Weltweite Community.

Interkultureller Dialog mit dem Ziel verschiedene Kulturen, Religionen und Ethnien zusammenzubringen: Die Preisträger des Intercultural Innovation Awards engagieren sich weltweit für innovative Lösungen zum Abbau kulturell bedingter Spannungen und Konflikte. Auf Einladung der BMW Group waren sie jetzt in München und haben in Workshops und Trainings daran gearbeitet, ihre Projekte zu skalieren und ihr Netzwerk zu erweitern.

Die Finalisten des Intercultural Innovation Awards (IIA) haben Ungerechtigkeit und Intoleranz erlebt – und sie haben sich entschieden, etwas zu tun. Jeder auf seine eigene, kreative und doch sehr pragmatische und kluge Art.

„Das sind ganz außergewöhnliche soziale und gesellschaftliche Projekte, hinter denen beeindruckende Persönlichkeiten stecken. Diese wollen wir mit dem Preis unterstützen“, sagt Bill McAndrews, Leiter der BMW Group Konzernkommunikationsstrategie und Unternehmenskommunikation. Zehn Initiativen waren Anfang des Jahres von der BMW Group und der UN Alliance of Civilizations (UNAOC) mit dem IIA ausgezeichnet worden.

Mitte April reisten die Preisträger nach München und merkten schnell, dass die BMW Group es ernst mit ihnen meint. „Wir sehen uns nicht als Sponsor, sondern als Partner, der den Preisträgern sein Netzwerk zur Verfügung stellt. Sie freuen sich insbesondere auf unsere beratende Unterstützung. Das hilft ihnen ihre Projekte voranzubringen und ihre Organisation wie ein kleines Unternehmen zu führen“ verrät Milena Pighi, die bei der BMW Group das Gesellschaftliche Engagement verantwortet.

An den Workshops nahmen daher BMW Manager und erfahrene Trainer teil. Shahar Raz aus Israel bekam hierbei vor allem: „sehr viel hilfreiches Feedback für mein Auftreten in der Öffentlichkeit.“ Außerdem wurden Fragen beantwortet, wie: Was heißt es mit Unternehmen zu arbeiten? Was erwarten sie von mir? Shahar hat hier einiges mitgenommen: „Ich werde mich künftig deutlich professioneller präsentieren können“, sagt sie. In einem Training für Public Relations lernten die Preisträger außerdem, ihre Organisation sichtbar zu machen und das Interesse von Sponsoren zu wecken. In einem anderen Training erfuhren sie, wie man sich für einen Pitch vorbereitet. Ahlem Nasraoui aus Tunesien interessierte sich vor allem für Wege und Methoden, mit denen sich ihr Projekt vergrößern und Schwächen leichter bewältigen lassen. Mit diesem Wissen kann sie sich durchaus vorstellen, ihr Projekt nun auch auf andere Länder zu übertragen.

Die BMW Group sieht sich aber auch als Initiator einer großen, kulturübergreifenden Community. Daher sind die Preisträger automatisch Mitglied des Netzwerks „Intercultural Leaders“. In diesem teilen zivilgesellschaftliche Organisationen und junge Führungskräfte – darunter auch BMW Mitarbeiter –  ihre Ideen und bieten kulturübergreifende Unterstützung an.

Das ist ganz im Sinne von Deb Gilbertson aus Neuseeland. Die ehemalige Dozentin der Victoria University in Wellington ist ebenfalls Preisträgerin des IIA und schon lange davon überzeugt, dass „wir Führungskräfte brauchen, die kultur- und länderübergreifend denken, führen und entscheiden können.“ Gilbertson ist mit ihrer Initiative „Global Enterprise Experience“ schon seit Jahren international unterwegs. Fast 9.500 Studenten von über 635 Universitäten in mehr als 113 Ländern haben ihr Training zum „Global Leader“ durchlaufen. Sie ist davon überzeugt, dass ihre Studenten, aber auch die Preisträger des Intercultural Innovation Awards, „die Welt schon sehr bald besser machen werden.“