Mensch versus Motor.

Der BMW i3s ist der Sportler unter den reinen Elektrofahrzeugen. Logisch, dass er auf der Rennbahn auch jeden Athleten schlägt. Oder? In Spanien traten die derzeit wohl umweltfreundlichsten Mobilitätsmodelle gegeneinander an: Mensch und E-Mobil.

Mit Probefahrten kennt sich Carlos Espinosa aus. Er ist Redakteur bei „Marca Motor“, einer führenden spanischen Motorsport-Zeitschrift. Und er ist wohl so ziemlich alles gefahren, was derzeit auf dem Markt ist. Selten ist er dabei aber so ins Grübeln gekommen wie diesmal: Denn wie fährt sich ein Fahrzeug auf einem Leichtathletik-Boden? Wie müssen die engen Kurven auf einer Stadionbahn genommen werden? Vor allem aber: Wie steht man da, wenn man als Fahrer eines so sportlichen und wendigen Fahrzeugs wie eines BMW i3s langsamer sein sollte als eine Sprintmannschaft? Es ist also nicht nur die Hitze in der Sportanlage „Miniestadio Cerro del Espino“ in Majadahonda nordwestlich von Madrid, die Carlos Espinosa ins Schwitzen bringt. Es ist der jetzt anstehende Vergleich Mensch gegen Mobil.

Wo normalerweise die Spieler des Reserveteams von Atlético Madrid auf dem Fußballfeld trainieren, stehen sich auf der Laufbahn nun zwei besondere Wetteiferer gegenüber: Das Team der vier Sprinterinnen, die 2017 die spanischen Meisterschaften im 4x100-Meter-Staffellauf gewonnen haben und ein „Team“ aus vier BMW i3s - samt trainierten Testfahrern wie Carlos Espinosa.

Die spanische Niederlassung der BMW Group hatte die Weltklasse-Läuferinnen Sara Martínez, Blanca Hervás, Andrea Trapero und Scarlett Arredondo herausgefordert und angeregt, gegen vier BMW i3s im Sprint anzutreten. Der ungewöhnliche Wettbewerb sollte zeigen, dass es trotz der Verschiedenartigkeit der Kontrahenten auch Gemeinsamkeiten gibt: „Emissionsarm, leise, agil und schnell – Attribute wie diese treffen sowohl auf die Sportlerinnen als auch auf unsere Elektrofahrzeuge zu“, betont Pilar Garcia de la Puebla, Sprecherin der BMW Group Spanien.

Die Regeln für die Athletinnen sind die einer ganz normalen Laufstaffel: Nach 100 Metern wird der Stab im freien Lauf von einer Person zur anderen übergeben. Für die vier BMW i3s Fahrzeuge aber sind die Regeln angepasst: Die Staffelübergabe wird durch das unmittelbare Stoppen neben dem nächsten Fahrzeug nachgestellt. Das scheint auf den ersten Blick zwar ein Nachteil. Andererseits aber beschleunigt ein BMW i3s in nur 6,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Und in Kurven wird der Fahrer durch Dynamic Traction Control unterstützt, das ein besonders geschmeidiges Kurvenverhalten gewährleistet.  

Trotz dieser Eigenschaften war das rapide Stoppen eine zusätzliche Herausforderung für die Fahrer. „Ich hatte keine Informationen zur Griffigkeit der Reifen auf einer Leichtathletik-Bahn“, erinnert sich der Carlos Espinosa. Deshalb sei es zunächst schwer einzuschätzen gewesen, wie sich der BMW i3s beim Abbremsen verhalten würde.

Doch so reizvoll die sportliche Testfahrt auch war. Am Ende der 4x100 Meter hatten die BMW i3s-Fahrer das Nachsehen. Mit nur wenigen Bruchteilen einer Sekunde  konnten die Athletinnen das Rennen für sich entscheiden. Der Ärger allerdings hält sich für die Fahrer in Grenzen: Ein derart ungewöhnlicher Wettbewerb von nachhaltigen „Bewegern“ kenne ohnehin keine Verlierer. Auch Sprecherin de la Puebla nimmt es sportlich: „Die Leidenschaft ist entscheidend – das gilt für den Sport ebenso wie für die Entwicklung nachhaltiger Fahrzeuge. Auf Grundlage von „JOY“ und „Passion“ wollten wir die Werte von BMW stärken und zeigen, dass Leidenschaft die Welt bewegt. Insofern gehen heute nur Sieger vom Platz.“

Ein kurzes Video sehen Sie hier (spanische Sprache)