Ein Mann an einem Tisch schreibt

Corona-Sofortpaket für Südafrika.

Seit fast 50 Jahren ist die BMW Group mit einem Produktionswerk in Rosslyn vertreten – und engagiert sich dort in verschiedenen lokalen Bildungs- und Gesundheitsprojekten nicht nur für die eigenen Mitarbeiter, sondern auch für die Menschen in der Region. Auch in der aktuellen Corona-Krise hilft das Unternehmen dort, wo Hilfe am meisten benötigt wird.

 Südafrika ist derzeit die am stärksten von COVID-19 betroffene Region des Kontinents. Wie in vielen anderen afrikanischen Ländern fehlt es auch hier an Notfallbetten, Beatmungsgeräten und Laboren.

 Die BMW Group South Africa und das deutsche Entwicklungsministerium haben daher jetzt in enger Abstimmung mit der südafrikanischen Regierung und der Gesundheitsbehörde ein Corona-Sofortprojekt gestartet.

 Dieses beinhaltet den Ausbau der medizinischen Infrastruktur von acht Krankenhäusern und vier Kliniken. Mit der Sofort-Hilfe soll vor allem die am stärksten betroffene Provinz Gauteng, im Norden Südafrikas, unterstützt werden. Die Region ist mit den Metropolen Johannesburg und Pretoria nicht nur das Wirtschaftszentrum des Landes, sondern seit fast 50 Jahren mit einem Werk in Rosslyn auch Standort der BMW Group South Africa.

 750 zusätzliche Krankenhausbetten und eine Flotte BMW X3.

Zum Corona-Sofort-Paket des Bundesentwicklungsministeriums steuerte die BMW Group South Africa Leistungen in Höhe von 2,7 Millionen Euro bei, „um dort Hilfe zu leisten, wo sie am meisten benötigt wird“, begründete BMW Group Vorstandsvorsitzende Oliver Zipse. Anlässlich einer virtuellen Zeremonie, mit der er zusammen mit Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller und dem südafrikanischen Gesundheitsminister Zwelini Lawrence Mkhize den Startschuss für das Projekt gab, betonte Zipse: „In einer globalen Krise wie der Corona-Pandemie zählt Solidarität mehr als alles andere.“

Gemeinsam wollen die Kooperationspartner die Versorgung von Masken und Desinfektionsmittel sowie von 750 zusätzlichen Krankenhausbetten sicherstellen. Neben der finanziellen Hilfe unterstützt die BMW Group South Africa das südafrikanische Rote Kreuz auch mit einer Flotte von Fahrzeugen, um u.a. Lebensmittelpakete in entlegene Gemeinden zu transportieren. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um BMW X3, die in Rosslyn hergestellt werden.

Ein Krankenhaus in Südafrika