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Seitenübersicht: BMW Group - Innovation - Industrie 4.0
Industrie 4.0 DIGITALISIERUNG
IN DER PRODUKTION.

Die Zukunft hat bei der BMW Group bereits begonnen.

Digitalisierung in der Produktion – auch Industrie 4.0 genannt – bietet neue Möglichkeiten für das gesamte Produktionssystem der BMW Group. So können individuelle Kundenwünsche erfüllt und die Flexibilität und Qualität der Fertigungsprozesse erhöht werden. Die Modernisierung kommt auch den Mitarbeitern dauerhaft zugute. Die BMW Group treibt die Digitalisierung ihres Produktionssystems in den folgenden Technologie-Clustern voran:

Smart Data Analytics, Smart Logistics, Innovative Automatisierung & Assistenzsysteme und Additive Manufacturing.

Digitalisierung und innovative Technologien wirken entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Produktion. Vom Presswerk über den Karosseriebau und die Lackiererei bis hin zur Montage sowie der Logistik - jeder Schritt in der Herstellung profitiert von der Anwendung digitaler Prozesse. 

Wir nutzen die Chancen der Digitalisierung in vielen Bereichen. Komplexe Abläufe können wir durch den Einsatz IT-gestützter Technologien in der Produktion noch effizienter gestalten.

Oliver Zipse

Mitglied des Vorstandes der BMW AG, Produktion

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Smart Data Analytics umfasst Anwendungen, mit denen Daten erfasst, ausgewertet und zur Verbesserung von Prozessen genutzt werden können. Mithilfe der Fabrikdigitalisierung kann zum Beispiel ein dreidimensionales Abbild eines Produktionswerks erstellt werden – bis auf wenige Millimeter genau. Später helfen die 3D-Daten bei Umbauten und Berechnungen in der Fabrik.

Innovativer Arbeitshandschuh.

Innovativer Schrauber.

Algorithmen analysieren in der Fahrzeugmontage tausende Verschraubungen und liefern wichtige Erkenntnisse, um noch zuverlässiger Fehler zu vermeiden, bevor sie überhaupt auftreten. Grünes Licht heißt: alles in Ordnung!

Innovativer Arbeitshandschuh.

Virtuelle Realität als Prozessoptimierer.

Mit Virtual Reality lässt sich eine interaktive 3D-Umgebung in Echtzeit simulieren. Die Technologie bietet nicht nur Gamern sondern auch Unternehmen einen echten Mehrwert. Das internationale Team des Virtual Reality Labs der BMW Group erschafft virtuelle Räume und Szenarien z. B. für den Logistikbereich. So lassen sich Prozesse und Sicherheit optimieren.

Bayerisch smart!

Nicht nur in sämtlichen Fertigungsbereichen und der Logistik leisten die Erkenntnisse aus intelligenten Datenanalysen einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität – die Kollegen erweiterten die Prozessvorschrift kurzerhand um eine geschmackliche Analyse, die ihnen am Herzen liegt.

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Im Bereich Smart Logistics entwickelt die BMW Group zukunftsweisende Logistiksysteme. Smart Data Technologien liefern zusätzlich Informationen in Echtzeit über die gesamte Lieferkette. So kann die Versorgung der Werke schnell und flexibel an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden. 

Smart Transport Robot.

Autonomer Routenzug.

Autonome Routenzüge kommen für Fahrten vor allem in der Montagelogistik zum Einsatz. Die Routenzüge navigieren über Lasersignale selbstständig durch die Produktionshallen.

Connected Distribution.

Smart Transport Robot.

Smart Transport Robots können Bauteile bis zu 0,5 Tonnen eigenständig von A nach B transportieren. Sie bestimmen ihren Standort über Funksender und berechnen selbstständig den idealen Weg zum Ziel. Angetrieben werden sie durch recycelte BMW i3 Batterien, die eine Fahrtdauer von acht Stunden ermöglichen.    

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Hi, ich bin Lucy!

Lernen Sie mich bei einer Tour durch die Halle der Versorgungslogistik am Standort Wackersdorf kennen. Als selbstfahrender Roboter kann ich mich frei bewegen – ausgerüstet mit Funksendern und einer digitalen Karte finde ich meinen Weg zum Einsatzort.

Connected Distribution.

Bei Connected Distribution sendet und empfängt das Fahrzeug während seiner Auslieferung vom Werk zum Händler wichtige Informationen. Das Fahrzeug übermittelt beim Abstellen seine aktuelle Geoposition sowie seinen Zustand via Mobilfunkverbindung an die Logistikzentrale.

Innovative Automatisierung heißt einerseits, den Mitarbeiter durch intelligente Lösungen zu entlasten und andererseits, die Flexibilität und Sensitivität der Menschen durch die Stärken von Robotern zu ergänzen. Leichtbauroboter agieren Hand in Hand mit dem Mitarbeiter – ganz ohne Schutzzaun. 

Exoskelett.

Kollaborativer Leichtbauroboter.

Kollaborative Roboter arbeiten direkt an der Seite der Mitarbeiter und übernehmen kräftezehrende und hochpräzise Aufgaben. Ihre Geschwindigkeit ist begrenzt, sobald Gefahr besteht, stoppen sie von selbst. 

Ein Freitagvormittag in Bayern.

Unsere Leichtbauroboter sind flexibel einsetzbar und arbeiten in der Fertigung mit dem Mitarbeiter Hand in Hand. Getestet haben wir das unter anderem bei einem traditionellen Frühstücksritual.

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Leichtbauroboter.

Exoskelett.

Exoskelette dienen wie ein zweites Skelett als äußere Stützstruktur für den Körper und verstärken die Beine, Arme oder den Rücken des Mitarbeiters.

Zusammenarbeit mit einem Industrieroboter.

Inzwischen ist die direkte Zusammenarbeit von Mensch und Maschine auch mit herkömmlichen, großen Industrierobotern möglich. Selbstverständlich steht auch hierbei die Sicherheit an oberster Stelle: Kommt ein Mensch dem Roboter gefährlich nah, bremst modernste Sicherheitstechnik die Bewegung des Roboterarms ab. 

Die BMW Group nutzt additive Fertigungsverfahren bereits seit 1990 im Prototypenbau und hat diese auch als 3D-Druck bekannte Technologie seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Neue additive Fertigungsmethoden werden künftig Produktionszeiten von Teilen aus dem 3D-Drucker weiter verkürzen. Die werkzeuglose Fertigung birgt großes Potenzial für eine wirtschaftlichere und flexiblere Produktion, sowie für die Individualisierung von Bauteilen.

Individuelle Orthesen.

Additive Manufacturing Center.

Das Additive Manufacturing Center im BMW Group Forschungs- und Innovationszentrum in München bearbeitet jährlich nahezu 25.000 Prototypenaufträge und fertigt dabei über 100.000 Bauteile pro Jahr - vom kleinen Kunststoffhalter über Designmuster bis hin zu Fahrwerkskomponenten aus Metall für die Funktionserprobung. Mittlerweile entstehen so aber auch Teile für Kundenfahrzeuge in Serie.

CLIP-Verfahren.

Individualisierter Seitenblinker.

Die mit Namen versehenen Seitenblinker der MINIs in der DriveNow Carsharing-Flotte stammen aus dem 3D-Drucker. Im Rahmen einer Social Media Kampagne stimmten deutsche Kunden über die Namen von insgesamt 100 MINIs ab.

Individuelle Orthesen.

Serienbauteile aus dem 3D-Drucker.

Den ersten erfolgreichen Einsatz in einer Kleinserie feierte die BMW Group 2010 mit dem additiv gefertigten Wasserpumpenrad, das in DTM-Fahrzeugen bis heute verbaut wird. Ein weiterer Serieneinsatz von additiv gefertigten Kunststoffteilen folgte 2012 für Rolls-Royce Motor Cars. Seit 2017 ist im BMW i8 Roadster ein additiv gefertigtes Metallteil in Serie verbaut.

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CLIP-Verfahren.

Technologievorsprung.

Zusammen mit BMW i Ventures investiert das Additive Manufacturing Center in Start-Ups und neue Firmen, die zukunftsweisende Technologien entwickeln.

Individuelle Orthesen.

Maßgeschneiderte Montagehilfen.

Mittels 3D-Druck werden unter anderem individuelle Unterstützer für Arbeiten mit den Daumen gefertigt, die die Mitarbeiter in der Fahrzeugmontage entlasten. Die flexible Montagehilfe wird individuell an die Handform des Mitarbeiters angepasst und schützt vor einer übermäßigen Belastung der Daumengelenke.