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Elektromobilität.

Neben der Weiterentwicklung der Elektromobilität treibt die BMW Group ihre Nachhaltigkeitsstrategie entlang der gesamten Wertschöpfungskette konsequent voran. Seit 2006 sind beispielsweise der Ressourcenverbrauch und die Emissionen je produziertes Fahrzeug um mehr als 50 Prozent gesunken. Bei der Reduzierung des Wasserverbrauchs in der Automobil-Produktion setzt die BMW Group Maßstäbe im Industrieumfeld. Zudem beziehen weltweit alle von der BMW Group betriebenen Werke Energie aus erneuerbaren Quellen. 

RESSOURCENGEWINNUNG.

Minenarbeiter an einem Besprechungstisch

Kobalt ist eine Schlüsselkomponente bei der Herstellung von Batterien für die Automobil- und Elektronikindustrie. Der Abbau von Kobalt birgt insbesondere in Bezug auf die Einhaltung von Menschenrechten Risiken. Daher kauft die BMW Group das für die Produktion verwendete Kobalt direkt bei den Minen ein und stellt es Lieferanten zur Verfügung.  Rund ein Fünftel des Kobalt-Bedarfs wird in Minen in Marokko eingekauft, vier Fünftel in Australien.

2018 hat die BMW Group gemeinsam mit weiteren Partnern die branchenübergreifende Initiative „Cobalt for Development“ im Kongo ins Leben gerufen. Ziel des Projekts, das von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GIZ umgesetzt wird, ist es, den handwerklichen Bergbau vor Ort weiterzuentwickeln und zu professionalisieren. 

BATTERIERECYCLING.

Batterien sind wertvolle Rohstoffquellen. Deshalb treibt die BMW Group in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt sowie Umicore, einem belgischen Entwickler von Batteriematerialien, den Aufbau einer kompletten, nachhaltigen Wertschöpfungskette für Batteriezellen voran – von der Entwicklung über die Fertigung bis zum Recycling. Das Recycling von Batteriekomponenten wie zum Beispiel Nickel, Kobalt oder Kupfer spielt dabei eine entscheidende Rolle, um den Wertstoffkreislauf ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig zu schließen. Batterie-Recycling und Second-Life-Nutzung tragen zudem zu einer Reduzierung der Verbrauchs- und CO₂-Werte über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs bei. Experten sprechen dabei von Ökobilanz oder Lebenszyklus-Analyse (englisch Life Cycle Assessment, kurz LCA). Die Lebenszyklus-Analyse gliedert die Produktion eines Fahrzeugs bis zum Ende der Nutzungszeit in vier Abschnitte: Lieferkette, Produktion, Nutzungsphase und Recycling. Durch die LCA lassen sich CO₂-intensive Prozesse offenlegen und verändern. Bevor größere Mengen an Batterien zurückgeführt werden, wird es aber noch eine lange Phase der Primär-Nutzung in den Fahrzeugen und der anschließenden Second-Life-Verwendung als Stationär-Speicher geben. 

BMW Speicherfarm Leipzig
Batteriespeicher Hamburg
Illustration BMW Group Bericht 2020

BMW GROUP BERICHT 2020.

Die ökonomischen, ökologischen und sozialen Leistungen der BMW Group im Überblick.