Krzysztof Witczak
Nachhaltigkeit 14.04.2022 4 Min.
“Ich werde nie aufhören zu lernen.”

In der Nachhaltigkeits-Serie „WIRkung“ beleuchtet die BMW Group, welchen nachhaltigen Beitrag unterschiedlichste Menschen im Unternehmen leisten – und was sie dazu motiviert. Heute: Krzysztof Witczak.

Nachhaltigkeit hat bei der BMW Group viele Facetten, denn unter diesem Begriff bringen wir Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft in Einklang. Um diesen hohen Anspruch realisieren zu können, braucht es engagierte Mitarbeitende. Alle können einen Beitrag dazu leisten, die BMW Group nachhaltig zu machen.

Wer sind all die Kolleginnen und Kollegen, die in ihrem Arbeitsalltag Nachhaltigkeit realisieren? Was treibt sie an, überall im Unternehmen konkret anzupacken? In ihrer Nachhaltigkeits-Serie „WIRkung“ stellt die BMW Group jene Mitarbeitende vor, die Tag für Tag ihren Beitrag zur breit gefächerten und verantwortungsvollen Weiterentwicklung unseres Unternehmens leisten.

In diesem Teil unserer Serie verrät Krzysztof Witczak, Vorarbeiter in der Hochvoltspeicherfertigung im BMW Group Werk Dingolfing, warum ihn ein Hobby aus seiner Kindheit beflügelt, Nachhaltigkeit in der BMW Group voranzutreiben.

Krzysztof Witczak

Krzysztof Witczak, Sie haben in Polen eine Ausbildung zum Hotelmanagement absolviert, sind dann aber 2010 nach Deutschland gegangen. Wie kommt es, dass Sie heute im BMW Werk Dingolfing arbeiten?

Krzysztof Witczak: Nach den ersten Jahren in Deutschland konnte ich 2010 über eine Zeitarbeitsfirma im BMW Werk München in der Motorenfertigung anfangen. Das hat mich sehr gereizt, weil es schon immer mein Traum war, für BMW zu arbeiten. Ich war daher sehr glücklich, als man mir nach zwei Jahren eine Festanstellung angeboten hat. 2018 wurden dann Mitarbeitende in der Batteriefertigung gesucht. Weil ich einerseits immer neugierig auf Veränderungen bin und außerdem in der Elektromobilität die Zukunft sehe, bin ich nach Dingolfing gegangen. 2020 konnte ich mich dann noch einmal weiterentwickeln – jetzt arbeite ich als Vorarbeiter in der Hochvoltspeicherfertigung.

Mit ihrer ursprünglichen Ausbildung hat das nicht viel zu tun. Woher nehmen Sie das ganze Wissen für Ihre Arbeit?

Witczak: In meiner Ausbildung habe ich viel über Organisation gelernt, das kann ich bis heute immer wieder einsetzen. Vor allem aber bilde ich mich ständig weiter. Ich habe alle Schulungen gemacht, die mir angeboten wurden. Da ich von Anfang an in der Antriebsfertigung war, aber immer wieder in neuen Bereichen eingesetzt wurde, musste ich mich immer schnell einarbeiten. Das war super, denn so konnte ich sehr viele Erfahrungen sammeln. Außerdem lese ich privat sehr viel und bilde mich weiter.

Krzysztof Witczak

Sie sehen in der E-Mobilität eine große Chance. Warum ist Ihnen das wichtig? Was bedeutet Nachhaltigkeit für Sie?

Witczak: Eines meiner Hobbies ist Angeln und als Angler bin ich viel in der Natur. Ich sehe, wie sich die Natur seit meiner Kindheit verändert hat. Dagegen möchte ich etwas tun. Für mich geht es um die Zukunft meiner Kinder, sie sollen in einer guten Welt leben können.

Und was ist Ihr Ziel?

Witczak: Beruflich sehe ich mich weiterhin bei den Elektroantrieben, speziell in der Speicherfertigung. Und ich möchte mich weiterentwickeln, noch mehr lernen. Mein Traum ist es, eines Tages die Meisterschule zu absolvieren. Diese Idee geht mir nicht aus dem Kopf.

Gibt es auch mal Tage, wo es nicht gut läuft? Und was hilft Ihnen dann?

Witczak: Manchmal ist es anstrengend und ich frage mich, wie das alles zu schaffen ist. Aber meine Frau bestärkt mich, sie hört mir zu, sie hält mir den Rücken frei und unterstützt mich. Sie ist meine Frau und meine beste Freundin, wir sind zusammen aus Polen nach Deutschland gekommen und bauen alles gemeinsam auf. Sie macht mir immer wieder Mut – darüber bin ich sehr froh. Außerdem bekomme ich sehr viel Unterstützung von meinen Kolleginnen und Kollegen, wir helfen uns gegenseitig und arbeiten eng zusammen. Wir sind ein gutes Team, die Zusammenarbeit macht einfach Spaß.

Krzysztof Witczak

Sie haben in Ihrem Leben schon sehr viel verändert und erreicht. Worauf sind Sie besonders stolz?

Witczak: Es war immer mein Wunsch, für BMW zu arbeiten. Ein Freund gab mir damals den Tipp mit der Zeitarbeit, ich hatte den Mut es zu versuchen. So habe ich angefangen und mich immer weiterentwickelt. In einem großen Unternehmen hat man viele Möglichkeiten. Das weiß ich sehr zu schätzen, denn nicht jeder hat diese Chancen. Und ich bin stolz auf das, was ich in nur sechs Jahren erreicht habe. Es war viel Arbeit, aber ich hatte auch viel Unterstützung. Auch dafür bin ich dankbar.

Was treibt Sie an, immer weiterzumachen? Was motiviert Sie?

Witczak: Meine Familie! Wenn ich nach der Arbeit heimkomme und Zeit mit den Kindern verbringen kann. Und ich arbeite mit sehr netten Kolleginnen und Kollegen zusammen, auch das motiviert mich. Außerdem glaube ich fest daran, dass ich meine Träume irgendwann realisieren kann, wenn ich sie nur intensiv genug verfolge.

Und wann ist es gut? Wann sind Sie zufrieden?

Witczak: Zufrieden bin ich immer, wenn um mich herum alle zufrieden sind – meine Frau, meine Kinder, die Kolleginnen und Kollegen. Oder wenn ich mit meinen Eltern in Polen spreche und sie mir sagen, wie stolz sie auf mich sind. Dann bin ich zufrieden. Aber ich bin so wissbegierig und voller Motivation, weiterzukommen – ich werde nie aufhören zu lernen.

Auch in den kommenden Portraits aus unserer Nachhaltigkeits-Serie „WIRkung“ beschreiben engagierte Kolleginnen und Kollegen ihre Motivation und erklären, welchen Beitrag sie zum Thema Nachhaltigkeit innerhalb der BMW Group leisten. 

„WIRkung - Wir machen die BMW Group nachhaltig.“
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