Die Welt besser machen.

Immer wieder unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BMW Group Menschen, die in Not geraten sind. Die BMW Group fördert diesen Einsatz und hat nun zum bereits siebten Mal den „Award für Soziales Engagement“ verliehen.

Fast 150 Vorschläge zu BMW Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus zwölf Ländern, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit für andere Menschen einsetzen: Eine beachtenswerte Zahl, denn so viele Einsendungen gab es bislang noch nie für den „Award für soziales Engagement“ der BMW Group. Und ein „Problem“ für alle, die die preiswürdigsten Engagements benennen sollen: Welcher persönliche Einsatz ist besonders bemerkenswert? Welcher ist umfangreicher? Welches vielleicht sogar „effizienter“? „Mit ihren sozialen Projekten wollen all diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Idee verwirklichen, die die Welt ein klein wenig besser macht“, sagt Milagros Caiña-Andree, Mitglied des Vorstands der BMW AG und Schirmherrin des Awards. Die sozialen Projekte, die in diesem Jahr eingereicht wurden, seien so facettenreich, dass sie sich kaum miteinander vergleichen lassen. Trotzdem musste die Jury aus renommierten Verantwortlichen der BMW Group letztendlich 13 Projekte für eine Endrunde nominieren. Im anschließenden Finale wurden nun Projekte in Italien, El Salvador, Kambodscha und Marokko prämiert und mit einem Preisgeld von jeweils 5.000 Euro ausgezeichnet. Einer der Preisträger erhielt sogar den Sonderpreis der Doppelfeld-Stiftung, mit dem jedes Jahr jüngere Mitarbeiter der BMW Group für ihren gesellschaftlichen Einsatz ausgezeichnet werden.

Die Preisträger und ihre Projekte:

Élisabetta Salvati ist Kundenbetreuerin bei der BMW Group Mailand in Italien. Unter dem Dach des italienischen roten Kreuzes „Croce Rossa Italiana“ engagiert sie sich seit zehn Jahren als Straßensozialarbeiterin und medizinische Helferin im Schichtdienst für die Obdachlosen Mailands. Sie kommt zu ihren Nachtlagern am Straßenrand, unterstützt sie und versucht, ihnen so zu helfen, dass sie sich in die Gesellschaft reintegrieren können. Rund 26 Stunden im Monat ist sie dafür im Einsatz. Außerdem arbeitet sie mit in einem Netzwerk, das die Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen, Ärzten und Ämtern verbessern soll. „Obdachlosigkeit kann jeden treffen“, hat sie erfahren. Auf die Frage ihrer Laudatorin, warum sie helfe, hat sie eine simple Antwort: „Warum nicht?“

Karim Zidane ist Motorenentwickler bei der BMW Group in München. Als 20-Jähriger kam er aus seiner Heimat Marokko nach Deutschland und hoffte auf eine bessere Zukunft. Heute setzt er sich als Vorsitzender des über 1.000 Mitglieder zählenden Deutsch-Marokkanischen Kompetenznetzwerks e.V. für die Integration seiner Landsleute in Deutschland ein und bekämpft die Fluchtursachen in seiner Heimat. Mit dem Preisgeld wird nun eine abgelegene Schule im Atlasgebirge saniert, um Kindern Bildung zu ermöglichen. Er helfe aus dem Herzen heraus - „alleine ist man schnell, gemeinsam kommt man weit“, zitierte er ein Sprichwort.

Eva-Maria Lottner ist Lichtsystem-Entwicklerin bei der BMW Group in München. Vor 14 Jahren absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr in El Salvador. Die große Gewalt, die das Land bis heute prägt, hält sie nicht davon ab, immer wieder dorthin zu reisen und sich in dem Verein Asociación Jean Donovan, Freundeskreis El Salvador, für benachteiligte Kinder in den Armenvierteln San Salvadors einzusetzen. Der Verein fördert die Bildung der Kinder und ihre medizinische Versorgung. Mit dem Preisgeld wird vielen Betroffenen nun erstmals ein Zahnarztbesuch ermöglicht. „Helfen lohnt sich“, sagt Lottner, die während ihrer Engagements enge Verbindungen zu den Menschen geknüpft hat: „Es ist sinnstiftend, erweitert den Horizont und bereichert das eigene Leben.“ 

Martin Katzensteiner ist Anlagenbetreuer bei der BMW Group Steyr in Österreich. Er erhielt als Jüngster den Preis der Doppelfeld-Stiftung. Mit gerade mal 22 Jahren baut er einerseits noch sein eigenes Leben auf, kümmert sich aber bereits auch um Andere: vor drei Jahren verbrachte er ein freiwilliges Jahr in einem Kinderdorf in Kambodscha. Danach stand sein Entschluss fest, mit dem Verein „Tani – Perspektiven für Kinder in Kambodscha NGO“ den dortigen Waisenkindern ein geschütztes Zuhause und Bildung zu ermöglichen. Von Österreich aus organisiert er Spendenläufe in Schulen und baut so Brücken zwischen den Kulturen. Er sagt: „Wenn man die Chance hat, zu helfen, sollte man es tun.“