BMW Speed
2021 startete mit der NEUEN KLASSE ein Projekt, das nicht nur neue Modelle mit sich bringt, sondern auch die Weichen für eine neue Arbeitsweise stellt.
Die BMW Group ordnete Prozesse neu und verzahnte Hardware, Software und Digitalisierung enger miteinander. Das verlangte Tempo in der Abstimmung, Klarheit im Zielbild und den Mut, Gewohntes zu hinterfragen. Ziel war eine Struktur, die komplexe Technologien zu einem integrierten Gesamtsystem verbindet.
Die NEUE KLASSE ist als skalierbare Architektur angelegt: ein System aus elektrischem Antrieb, neuer Elektronik- und Softwarestruktur und einer Produktionslogik, die dieses System in viele Modelle übersetzen kann.
Skalierbare Bausteine
Als erstes Fahrzeug der NEUEN KLASSE feierte der BMW iX3* 2025 Premiere, kurz darauf folgt der BMW i3. Die neu entwickelten Technologien kommen in der gesamten Modellpalette zum Einsatz. Möglich wird das durch die Technologiecluster der NEUEN KLASSE: skalierbare Bausteine, die sich über Antriebe, Segmente und Märkte hinweg einsetzen lassen und die Entwicklung neuer Fahrzeuge deutlich beschleunigen. Bis 2027 folgen 40 Modelle und Modellüberarbeitungen, die alle auf denselben Grundlagen aufbauen.
Im Umgang mit Ressourcen zeigt sich die BMW Group konsequent. Die NEUE KLASSE ist so konzipiert, dass sie über die gesamte Nutzungsdauer der Fahrzeuge hinweg weniger Energie und Rohstoffe benötigt. Der neue BMW iX3 50 xDrive* hat über den Lebenszyklus zum Beispiel einen um 34 % geringeren CO2e-Fußabdruck als sein Vorgänger.
Um solche Werte zu erreichen, sind Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfung notwendig: von der Lieferkette über die Produktion bis hin zur Nutzung. Das „Design for Circularity“ ist dabei ein Grundsatz, der mit seinen drei Leitprinzipien schon bei der Lieferkette ansetzt:
Der Anteil von Sekundärmaterialien steigt. Im BMW iX3 50 xDrive* liegt er bei einem Drittel. In dessen Batteriezellen kommen anteilig sekundäres Kobalt, Lithium und Nickel zum Einsatz. Komponenten wie Radträger oder Schwenklager bestehen zu bis zu 80 % aus Sekundäraluminium. Auch recycelte Kunststoffe aus Fischernetzen und Seilen finden Verwendung.
Bereits mit der Auswahl geeigneter Materialien in der Fahrzeugentwicklung werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, am Lebensende des Fahrzeugs hochwertiges Sekundärmaterial zurückzugewinnen.
Weniger Einzelteile und leicht lösbare Verbindungen wie Schrauben oder Clips erleichtern die Demontage. Das verbessert die Möglichkeiten zur Verwertung.
Die ersten Fahrzeuge der NEUEN KLASSE kommen gerade auf die Straße und geben das Tempo vor. Währenddessen nimmt das Unternehmen bereits Anlauf für den nächsten Sprung: Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert die Prozesse sowohl in der Produktion als auch in der Entwicklungsarbeit.
Humanoide Roboter übernehmen in der Produktion vor allem monotone, körperlich belastende oder sicherheitskritische Aufgaben. Ein Beispiel ist AEON: Gemeinsam mit dem Sensorik- und Softwarepartner Hexagon testet die BMW Group den humanoiden Roboter im Werk Leipzig. Seit Dezember 2025 sammelt er dort im Pilotbetrieb Praxiserfahrung und zeigt, wie vielseitig er sich im Produktionsumfeld integrieren lässt.
Auch in der Entwicklung entfaltet KI ihre Wirkung: Gerade in der Frühphase wird eine Vielzahl von Varianten bewertet und gegeneinander abgewogen. Agentische KI erstellt dafür in kurzer Zeit technisch und wirtschaftlich plausible Konzepte.
Der Mensch entscheidet
Die BMW Group baut dafür ein Multiagentensystem auf. Es besteht aus mehreren eigenständigen KI-Agenten, die über System-Prompts gesteuert werden. Während ein Supervisor-Agent die Gesamtaufgabe koordiniert, verfolgen spezialisierte Engineer-Agenten verschiedene Ziele und greifen auf unterschiedliche KI-Modelle und Tools zu. Gemeinsam arbeiten sie wie ein digitales Entwicklungsteam: Sie tauschen Informationen aus, lösen Zielkonflikte unter realen Anforderungen und erarbeiten gemeinsame Ergebnisse.
Die agentische KI übernimmt Vorarbeiten, analysiert, simuliert und strukturiert. Der Mensch bleibt weiterhin in der Verantwortung und definiert die konzeptprägenden Merkmale, legt die Arbeitsumgebung der Agenten fest und bewertet die Resultate. Das Ergebnis des Zusammenwirkens von Mensch und KI sind deutlich kürzere Entwicklungszyklen – für noch mehr Tempo.
Multiagenten
Teamwork mit KI-Kollegen
Agent Supervisor
Hallo! Ich bin hier, um dich bei der Entwicklung des automobilen Fahrercockpits zu unterstützen.
Wie kann ich heute bei der weiteren Entwicklung der Mittelkonsole behilflich sein?
Die Mittelkonsole ist für den Einsatz in einem geländegängigen Fahrzeug auszulegen. Berücksichtige bitte die erhöhte Sitzposition.
Ich arbeite daran...
Supervisor
Danke für diese klare Anweisung. Hier ist mein Vorgehen:
SCHRITT 1
Anpassung für geländegängiges Fahrzeug
Die Mittelkonsole muss so überarbeitet werden, dass sie zur erhöhten Sitzposition eines Offroad-/SUV-Fahrzeugs passt.
SCHRITT 2
Workflow gemäß Standards
Aufgabe für AGENT SITZ-/PEDALGEOMETRIE
Anpassung der Basispositionierung (erhöhte Sitzposition)
Aufgabe für AGENT MITTELKONSOLE
Anschließende Modifizierung und Visualisierung
Ich arbeite daran...
Supervisor
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Supervisor
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Analyse... Analyse:
Supervisor
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Bitte initiiere die Mittelkonsole für eine vollelektrische Mittelklasse Limousine
Supervisor
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Supervisor
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Agent Supervisor
Hier ist die 3D‑Vorschau des Designs. Du kannst die Mittelkonsole drehen, verschieben und von allen Seiten betrachten.
Drag to rotate
Hinweis: Die dargestellten Informationen sind schematisch und qualitativ. Das reale System liefert konkrete Werte, die von dieser vereinfachten Darstellung abweichen können.
Beim Blick in die Zukunft darf Wasserstoff nicht fehlen. Als Energieträger bietet er vielfältige Einsatzmöglichkeiten – von der Produktion bis hin zur Antriebstechnik. Während die batterieelektrische Elektromobilität konsequent ausgebaut wird, hat die BMW Group bereits die Brennstoffzelle im Blick. Denn Märkte entwickeln sich mit unterschiedlichem Tempo, und nicht überall entstehen die gleichen Infrastrukturen. Das erfordert Technologieoffenheit bei den Antriebsarten.
Wie die aussehen kann, zeigt der neue BMW X5. Ihn wird es in fünf Antriebsvarianten geben: batterieelektrisch, Plug-in-Hybrid, Benzin, Diesel und Brennstoffzelle. Ab 2028 ist der BMW iX5 Hydrogen dann das erste wasserstoffbetriebene Serienmodell des Unternehmens.
Schnell, schneller, BMW Speed
BMW Speed entsteht durch Mut, Entschlossenheit und klare Strukturen. Durch Umsetzungskraft und langfristige Perspektive. Getragen vom Willen, vorn zu sein, treibt die BMW Group Innovation konsequent voran – und kann damit neue Fahrzeuge schneller auf die Straße bringen als je zuvor.
Gleichzeitig nimmt das Unternehmen Anlauf, um die nächsten Innovationen einsatzbereit zu machen. Denn egal, wie hoch das Tempo ist: Hinter der Ziellinie wartet immer die nächste Etappe.

