BMW München

Fakten-Check.

Wer nachhaltiges Wirtschaften für sich in Anspruch nimmt, der sollte das auch belegen können. Die BMW Group hat nun aktuelle Fakten vorgelegt.

Preise, Auszeichnungen und Belobigungen für Nachhaltigkeit gibt es in Deutschland Dutzende. Und weltweit dürfen es Hunderte oder vielleicht sogar Tausende sein. Für engagierte Menschen, für Forscher, für Gemeinschaften, für Institutionen oder auch – wie im Fall der BMW Group – für Unternehmen. Doch so wichtig Ehrungen für Engagements sind, die zu mehr Nachhaltigkeit beitragen, so wichtig ist es auch, einzelne Aussagen immer wieder einem Fakten-Check zu unterwerfen. Das gibt natürlich und insbesondere auch für die BMW Group. Denn das Unternehmen für zukunftsweisende Premiumfahrzeuge hat sich – wie kaum ein anderes – auch der Nachhaltigkeit verschrieben:

Unter anderem hat sich die BMW Group bereits im Jahr 2012 zehn Nachhaltigkeitsziele gesetzt, die auf die drei Handlungsfelder: Produkte und Dienstleistungen, Produktion und Wertschöpfung sowie Mitarbeiter und Gesellschaft aufgeteilt sind. Dabei sind Einzelpunkte wie CO2-Emissionen, Elektromobilität und Mobilitätsverhalten ebenso berücksichtigt wie Ressourcenverbrauch, die Nachhaltigkeit der Lieferkette oder gesellschaftliche Engagements.

Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands drückt es so aus: „Bei der BMW Group schauen wir immer nach vorn. Was die nächste Generation am meisten bewegt, ist der Klimawandel.“ Die BMW Group sei dem Übereinkommen von Paris verpflichtet - genau wie seit 2001 dem UN Global Compact. Sie konzentriert sich dabei auf die Frage: „Welche Technologien besitzen den größten Hebel, um die globalen Treibhaus-Emissionen zu verringern?“

Einige der Ergebnisse dieses Ansatzes markieren außergewöhnliche Meilensteine in der Nachhaltigkeitsgeschichte der BMW Group:

  1. Bereits im Jahr 1973 hat der erste Umweltschutzbeauftragte der Automobilbranche seine Arbeit bei und für die BMW Group aufgenommen.
  2. 2007 war die BMW Group mit EfficientDynamics erster Anbieter gebündelter Technologien zur CO2 Reduzierung.
  3. Die BMW Group konnte ihren Ressourcenverbrauch in der Produktion kontinuierlich senken. Heute verbraucht das Unternehmen für die Herstellung eines Fahrzeugs im Durchschnitt weniger als die Hälfte an Ressourcen (Wasser, Energie, Lösungsmittel und Abfall) und CO2-Emissionen als noch 2006.
  4. Bereits 2013 kam der BMW i3 auf den Markt. Das Elektrofahrzeug ist seither Marktführer in seinem Segment weltweit.
  5. Im Jahr 2019 ist die elektrifizierte Modellpalette der BMW Group mit einem Dutzend Modellen die breiteste im Wettbewerbsumfeld.
  6. Die BMW Group ist Marktführer bei den Neuzulassungen elektrifizierter Fahrzeuge in Deutschland (bezogen auf den Gesamtmarkt). In Europa auf Platz 2 (Gesamtmarkt) und weltweit auf Platz 3 (Premium-Segment).
  7. Jede elektrifizierte BMW Modell muss nachweisen, dass es in der Summe der CO2 Emissionen aus Rohstoffbeschaffung, Lieferkette, Montage, Nutzungsphase und Recycling substanziell besser ist als sein traditionell angetriebenes Pendant.
  8. Zwischen 1990 und 2019 hat die BMW Group die CO2 Emissionen seiner Fahrzeugflotte um 42 Prozent reduziert.
  9. Bis 2021 werden eine Million elektrifizierte Fahrzeuge der BMW Group auf den Straßen fahren.
  10. Bis 2023 wird die BMW Group 25 elektrifizierte Modelle anbieten können.
  11. Laut Zertifikat des Umweltdienstleisters Interseroh und auf Grundlage der Berechnungsmethode des Fraunhofer Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik hat die BMW Group allein im Jahr 2018 rund 50.000 Tonnen an Wertstoffen wie Stahl, Aluminium oder Kunststoff wiederverwertet. So wurden fast 7.000 Tonnen Treibhausgase eingespart.
  12. Seit Jahren ist die BMW Group beim Dow Jones Sustainability Index als einer der nachhaltigsten Automobilhersteller weltweit gelistet. Dieses Jahr erreicht sie den 3. Platz und ist der einzige Autohersteller aus Deutschland in den Top 10.