Energiemanagement.

Ressourcenverbrauch
Ziel:
  Die BMW Group wird den Ressourcenverbrauch (Energie, Wasser, Abfall, Lösungsmittel) je produziertes Fahrzeug bis 2020 um 45 % senken (Basisjahr 2006).

Wie wird dieses Ziel konkret umgesetzt?

Januar 2019. Zwischen 2006 und 2018 konnten wir unseren Energieverbrauch um 38 Prozent senken. Um die Energieeffizienz in unserer Produktion weiter zu steigern, führen wir derzeit ein Projekt durch, das auf Digitalisierung setzt. Durch die Erhebung und Analyse von Daten zu Energieversorgung und -verbrauch wollen wir ermitteln, wo wir in unserer Produktion Energie einsparen können.

Bereits Ende 2017 haben wir damit begonnen, sukzessive alle lokal in den BMW Produktionswerken anfallenden energierelevanten Daten zu strukturieren, zu standardisieren und sie in eine gemeinsame Datenbasis einzubinden. Diese Datenbank erlaubt es uns erstmals, fachgebiets- und standortübergreifende Analysen zur Energieeinsparung und Prozessoptimierung durchzuführen. Innovative Analyseansätze, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ergänzen hierbei die klassischen Aufgaben eines Energiemanagementsystems wie Energiedatenerfassung, Bewertung und Optimierung des Anlagenbetriebs sowie Reporting. Der Bereich der Energiesteuerung arbeitet dabei interdisziplinär mit Datenexperten und der Produktion zusammen. Wir planen, die Einbindung aller Produktionsstandorte bis 2019 abzuschließen. Am Pilotstandort Dingolfing/DE konnten beispielsweise bereits erste Maßnahmen identifiziert und umgesetzt werden. Unter anderem haben wir durch eine pilothafte Analyse der Verbräuche am Wochenende ein Potenzial zur Grundlastabsenkung erkannt. Durch konsequentes Abschalten der Anlagen in der produktionsfreien Zeit konnten wir so an diesen Tagen Einsparungen von mehr als 10 Prozent erreichen.

Diese neue Art des Energiemanagements erlaubt es uns, Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz besser auszuschöpfen. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zu unserem Ziel, den Ressourcenverbrauch bis 2020 maßgeblich zu senken.