaftlich führenden Hersteller vergeben. So haben wir zu jeder Zeit Zugang zur bestmöglichen Zelltechnologie“, gab Wendt heute im Rahmen eines Lieferantentags in Seoul, Südkorea, bekannt.

Zipse: „Energiedichte bis 2030 verdoppeln“ +++ Entwicklung der Batteriezellen der nächsten Generationen +++ Modernste Labor- und Analysetechnik +++ Produktion von Prototypenzellen auf Industriestandard +++ Nachhaltige und langfristige Materialbeschaffung

München. Die BMW Group baut ihren Vorsprung in der E-Mobilität weiter aus und bündelt die langjährige Erfahrung und das umfassende Wissen zur Batteriezelle in einem neuen Kompetenzzentrum. Ziel des Kompetenzzentrums in München ist es, die Technologie der Batteriezelle voranzutreiben und die Produktionsprozesse vollständig zu durchdringen. „Das neue Kompetenzzentrum Batteriezelle bringt uns in eine einzigartige Position: Von der heutigen Technologie des BMW i3 ausgehend verdoppeln wir die Energiedichte unserer Batteriezellen bis 2030 und damit auch die Reichweite für unsere Kunden“, sagte Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG.

Das neue High-Tech-Kompetenzzentrum stellte die BMW Group heute im Beisein des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder internationalen Medienvertretern vor. Zu sehen waren: hochmoderne Labore, Forschungseinrichtungen und Prototypenanlagen.

Zipse sagte weiter: „Die Batteriezell-Technologie ist ein zentraler Erfolgsfaktor unserer Elektro-Offensive. Denn dadurch lassen sich die funktionale Leistung und die Kosten der Batterie beeinflussen. Mit unserer einzigartigen Kompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind wir immer auf dem neuesten Stand der Technologie. Wir können festlegen, welche Formate mit welchen Materialien wir zu welchen Konditionen beziehen. Damit sind wir bestens aufgestellt für den weiteren Roll-out unserer elektrifizierten Flotte.“

Absatz der Marke BMW legt um 3,0% auf 176.291 Fahrzeuge zu +++ BMW i3 setzt Erfolgsstory fort mit 19,9% Zuwachs im Jahresverlauf +++ Luxussegment mit knapp 60% Absatzplus per Oktober +++ Marke BMW in den USA im Oktober plus 9,4% gegenüber Vorjahr *** Nota: „Solider Zuwachs bei elektrifizierten Fahrzeugen von 8,6% im Monat Oktober“

München. Die BMW Group konnte ihren weltweiten Absatz mit 204.295 Fahrzeugen (+1,7%) auch im Oktober weiter steigern. Im Jahresverlauf legten die Auslieferungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,7% auf insgesamt 2.070.496 Premiumfahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce zu.

„Unsere Modelloffensive macht sich weiter positiv bemerkbar. Wir konnten unsere Auslieferungen im Oktober und in den ersten zehn Monaten des Jahres auf neue Bestwerte steigern“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Bei den elektrifizierten Fahrzeugen verzeichnen wir für Oktober einen soliden Zuwachs von 8,6%. Der BMW i3 als echter Pionier der Elektromobilität erfreut sich heute bei unseren Kunden größerer Beliebtheit denn je und hat im Jahresverlauf knapp 20% Absatzzuwachs erzielt“, so Nota weiter.

Absatz und Marktanteile gegen Branchentrend erhöht +++ EBIT und Free Cashflow steigen im dritten Quartal deutlich +++ Vorleistungen für Zukunftstechnologien auf hohem Niveau +++ Ausblick für Geschäftsjahr 2019 bestätigt +++ Zipse: „Entscheidende Transformation findet im Auto statt“

München. Die BMW Group hat im dritten Quartal Absatz, Umsatz und Ergebnis gesteigert und liegt damit auf Kurs, ihre Ziele für 2019 zu erreichen. Der Konzernüberschuss legte im zweistelligen Prozentbereich zu – auch durch einen Basiseffekt aus dem Vorjahr. Zudem konnte die Profitabilität im Jahresverlauf weiter gesteigert werden. Um die hohen Vorleistungen für Zukunftstechnologien zu kompensieren, arbeitet die BMW Group unverändert an der stetigen Verbesserung ihrer Effizienz.

„Wir liegen nach den ersten drei Quartalen auf Kurs, um unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen“, sagte Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, am Mittwoch in München. „Aber unser Blick geht weiter in die Zukunft: Für uns ist der weitreichende technologische Wandel eine große Chance. Ich bin überzeugt, dass unser Geschäftsmodell dadurch noch gestärkt wird. Denn das Auto der Zukunft mit seinen integrierten digitalen Funktionen ist ein Hochtechnologieprodukt, dessen Komplexität heute noch unterschätzt wird.“

Bis 2021 Aufbau von 4.100 Ladepunkten +++ Angebot für Mitarbeiter an deutschen Standorten +++ Auch öffentlicher Zugang vorgesehen +++ Laden mit Grünstrom zu attraktiven Konditionen

München. Als ein Beitrag zur „Konzertierten Aktion Mobilität“ (KAM) stellt die BMW Group die Weichen für die elektrische Zukunft der Mobilität und installiert bis 2021 über 4.100 Ladepunkte für elektrifizierte Autos an ihren deutschen Standorten. Die neue Ladeinfrastruktur ermöglicht den BMW Group Mitarbeitern bequemes Laden am Arbeitsplatz zu attraktiven Konditionen. Lademöglichkeiten bei der Arbeit gewinnen zunehmend an Bedeutung, da immer mehr Mitarbeiter elektrifizierte Fahrzeuge der BMW Group nutzen. Rund die Hälfte der Ladepunkte wird auch öffentlich zugänglich sein.

Klaus Fröhlich, Entwicklungsvorstand der BMW AG, betont: „Eine gute Ladeinfrastruktur ist neben der Reichweite und den wettbewerbsfähigen Kosten eine der elementaren Voraussetzungen für die Akzeptanz und das Wachstum von Elektromobilität. Daher gehen wir als BMW Group wieder voran und investieren konsequent in den Ausbau der Ladeinfrastruktur an den deutschen Standorten.“ 

BMW Auslieferungen legen im September um 4,8% zu +++ BMW i3 Absatz steigt in den ersten drei Quartalen um 21,9% +++ Marke Rolls-Royce setzt starkes Absatzwachstum fort +++ Nota: „Wirksame Modelloffensive auch im Luxussegment“

München. Die BMW Group hat ihren weltweiten Absatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 1,7% auf 1.866.198 Einheiten gesteigert. Im September stiegen die Auslieferungen gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,6% auf insgesamt 248.684 Premiumfahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce. 

„Nach der erfolgreichen Markteinführung der neuen BMW 7er Reihe, des BMW X7 sowie des BMW 8er Coupé und des BMW 8er Cabriolet ist seit September auch das BMW 8er Gran Coupé im Handel erhältlich. Mit dieser Modelloffensive bauen wir unsere Position im renditestarken Luxussegment weiter aus“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Im Bereich Elektromobilität verfügen wir über das breiteste Portfolio im Wettbewerb. In seinem sechsten Jahr ist der vollelektrische BMW i3 weiterhin extrem erfolgreich und wird uns daher auch in den kommenden Jahren begleiten. Ende des Jahres geht mit dem MINI Electric ein weiteres rein elektrisches Fahrzeug an den Start“, so Nota weiter.

Ilka Horstmeier übernimmt Personalressort +++ Milan Nedeljkovic leitet künftig Ressort Produktion +++ Reithofer: „Führungskräfte sind Eckpfeiler des Erfolgs“ +++ Zipse: „Freue mich auf Zusammenarbeit im Vorstand“

München. Die BMW Group verjüngt ihre Führungsmannschaft: Der Aufsichtsrat der BMW AG hat in seiner heutigen Sitzung Ilka Horstmeier (50) und Milan Nedeljkovic (50) als neue Mitglieder des Vorstands berufen.

Milan Nedeljkovic übernimmt zum 01. Oktober 2019 das Ressort Produktion und ist damit Nachfolger von Oliver Zipse, der seit dem 16. August 2019 Vorsitzender des Vorstands der BMW AG ist. Nedeljkovic arbeitet seit 1993 für die BMW Group und leitet derzeit den Bereich Unternehmensqualität. Zuvor war er unter anderem Leiter des BMW Group Werks München und Leiter des BMW Group Werks Leipzig.

Ilka Horstmeier wird zum 01. November 2019 das Ressort Personal- und Sozialwesen übernehmen und zur Arbeitsdirektorin bestellt. Damit tritt sie die Nachfolge von Milagros Caiña-Andree an. Ilka Horstmeier arbeitet seit 1995 für die BMW Group und leitet derzeit das BMW Group Werk Dingolfing. Zuvor war sie unter anderem seit 2013 Leiterin des Produktionsbereichs Motoren, E-Antriebe.

Marke BMW steigert Auslieferungen um 4,1% auf 157.889 Fahrzeuge +++ Marke MINI mit Absatzplus von 6,2% auf 22.859 Einheiten +++ BMW i3 erhöht Absatz um 29,6% auf 3.101 Fahrzeuge +++ Im August fast jedes zweite verkaufte Fahrzeug ein X Modell +++ Nota: „Absatzwachstum unterstreicht Wirksamkeit der Modelloffensive“

 

München. Die BMW Group hat auch im August ihren positiven Absatztrend fortgesetzt: Die weltweiten Auslieferungen legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,4% auf insgesamt 181.126 Premium BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge zu. Weltweit lag der Absatz des Unternehmens in den ersten acht Monaten des Jahres in einem volatilen globalen Marktumfeld bei 1.617.512 Einheiten (+1,3%).

„Die positive Absatzentwicklung unterstreicht die Wirksamkeit unserer Modelloffensive. Unsere neuen X Modelle sind bei den Kunden sehr beliebt“, erklärte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Erfreulich ist das kontinuierliche starke Absatzwachstum des BMW i3, dem weltweit erfolgreichsten Elektrofahrzeug seines Segments. Der Plug-in-Hybrid des neuen BMW 3er, der BMW 330e*, ergänzt zudem seit August unser Angebot an Elektrofahrzeugen.“

BMW, MINI und Rolls-Royce Absatz von 183.487 Einheiten, plus 1,3% +++ Absatz Marke BMW +1,6%, 157.062 Kundenauslieferungen +++ BMW X Fahrzeuge mit Absatzsteigerung von 27,2% +++ Zweistelliges Absatzwachstum für BMW i3 +++ Nota: „Modelloffensive zeigt weiterhin ihre Wirksamkeit“

München. Die BMW Group hat im Juli ihren positiven Absatztrend fortgesetzt: Die weltweiten Auslieferungen legten gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,3% auf insgesamt 183.487 Premium BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge zu. Damit lag der Absatz des Unternehmens in den ersten sieben Monaten des Jahres trotz der anhaltenden Volatilität in mehreren Märkten weltweit bei 1.436.382 Einheiten (+0,9%).

„In einem äußerst wettbewerbsintensiven und herausfordernden globalen Markt zeigt unsere Modelloffensive mit neuen Absatzbestwerten sowohl im Monat Juli als auch im bisherigen Jahresverlauf weiterhin ihre Wirksamkeit. In diesem Jahr bringt die Marke BMW 21 neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt und die bereits erhältlichen Modelle erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Kunden“, erklärte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Der Absatz unserer BMW X Fahrzeuge stieg im Juli um über 27%. Die Markteinführung des neuen BMW X6 im weiteren Verlauf des Jahres markiert den Abschluss der kompletten Erneuerung und Ausweitung dieser extrem erfolgreichen Fahrzeugpalette. Zugleich ist der richtungsweisende BMW i3 mit einem zweistelligen Absatzwachstum im Juli beliebter als jemals zuvor.“

Krüger: „Wir liefern, was wir versprechen“ +++ Marke BMW führt weltweites Premiumsegment im Juni an +++ Gegen den Trend: Absatz und Marktanteile gesteigert +++ EBIT-Marge Segment Automobile im Q2 verbessert +++ BMW Group macht Tempo bei Ausbau der E-Mobilität +++ Vorleistungen für Mobilität der Zukunft nochmals erhöht

München. Die BMW Group ist im zweiten Quartal trotz eines herausfordernden Marktumfelds operativ auf Kurs geblieben. Das Unternehmen hat wie geplant eine Verbesserung bei Ergebnis und Profitabilität gegenüber dem ersten Quartal erzielt und bestätigt seine Ziele für das Geschäftsjahr 2019.

Dank der attraktiven und weiter verjüngten Modellpalette konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr bei den Auslieferungen an Kunden gegen den Markttrend einen neuen Höchstwert erzielen. Damit konnte die BMW Group in wichtigen Märkten Segmentanteile gewinnen. Im Monat Juni stand die Marke BMW weltweit klar an der Spitze des Premiumsegments.

Zipse übernimmt am 16. August 2019 seine neue Aufgabe

München. Oliver Zipse wird am 16. August 2019 das Amt des Vorsitzenden des Vorstands der BMW AG übernehmen. Das hat der Aufsichtsrat des Unternehmens in seiner heutigen Sitzung in Spartanburg (USA) entschieden. Zipse tritt die Nachfolge von Harald Krüger an, der Anfang Juli den Vorsitzenden des Aufsichtsrats darüber informiert hat, dass er nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht. Krüger wird im beiderseitigen Einvernehmen am 15. August 2019 sein Amt als Vorstandsvorsitzender niederlegen und aus dem Vorstand ausscheiden. 

„Mit Oliver Zipse übernimmt ein führungsstarker Stratege und Analytiker den Vorstandsvorsitz der BMW AG. Er wird der BMW Group zusätzliche Impulse bei der Gestaltung der Mobilität der Zukunft verleihen“, sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrats der BMW AG, Dr. Norbert Reithofer. Der designierte Vorstandsvorsitzende Zipse ist seit 2015 Mitglied des Vorstands der BMW AG und dort für das Ressort Produktion verantwortlich. Er begann seine berufliche Laufbahn im Unternehmen 1991 als Trainee und war seitdem in verschiedenen leitenden Funktionen tätig, unter anderem als Leiter des Werks Oxford sowie Leiter Konzernplanung und Produktstrategie.

Bestmarke per Juni: mehr als 1,25 Mio. Fahrzeuge, +0,8% +++ Marke BMW: bester Juni aller Zeiten: Plus 1,4%, 203.523 Einheiten +++ Absatzplus Marke BMW: +1,6% per Juni, 1.075.959 Auslieferungen +++ BMW i3 Absatz steigt im ersten Halbjahr um 21,2% +++ Großes Kundeninteresse am neuen MINI ELECTRIC +++ Nota: „Unsere Modelloffensive zeigt ihre Wirksamkeit“

München. Die BMW Group hat im Juni ihren positiven Absatztrend fortgesetzt: Die weltweiten Auslieferungen stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,7%, insgesamt wurden 240.674 Premium BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge verkauft. Mit einem Absatz von 1.252.837 (+0,8%) Einheiten per Juni hat die BMW Group zum ersten Mal mehr als 1,25 Mio. Fahrzeuge in einem ersten Halbjahr ausgeliefert. Dieses Absatzwachstum wurde trotz der anhaltenden Volatilität in vielen Märkten rund um die Welt erzielt.

„Unsere Modelloffensive zeigt Ihre Wirksamkeit, die neuen Fahrzeuge kommen bei unseren Kunden sehr gut an. Im ersten Halbjahr konnten wir entgegen dem Markttrend unseren Absatz steigern und weitere Marktanteile hinzugewinnen“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Es ist uns gelungen, erstmals in einem ersten Halbjahr mehr als 1,25 Millionen Fahrzeuge auszuliefern. Sehr beliebt sind weiterhin auch die Fahrzeuge unserer X Familie. Hier ist der Absatz im Vergleich zur ersten Hälfte des letzten Jahres um 23,1% gestiegen. Wie wir bei unserem #NEXTGen Event im Juni mit sechs innovativen Weltpremieren gesehen haben, kommt in naher Zukunft noch einiges mehr.“

Vorsitzender des Aufsichtsrats hat Information mit großem Respekt und Verständnis entgegengenommen +++ Krüger: „Möchte mich beruflich neu orientieren“

München. Der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Harald Krüger, hat den Vorsitzenden des Aufsichtsrats der BMW AG heute darüber informiert, dass er nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Norbert Reithofer hat diese Information mit Respekt und Verständnis entgegengenommen. Der Aufsichtsrat wird sich in seiner nächsten Sitzung am 18. Juli 2019 mit der Nachfolge befassen. Bis zu einer Entscheidung wird Harald Krüger sein Amt als Vorsitzender des Vorstands unverändert ausüben.

„Die BMW Group ist seit mehr als 27 Jahren meine berufliche Heimat. Nach über zehn Jahren im Vorstand, davon mehr als vier Jahre als Vorstandschef der BMW Group, will ich mich nun beruflich neu orientieren und meine vielfältige internationale Erfahrung in neue Aufgaben und Projekte einbringen“, sagte Krüger. „In den letzten Jahren war die Automobilindustrie geprägt von enormen Umbrüchen, die mehr Veränderungen gebracht haben als die 30 Jahre zuvor. Das hat von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter enorme Kraftanstrengungen verlangt. Für das herausragende Engagement will ich mich ausdrücklich bei jedem Einzelnen bedanken. Es war mir stets eine Ehre, mit diesem großartigen Team zu arbeiten und die BMW Group in der Phase der größten Transformation der Industrie auf eine erfolgreiche Zukunft auszurichten.“

Ziel ist zunächst die Entwicklung von Technologie für Fahrassistenzsysteme und hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen sowie automatisierte Parkfunktionen (jeweils bis SAE Level 4) +++ Ab 2024 soll die Markteinführung in Serien-Pkw möglich sein +++ Umsetzung der Technologie in Serienprodukte betreiben beide Unternehmen individuell +++ Über 1.200 Fachleute entwickeln im Rahmen der Kooperation an den Standorten Unterschleißheim und Sindelfingen

München/Stuttgart. Die BMW Group und die Daimler AG starten ihre Zusammenarbeit im Bereich automatisiertes Fahren. Vertreter beider Unternehmen haben heute einen Vertrag über eine langfristige, strategische Kooperation auf diesem Gebiet unterzeichnet. Die BMW Group und Daimler wollen gemeinsam die nächste Technologiegeneration für Fahrassistenzsysteme und automatisiertes Fahren auf Autobahnen sowie automatisierte Parkfunktionen (jeweils bis SAE Level 4) entwickeln. Darüber hinaus streben die Partner auch Gespräche über eine Ausdehnung des Kooperationsumfangs in der Zukunft auf höhere Automatisierungsgrade für urbane Gegenden und Städte an. Das unterstreicht den langfristig und nachhaltig angelegten Charakter der Kooperation hin zu einer skalierbaren Plattform des automatisierten Fahrens. Die nicht-exklusive Kooperation ist offen für weitere OEM- und Technologie-Partner. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit werden zudem weiteren OEMs zur Lizenzierung angeboten.

Ziel der Zusammenarbeit ist unter anderem eine schnelle Markteinführung der Technologie: Ab dem Jahr 2024 sollen entsprechende Systeme in Pkw für Privatkunden verfügbar sein. Jedes Unternehmen wird die Ergebnisse der Entwicklungskooperation individuell in seine Serienprodukte umsetzen. Im Rahmen der Kooperation werden über 1.200 Fachleute zusammenarbeiten, zum Teil auch in gemischten Teams. Zu den Standorten zählen der BMW Group Autonomous Driving Campus in Unterschleißheim bei München sowie das Mercedes‑Benz Technology Center (MTC) in Sindelfingen und das Daimler Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen. Die Aufgaben sind unter anderem, eine skalierbare Architektur für Fahrassistenzsysteme inklusive Sensoren zu konzipieren, ein gemeinsames Rechenzentrum zur Speicherung, Verwaltung und Weiterverarbeitung von Daten aufzubauen sowie Funktionen und Software zu entwickeln. 

Zwei Jahre früher: 25 elektrifizierte Modelle bereits 2023 +++  Steile Wachstumskurve: Absatz elektrifizierter Fahrzeuge soll bis 2025 jährlich um mehr als 30 Prozent steigen +++ Absatz elektrifizierter Fahrzeuge 2021 soll sich gegen 2019 mehr als verdoppeln +++ Weltpremiere bei #NEXTGen: BMW Vision M NEXT und BMW Motorrad Vision DC Roadster zeigen E-Mobilität der nächsten Generation +++ Funktion BMW eDrive Zones ab 2020 serienmäßiger Ausstattungsumfang für BMW Plug-in-Hybride +++ Krüger: „Drücken bei nachhaltiger Mobilität aufs Tempo“

München. Hochspannung auf der Überholspur: Die BMW Group beschleunigt auf ihrem Future Highway 2025 und erhöht beim Ausbau der Elektromobilität nochmals signifikant die Frequenz. Die bislang für 2025 angekündigte Zahl von 25 elektrifizierten Modellen wird das Unternehmen nun bereits 2023 und damit zwei Jahre früher im Angebot haben. Grundlage dafür sind die flexiblen Fahrzeugarchitekturen für vollelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und Verbrenner-Modelle, mit denen das Unternehmen schnell auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren kann. Mehr als die Hälfte der 25 Modelle wird dabei vollelektrisch sein.

„Wir drücken beim Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität aufs Tempo und machen unser Unternehmen fit für die Zukunft: In den vergangenen zwei Jahren haben wir konsequent zahlreiche Entscheidungen getroffen, die wir jetzt auf die Straße bringen. Bis 2021 werden wir den Absatz elektrifizierter Fahrzeuge gegenüber 2019 bereits verdoppeln“, sagte Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, am Dienstag in München. „Bereits 2023 werden wir 25 elektrifizierte Fahrzeuge anbieten und damit zwei Jahre früher als bisher geplant. Bis 2025 rechnen wir mit einer steilen Wachstumskurve: Jahr für Jahr soll der Absatz unserer elektrifizierten Fahrzeuge um durchschnittlich über 30 Prozent steigen.“

Absatz elektrifizierter Fahrzeuge knackt 400.000er Marke: +9,8% im Mai +++ BMW Group Absatzplus 3,2% im Mai, weltweit 210.563 Auslieferungen +++ Marke BMW: Plus 4,6% mit 181.888 Auslieferungen im Mai +++ Positive Absatzentwicklung in den Top-Drei-Märkten +++ Zweistelliges Wachstum in China und Deutschland +++ BMW i3 Auslieferungen steigen um 40,0% im Mai +++ Nota: „Unsere neuen X Modelle treiben Wachstum“

München. Die BMW Group hat im Mai ihre positive Absatzentwicklung fortgesetzt und die Auslieferungen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce um 3,2% auf insgesamt 210.563 Einheiten gesteigert. Damit lag der Absatz in den ersten fünf Monaten bei insgesamt 1.012.093 Fahrzeugen, was einer Steigerung um 0,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Dieses Absatzwachstum wurde trotz der andauernden Volatilität in vielen Märkten rund um die Welt erzielt.

„Dieses positive Absatzergebnis zeigt klar die Wirksamkeit unserer Modelloffensive. Im Mai konnten wir den Absatz erneut deutlicher als der Markttrend steigern und weitere Marktanteile hinzugewinnen“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Besonders erfreulich ist die Entwicklung unserer neuen X Modelle mit einer Absatzsteigerung von über 30% im Mai. Auch der Absatz des i3 steigt gegen den üblichen Zyklus weiter und verzeichnete im Berichtsmonat ein Plus von 40%. Damit haben wir im Mai einen wichtigen Meilenstein erreicht: Wir konnten das 400.000ste elektrifizierte Fahrzeug seit der Einführung des i3 im November 2013 ausliefern“, so Nota weiter.

Fünf vollelektrische Modelle in 2021 +++ Flotte an Plug-in-Hybriden wird weiter ausgebaut +++ Ziel: ab 2020 für alle Standorte nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen einkaufen +++ Krüger: „Unseren Kindern eine lebenswerte Welt übergeben“

München. Die BMW Group baut als Pionier der Elektromobilität ihr Angebot an elektrifizierten Fahrzeugen mit Hochdruck aus. In zwei Jahren wird das Unternehmen bereits fünf vollelektrische Serienfahrzeuge anbieten: Neben dem BMW i3, von dem bereits mehr als 150.000 Einheiten produziert worden sind, startet noch in diesem Jahr die Produktion des vollelektrischen MINI im Werk Oxford, 2020 folgt im chinesischen Shenyang der vollelektrisch BMW iX3 und 2021 anschließend der BMW iNEXT, der in Dingolfing gefertigt wird, und der BMW i4 aus dem Werk München.

Gemeinsam mit der umfassenden Flotte an Plug-in-Hybriden verfügt die BMW Group über das breiteste Angebot an elektrifizierten Fahrzeugen im Wettbewerbsumfeld. Dieses Jahr wurden auf dem Genfer Automobilsalon die überarbeiteten und mit größerer elektrischer Reichweite ausgestatteten Plug-in-Hybrid-Versionen der BMW 3er, BMW 7er und BMW X5 Reihen sowie des neuen BMW X3 präsentiert. Kurz darauf folgte in Shanghai die überarbeitete Plug-in-Hybrid-Version des BMW X1 in der lokal für den chinesischen Markt produzierten Langversion. Diese Vielfalt in den elektrifizierten Antriebskonzepten unterstreicht die Bedeutung von Technologieoffenheit auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität.

BMW Group mit Absatzwachstum im und per April +++ BMW Absatzplus im April 2,3%; weltweit 171.154 Auslieferungen +++ Positive Absatzentwicklung gegen den Trend in Hauptmärkten +++ Absatz legt in China, USA, Deutschland und Großbritannien zu +++ BMW i3 Auslieferungen steigen im April um 21,6% +++ MINI Electric vervierfacht Absatz im Jahresvergleich +++ Nota: „Sind auf Kurs in herausforderndem Umfeld”

München. Die BMW Group konnte im April ihren Absatz erneut steigern. Die Auslieferungen der Premiumfahrzeuge von BMW, MINI und Rolls-Royce legten im Berichtsmonat um 0,7% auf insgesamt 196.179 Einheiten zu. Damit lag der Absatz in den ersten vier Monaten bei 801.520 Fahrzeugen (+0,2%). Dieses positive Ergebnis konnte trotz des Abwärtstrends in vielen Märkten rund um die Welt erzielt werden.

„Die in einem herausfordernden Umfeld erzielte positive Absatzentwicklung zeigt, dass wir mit unseren aktuellen Modelleinführungen neue Kunden für unsere Kernmarke gewinnen. Wir liegen damit auf Kurs, 2019 wie geplant unseren Absatz zu steigern“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. „Die Nachfrage nach dem BMW X7 übertrifft unsere Erwartungen und trägt dazu bei, dass im April der Gesamtabsatz unserer BMW X Fahrzeuge um über 20% gestiegen ist. Der Modellwechsel des BMW 3er verläuft wie geplant. In jenen Märkten, in denen die siebte und damit aktuelle Generation des Erfolgsmodells bereits verfügbar ist, ist das Feedback der Kunden sehr positiv“, so Nota weiter.

Rückstellung für EU-Verfahren verbucht +++ Absatz wächst gegen den Trend – Marktanteile gewonnen +++ Vorleistungen für Mobilität der Zukunft nochmals erhöht +++ EBIT im Segment Motorräder wächst deutlich +++ Erfolgreiches Quartal für Segment Finanzdienstleistungen +++ Auslieferungen elektrifizierter Fahrzeuge weiter gesteigert +++ Technologieoffenheit zentral für Mobilität von morgen +++ Krüger: „Rechnen in zweiter Jahreshälfte mit Rückenwind“

München. In einem herausfordernden Marktumfeld ist die BMW Group mit ihrem operativen Geschäft entsprechend ihrer Planungen in das Jahr 2019 gestartet. Dank der attraktiven und weiter verjüngten Modellpalette konnte das Unternehmen in den ersten drei Monaten bei den Auslieferungen an Kunden gegen den Markttrend einen neuen Höchstwert erzielen und damit in wichtigen Märkten Segmentanteile gewinnen. Dabei zeigte sich jedoch das Preisumfeld in mehreren Märkten angespannt.

„Der neue Bestwert beim Absatz im ersten Quartal unterstreicht, dass wir die richtigen Produkte auf der Straße haben, um unsere Kunden zu begeistern und neue zu gewinnen. Wir liegen operativ auf Kurs und rechnen insbesondere in der zweiten Jahreshälfte mit Rückenwind dank steigender Verfügbarkeit zahlreicher neuer Modelle. Gleichzeitig spüren wir die Vielzahl an Belastungen, die auf die gesamte Automobilbranche wirken. Dazu kommt die jüngst erforderlich gewordene Rückstellung im Zusammenhang mit dem laufenden Verfahren der EU-Kommission“, sagte Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, am Dienstag in München. „In diesem herausfordernden Umfeld werden wir ohne Wenn und Aber weiter unseren eigenen BMW-Weg gehen. Wir fokussieren uns auf unseren Fahrplan für die Zukunft der Mobilität und setzen unsere Strategie NUMBER ONE > NEXT weiter konsequent um.“

BMW Group in Q1 weltweit Nummer eins im Premium-Segment +++ Marke BMW legt im März um 3,7% auf 221.631 Auslieferungen zu +++ Alle Hauptvertriebsregionen tragen zum Absatzwachstum bei +++ Absatzplus im ersten Quartal bei BMW, Rolls-Royce, BMW Motorrad +++ BMW i3 mit bestem 1. Quartal aller Zeiten: +16% auf 9.227 Einheiten +++ Nota: „Unser Fokus bleibt auf nachhaltigem, profitablem Wachstum“

München. Der März 2019 war der bislang absatzstärkste Monat in der Geschichte der BMW Group. Insgesamt wurden 263.319 Premium-Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce an Kunden ausgeliefert, was einer Zunahme um 2,8% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat entspricht. Im ersten Quartal des Jahres lag der Absatz des Unternehmens mit insgesamt 605.333 (+0,1%) Automobilen auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

„Das Jahr hat sich in punkto Absatz angesichts des laufenden Modellwechsels der BMW 3er Limousine und der schwierigen weltweiten Marktbedingungen wie erwartet entwickelt“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Kunde, Marken, Vertrieb. Seit 1. April 2019 ist Nota neben der Marke BMW auch zuständig für die Marken MINI und Rolls-Royce. „Der März war mit Blick auf den Absatz unser bester Einzelmonat aller Zeiten. In mehreren wichtigen Märkten, darunter China und die USA, konnten wir den Absatz gegen den Markttrend steigern. Die siebte Generation der BMW 3er Reihe hatte im März einen starken Start und wird in den kommenden Monaten sukzessive in weiteren Märkten eingeführt. Es ist nur eines von vielen attraktiven neuen Modellen, die uns aus meiner Sicht bei unserer Fokussierung auf nachhaltiges, profitables Wachstum in einem wettbewerbsintensiven Umfeld unterstützen werden.“

Die BMW Group ist heute von der EU-Kommission über Beschwerdepunkte in einem laufenden Kartellverfahren informiert worden. +++ Aus den Beschwerdepunkten leitet die BMW Group ab, dass die EU-Kommission mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einen Bußgeldbescheid in signifikanter Höhe erlassen wird. +++ Dies löst nach den International Financial Reporting Standards eine Verpflichtung zur Bildung einer Rückstellung aus.

München. Die BMW Group ist heute von der EU-Kommission über Beschwerdepunkte in einem laufenden Kartellverfahren informiert worden. Die EU-Kommission untersucht, ob deutsche Automobilhersteller in technischen Arbeitskreisen bei der Entwicklung und Einführung von Technologien zur Verringerung von Emissionen in wettbewerbsbeschränkender Weise zusammengearbeitet haben.

Die BMW Group wird sich gegen die Vorwürfe der EU-Kommission – wenn erforderlich – mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen.

BMW Group prüft Beschwerdepunkte der Kommission intensiv +++ Gespräche in den Arbeitskreisen zielten auf Technologieneutralität und Umsetzbarkeit der gesetzlich geforderten Reduzierung von Abgasemissionen +++ Zulässige Abstimmung von Industriepositionen zu regulatorischen Rahmenbedingungen darf nicht mit verbotenen Kartellabsprachen gleichgesetzt werden +++ Abgas-Nachbehandlungssysteme der BMW Group unterscheiden sich von denen der Wettbewerber +++ Keine Hinweise auf Absprachen bezüglich Verwendung unzulässiger Abschalteinrichtungen

München. Die BMW Group hat am 05. April 2019 von der EU-Kommission eine sogenannte „Mitteilung der Beschwerdepunkte“ im Rahmen der laufenden Kartelluntersuchung erhalten. Die Mitteilung bezieht sich auf eine Untersuchung von Gesprächen deutscher Automobilhersteller vor einigen Jahren in Arbeitskreisen und enthält eine vorläufige wettbewerbsrechtliche Einschätzung durch die EU-Wettbewerbsbehörde.

Die BMW Group wird die Beschwerdepunkte sowie die von der EU-Kommission zur Verfügung gestellten Informationen prüfen und hierzu gegenüber der Behörde Stellung nehmen. Da es sich um ein laufendes Verfahren der EU-Kommission handelt, wird sich das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt zum Inhalt der Beschwerdepunkte nicht äußern. Die Prüfung der Beschwerdepunkte und möglicher finanzieller Auswirkungen dauert an.

Krüger: „Konsequent an operativer Exzellenz arbeiten“ +++ Steigerung operativer Leistungsfähigkeit: über 12 Mrd. € Effizienzpotential bis 2022 mit Performance > NEXT +++ Weiterhin hohes Niveau an Vorleistungen erwartet +++ Vertriebsressorts werden neu ausgerichtet +++ EBIT Marge von 8-10 Prozent bleibt unverändert Anspruch +++ Ausblick für 2019 von Herausforderungen beeinflusst

München. Auf dem Weg in die Zukunft der Mobilität stellt die BMW Group die Weichen für eine nachhaltige Steigerung ihrer operativen Leistungsfähigkeit. Neben der konsequenten Umsetzung der Strategie NUMBER ONE > NEXT setzt das Unternehmen dazu auf schnellere Prozesse, schlankere Strukturen und damit auf eine höhere Effizienz. Angesichts von zahlreichen Herausforderungen für die gesamte Branche sichert die BMW Group damit die erforderliche finanzielle Stärke ab, um die individuelle Premium-Mobilität auch im nächsten Jahrzehnt entscheidend zu gestalten und zu prägen.

„Nach drei Jahren Strategie NUMBER ONE > NEXT liegen wir klar auf Kurs: Bei der E-Mobilität gehören wir weltweit zu den Top-Anbietern. Wir sind die Nummer eins in Europa und stehen in den Startlöchern für den Serienstart unserer fünften Generation von E-Antrieben. In der oberen Luxusklasse bauen wir unsere Präsenz deutlich aus. 2021 bringen wir das erste Kundenangebot beim hochautomatisierten Fahren und legen bereits die Basis für die Entwicklung der nächsten Technologie-Generation. Im Bereich der Mobilitätsdienstleistungen bündeln wir mit der Daimler AG unsere Kräfte für eine noch höhere Schlagkraft“, sagte Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, am Mittwoch in München. „Wir müssen konsequent an unserer operativen Exzellenz arbeiten, um diese strategischen Erfolge auszubauen und die Transformation unserer Branche auch künftig aus eigener Kraft zu gestalten“, fügte er hinzu.

München. Die BMW Group hat einen Großauftrag über die Lieferung von Benzin- und Dieselmotoren vom britischen Unternehmen INEOS Automotive Ltd. erhalten. Der Vertrag mit INEOS Automotive Ltd. über die Lieferung einer hohen fünfstelligen Zahl an Motoren ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Strategie der BMW Group, das Geschäft mit Antriebssystemen für Industriekunden auszubauen. Die verbrauchseffizienten und leistungsstarken Aggregate sind für ein neues Geländewagen-Projekt von INEOS Automotive Ltd. bestimmt. Mit der Vereinbarung erschließt sich das Unternehmen zusätzliche Vertriebskanäle und neue Wachstumspotenziale.

„Unser Unternehmen ist berühmt für effiziente und leistungsstarke Motoren, die zu den besten der Welt gehören“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG für Vertrieb und Marke BMW sowie Aftersales BMW Group. „Wir bieten ein breites Spektrum an maßgeschneiderten Premium-Antriebstechnologien und -Dienstleistungen für Fahrzeughersteller und andere Kunden und betrachten dies als einen Geschäftsbereich mit echtem Wachstumspotenzial“, so Nota weiter.

Marken BMW, MINI und Rolls-Royce werden künftig in einem Vertriebsressort gebündelt, geführt von Nota +++ Schwarzenbauer treibt Transformation zu E-Mobilität voran +++ BMW Motorrad wird Teil des Entwicklungsressorts +++ Krüger: „Signal für Zukunftsausrichtung und schlanke Strukturen“ 

München. Die BMW Group richtet ihre Vorstandsressorts neu aus und geht damit einen weiteren Schritt hin zu Zukunftsausrichtung und schlankeren Strukturen. Mit Wirkung zum 1. April 2019 werden die Automobil-Marken BMW, MINI und Rolls-Royce in einem neuen zentralen Vertriebsressort gebündelt, dessen Leitung bei Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, bisher zuständig für Vertrieb und Marke BMW, Aftersales BMW Group, liegen wird. Darüber hinaus bleibt Nota unter anderem weiterhin verantwortlich für Themen wie Markenführung, Produktmanagement und Aftersales. Das Geschäftsfeld BMW Motorrad wird zudem Teil des Entwicklungsressorts, das von Vorstandsmitglied Klaus Fröhlich geführt wird.

„Mit der neuen Struktur der Vorstandsressorts stellen wir uns optimal für die Zukunft auf und geben ein klares Signal für schlanke und effizientere Strukturen im gesamten Unternehmen“, sagte Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, am Freitag in München.

Zweitbestes Konzernergebnis der Geschichte erzielt +++ EBT Marge oberhalb des Zielwerts von 10 Prozent +++ Rekord-Aufwendungen für Forschung und Entwicklung +++ Mehr als zehn neue elektrifizierte Modelle stehen an +++ EBIT Marge Segment Automobile bei mehr als 7 Prozent +++ Zweithöchste Dividende vorgeschlagen +++ Krüger: „Große Kraftanstrengungen erforderlich“

München. Die BMW Group hat in einem herausfordernden Geschäftsjahr 2018 entscheidende Weichen für ihren langfristigen Erfolg gestellt. Im Rahmen der Strategie NUMBER ONE > NEXT hat das Unternehmen unter anderem den Startschuss für seine Produktoffensive in der oberen Luxusklasse gegeben und den Grundstein für einen weiteren Ausbau seiner Präsenz im weltgrößten Markt China gelegt. Mit dem BMW Vision iNEXT hat der Konzern zudem sein neues Technologie-Flaggschiff präsentiert, das die ACES-Zukunftsthemen Automatisiertes Fahren, Connectivity, Elektrifizierung und Services integriert. Zudem baut das Unternehmen sein Angebot an elektrifizierten Modellen konsequent aus und setzt in den Bereichen Mobilitätsdienstleistungen und autonomes Fahren verstärkt auf Kooperationen. Gleichzeitig stand die Geschäftsentwicklung der BMW Group speziell in der zweiten Jahreshälfte unter dem Einfluss signifikanter Herausforderungen für die gesamte Branche, die das Unternehmen über 2018 hinaus begleiten werden.

„2018 war für die gesamte Automobilindustrie ein herausforderndes Jahr. Dennoch haben wir das zweitbeste Konzernergebnis unserer Geschichte erzielt“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Harald Krüger, am Freitag in München. „Die Herausforderungen für die gesamte Industrie nehmen in den nächsten Monaten nicht ab. Deswegen werden große Kraftanstrengungen in allen Bereichen des Unternehmens erforderlich sein, um die Transformation der Branche unter diesen Rahmenbedingungen erfolgreich zu gestalten.“

Neue BMW 3er Limousine ab März bei den Händlern +++ BMW i3 Absatz legt in ersten beiden Monaten des Jahres um 20% zu +++ Nota: “Streben 2019 weiter leichtes Absatzwachstum an“

München.Nach dem Absatzwachstum im Januar sind die Auslieferungen der BMW Group angesichts des Modellwechsels ihres Bestsellers, der BMW 3er Reihe, im Februar leicht zurückgegangen. Insgesamt wurden weltweit 171.501 BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (-4,1%). In den ersten zwei Monaten des Jahres wurden 341.977 (-1,9%) Fahrzeuge abgesetzt.

„Wegen des Modellwechsels bei der BMW 3er Limousine startet dieses Jahr wie erwartet ein wenig verhaltener“, erklärte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW. „Die neue 3er Reihe, die von den Medien viel Lob bekommen hat, kommt jetzt zu den Händlern. Unsere Auftragsbücher sind bereits gut gefüllt. Zusammen mit den neuen Modellen, die wir Anfang dieser Woche in Genf vorgestellt haben, darunter vier neue Plug-in-Hybride, wird dies im Laufe des Jahres für zusätzlichen Schwung sorgen. Ich bin weiter zuversichtlich, dass wir 2019 ein leichtes Absatzwachstum erzielen werden.“

Langfristige und strategische Kooperation geplant +++ Nächste Technologiegeneration für Fahrerassistenzsysteme und hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen (SAE Level 3 und Level 4) +++ Ziel sind eine flexible Plattform und kürzere Innovationszyklen +++ Technologie soll vor Mitte des nächsten Jahrzehnts verfügbar sein +++ Klaus Fröhlich: Setzen Strategie einer skalierbaren Plattform konsequent fort und bringen Kompetenz von zwei Technologie-Führern zusammen +++ Ola Källenius: Zusammen mit den richtigen Partnern wollen wir die Leistungsfähigkeit dieser Technologie maßgeblich vorantreiben und sicher auf die Straße bringen

München/Stuttgart. Die BMW Group und die Daimler AG wollen ihre Kräfte beim automatisierten Fahren bündeln. In einem ersten Schritt soll die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen sowie dem automatisierten Fahren auf Autobahnen und für automatisierte Parkfunktionen (jeweils bis hin zu SAE Level 4) in der nächsten Technologiegeneration vorangetrieben werden. Die beiden Unternehmen haben eine gemeinsame Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, um diese zentrale Technologie für die Mobilität in Zukunft zusammen weiterzuentwickeln. Die BMW Group und die Daimler AG betrachten diesen Ansatz als langfristige und strategische Kooperation und streben an, die nächste Technologiestufe bereits vor Mitte des nächsten Jahrzehnts in der Breite verfügbar zu machen.

„Wir setzen unsere Strategie konsequent fort und bringen dazu die Kompetenz von zwei Technologieführern zusammen. Die BMW Group baut auf langfristige Partnerschaften, um die Industrialisierung des autonomen Fahrens im Rahmen einer flexiblen, skalierbaren und nichtexklusiven Plattform voranzutreiben. Durch die Zusammenführung der großen Kompetenzen unserer beiden Häuser erhöhen wir die Innovationskraft und beschleunigen die Verbreitung dieser Technologie“, sagt Klaus Fröhlich, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Entwicklung.

Neuer Player und Gamechanger im Wachstumsmarkt für urbane Mobilität +++ Vision von voll-elektrischer und autonomer On-Demand-Mobilität +++ Gründung der fünf Joint Ventures REACH NOW, CHARGE NOW, FREE NOW, PARK NOW und SHARE NOW +++ Rund 60 Millionen Kunden weltweit nutzen die Services +++ Bis zu 1.000 neue Jobs weltweit geplant +++ BMW Group und Daimler AG teilen Investitionen und maximieren Chancen

Berlin. Die BMW Group und die Daimler AG bündeln ihre Mobilitätsdienste und schaffen einen neuen globalen Player, der nachhaltige urbane Mobilität konsequent zum Nutzen der Kunden umsetzt. Die beiden Konzerne investieren mehr als eine Milliarde Euro, um die bestehenden Angebote in den Bereichen CarSharing, Ride-Hailing, Parking, Charging und Multimodalität weiter auszubauen und eng miteinander zu verzahnen. Der Verbund umfasst die fünf Joint Ventures REACH NOW (Multimodal), CHARGE NOW (Charging), FREE NOW (Ride-Hailing), PARK NOW (Parking) und SHARE NOW (CarSharing).

„Wir haben mit unseren Mobilitätsangeboten eine starke Kundenbasis aufgebaut. Nun gehen wir den nächsten strategischen Schritt. Wir bündeln die Kräfte und das Know-how von 14 erfolgreichen Marken und investieren mehr als eine Milliarde Euro in einen neuen Player im schnell wachsenden Markt der urbanen Mobilität“, sagte Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Durch die intelligente Verknüpfung unserer Joint Ventures gestalten wir gemeinsam die urbane Mobilität von heute und morgen. Wir nutzen dabei konsequent die Chancen, die sich durch Digitalisierung, Shared Services und das steigende Mobilitätsbedürfnis unserer Kunden ergeben. Denkbar sind dabei auch Kooperationen mit anderen Anbietern sowie Akquisitionen von Start-Ups oder etablierten Playern.“

Gesamtauslieferungen legen um 0,5% auf 170.463 Einheiten zu +++ Absatz Marke BMW klettert um 0,8% auf 149.616 Fahrzeuge +++ Chinesisches Festland Hauptwachstumstreiber +++ BMW i3 Absatz steigt um 30,4% +++ Nota: „Rechnen im Gesamtjahr mit Absatzzuwachs“

München. Die BMW Group ist mit einem Absatzplus in das Jahr 2019 gestartet: Die weltweiten Auslieferungen für die drei Premium-Automobilmarken des Unternehmens legten im Januar im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 0,5% zu. Insgesamt wurden 170.463 BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge an Kunden übergeben. Damit verzeichnete das Unternehmen den besten Jahresstart aller Zeiten, trotz der aktuellen Herausforderungen für die Branche in zahlreichen Märkten. 

„Es ist uns gelungen, unseren Absatz im Januar zu steigern, trotz der herausfordernden Marktbedingungen rund um den Globus“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW. „Wir erwarten für 2019 ein leichtes Wachstum, auch wenn der Modellwechsel bei der BMW 3er Reihe, unserem meistverkauften Modell, sich auf den Absatz im ersten Quartal auswirken wird. Für Rückenwind werden hauptsächlich die volle Verfügbarkeit des BMW X5, die Einführung des neuen BMW X7 und natürlich die siebte Generation der BMW 3er Reihe sorgen. Sehr positiv bewerte ich auch den steigenden Absatz unserer elektrifizierten Fahrzeuge im Januar, trotz des Modellwechsels bei zwei Schlüsselmodellen. Bis zum Ende dieses Jahres werden weltweit über eine halbe Million elektrifizierte Fahrzeuge der BMW Group auf den Straßen unterwegs sein.“

BMW und MINI steigern Absatz und bauen Marktanteile aus +++ BMW Group Marktführer bei elektrifizierten Fahrzeugen +++ Bestes Absatzjahr aller Zeiten für MINI in Deutschland +++ BMW M so stark wie nie zuvor

München. Die BMW Group blickt im Vertrieb Deutschland auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Mit 319.283 Neuzulassungen (+2,5%) erreichte die BMW Group einen neuen Absatzbestwert auf dem Heimatmarkt. Beide Marken, BMW und MINI, liegen über dem Vorjahresabsatz und konnten ihren Marktanteil in einem sinkenden Premiummarkt ausbauen.

„Wir haben unseren Absatz gesteigert und Marktanteile hinzugewonnen. Über dieses Ergebnis freuen wir uns sehr – es ist auch das Ergebnis der professionellen Arbeit, die bei den BMW und MINI Händlern und Niederlassungen geleistet wird. Gemeinsam konnten wir so unsere Wettbewerbsposition in einem schwierigen Marktumfeld weiter stärken“, sagt Sebastian Mackensen, Leiter BMW Deutschland. Zum Erfolg beigetragen haben die Modelloffensive der BMW Group und die umfangreiche Verfügbarkeit der auf den neuen WLTP-Zyklus umgestellten Modelle. „Aus dieser Position heraus blicken wir sehr zuversichtlich auf das Jahr 2019“, so Mackensen weiter. „Mit dem volumenstarken neuen BMW 3er und neuen Modellen im emotionalen Luxussegment wie dem 8er Cabrio und dem 8er Gran Coupé oder dem ganz neuen X7 werden wir unseren Kunden im Laufe dieses Jahres weitere attraktive Modelle anbieten.“ 

München. Beim langfristigen Ausbau des Joint Ventures BMW Brilliance Automotive Ltd. (BBA) ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Am Freitag hat eine außerordentliche Hauptversammlung von Brilliance China Automotive Holdings Ltd. (CBA) in Hongkong der Veräußerung von 25 Prozent Anteilen an BBA an die BMW Group zugestimmt. Rund 63 Prozent der vertretenen Aktionäre sprachen sich für diesen Schritt aus.

Wie im Oktober bei den Feierlichkeiten zum 15-jährigen Jubiläum von BBA kommuniziert, beabsichtigt die BMW Group, ihren Anteil an BBA von 50 Prozent auf 75 Prozent zu erhöhen und hat mit ihrem Joint Venture Partner eine Vereinbarung über den Erwerb von weiteren 25 Prozent Anteilen an BBA unterzeichnet. Die Vertragslaufzeit des Joint Ventures, die bislang 2028 endet, soll in diesem Zug bis 2040 verlängert werden. Die vereinbarte Anteilsübernahme steht unverändert unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Das Closing wird spätestens im Jahr 2022 erfolgen, wenn die Joint-Venture-Pflicht für Automobilproduktion in China ausläuft.

Ziel der BMW Group ist es, die langfristige Zusammenarbeit mit CBA weiter zu stärken, die Produktionskapazitäten in Shenyang auszubauen sowie die Lokalisierung weiterer Modelle einschließlich New Energy Vehicles (NEV) auszuweiten. Dazu sollen in den kommenden Jahren über drei Milliarden Euro in neue und bestehende Werkstrukturen investiert werden: Am Standort Tiexi wird die Kapazität verdoppelt. Das neue Werk in Tiexi wird mit seinem hochflexiblen Produktionssystem in der Lage sein, Fahrzeuge mit vollelektrischen, teilelektrischen sowie konventionellen Antrieben auf einer einzigen Produktionslinie zu fertigen. Weitere umfangreiche Um- und Ausbauten betreffen das in der Region benachbarte Werk Dadong. Dessen Struktur wird auf zukünftige BMW Modellvarianten und das erwartete Marktwachstum ausgebaut. In der Folge werden die BBA Werke ab Anfang der 2020er Jahre das jährliche Produktionsvolumen von BMW Automobilen schrittweise auf 650.000 Einheiten steigern. Dabei entstehen 5.000 neue Arbeitsplätze.

Markt steht für über 40% des BMW 7er Absatzes +++ Lokale Produktion des siebten BMW Modells in China angekündigt +++ China spielt zentrale Rolle in Strategie NUMBER ONE>NEXT

Shanghai.Die BMW Group hat heute im chinesischen Shanghai die Weltpremiere des eindrucksvollen neuen BMW 7er gefeiert. Die Entscheidung für diesen Veranstaltungsort unterstreicht die Bedeutung des chinesischen Markts für das neue Flaggschiff-Modell des Unternehmens: 2018 gingen 44% des globalen BMW 7er Absatzes an Kunden in China (ca. 24.500 Einheiten). Im Zuge der aktuellen Einführung einer ganzen Reihe neuer Modelle, einschließlich der BMW 8er Reihe und des BMW X7, wurde auf der heutigen Veranstaltung das neue Luxus Line-up der BMW Group präsentiert. China wird ein Schlüsselmarkt für diese Luxusfahrzeuge sein. 

Auf der Veranstaltung unterstrichen Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, und seine beiden Kollegen Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands, Finanzen, und Pieter Nota, Mitglied des Vorstands, Vertrieb und Marke BMW, die weitreichende strategische Bedeutung Chinas für das Unternehmen. China ist seit 2013 der größte Einzelmarkt für die BMW Group und das Land beheimatet die umfassendsten F&E- sowie Produktionstätigkeiten außerhalb Deutschlands.

Verkäufe steigen um 0,9% auf 165.566 Fahrzeuge +++ BMW Motorrad setzt Wachstumskurs fort +++ Fokus auf neue Märkte und neue Segmente sowie Fortführung der Modelloffensive  

München. BMW Motorrad hat im Jahr 2018 mehr Motorräder und Maxi-Scooter verkauft als je zuvor. Im Vergleich zum starken Vorjahr stiegen die Auslieferungen nochmal um 0,9%. Per Dezember 2018 wurden insgesamt 165.566 Fahrzeuge (Vorjahr: 164.153 Eh) an Kunden ausgeliefert.

Dr. Markus Schramm, Leiter BMW Motorrad: „2018 war für BMW Motorrad erneut ein sehr erfolgreiches Jahr. Zum achten Mal in Folge konnten wir einen neuen Absatzrekord erzielen. Ich bedanke mich sehr herzlich bei unseren Kunden weltweit für das große Vertrauen, das sie uns auch in 2018 wieder entgegen gebracht haben.“

Mit dem erneuten Absatzrekord kommt BMW Motorrad auf seinem Weg zu dem geplanten Absatzziel von 200.000 Einheiten im Jahr 2020 einen großen Schritt weiter.

Zum achten Mal in Folge Bestmarke bei den Auslieferungen +++ Rekordabsatz bei BMW, Rolls-Royce und BMW Motorrad +++ BMW Absatz steigt um 1,8% auf 2.125.026 Automobile +++ Über 140.000 elektrifizierte Fahrzeige weltweit ausgeliefert +++ Absatzschub bei BMW M GmbH: Über 100.000 Einheiten verkauft +++ Positiver Absatzausblick für 2019: Weiteres Wachstum erwartet

München. Die BMW Group hat im vergangenen Jahr mit 2.490.664 (+1,1%) weltweit ausgelieferten Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ihre achte Absatzbestmarke in Folge erzielt. Auch die Marken BMW, Rolls-Royce und BMW Motorrad verzeichneten jeweils neue Höchstwerte. Der Absatz elektrifizierter BMW und MINI Fahrzeuge stieg im Vergleich zum Vorjahr um 38,4%. Damit hat die BMW Group ihre Position als weltweiter führender Premium Automobilhersteller bestätigt.

Positiver Ausblick für 2019: Fortsetzung des Absatzwachstums erwartet
Mit Blick auf die kommenden zwölf Monate geht die BMW Group davon aus, dass sie angesichts der anhaltenden Modelloffensive ihren Absatz erneut steigern kann. „Wir wollen trotz der herausfordernden Marktbedingungen unseren Erfolgskurs fortsetzen und profitabel wachsen. Rückenwind bekommen wir durch neue Modelle wie den brandneuen BMW X7 und die siebte Generation der BMW 3er Reihe. Die BMW Group strebt 2019 ein leichtes Absatzplus an“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW.

Absatz von elektrifizierten Fahrzeugen legt um 38,4% zu +++ BMW Group ist Marktführer bei E-Fahrzeugen in Europa +++ Krüger: Haben erneut unsere ambitionierten Ziele erreicht +++ Unternehmen strebt weiterhin führende Rolle bei Innovationen an +++ BMW Group strebt 500.000 E-Fahrzeuge bis Ende 2019 auf Straßen an

München. Die BMW Group hat 2018 mehr als 140.000 elektrifizierte Fahrzeuge ausgeliefert und damit ihre führende Rolle im Bereich der Elektromobilität bestätigt. Insgesamt wurden 2018 weltweit 142.617 (+38,4%) elektrifizierte BMW und MINI Fahrzeuge (vollelektrisch und Plug-in-Hybrid) an Kunden ausgeliefert.

„Seit der Markteinführung des BMW i3 im Jahr 2013 hat die BMW Group ihren Absatz von Elektrofahrzeugen rasant gesteigert. Mit mehr als 140.000 E-Fahrzeugen haben wir 2018 erneut unser ambitioniertes Ziel erreicht", sagte Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG. „Diese erfreuliche Absatzsteigerung und unser beeindruckender Marktanteil zeigen, wie gut unsere E-Fahrzeuge bei den Kunden ankommen. In Ländern mit entsprechender Infrastruktur und regulatorischer Unterstützung wird deutlich, wie schnell Elektromobilität Fahrt aufnehmen kann. Bis Ende dieses Jahres wollen wir insgesamt eine halbe Million elektrifizierte Fahrzeuge der BMW Group auf den Straßen haben. Dieser positive Trend wird sich fortsetzen, wenn wir unsere Modellpalette in den nächsten Jahren weiter ausbauen", so Krüger weiter.

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