Die BMW Group treibt ihre Bemühungen um eine Reduzierung von Umweltbelastungen konsequent voran – auch in der Werks-Intralogistik. Durch den Einsatz vollelektrischer Lkw an den Standorten Regensburg und Leipzig setzt das Unternehmen ein klares Zeichen für die Ressourcenschonung. Mit einem Hybrid E-Lkw mit Range Extender erprobt die BMW Group Logistik zudem, wie sich elektrische Transporte auch auf längeren und weniger planbaren Strecken zuverlässig betreiben lassen. Unterstützt durch neuartige Ladeinfrastrukturen und Partnerschaften mit führenden Logistikunternehmen demonstriert die BMW Group, wie nachhaltiger Transport und Produktion Hand in Hand gehen können.
BMW Group erweitert Einsatz elektrischer Lkw in der Logistik.
Elektro-LKW an
den BMW Group Werksstandorten Regensburg und Leipzig.
Die E-Lkw an den Werksstandorten Regensburg und Leipzig übernehmen unter anderem den Transport von Bauteilen für die Produktion von Elektrokomponenten. Diese Fahrzeuge sorgen für einen lokal emissionsfreien Teiletransport zwischen den Logistikhallen und Werken in der Region.
Für Petra Peterhänsel, Werkleiterin in Leipzig, ist die Inbetriebnahme von E-Lkw ein weiterer Baustein in Richtung Zukunft: „Wir freuen uns diesen Weg zu beschreiten. Die Transformation hin zur Elektromobilität und nachhaltiger Produktion betrifft nicht nur unsere BMW und MINI Fahrzeuge, sondern auch die Produktionsweise und Lieferketten.“
Die Werke Leipzig und Regensburg setzen auf die elektrischen Lastkraftwagen, um den Transport effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Neben den ökologischen Vorteilen helfen die E-Lkw auch dabei, den Lärmpegel in den Werksumgebungen zu reduzieren.
InnovativeLadetechnologien unterstützen
die Elektrolastwagenflotte von BMW.
BMW setzt auf fortschrittliche Ladeinfrastrukturen, um die Effizienz der Elektro Lkw-Flotte zu steigern und eine nachhaltige Logistik zu fördern. Am Standort Regensburg kommen dafür Schnellladestationen zum Einsatz, die den Betrieb der Lkw ohne längere Unterbrechungen ermöglichen. Diese Ladestationen sind speziell auf die Anforderungen der Schwerlastlogistik ausgelegt und tragen durch die Nutzung erneuerbarer Energien zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks bei.
Mit dieser Investition verfolgt BMW das langfristige Ziel einer CO2-neutralen Lieferkette und setzt neue Standards für die Branche. Die innovative Ladeinfrastruktur zeigt, wie Schwerlastlogistik sowohl effizient als auch umweltverträglich gestaltet werden kann und könnte als Modell für weitere Unternehmen dienen, die auf eine Elektrifizierung ihrer Logistikprozesse setzen.
BMW Group Logistik erprobt Hybrid E-Lkw im Realbetrieb.
Nach den vollelektrischen Lkw in der Werks-Intralogistik geht die BMW Group Logistik den nächsten Schritt: Gemeinsam mit der DHL Group hat sie einen Hybrid E-Lkw mit Range Extender im Realbetrieb getestet. Also einen Lkw, der vor allem elektrisch fährt – und bei Bedarf Strom nachlegt.
Der Test hat nicht unter Laborbedingungen stattgefunden, sondern mitten im echten Logistikalltag auf zentralen Transportrouten – darunter die rund 600 Kilometer lange Strecke zwischen Berlin und München sowie mehrere werkrelevante Tagestouren rund um München. Im Kern ging es um eine Frage, die viele Logistiker beschäftigt: Wie funktioniert Elektromobilität, wenn der Arbeitstag nicht nach Ladeplan läuft? Oder konkreter: Wie lassen sich E-Lkw auch dort zuverlässig betreiben, wo Strecken länger, Zeitfenster kürzer und Ladepunkte nicht immer verfügbar sind?
Die Antwort liefert ein technischer Kniff. Der Hybrid E-Lkw fährt überwiegend rein elektrisch. Wenn die Batterie Unterstützung braucht, erzeugt ein kompakter Verbrennungsmotor Strom über einen Generator. Dieser sogenannte Range Extender verlängert die elektrische Reichweite, treibt die Räder aber nicht direkt an. Der Lkw bleibt damit ein elektrisches Nutzfahrzeug – nur mit zusätzlicher Reichweite als Reserve an Bord. Wie eine Powerbank als Rückendeckung, wenn der Einsatz mehr verlangt als geplant.
Elektrisch unterwegs –
vom Werkverkehr bis zur Langstrecke.
Im Pilotbetrieb hat sich gezeigt: Je nach Einsatzprofil ist der 40-Tonner zu 80 bis über 90 Prozent elektrisch gefahren. Das Fahrzeug kombiniert einen Elektromotor mit 230 kW Leistung, eine 416-kWh-Batterie und einen 120-kW-Generator. Zusammen ergibt das eine Reichweite von 650 bis 800 Kilometern.
Für die BMW Group ist der Test Teil der BMW Group Strategy for Reduced Logistics Emissions. Dahinter steht ein pragmatischer Ansatz: Nicht jede Route braucht dieselbe Lösung. Auf planbaren Kurzstrecken spielen vollelektrische Lkw ihre Stärken aus. Auf längeren oder weniger berechenbaren Strecken kann ein Range Extender helfen, elektrische Transporte früher und robuster in bestehende Logistikprozesse zu bringen.
Genau hier setzt der Pilotbetrieb an: Die BMW Group Logistik sammelt Erkenntnisse für eine Logistik, die leiser, sauberer und flexibler werden soll – vom Werkverkehr bis zur Langstrecke.
Vielfältige Antriebstechnologien für die Zukunft.
Die BMW Group ist davon überzeugt, dass eine emissionsfreie Zukunft nur durch den Einsatz verschiedener Technologien erreicht werden kann. In der Logistik wird daher auf weitere klimafreundliche Antriebe wie Wasserstoff-Brennstoffzellen gesetzt. Die Kombination verschiedener Lösungen ermöglicht es, auf spezifische Anforderungen in unterschiedlichen Logistikbereichen einzugehen. Gleichzeitig treibt BMW die Entwicklung innovativer Technologien voran, um langfristig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden. Diese strategische Ausrichtung fördert die nachhaltige Mobilität und unterstützt das Ziel der BMW Group, entlang der gesamten Lieferkette – von der Produktion bis zur Logistik – klimafreundliche Lösungen zu schaffen.