mann mit krücken

Mut!

Es sind Geschichten wie die von Emiliano Malagoli aus Italien, die Hoffnung machen und inspirieren. Denn Emiliano bezwang mit seiner Behinderung nicht nur den New York Marathon, er fährt auch wieder Motorrad. Die BMW Group unterstützt ihn als Botschafter und engagiert sich in zahlreichen Projekten und Initiativen für Menschen mit Behinderung.

Die besten Voraussetzungen für den New York Marathon hatte Emiliano Malagoli nicht. 2019 trat der Italiener trotzdem an und bezwang die 42.195 Kilometer lange Strecke – mit einer Prothese am rechten und zahlreichen Eisen- und Titanschrauben im linken Bein. Damit bewies er sich und der Welt einmal mehr, dass seine körperliche Behinderung ihn nicht daran hindern, Außergewöhnliches zu leisten. Nur 400 Tage nach seinem Autounfall im Jahr 2011 hatte der heute 45-Jährige sein Wettkampfniveau wieder erreicht und nahm mit seinem Motorrad am Motorsportrennen in Mugello teil. Als Testimonial für BMW Motorrad Italien wurde Emiliano schnell zum Vorbild für junge Menschen mit Behinderung. 2013 gründete er den Verein Di.Di. (www.DiversamenteDisabili.it), verhalf mit seiner Motorradfahrschule mehr als 350 behinderten Jugendlichen zurück in den Sattel, organisierte die ersten paraolympischen Motorradrennen der Welt und wurde mit seiner Geschichte zum Star des Dokumentarfilms „50.000 Schritte“, der im Juli in der Arena Palma bei Rom gezeigt wurde. 

Mit der „BMW Driving Experience“ körperliche und mentale Hindernisse überwinden.

Die BMW Group begleitet und unterstützt den ehrgeizigen Sportler bei all seinen Aktionen und Initiativen, weil er Mut macht und gleichzeitig den Blick auf Menschen mit Behinderung verändert. Emiliano kämpft für seine Träume und Leidenschaften – und beeindruckt damit auch eine breite Öffentlichkeit. Tatsächlich war es eine ganz ähnliche Geschichte wie seine, die zwei junge Nachwuchskräfte von der BMW Group Italien dazu inspirierte, behinderte Menschen am „BMW Driving Experience Programm“ teilnehmen zu lassen. Die Idee war, es Betroffenen zu ermöglichen, ihre Fahrfähigkeiten zu verbessern – und vermeintliche körperliche und mentale Hindernisse zu überwinden. Seitdem haben mehr als 200 Menschen mit einer körperlichen Behinderung an dem Fahrtraining teilgenommen. Ein Projekt, das ganz im Sinne von Emiliano sein dürfte. So macht auch er seinen Fans Mut und riet ihnen nach seinem Marathon: „Ängste muss man überwinden, sonst werden sie zu Grenzen.“ 

Konstantin Miltschew ist Mitarbeiter bei der BMW Group und schwerbehindert. Auch er musste sich neuen Herausforderungen stellen, nachdem er 2013 die Diagnose Parkinson erhielt. Die unheilbare Krankheit konfrontiert den heute 51-Jährigen mit einem langsam fortschreitenden Verlust von Nervenzellen und führt u.a. zu Bewegungsstörungen. Konstantin setzte auf Offenheit, sprach mit seinem Team und seinen Vorgesetzten über seine Krankheit und gründete mit der Schwerbehindertenvertreterin Bettina Kempinger am Standdort München das Pilotprojekt „Betroffene helfen Betroffenen“. Eine Initiative, die Behinderte begleitet und ihnen den Erfahrungsaustausch ermöglicht.

Bei der BMW AG arbeiten mehr als 5.000 Schwerbehinderte.

Konstantin Miltschew ist bei der BMW Group kein Einzelfall. Allein bei der BMW AG arbeiten mehr als 5.000 Schwerbehinderte. Die BMW Group unterstützt die Betroffenen – unter anderem am Arbeitsplatz. So gibt es im Fachbereich Karosseriebau inzwischen mehr als 40 Arbeitsplätze, die für Menschen mit einer Behinderung geeignet sind. Für Sigrid Heudorf, Bereichsleiterin Personalmanagement und Personalservices, sind Maßnahmen wie diese selbstverständlich: „Vielfalt und Inklusion sind fest in unserer HR Strategie verankert. Wir haben gemeinsam schon viel erreicht und werden unser Engagement Schritt für Schritt weiter ausbauen, mit Leidenschaft und Ausdauer, vielleicht ähnlich wie Emiliano bei seinem Marathon. Denn unsere Überzeugung ist: Vielfalt macht uns stark – als Unternehmen und als Gesellschaft.“