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Elektromobilität

Elektromobilität.

Elektromobilität ist für die BMW Group eines der wichtigs­ten Zukunftsthemen, um Mobilität nachhaltig zu gestalten. Durch die steigende Zahl elektrifizierter Modelle und konti­nuierlich wachsende Absatzzahlen ist die BMW Group einer der führenden Anbieter für Premium-Elektromobilität. Wir sehen die Elektrifizierung dabei ganzheitlich: Für uns ist es ein zentraler Aspekt, die Elektromobilität mit der notwendi­gen Ladeinfrastruktur und kundenfreundlichen Ladelösun­gen zu unterstützen. Entsprechend bauen wir unser Pro­duktportfolio fortlaufend aus und stellen ein umfangreiches Angebot an Ladeprodukten und -services bereit.

Elektromobilität vorantreiben.

Elektromobilitaet vorantreiben

Unsere elektrifizierten Fahrzeuge trogen entscheidend dazu bei, die Flottenemissionen zu verringern und damit unsere ambitionierten strategischen Ziele zur C02-Reduzierung zu errei­chen. Daher setzen wir die Elektrifizierung der Modellpalette als zentralen Bestandteil unserer Produktstrategie konse­quent fort.

Vielfalt bei Antriebsformen.

Die BMW Group richtet ihr Geschäft seit jeher auf die Be­dürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden aus. Unser Produkt­portfolio ist Spiegelbild dieses Anspruchs. Dank eines ska­lierbaren, modularen Baukastensystems sowie flexibler Produktionssysteme können Kundinnen und Kunden heute zwi­schen vollelektrisch angetriebenen Fahrzeugen, Plug-in-Hy­briden und effizienten Verbrennern wählen. Ein Beispiel für die Wahlfreiheit unserer Kundinnen und Kunden ist der BMW X3, der als erste Modellreihe als Plug-in-Hybrid, als Ver­brenner (Diesel und Benzin) sowie als BMW iX3 mit reinem Elektroantrieb verfügbar ist.

BMW iX3
MINI SE

Mithilfe parallel angebotener Antriebstechnologien gestal­ten wir einen fließenden Übergang in die Zukunft der Elek­tromobilität und nutzen zugleich unsere vorhandenen Ressourcen bestmöglich. Gleichzeitig setzen wir die Elek­trifizierung unserer Produktpalette konsequent fort, ange­trieben durch die wachsende Nachfrage der Kundinnen und Kunden sowie durch regulotorische Vorgaben. Bereits bis 2025 soll der Anteil elektrifizierter Automobile an den Ge­samtauslieferungen auf mindestens 30 % ansteigen.

Im Jahr 2030 soll mindestens die Hälfte der weltweiten Fahr­zeugauslieferungen der BMW Group auf vollelektrische Fahrzeuge entfallen. In den nächsten zehn Jahren planen wir zudem etwa 10 Mio. vollelektrische Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Kundinnen und Kunden von MINI und Rolls-Royce planen wir schon ob Anfang der 2030er-Johre ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge anzubieten. Dass wir beide Marken konsequent elektrifizieren, leitet sich aus dem typischen Nutzerprofil ob: So werden Fahrzeuge von MINI zum überwiegenden Teil für den urbanen Raum, Auto­mobile von Rolls-Royce vorwiegend für kürzere Distanzen eingesetzt.

Erweitertes Angebot.

Das elektrifizierte Produktportfolio der BMW Group besteht aus rein batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen (BEV1) und Plug-in-Hybrid-Modellen (PHEV2).

Neben den bereits erhältlichen und etablierten rein elektri­schen Modellen BMW i3, MINI Cooper SE und BMW iX3 kamen im Berichtsjahr mit dem BMW iX und dem BMW i4 zwei zentrale Innovationsträger hinzu. In den nächsten zwei Jahren folgen die vollelektrischen Versionen des BMW 7er, des BMW X1, der volumenstarken 5er Reihe und des MINI Countryman sowie der vollelektrische Rolls-Royce Spectre. Ab 2025 führen wir die Kernmarke BMW mit der "Neuen Klasse" konsequent in eine neue vollelektrische Dimension.

BMW i4
BMW 520e

Im Berichtsjahr hat die BMW Group zudem ihr PHEV-Mo­dellangebot mit dem BMW 320e6 und dem BMW 520e6 um weitere Motorisierungsvarianten erweitert. Damit bieten wir aktuell 17 Plug-in-Hybrid-Grundmodelle in insgesamt 83 Märkten weltweit an. Mit Angeboten wie der „ BMW eDrive Zone, umfangreichen Ladeangeboten sowie erhöhten Reich­weiten unterstützen wir Fahrerinnen und Fahrer von Plug­in-Hybriden dabei, möglichst häufig und über möglichst weite Strecken elektrisch zu fahren. Der BMW 2er Active Tourer Plug-in-Hybrid6 aus dem Kompaktsegment, der im Jahr 2022 auf den Markt kommt, wird bereits bis zu 80 Kilo­meter (WLTP) ausschließlich batterieelektrisch zurücklegen können.

Im Jahr 2021 lieferte die BMW Group insgesamt 328.314 voll­elektrische und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge aus (2020: 192.662 Fahrzeuge), rund 104.000 davon mit rein elektri­schem Antrieb. Damit übertrafen wir unser selbst gestecktes Ziel, den Absatz elektrifizierter Fahrzeuge gegenüber 2019 (146.158 Einheiten) mehr als zu verdoppeln. Ende 2021 wa­ren somit weltweit über 1 Mio. Fahrzeuge der BMW Group mit vollelektrischem oder Plug-in-Hybrid-Antrieb auf der Straße (Segment Automobile). Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge an den Auslieferungen lag bei der BMW Group im Be­richtsjahr bei 13,0 %.

Reichweite kundengerecht erhöhen.

Die BMW Group beurteilt die Erhöhung elektrischer Reich­weiten unter verschiedenen Gesichtspunkten. Wir streben grundsätzlich nicht die technisch größtmögliche Reichweite über alle Fahrzeugsegmente hinweg an. Vielmehr gilt es, die Reichweiten an den Einsatzzweck des jeweiligen Fahrzeugs anzupassen. Gleichzeitig berücksichtigen wir damit auch die ökologischen Effekte: Mehr Reichweite bedeutet größere und damit schwerere Hochvoltspeicher. Dieser Zusammen­hang hat unmittelbar Auswirkungen auf den Ressourcenver­brauch, den ökologischen Fußabdruck der Lieferkette und das Fahrzeuggewicht, das wiederum maßgeblichen Einfluss auf den Verbrauch hat.

BMW X3

Der für den urbanen Raum ausgelegte MINI Cooper SE6 ver­fügt vor diesem Hintergrund über die kundengerechte Reich­weite von mehr als 200 Kilometern (WLTP). Die neuen BMW iX und i4 sind dafür ausgelegt, mit einer Ladung weite Stre­cken von rund 600 Kilometern (WLTP) zurückzulegen. Die­se Reichweiten sehen wir mit Blick auf die Kunden- und Nut­zungsprofile beider Fahrzeuge als jeweils optimal. Für vollelektrische Fahrzeuge wird es mit dem weiteren Hoch­lauf der Elektromobilität abhängig von Fahrzeuggröße und -art möglich sein, auch Reichweiten von mehr als 600 Kilo­metern (WLTP) zu erzielen.

Wasserstoff.

Zu unserem Ansatz der kundenorientierten Technologieviel­falt gehört auch die Weiterentwicklung der Brennstoffzellen­-Technologie, in der wir segmentabhängig substanzielles Potenzial erkennen. Wir sehen wasserstoffbetriebene Elek­trofahrzeuge als komplementäre Ergänzung der Elektromo­bilität mit Batterien und damit als Chance zur noch schnelle­ren C02-Reduzierung. In diesem Zuge präsentierten wir auf der IAA Mobility 2021 den BMW iX5 Hydrogen. 

Auch auf übergeordneter Ebene treiben wir die Wasserstoff­technologie voran. So engagieren wir uns in weltweiten Organisationen und Verbänden, wie beispielsweise dem „Hydrogen Council". Als assoziierter Partner der „H2 Mobility Deutschland GmbH" unterstützen wir den Aufbau der Wasser­stoffinfrastruktur in Deutschland. In diesem Zusammenhang begrüßt die BMW Group die Forderung im Rahmen des EU-Gesetzespakets Fit for 55, eine Basisinfrastruktur mit 700-bar-Wasserstofftankstellen aufzubauen. 

Ladeinfrastruktur ausbauen und schnelleres Laden ermöglichen.

Ladeinfrastruktur

Eine ausgebaute, kundengerechte Ladeinfrastruktur ebnet den Weg für die schnelle und flächendeckende Verbreitung der Elektromobilität. Vor diesem Hintergrund setzt sich die BMW Group für einheitliche Rahmenbedingungen ein und schafft Angebote, die einfaches Laden ermöglichen.

Angebote für zuverlässiges Laden.

Mit BMW Charging und MINI Charging bietet die BMW Group umfassende Ladelösungen an, die eine komfortable Nut­zung der elektrifizierten Fahrzeuge in unterschiedlichen Si­tuationen ermöglichen. Das Portfolio beinhaltet Ladepro­dukte und -services für unterwegs, für zu Hause sowie am Arbeitsplatz.

Mit ihrer BMW und MINI Chorging Cord können Kundinnen und Kunden das öffentliche Ladeangebot nutzen. Dadurch erhol­ten sie einfachen und transparenten Zugriff auf eines der größ­ten Ladenetzwerke mit über 250.000 Ladepunkten in Europa, davon 48.000 allein in Deutschland. Darunter befinden sich auch Schnellladestationen mit einer Ladeleistung von über 150 Kilowatt (kW). Außerdem kann über BMW Charging und MINI Charging das europäische High-Power-Chorging-Angebot von IONITY genutzt werden.

Im Jahr 2021 hat die BMW Group in 22 europäischen Ländern eine einheitliche Tarifstruktur für öffent­liches Loden eingeführt. Mit der Anwendung Connected Chor­ging im Fahrzeug und in der App ermöglichen wir Fahrerinnen und Fahrern von MINI und BMW Fahrzeugen zudem ein vor­ausschauendes, komfortables und kosteneffizientes Loden. Über den Dienst erholten sie jederzeit umfassende Informatio­nen unter anderem über die verbleibende Reichweite oder die Verfügbarkeit von Ladepunkten. 

Zuverlaessiges Laden

Über das öffentliche Ladeangebot hinaus stellen BMW Char­ging und MINI Charging eine Standardladelösung in Form des Flexible Fast Chargers und weitere Ladeprodukte für zu Hause bereit. In Zusammenarbeit mit Partnern bieten wir zudem Ladelösungen für Firmenkunden an. Die BMW Group selbst verfügt über eines der größten betrieblichen Ladenetz­werke Deutschlands.

Über das BMW Charging und MINI Charging-Angebot hin­aus bieten wir in einzelnen Ländern Grünstromtarife und at­traktive Solorlösungen für zu Hause an. Eine Ausweitung des Angebots auf weitere Märkte ist in Vorbereitung. 

Europäisches Schnellladenetz IONITY.

Auf europäischer Ebene baut die BMW Group mit dem Joint Venture IONITY ein flächendeckendes und leistungsstarkes Schnellladenetzwerk entlang wichtiger Verkehrsachsen weiter aus. Dieses ermöglicht fahrzeugabhängig besonders schnelles Laden mit Ladeleistungen von bis zu 350 kW. Alle IONITY-Lade­punkte sind öffentlich zugänglich, markenunabhängig und nach dem europäischen Ladestandard Combined Charging System (CCS) ausgelegt. Ein flächendeckendes High-Power-Charging­-Netzwerk ist für die Marktdurchdringung und letztlich den Erfolg der Elektromobilität eine wichtige Voraussetzung. Alle 6.600 Ladepunkte von IONITY werden mit 100 % Grünstrom betrieben.

IONITY

Rahmenbedingungen verbessern.

Bei der politischen Förderung der Elektromobilität besteht aus Sicht der BMW Group in vielen Ländern und Städten noch Handlungsbedarf. In der EU zeigen Marktdaten den engen Zusammenhang zwischen der Dichte der Ladeinfra­struktur und dem Absatz elektrifizierter Fahrzeuge - sowohl auf Ebene der Mitgliedsstaaten als auch im Vergleich von Regionen. 

Wir unterstützen politische Initiativen zur Sektorenkopplung, die zum Ziel hat, den Mobilitäts- und Energiesektor intelli­gent zu vernetzen. Diesbezüglich betreibt die BMW Group gezielt eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit. So kön­nen schon heute Kundinnen und Kunden im Rahmen eines Pilotprojekts in Kalifornien, USA, über die Dienstleistung BMW ChargeForward ihr Ladeverhalten mit der Netzauslastung und der Nutzung erneuerbarer Energien synchronisieren (Zusammenarbeit mit Städten). Ein weiterer Ausbau dieser Tech­nologie ist in Planung. 

Ein anderes Projekt zur Sektorenkopplung ist das soge­nannte Bidirektionale Lademanagement (BDL), das vom Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Das BDL macht Elektrofahrzeuge zu mobilen Energiespeichern und damit zu einem Teil des Energiesystems, indem ihre Batterien nicht nur Strom aufnehmen, sondern zugleich in umgekehrter Richtung in das Stromnetz des Verteilnetzbe­treibers einspeisen können. 

Elektromobilität über den gesamten Lebenszyklus erfassen.

Lebenszyklus

Elektrifizierte Fahrzeuge sollen nicht nur in der Nutzungs­phase, sondern auch in ihrer Gesamtbilanz einschließlich der Lieferkette möglichst umweltschonend sein. Ganzheitli­che Steuerung. Bei der BMW Group bestätigt dies beispielswei­se der Umweltbericht zum BMW iX3: Das vollelektrische Fahrzeug stößt über den Lebenszyklus rund 40 % weniger CO2-Emissionen aus als das Referenzfahrzeug BMW X3 30i (Modelljahr 2020).

Wird ausschließlich regenerativ erzeugter Ladestrom verwendet, sind es sogar circa 67 % weniger. Bei batteriebetriebenen Automobilen liegen die Umweltauswir­kungen überwiegend in der vorgelagerten Wertschöpfungs­kette. Hier wirken sich maßgeblich der Bezug der Rohstoffe für Batteriezellen und die C02-intensive Produktion von Bat­terien aus.

Batterie

Der BMW Group ist daher eine nachhaltigere Herstellung von Komponenten wie Elektromotor, Hochvoltspeicher und Batteriezellen besonders wichtig CO2-Emissionen in der Lieferket­te reduzieren. Weitere Ansätze, die Umweltauswirkungen zu reduzieren, sind das Recycling und die Wiederverwendung von Hochvoltspeichern aus unseren BEV- und PHEV-Model­len. Bereits heute bietet die BMW Group allen Kundinnen und Kunden von batteriebetriebenen Fahrzeugen an, deren Hochvoltspeicher kostenfrei zurückzunehmen.

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