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Getarntes Vorserienfahrzeug des vollelektrischen BMW i3 (Erlkönig) vor den neuen Produktionsanlagen im BMW Group Werk München.
Unternehmen 16.02.2026 4 MIN

BMW Group Werk München:
Startklar für die Neue Klasse.

Das BMW Group Werk München geht in die nächste Phase: Erstmals produziert das Werk Vorserienfahrzeuge des neuen BMW i3. Digitale Planung, Umbauten bei laufender Serienproduktion, Funktionstests der Anlagen und der Anlauf der Vorserienproduktion des vollelektrischen BMW i3 zeigen, wie sich der Standort in kürzester Zeit für die Neue Klasse fit macht. In der zweiten Jahreshälfte 2026 geht das neue Modell in Serie.

Unsichtbares Auto,
sichtbarer Fortschritt.

Im BMW Group Werk München beginnt gerade das nächste Kapitel der Elektromobilität. Hier entsteht die Produktionsbasis für den BMW i3 der Neuen Klasse – und damit für eine Fahrzeuggeneration, die sinnbildlich für den Start des Unternehmens in eine neue Ära steht. Damit aus dieser Vision bald Realität wird, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Im neuen Karosseriebau und in der neuen Montage wurden zunächst die Produktionsanlagen installiert – und alle Funktionstests erfolgreich abgeschlossen. Ein leiser, aber zentraler Moment, vergleichbar mit einer Generalprobe im Theater.

Bei diesen sognannten Common Function Test entstehen keine echten Fahrzeuge. Stattdessen absolvieren die Anlagen in Trockenübungen sämtliche Produktionsschritte ohne Bauteile: Takt für Takt setzt sich ein unsichtbares Auto zusammen. Dabei prüfen die Produktionsplaner und Anlagentechnikerinnen die Maschinen bis ins letzte Detail. Was abstrakt klingt, ist in der Praxis ein präziser Belastungstest für das Zusammenspiel von Anlagen, Abläufen und Schnittstellen. Das Ergebnis: die Gewissheit, dass alle Prozesse wie geplant ineinandergreifen.

Fachkompetenz trifft Digitalisierung: Drei BMW Group Fachkräfte steuern und überwachen an einer Kontrollstation das hochmoderne Presswerk im Werk München, wo die Bleche für den neuen BMW i3 ihre Form bekommen.
Neuer, hochautomatisierter Karosseriebau: Orange-schwarze Roboterarme schweißen und montieren Karosserieteile im BMW Group Werk München.

Ein Meilenstein
auf dem Weg zur Serie.

Ein Grund zur Freude für Peter Weber, Leiter des BMW Group Werks München, der kurz vor Weihnachten 2025 zufrieden festhält: „Die Produktionsanlagen sind in allen Technologien startklar, und unsere Mitarbeitenden werden bereits für die Produktion des BMW i3 geschult.“ Inzwischen ist der nächste Schritt erreicht: Erstmals laufen Vorserienfahrzeuge des neuen BMW i3 vollständig im Werk München vom Band.

„Die Produktion der Vorserienfahrzeuge ist ein wichtiger Meilenstein für unser Werk“, sagt Peter Weber. „Damit haben wir erstmals einen BMW i3 komplett in unserem Werk gefertigt – mit modernster Fertigungstechnik und digital vernetzten Prozessen. Die nun nahezu serienreife Produktion zeigt: Unsere Logistik- und Produktionsabläufe funktionieren unter Realbedingungen in allen Technologien – vom modernisierten Presswerk über den neuen Karosseriebau und die state-of-the-art Lackiererei bis hin zur neuen Montage und den innovativen Logistikstrukturen.“

Neue Klasse im Anlauf: Getarntes Vorserienfahrzeug des vollelektrischen BMW i3 (Erlkönig) auf der neuen Montagelinie im BMW Group Werk München.

Die Vorserienmontage des vollelektrischen BMW i3, bislang im nahegelegenen Forschungs- und Innovationszentrum aufgebaut, ist zum Jahresbeginn 2026 ins Werk München umgezogen. Seitdem durchlaufen die Vorserienfahrzeuge sämtliche Produktionsschritte komplett im Stammwerk – inklusive aller geplanten Materialflüsse und Prozessketten. In den kommenden Monaten nutzen die Teams die Erkenntnisse aus dieser Vorserienfertigung, um Anlagen, Abläufe und digitale Schnittstellen weiter zu verfeinern und einen reibungslosen Serienstart in der zweiten Jahreshälfte 2026 sicherzustellen.

Bereit für den Serienstart der Neuen Klasse: Das Video zeigt die Hightech-Produktionsanlagen des BMW Group Werk München – Presswerk, neuer Karosseriebau und neue Montage absolvieren erfolgreich ihre Funktionstests.

Dafür setzt das Werk München die Prinzipien der BMW iFACTORY konsequent um. Neue Produktionsbereiche entstehen hier zuerst im digitalen Raum, bevor Gebäude und Anlagen folgen. Karosseriebau und Montage wurden von Beginn an virtuell geplant, simuliert und getestet. Auch Presswerk und Lackiererei sind vollständig in die Virtuelle Fabrik der BMW Group eingebunden. 

Der Vorteil liegt auf der Hand: Funktionstests lassen sich lange vor dem realen Aufbau durchführen. Auch alternative Layouts und Abläufe lassen sich so testen. Das spart Zeit und Ressourcen – und sorgt für einen reibungslosen Hochlauf. Digitalisierung wird so zum entscheidenden Werkzeug, um komplexe Produktionsprozesse auf Anhieb sicher und mit Präzision zu beherrschen. Gleichzeitig profitieren auch die Mitarbeitenden: Trainings finden zunächst in virtuellen Umgebungen und mittels Augmented Reality statt. An den realen Anlagen und Maschinen sind die Mitarbeitenden dann bereits geübt und schnell fit für den Serienanlauf.

Vollelektrische Zukunft: Ein blau-weiß getarnter BMW i3 (Erlkönig) steht auf einer Präsentationsbühne.

Umbau bei laufender Serienproduktion
– in nur 18 Monaten.

Was auf dem Papier nach Planung aussieht, erweist sich in der Praxis als logistische Meisterleistung. In nur 18 Monaten wurde rund ein Drittel der Werksfläche neu geordnet. Alte Hallen machten Platz für neue Strukturen: eine moderne Montage, neue Logistikflächen und ein neuer Karosseriebau entstanden – während parallel pro Tag bis zu 1.000 Fahrzeuge der BMW 3er und 4er Reihe vom Band liefen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Funktionstests ist das Werk München bestens vorbereitet. Mit der laufenden Vorserienproduktion nimmt der neue BMW i3 nun auch physisch konkrete Formen an – Takt für Takt, Fahrzeug für Fahrzeug. Für Kundinnen und Kunden der BMW Group heißt das: fortschrittliche E-Fahrzeuge mit einem herausragenden digitalen Nutzererlebnis aus einem hochflexiblen, digital vernetzten Werk. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, Innovation in der Produktion ebenso konsequent voranzutreiben wie im Fahrzeug selbst.