Nachhaltig, modern und glücklich.

In Finnland leben glückliche Menschen. Beim aktuellen Welt-Glücksreport der UN landeten die Finnen auf dem ersten Platz. Aber Finnland arbeitet bereits daran, diesen Erfolg weiter auszubauen – mit einer Kombination von moderner Technik und traditioneller Naturverbundenheit.

Glück, das finden die meisten Finnen in der Natur. Selbst wer seinen Wohnsitz in einer der größeren Städte wie Helsinki, Turku oder Tampere hat, bricht in der Freizeit und am Wochenende häufig auf in einen der 40 Nationalparks des Landes. Diese Naturverbundenheit ist ein maßgeblicher Grund dafür, warum das nordeuropäische Land bei der aktuellen Glücksstudie der UN den ersten Platz erreicht.

Aber die Finnen ruhen sich nicht auf diesem Glück aus. Um die Natur zu erhalten und das Leben noch angenehmer zu gestalten, sind sie zu einem Vorreiter bei smarten Technologien geworden. Bereits heute werden hier fast 50 Prozent des Stromverbrauchs durch regenerative Energien gedeckt. Und die Finnen setzen auf Leuchtturmprojekte wie beispielsweise in Helsinkis Stadtteil Kalasatama. Früher gingen hier Fischer an Land, heute entsteht hier ein hochmodernes Smart-City-Viertel. Bis 2030 könnten hier 25.000 Menschen leben, die die traditionelle finnische Haus-Sauna per App bedienen, dank intelligenter Algorithmen Strom sparen und den Müll von Robotern entsorgen lassen.

Auf den finnischen Straßen war von der Verbindung zwischen Naturerhalt und Technikeinsatz bislang allerdings wenig zu sehen. Zwar spielt Mobilität eine große Rolle: Im dünn besiedelten Land ist die Distanz zwischen einzelnen Städten oder zu den Nationalparks groß. Doch zur Fortbewegung benutzten die meisten Finnen ganz selbstverständlich eigene, konventionell angetriebene Autos. Seit kurzem aber vollzieht sich auch hier eine erstaunliche Trendwende: Innerhalb des letzten Jahres hat sich die Anzahl der zugelassenen Elektro-Autos auf 1.500 verdoppelt. Besonders begehrt dabei: der BMW i3.

Um das Interesse an nachhaltiger Mobilität weiter zu verstärken, gehen Technikverbände, Naturorganisationen und Hersteller wie die BMW Group nun auch ungewöhnliche Wege, um für nachhaltige Mobilität zu werben: „Auf der Pori Asuntomessut, Finnlands größter Messe über ‚Haus und Wohnen‘ demonstrieren wir nicht nur die Vorteile eines elektrisch betriebenen BMW. Wir präsentieren auch Varianten von BMW-Ladestationen: Eine für Zuhause, die sich harmonisch in die heimische Garage integrieren lässt. Und eine öffentliche Ladesäule, deren Anschluss genormt ist, sodass hier auch Elektro-Autos vieler anderer Hersteller Energie tanken können“, sagt Pirkka Poole von BMW Finnland. Die Finnen mit ihrem umspannenden Interesse an nachhaltiger Technik würden ein Weiterdenken geradezu erwarten und Mobilitätslösungen suchen, die über den Kauf eines Fahrzeugs hinausgehen.

Deshalb habe die BMW Group mit DriveNow im vergangenen Jahr auch Finnlands ersten Carsharing-Service gestartet. Seitdem fahren Hunderte BMW und MINI durch die finnischen Städte. Die elektrischen i3-Modelle machen dabei rund zehn Prozent des Fuhrparks aus. Und um heute schon die Nutzer der Zukunft zu erreichen, hält BMW spezielle DriveNow-Optionen für Bewohner von Studentenwohnheimen bereit.

Die Elektromobilitäts-Experten von BMW sind zuversichtlich, dass der bisher noch überschaubare Markt von Elektro-Autos in Finnland in den kommenden Jahren exponentiell anwachsen wird. Das Ziel aber ist jetzt schon klar: Die Finnen sollen in ihrer Freizeit bald nur noch in elektrischen Leihwagen hinaus in Ihre Nationalparks fahren, wo sie die Natur genießen und ihr Fahrzeug an solargespeisten Ladesäulen aufladen können.