Mobility Lab

Building a better Los Angeles.

Das Mobility Lab der BMW Group in Los Angeles hat rund hundert Wissenschaftler, Visionäre und Verantwortliche zusammengebracht, um die Stadt der Engel agiler und lebenswerter zu machen.

Wie lässt sich der öffentliche Raum in einer Metropole wie Los Angeles besser nutzen? Welche Anreize sollten geschaffen werden, um den Anteil der Elektrofahrzeuge in Kaliforniens Städten weiter zu steigern? Und wie können wir den Mobilitätskomfort weiter verbessern, beispielsweise durch eine bessere Koordination von öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrzeugen, die auf Abruf zur Verfügung stehen? Fragen wie diese können Stadtverwaltungen, Forscher, Unternehmen oder Bürger nicht für sich alleine beantworten. Sie müssen gemeinsam beratschlagen und agieren, damit die Verantwortlichen in unseren Metropolen rechtzeitig die richtigen Weichen stellen können.

Die BMW Group hat deshalb ein „Mobility Lab“ ins Leben gerufen: Anfang des Jahres waren rund 100 Vordenker, Wissenschaftler, städtische Vertreter und eine Vielzahl weiterer Gestalter in Los Angeles zusammengekommen, um sich in diesem eintägigem Denk- und Diskussionslabor auszutauschen und Visionen zu entwickeln. „Bislang wurden Verkehrswege meist für Autos konzipiert, sie sollten aber vor allem den Menschen zur Verfügung stehen“, erklärt Lisa Errion Saums, Vice President of Government and External Affairs for the Americas Region der BMW Group. „Mobilität und Lebensqualität im urbanen Raum dürfen kein Widerspruch sein. Dafür wollen wir Lösungen finden“, sagte Errion Saums zu Beginn der Veranstaltung. Und sie betonte: „Die BMW Group hat sich der Nachhaltigkeit verpflichtet und will dabei eine führende Rolle übernehmen.“ Dafür sei es allerdings wichtig, zuzuhören. Auch dafür sei das Mobility Lab prädestiniert.

Insgesamt vier Workshops beschäftigten sich mit so unterschiedlichen Ansätzen wie dem öffentlichen Nahverkehr, der Elektromobilität, dem knappen Gut städtischer Raum und dem urbanen Autonomen Fahren. Dabei wurde beispielsweise erörtert, inwieweit die Lücke zwischen privatem Autoverkehr und öffentlichem Nahverkehr durch innovative Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte geschlossen werden kann. Oder wie effizient und sozialverträglich Straßenbenutzungsgebühren in Los Angeles wären. Und es wurden Konzepte diskutiert, wie Dank der zunehmenden Digitalisierung die Verkehrsangebote die verschiedenen Verkehrsmittel besser verzahnt und die Parkplatzsuche deutlich intelligenter organisiert werden könnte.

Fest überzeugt waren die Teilnehmer unter anderem davon, dass eine Auffächerung der Mobilitätsangebote und die Einführung innovativer Steuerungsinstrumente eine positive Stadtentwicklung bewirken können. Zumal der ebenfalls intensiv diskutierte nachfolge Schritt hin zu hochautomatisiertem Fahren im urbanen Umfeld sich derzeit als hürdenreicher erweist als von den meisten Fachleuten noch vor einigen Jahren vermutet. Demnach wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis den Bewohnern von Los Angeles vollständig autonome Fahrangebote zur Verfügung stehen, die die Menschen „auf Zuruf“ von einem Ort zum anderen bringen.