So DIGITAL ist die BMW iFACTORY.
Unternehmen 18.11.2022 4 Min.
So DIGITAL ist die BMW iFACTORY.

Durch Virtualisierung, Künstliche Intelligenz und Data Science vernetzt die BMW Group alle relevanten Aspekte der Automobilproduktion. Die Digitalisierung eröffnet der BMW iFACTORY neue Dimensionen.

Die BMW Group befindet sich mitten in der größten Transformation ihrer Geschichte, die unabdingbar ist für die konsequente Zukunftsausrichtung des Unternehmens. Nachhaltigkeit, Flexibilität und Digitalisierung stehen im Mittelpunkt auf dem Weg zur Elektromobilität. Der Schlüssel dazu ist die BMW iFACTORY, ein visionärer Masterplan, der die Automobilproduktion der BMW Group grundlegend verändern wird und einen globalen, integrativen Ansatz verfolgt. Mit ihr setzt die BMW Group Maßstäbe bezüglich Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit: LEAN. GREEN. DIGITAL.

LEAN steht dabei für eine effiziente und hochflexible Produktion auf Basis schlanker Prozesse und wettbewerbsfähiger Strukturen. GREEN verdeutlicht den Anspruch der BMW Group, Verbrauch zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und modernste Technologien zu nutzen. DIGITAL beschreibt das, was seit jeher bei der BMW Group gilt: Innovation und Wirksamkeit arbeiten zusammen. „Mit der BMW iFACTORY gehen wir auch in Sachen Digitalisierung voran. Wir schaffen eine neue Dimension der Datendurchgängigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette und über alle Prozessketten hinweg”, erklärt Produktionsvorstand Milan Nedeljković.

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DIGITAL: Mehr als 100 Anwendungen im Einsatz.

Die Digitalisierung ist der Befähiger der Transformation zur BMW iFACTORY. Durch Innovationen aus Virtualisierung, Künstlicher Intelligenz (KI) und Data Science vernetzt die BMW Group alle relevanten Aspekte der Automobilproduktion und gestaltet aus diesen Innovationen wirksame Anwendungen in der Produktion. Das Ergebnis ist eine maximale Datentransparenz, die eine enorm effektive digitale Prozessgestaltung ermöglicht. „Die Möglichkeiten wachsen rasant und wir nutzen sie”, sagt Milan Nedeljković. „Wir schaffen eine neue Dimension der Datendurchgängigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette und über alle Prozessketten hinweg.” Einmal entwickelt, können die Anwendungen an jedem Produktionsort umgesetzt werden.

Bereits heute nutzt die BMW Group mehr als 100 dieser Anwendungen. Ein Beispiel hierfür ist die Virtualisierung. Alle Produktionsorte werden in einem 3D-Scan vollständig erfasst – ein digitaler Zwilling entsteht, der jederzeit an jedem Ort virtuell begangen werden kann, in Echtzeit, über verschiedene Orte und unterschiedliche Zeitzonen hinweg. So lässt sich zum Beispiel eine Produktionslinie mit Maschinen und Menschen realitätsgetreu nachbilden. Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille tauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Arbeitsplatz ein, können ihn digital erfassen und verbessern. Das ermöglicht auch, neue Fahrzeuge in bestehende Produktionslinien zu integrieren, zum Beispiel den neuen vollelektrischen BMW iX1. Die Folge: Sofort ist zu erkennen, wo in der Realität noch Handlungsbedarf in der Produktionskette besteht. Das spart Zeit und Aufwand.

BMW Group: Vorreiter im Bereich Künstliche Intelligenz.

Beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist die BMW Group schon heute Vorreiter der Automobilindustrie. Das Unternehmen setzt in der Produktion mehr als 200 KI-Lösungen ein. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz werden Prozesse in der Logistik und in der Fertigung automatisiert. Ein Beispiel ist die Qualitätssicherung auf Basis von Bilddaten. Am Montageband ist eine Kamera installiert, die kontinuierlich Bilder der Produkteerstellt. Das intelligente System prüft sie auf Fehler, so dass die KI permanent den Vorgang überwacht. Gleichzeitig verbessert sich die Technologie zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das sichert die Produktqualität und entlastet die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ein weiteres wichtiges Thema ist Data Science. Sie schafft die Grundlage für Entscheidungen auf Basis von Zahlen, Fakten und Echtzeitdaten. Ein Beispiel ist die Instandhaltung von Maschinen. Über Sensoren gesammelte Zustandsdaten lässt sich vorhersagen, wann eine Anlage ausfällt – bevor es wirklich dazu kommt. Ein Zeichen für einsetzenden Verschleiß etwa ist der erhöhte Stromverbrauch einer Förderanlage. So können Komponenten rechtzeitig getauscht werden – und zwar nur solche, die auch wirklich verschlissen sind.

„Wir sind in der digitalen Welt zu Hause.“

Mit Hilfe der Digitalisierung sind höchste Effizienzpotenziale und große Einsparungen möglich: „Data Science, Künstliche Intelligenz und Virtualisierung machen die BMW iFACTORY digital“, sagt Milan Nedeljković. „Wir sind in der digitalen Welt zu Hause. Und die digitale Welt ist in der BMW iFACTORY zu Hause.”