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Seitenübersicht: BMW Group - Verantwortung - Nachhaltigkeit im Dialog

Nachhaltigkeit im Dialog

Sustainability News.

Unser Anspruch ist es, nachhaltige Lösungen für eine zukunftsfähige Mobilität zu finden. Hierfür haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt, die unser tägliches Tun entscheidend beeinflussen. Es ist ein lebendiger und vielseitiger Prozess, an dem wir Sie gerne teilhaben lassen -  mit aktuellen News, Beispielen, Portraits und Events.

Kurz, informativ, handlich

Das Sustainability Factbook der BMW Group, mit mehr als 100 Fakten auf einen Blick. Lassen Sie sich überraschen!

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„Sind Sie bereit, Ihr Auto zu verkaufen?“

Nicht falsch verstehen, Dr. Carl Friedrich Eckhard, der bei der BMW Group das Thema Urbane Mobilität verantwortet, möchte niemandem das Auto wegnehmen. Er hält auch nicht viel davon, Dieselfahrzeuge aus den Städten zu verbannen. Der BMW Manager will die Menschen lediglich davon überzeugen, sich zu verändern.

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Erfolgreicher Start der Junior Campus App in der BMW Welt.

Seit dem 25. Juni 2017 können Kinder und Jugendliche, die den Junior Campus in der BMW Welt besuchen, ein digitales Highlight erleben. Die BMW Group Junior Campus App kombiniert spielerisches Lernen mit der Vermittlung von Inhalten rund um das Thema Mobilität der Zukunft. Die neue App wurde im Rahmen des Familiensonntags „Digital mit App & Co.“ erstmals vorgestellt und innerhalb der ersten Woche nach dem Launch bereits über 1000 Mal gespielt.

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Vorbild Natur: Neuer Körperschutz für BMW Mitarbeiter

Leichtere Schutzkleidung, widerstandsfähigere Helme, stabilere Protektoren: Neue Materialien mit bis zu 20 Prozent besseren Schutzeigenschaften sind das Ergebnis des von der BMW Group geleiteten Forschungsprojektes BISS. Das Besondere dabei: BISS steht für Bio-Inspired Safety Systems – alle Fortschritte basieren auf Konstruktionsvorbildern aus der Natur.

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Zum sechsten Jahrestag: DriveNow zieht Bilanz

DriveNow, das Carsharing-Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, zieht sechs Jahre nach seiner Gründung Bilanz. Nach dem Start im Juni 2011 in München hat sich DriveNow in Deutschland und Europa zu einem der größten Carsharing-Anbieter entwickelt. 

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BMW Group Dialogue in Mailand: Klares Statement für die Elektromobilität!

Die Millionenmetropole in der Lombardei hatte beim Stakeholder Dialog der BMW Group einiges zu bieten. Mailand ist nicht nur ein Vorreiter beim Car Sharing, sondern besitzt auch ein gut funktionierendes Nahverkehrsnetz. Für die geladenen Stakeholder und Studenten stand aber vor allem eines fest: Die Zukunft der Stadt fährt elektrisch!

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Ergebnisbericht BMW Group Dialogue Mailand.

Wir haben eine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse des Stakeholderdialogs in Mailand in einer Dokumentation für Sie zusammengefasst. Bitte beachten Sie, dass diese Dokumentation nur auf Englisch zur Verfügung steht.

Zum Ergebnisbericht

Sustainability News.

Das Sustainability Fact Book der BMW Group, mit mehr als 100 Fakten auf einen Blick. Lassen Sie sich überraschen!

Hätten Sie gedacht, dass für das BMW Werk im südafrikanischen Rosslyn, 30.000 Rinder eine Biogasanlage mit Dung versorgen? Dass die Polizei in Bayern und Los Angeles mit dem BMW i3 auf Streife fährt oder weltweit bald eine Millionen Menschen den CarSharing Service der BMW Group nutzen?

Langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln ist für die BMW Group seit Jahren Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges – und das entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hier hat das Sustainability Factbook der BMW Group keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Doch es zeigt, wie vielseitig das Thema Nachhaltigkeit  ist – und, dass der Münchner Automobilhersteller bereits viel neues Terrain betreten hat, um ehrgeizige Ziele zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um Zahlen. Denn Verantwortung hat natürlich auch für die Kunden von BMW viel mit Leidenschaft zu tun. Das bewiesen beispielsweise drei Freunde aus Südafrika, die mit ihrem über 20 Jahre alten BMW 318i 17.000 Kilometer von Kapstadt nach München zurücklegten, um den alten „Percy“ im Münchner Recycling und Demontage Zentrum (RDZ) abzugeben. Doch auch die Mitarbeiter der BMW Group wissen: Verantwortung will gelebt werden. Daher treten sie am Standort München beispielsweise jeden Tag engagiert in die Pedale und nutzten die kostenlos zur Verfügung stehenden Fahrräder allein 2016 über 61.000 Mal.

Viele weitere aktuelle Fakten zum Thema Nachhaltigkeit bei der BMW Group finden Sie in unserem Sustainability Factbook 2016, das wir Ihnen auf Wunsch gerne zusenden. 

Nicht falsch verstehen, Dr. Carl Friedrich Eckhard, der bei der BMW Group das Thema Urbane Mobilität verantwortet, möchte niemanden das Auto wegnehmen. Er hält auch nicht viel davon, Dieselfahrzeuge aus den Städten zu verbannen. Der BMW Manager will die Menschen lediglich davon überzeugen, sich zu verändern.

Verstopfte Straßen, zu wenige Parkplätze und zu hohe Stickoxidwerte belasten unsere Städte schon heute. Das scheint Sie nicht zu beunruhigen?

Dr. Carl Friedrich Eckhardt: Abgesehen von den verschiedensten Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, wird sich die Mobilität in den Städten deutlich verbessern. Warum? Weil wir jetzt die Chance haben, das städtische Mobilitätssystem grundlegend zu modernisieren. Dadurch wird sich auch die Lebensqualität in den Städten verbessern. Unsere Metropolen werden grüner, die Luft sauberer.

Sind Sie da nicht sehr optimistisch?

Wir haben allen Grund optimistisch zu sein. Die Digitalisierung ermöglicht es uns, den Menschen neue Mobilitätslösungen anzubieten: Das Angebot reicht von verschiedenen Leihmöglichkeiten, wie dem Car Sharing, bis hin zur Organisation von gemeinsamen Fahrten. Hierfür können wir heute schon die Weichen stellen.

Das heißt, die Städte müssen investieren?

Es ist wichtig, eine Vision zu haben. Was wollen wir? Wie soll urbane Mobilität im Jahr 2030 aussehen? Das hilft uns, langfristig zu denken. Denn viele Investitionen, die die Städte heute tätigen, erscheinen ihnen zunächst als unprofitabel, zahlen sich aber langfristig aus. Abgesehen davon, sind auch Unternehmen bereit, einen Beitrag zu leisten und zu investieren. Zum Beispiel in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrzeuge.

Wie aber wollen Sie die Menschen davon überzeugen, dass sie in der Stadt kein eigenes Auto brauchen?

Die junge Generation legt schon heute kaum noch Wert auf ein eigenes Auto. Anstatt es zu besitzen, nutzt man es lieber. Das trifft auch auf immer mehr ältere Menschen zu. In Gesprächen oder in Workshops, die wir in vielen Städten organisieren, kommen die Anwohner zu der Einsicht, dass sie zwar ein Auto haben, es aber nur selten nutzen. Hätten sie eine Alternative, würden sie es verkaufen. Tatsächlich vereint Car Sharing die Vorteile eines eigenen Autos mit dem des öffentlichen Netzes: Bei Bedarf steht ein Fahrzeug zur Verfügung – und das selbst dann, wenn Busse, U- und Straßenbahnen nicht mehr fahren.

Das klingt, als würde in der Gesellschaft bereits ein Paradigmenwechsel stattfinden. Sind die Menschen tatsächlich schon so weit, ihr Auto zu verkaufen?

Wir müssen erst noch die Voraussetzungen schaffen, damit die Services auch wirklich genutzt werden. Zurzeit werden Autobesitzer aufgrund von Regelungen, wie dem Anwohnerparken, immer noch bevorzugt. Dabei wäre es viel klüger, einige dieser Plätze für das Car Sharing zu reservieren. Die Anwohner müssen erkennen, dass ihnen immer ein Fahrzeug zur Verfügung steht, wenn sie es brauchen. Dann werden sie sich ermutigt fühlen, ihr eigenes Auto zu verkaufen.

Welche technischen Errungenschaften sind denn für neue Mobilitätsservices verantwortlich?

Die Digitalisierung ermöglicht es uns, Mobilität nach Bedarf anzubieten. Ohne Smartphones wüssten wir beispielsweise gar nicht, welche Strecken die Menschen nutzen. Das hilft uns, unsere Services den Bedürfnissen der Kunden entsprechend anzupassen. Revolutionär ist auch die Elektrifizierung, die Fahrzeuge wie den BMW i3 emissionsfrei durch die Städte surren lässt. Und natürlich das autonome Fahren, bei dem sich die Menschen ohne Fahrer  – flexibel und ohne operative Kosten – von A nach B bewegen.

Wie lange wird es dauern, bis wir all diese Technologien nutzen können?  

Wir kooperieren heute schon mit den Städten, um zu verstehen, welche Herausforderungen auf sie und natürlich auch auf die Anwohner zukommen. Dafür haben wir einige Pilotprojekte gestartet, in denen wir den Menschen in den Städten Car Sharing- und Elektro-Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Kooperationen wie diese werden wir voraussichtlich in den nächsten fünf bis sieben Jahren kräftig ausbauen. Und auch das autonome Fahren wird schon bald Realität. Ich vermute, in den nächsten zehn Jahren.

Dann werden sich die Taxifahrer schon bald neue Jobs suchen müssen?

Jeder Wandel eröffnet neue Möglichkeiten. Daher bin ich davon überzeugt, dass neue Mobilitätslösungen langfristig auch neue Jobs erforderlich machen.

Der Wandel stellt aber auch Unternehmen wie die BMW Group vor Herausforderungen. Wenn die Menschen weniger Autos kaufen, wird das Unternehmen finanzielle Einbußen kompensieren müssen?

Ich sehe hier auch für die BMW Group die Chance, sich neue Märkte zu erschließen. Natürlich werden wir weiterhin Autos verkaufen, doch wir werden den Menschen auch Fahrzeuge und Services zur Verfügung stellen. Je attraktiver diese Angebote sind, desto erfolgreicher werden wir damit Geld verdienen.

Welche Städte verfolgen Ihrer Meinung nach schon heute eine moderne Mobilitätsstrategie?

Kopenhagen ist ein schönes Beispiel. Die Stadt hatte E.ON damit beauftragt, Ladestationen für Elektromobilität zu installieren. Bedingung war, dass die Säulen auch genutzt werden. Das Energieunternehmen nahm daher im Vorfeld Kontakt zu uns auf. Mit dem Ergebnis, dass die Car Sharing Flotte von Kopenhagen heute mit 300 BMW i3 komplett elektrisch fährt. In Hamburg konnten wir uns auf ein ähnliches Model einigen. Die Stadt hat sich bereit erklärt, bis 2019 bis zu 1.150 Ladepunkte zur Verfügung zu stellen, die gleichzeitig Parkraum für das Car Sharing sind. Damit schafft die Hansestadt einen enormen Anreiz für die Elektromobilität, von der die Luftqualität an Elbe und Alster schon bald erheblich profitieren könnte.

Elon Musk von Tesla hat seine eigenen Pläne. Er möchte ganz Los Angeles untertunneln, um die Menschen mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h von A nach B zu befördern. Dabei verspricht er, die Fahrzeiten von 45 Minuten auf bis zu 5 Minuten zu reduzieren. Was meinen Sie, ist das nur ein Pipeline-Traum oder vielleicht doch schon bald Realität?

Man kann nie wissen. Aber so viel ist sicher: die urbane Mobilität wird sich gewaltig verändern. Und ich finde es sehr aufregend, an diesem Wandel teilzuhaben!

Über 1000 Spiele in der ersten Woche.

München. Seit dem 25. Juni 2017 können Kinder und Jugendliche, die den Junior Campus in der BMW Welt besuchen, ein digitales Highlight erleben. Die BMW Group Junior Campus App kombiniert spielerisches Lernen mit der Vermittlung von Inhalten rund um das Thema Mobilität der Zukunft. Die neue App wurde im Rahmen des Familiensonntags „Digital mit App & Co.“ erstmals vorgestellt und innerhalb der ersten Woche nach dem Launch bereits über 1000 Mal gespielt.

Die Junior Campus App. 
Die Lern-App wurde von der BMW Group in Kooperation mit Erziehern und Akademikern speziell entwickelt, um Kindern und Jugendlichen zwischen elf und 14 Jahren Inhalte rund um die Themen Mobilität der Zukunft, Nachhaltigkeit und Design zu vermitteln. Ziel ist es dabei auch, den Spielern einen Zugang zum Lernen mit neuen Medien zu ermöglichen, ihre Neugierde und Vorstellungskraft zu wecken und ihr Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen. Die App steht exklusiv im Junior Campus der BMW Welt auf festinstallierten Tablets als dauerhaftes Exponat zur Verfügung.

Das virtuelle Labor: ein voller Erfolg.
In nur einer Woche wurde die App bereits über 1000 Mal von den jungen Besuchern des Junior Campus in der BMW Welt gespielt und erfreut sich großer Beliebtheit: „Das Spielen macht ziemlich viel Spaß, weil ich dabei auch viele interessante Sachen lerne“, freut sich ein junger Hobbytüftler nachdem er die App getestet hat. Die Stationen der Reise durch das virtuelle Labor umfassen Themen wie korrekte Mülltrennung im Alltag oder Recycling, aber auch Inhalte vom CO2-Ausstoß, bis hin zu Luftwiderstand, Bionik und globale Mobilität. Nach dem Start der Anwendung können die Kinder und Jugendlichen zwischen den zwei Themenwegen „Nachhaltigkeit“ und „Design“ wählen. Die Spielpfade enthalten je vier Aktionswelten mit Erklärtexten und Videos und können insgesamt in 45-50 Minuten durchgespielt werden. Der nächste Familientag in der BMW Welt wird am 10. September unter dem Titel „Schule und Sicherheit“ stattfinden. Das vielseitige Programm umfasst spannende Aktionen zum Mitmachen, interessante Workshops, eine Wissensrallye und lehrreiche Vorträge. Dabei stehen vor allem spielerische und praxisnahe Übungen zum Thema Sicherheit und Schule im Fokus.

Leichtere Schutzkleidung, widerstandsfähigere Helme, stabilere Protektoren: Neue Materialien mit bis zu 20 Prozent besseren Schutzeigenschaften sind das Ergebnis des von der BMW Group geleiteten Forschungsprojektes BISS. Das Besondere dabei: BISS steht für Bio-Inspired Safety Systems – alle Fortschritte basieren auf Konstruktionsvorbildern aus der Natur. 

Bionik-Forschungsprojekt BISS liefert zukunftsweisend Materialkonzepte

  • Auxetik: Einzigartiger Natur-Schutz entschlüsselt und übertragen
  • Projektziel: Verbesserte Protektoren für BMW Group Mitarbeiter

München. Leichtere Schutzkleidung, widerstandsfähigere Helme, stabilere Protektoren: Neue Materialien mit bis zu 20 Prozent besseren Schutzeigenschaften sind das Ergebnis des von der BMW Group geleiteten Forschungsprojektes BISS. Das Besondere dabei: BISS steht für Bio-Inspired Safety Systems – alle Fortschritte basieren auf Konstruktionsvorbildern aus der Natur.

Drei Jahre forschte und entwickelte das Konsortium aus sieben Partnern an alternativen Konstruktions- und Materialkonzepten im Rahmen des Bionik-Projekts. Gemeinsam mit der BMW Group beteiligten sich adidas, ORTEMA, phoenix und uvex sowie das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf, der Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe der Universität Bayreuth und die Plant Biomechanics Group der Universität Freiburg an dem Programm. Dazu kamen weitere unterstützende Partner wie die Innovationsmanufaktur in München. Das Bundesforschungsministerium bezuschusste das Projekt im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Technische Textilien für innovative Anwendungen und Produkte – NanoMatTextil“.

Vorbilder: Pomelo-Frucht mit Stoßdämpfer, Schuppen mit Verbundsystem

Biologische Vorbilder wie die Pomelofrucht verfügen über einen hoch effektiven Aufprallschutz. Selbst wenn sie aus großer Höhe vom Baum fällt, platzt sie nicht auf und das Fruchtinnere bleibt weitestgehend unbeschädigt. Ihre Schale ist darüber hinaus leicht. Ein weiteres Beispiel: Die Schuppen von Fischen und vielen Reptilien bilden durch Überlagerung einen flexiblen Verbund, der sich bei Belastung versteift und vor Verletzungen schützt. Die Schutzwirkung des Schuppenpanzers von Alligatoren hingegen beruht unter anderem auf dem Ableiten von Kräften in benachbarte Schuppen.

Ziel des Forschungsprojektes war zunächst die Analyse des Gewebeaufbaus und der Zellstruktur sowie der Funktionsweise solcher Schutzmechanismen und ihrer Eignung für industriell hergestellte Produkte. Darauf basierend stand die Weiterentwicklung von Faserverbünden, Schichtaufbauten und Faserverläufen auf der Agenda. Das Projekt untersuchte weiterhin wie die bisher nur schwer zu vereinbarenden Funktionen „Crash-Schutz“, „Penetrationsschutz“ und „Dämpfung“ durch Schichtung nach dem Vorbild biologischer Strukturen vereint und daraus innovative Schutzsysteme abgeleitet werden können.

Bis zu 20 Prozent leichtere, widerstandsfähigere und stabilere Materialien

Die jetzt vorliegenden Ergebnisse übertreffen die Erwartungen: Die nach natürlichen Vorbildern konstruierten Prototypen sind um bis zu 20 Prozent leichter, widerstandsfähiger und stabiler als die heute üblichen Materialien. Sie lassen sich sowohl wirtschaftlich produzieren als auch für die projektierten Zwecke verarbeiten. Durch die hohe Funktionseffizienz der biologisch inspirierten Schutzausrüstungen kann außerdem Material eingespart werden. So werden sowohl Produkt als auch Produktion nicht nur nachhaltiger sondern auch günstiger.

Perspektive: Tragefreundlicher Schutz mit Bio-Bauplan für BMW Werker

Die Experten der Technologiefrüherkennung bei der BMW Group sehen die wichtigsten Ergebnisse für das Unternehmen in neuen Lösungsansätzen für mehr Mitarbeiterschutz. Beispielsweise können Handschuhe und Protektoreinlagen aus dem Bionik-Material in der Montage vor scharfkantigen Karosserieteilen schützen. Durch ihr geringes Gewicht, die luftdurchlässige Bauweise und ihre Flexibilität schränken die Forschungsmodelle dabei die Bewegungsfreiheit kaum ein. Weitere Einsatzmöglichkeiten werden in neuartigen Schutzausrüstungen für die Motorradsparte gesehen. Forschungsmuster von Sturzhelmen und Protektoren wogen bei gleicher Schutzwirkung erheblich weniger als handelsübliche Modelle.

Mehr Sicherheit und weniger Gewichtsbelastung für Athleten

Die Sportausstatter sehen gleich gelagerte Vorteile für Ihre Produkte. uvex entwickelte in dem Projekt nach biologischem Vorbild neue Konstruktionsprinzipien sowie ein neuartiges Dämpfungsmaterial für Ski- und Radhelme. Zehn- bis 20prozentig bessere Dämpfungseigenschaften im Vergleich zu herkömmlichen Materialien ermöglichen in Zukunft noch sicherere Helme, die höhere Anforderungen erfüllen als von der Norm vorgeschrieben. Adidas sieht in den Forschungsergebnissen die Grundlage für zukünftige Schutzbekleidungen für Athleten, die zum Beispiel im Bereich Basket- oder Fußball zum Einsatz kommen können. ORTEMA sieht in innovativen Ausrüstungen für Sportler, die auf den Forschungsergebnissen basieren, ebenfalls große Zukunftschancen. Durch die Entwicklung von biologisch-inspirierten Materialien konnte der Hersteller von spezifischen Schutzausrüstungen, individuellen Orthesen und hochwertigen Protektoren für zahlreiche Sportarten die Schutzeigenschaften mancher Produkte weiter steigern und gleichzeitig die hohen ergonomischen Anforderungen im Bereich der Sportprotektion erfüllen.

Mit phoenix beteiligte sich ein Spezialist für die Produktentwicklung mit 3D-Daten und 3D-Drucken an BISS. Das Dienstleistungsunternehmen entwarf spezielle Fertigungskonzepte für die wirtschaftliche Herstellung von Produkten aus den innovativen Materialien. In den modernen Fertigungsprozessen, insbesondere den Schichtbauverfahren (ALM Additive Layer Manufacturing, Rapid Manufacturing) wird die Produktion direkt mit den 3D-Daten der zu fertigenden Produkte gesteuert.

Hintergrund: Auxetische Materialien reagieren auf Druck außergewöhnlich

Die besonderen Schutzeigenschaften der biologischen Vorbilder liegen entscheidend in ihrer hierarchischen Konstruktion begründet. Die Schale der Pomelo zählt zu den so genannten auxetischen Materialien, die beispielsweise auf Druck völlig anders reagieren als konventionelle Strukturen: weicht herkömmliches Material aus und wird unter der Druckstelle dünner, verdichtet sich auxetischer Stoff und verhärtet schneller. Ein weiteres Merkmal dieses atypischen Dehnungsverhaltens ist, dass das Material bei Streckung nicht dünner sondern dicker wird. Im Rahmen von BISS gelang es den Forschern jetzt, den einzigartigen Aufbau des auxetischen Natur-Schutzes zu entschlüsseln und durch neu entwickelte Verfahren auf die Struktur von Schäumen zu übertragen. Damit lassen sich Verbund-Textilien herstellen, die eine bisher nicht darstellbare Schutzwirkung bieten.

Projektpartner aus der Hochschulforschung erarbeiten Grundlagen

Diese Erkenntnisse basieren wesentlich auf den wissenschaftlichen Grundlagen der Forschungspartner aus dem Hochschulbereich. Der Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe der Universität Bayreuth erforschte in dem Projekt zusammen mit der Plant Biomechanics Group Freiburg insbesondere den Aufbau auxetischer Strukturen und überprüfte die Übertragbarkeit dieses Konzepts auf kommerzielle Schaumsysteme aus Polyurethan (PUR). Weiterhin wurden spezifische Struktur-Eigenschaftsbeziehungen aufgestellt, um somit den Einfluss des Grads der Auxetik auf das mechanische Impactverhalten von Schäumen besser verstehen zu können. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Umwandlung des Schaumnetzwerks von gewöhnlichen zu auxetischen Strukturen positiv auf die Dämpfungseigenschaften der Materialien auswirkt. Die bei der Kompression von auxetischem Polyurethan im Material auftretenden Spannungen werden durch die Ausnutzung des auxetischen Effekts optimal in vorher ungenutzte, umliegende Bereiche verteilt. Somit ist ein größeres Volumen bei der Energieabsorption beteiligt als es bei gewöhnlichem PUR-Schäumen der Fall wäre.

Das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung verfügt aus zahlreichen Projekten über umfassendes Wissen aus der Textiltechnik und der Bionik. Im Projekt arbeitete das ITV intensiv an der Entwicklung und Konzeptionierung neuer Textil- und Schaumhybride. Damit die Textilien den Drücken beim Schäumvorgang standhalten und gleichzeitig ein vollständiges Ausschäumen erlauben, wurde die Abstandswebtechnik modifiziert. Die speziell angepassten Abstandsgewebe bewirkten in Kombination mit dem Schaum eine Verbesserung der Eigenschaften um nahezu ein Viertel.

Die Plant Biomechanics Group der Universität Freiburg forscht seit über 15 Jahren im Bereich Biomechanik und funktionelle Morphologie der Pflanzen. Die Arbeitsgruppe ist Teil des Kompetenznetzwerks Biomimetik Baden-Württemberg und arbeitet seit sechs Jahren am Thema bio-inspirierter Aufprallschutz mit dem Ziel einer Überführung in faserverstärkte Metallschäume. Erfahrungen aus dieser Forschung konnten im Rahmen des BISS-Projektes eingebracht und weiterentwickelt werden und somit erfolgreich auf bioinspirerte polymere Materialien und Materialsysteme übertragen werden.

Als assoziierter Partner begleitete die Innovationsmanufaktur GmbH mit Sitz in München das Forschungsvorhaben. Im BISS-Projekt, in dem vielfältigste Interessen aus Industrie und Forschung vereint werden mussten, beteiligte sie sich mit einem ganzheitlichen Ansatz am Projekt- und Innovationsmanagement.

 

DriveNow, das Carsharing-Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, zieht sechs Jahre nach seiner Gründung Bilanz. Nach dem Start im Juni 2011 in München hat sich DriveNow in Deutschland und Europa zu einem der größten Carsharing-Anbieter entwickelt. Mit dem im Mai 2017 eröffneten Standort Helsinki bietet DriveNow seinen Service inzwischen in zwölf europäischen Städten an und zählt insgesamt über 900.000 Kunden. Zudem ist das Carsharing-Unternehmen mit seinem Angebot von Elektrofahrzeugen an allen Standorten ein entscheidender Treiber für Elektromobilität.

"Seit unserem Start vor sechs Jahren verzeichnen wir ein stetiges Kundenwachstum – weiterhin auch in unserem Kernmarkt Deutschland", sagt DriveNow Geschäftsführer Nico Gabriel. In den fünf deutschen DriveNow Städten sind mittlerweile über 660.000 Kunden registriert, dies sind rund 40 Prozent aller Carsharing-Mitglieder in Deutschland. „So haben wir wesentlich dazu beigetragen, Carsharing als breites Gesellschaftsthema zu etablieren." Geschäftsführerkollege Sebastian Hofelich ergänzt: „Mittlerweile honoriert auch der deutsche Gesetzgeber die entlastenden Effekte auf Verkehr und Emissionen und hat sich per Gesetz dazu entschieden, Carsharing in seiner Gesamtheit weiter zu fördern." In anderen europäischen Metropolen gewinne das stationslose Carsharing von DriveNow ebenso an Bedeutung. „Die Expansion geht weiter – im Laufe des Jahres werden wir unseren Service in eine weitere Stadt in Europa bringen."

Sechs Jahre DriveNow in München
Als erste Stadt von DriveNow zeigt München insbesondere die erfolgreiche Carsharing-Entwicklung. In der bayerischen Landeshauptstadt ist DriveNow aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Dazu Dr. Martin Schreiner, Mobilitäts-Experte des Kreisverwaltungsreferats München: „Carsharing bietet im Zusammenspiel mit dem Öffentlichen Verkehr und dem Fahrradverkehr volle Mobilität auch ohne eigenes Auto. Dadurch wird der Bedarf an Stellplätzen reduziert und wertvoller öffentlicher Raum für andere Nutzungen frei. Deswegen fördert das Kreisverwaltungsreferat das neue Carsharing aus voller Überzeugung. Ein Beispiel für die Integration von Carsharing in das gesamte Angebot des Umweltverbunds ist die erste kommunale Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit."

Von Anfang an hat DriveNow gemeinsam mit der Stadt München daran gearbeitet, nachhaltige Mobilität zu gestalten und einen Beitrag zur Lösung von Verkehrsproblemen zu leisten. Um die Effekte zu belegen, beteiligt sich das Unternehmen wie kaum ein anderer Carsharer an wissenschaftlicher Begleitforschung. Die Ergebnisse der „EVA-CS"1 Langzeitstudie der Stadt München zeigen unter anderem, dass DriveNow signifikant zur Reduzierung des privaten Autobesitzes beiträgt. Laut der Studie hat sich in der bayerischen Landeshauptstadt aufgrund der abgeschafften privaten Fahrzeuge, die Anzahl der jährlich gefahrenen Kilometer bereits um 41 Millionen Kilometer reduziert. Dies veranlasste die Stadt im letzten Jahr dazu, die Rahmenbedingungen für Carsharing maßgeblich zu verbessern, indem z.B. die Obergrenze für Carsharing-Parklizenzen aufgehoben wurde. „Die Stadt München nimmt mit dieser Entscheidung eine Vorreiterrolle für zukunftsfähige urbane Mobilität ein", sagt Sebastian Hofelich. „Dadurch konnten wir unser Angebot auf mittlerweile über 700 Fahrzeuge auf einem rund 90 km² großen Geschäftsgebiet ausbauen und so eine hochverfügbare Alternative zum eigenen Auto anbieten".

Starker Treiber für Elektromobilität
Bereits seit vier Jahren bietet DriveNow darüber hinaus elektrische Fahrzeuge in seiner Flotte an. „Kunden haben an allen unseren Standorten die Möglichkeit, elektrisch zu fahren – auch wenn uns die häufig noch unzureichende Ladeinfrastruktur in den Städten den Betrieb einer elektrischen Flotte nicht immer einfach macht", sagt Nico Gabriel. „Die zahlreichen positiven Rückmeldungen bestärken unsere Entscheidung, das Thema Elektromobilität weiter zu treiben". Europaweit haben schon über 280.000 Kunden ihre erste elektrische Fahrt bei DriveNow unternommen und mit den Stromern weit über zehn Millionen Kilometer zurückgelegt. Über 1.800 Tonnen CO2 konnten somit allein durch die Elektrofahrzeuge in der Flotte eingespart werden.

Mit Innovationen weiter auf Erfolgskurs
DriveNow hat sich in seiner sechsjährigen Geschichte stets weiterentwickelt und zukunftsweisende Neuerungen in den Carsharing-Markt eingebracht. „Eine unserer effektivsten Innovationen war die „Handshake"-Funktion, die wir letztes Jahr in Deutschland eingeführt haben," unterstreicht Gabriel. Dank der direkten Übernahme des Fahrzeugs durch den nächsten Kunden wird dem Fahrer die Parkplatzsuche erspart und gleichzeitig die Fahrzeugverfügbarkeit für suchende DriveNow Kunden erhöht. „In Deutschland finden so bereits viele Hundert Fahrzeugübergaben pro Monat statt. Die Funktion ist ein wichtiger Schritt zur Lösung der Parkplatzproblematik in verdichteten Innenstadtlagen und trägt weiter zur Reduzierung des Parksuchverkehrs bei", so Gabriel. Neben „Handshake" hilft auch ein weiteres neues Feature in den Fahrzeugen bei der Parkplatzsuche: Bei Bedarf wird der suchende Fahrer direkt zur nächstgelegenen Mobilitätsstation mit speziellen Carsharing-Parkplätzen geleitet.

Kunden können in den zwölf Städten auf eine Fahrzeugflotte von rund 5.700 BMW und MINI Modellen zurückgreifen. Insgesamt haben DriveNow Kunden schon weit über 24 Millionen Fahrten unternommen, davon gut vier Millionen in der Pilotstadt München. Geschäftsführer Nico Gabriel: „Unser Dank geht heute an alle unsere Kunden, die DriveNow in den letzten sechs Jahren genutzt haben. Auch in Zukunft werden wir unseren Service an den Bedürfnissen unserer Kunden weiterentwickeln und die Mobilität von morgen gestalten."

Die Millionenmetropole in der Lombardei hatte beim Stakeholder Dialog der BMW Group einiges zu bieten. Mailand ist nicht nur ein Vorreiter beim Car Sharing, sondern besitzt auch ein gut funktionierendes Nahverkehrsnetz. Für die geladenen Stakeholder und Studenten stand aber vor allem eines fest: Die Zukunft der Stadt fährt elektrisch!

Bereits seit 2011 veranstaltet die BMW Group Stakeholderdialoge und trifft sich dreimal im Jahr mit Nachhaltigkeitsexperten weltweit. 2017 fand in Mailand erstmals ein Dialog in Italien statt. Besonderes Highlight in der zweitgrößten Metropole des Landes: Der Besuch von Joschka Fischer, ehemaliger Vizekanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland. Als Gastredner am Vorabend der Veranstaltung betonte er unter anderem, wie wichtig ein regelmäßiger Dialog zwischen Wirtschaftsunternehmen und Städtevertretern ist, um Trends frühzeitig zu erkennen und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Neue Mobilitätslösungen sind in Mailand durchaus ein Thema, das ganz oben auf der Tagesordnung steht. Mit 370.000 Nutzern und 2.000 Fahrzeugen liegt die Millionenmetropole beim Thema Car Sharing zum Beispiel ganz weit vorn. Und auch das öffentliche Netz funktioniert bereits so gut, dass die geladenen Stakeholder ihrer Stadtverwaltung auch in den nächsten Jahren zutrauen, für eine nachhaltige Mobilität zu sorgen. Allerdings gehen die Stakeholder nicht davon aus, dass ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen werden, den öffentlichen Nahverkehr in den kommenden Jahren so auszubauen, dass er allein die Mobilität der Stadt gewährleisten kann.

Ein Mix aus öffentlichem und individuellem Verkehr erscheint somit als ideale Lösung. Ganz oben auf der Liste: eine Kombination aus öffentlichen Verkehrsmitteln, Fußgängern und Fahrrad- bzw. Automietmodellen. Wichtig dabei ist grundsätzlich umweltfreundliche und emissionsarme Technologie: 67 Prozent der Diskussionsteilnehmer würden den Straßenverkehr bis 2025 am liebsten komplett elektrifizieren, um so die Luftqualität in der Stadt zu verbessern.

Doch die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden diskutierten mit den BMW Experten auch über anderen Themen wie autonomes Fahren, flexible Parkgebühren, zusätzliche Serviceleistungen für Fahrdienste, nötige und mögliche Anreize für die Elektromobilität sowie über den Datenschutz, zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr oder alternative Finanzierungskonzepte.

Fazit: Aus Sicht der Stakeholder ist Mailand eine vorausschauende Stadt, die sich intensiv mit alternativen Mobilitätslösungen auseinandersetzt und den Bewohnern mit attraktiven Angeboten auch in Zukunft ein gut funktionierendes, nachhaltiges Verkehrsnetz zur Verfügung stellen wird.

Gastredner Joschka Fischer, ehemaliger Vizekanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, lobte den Dialog zwischen Wirtschaftsunternehmen und Städtevertretern.

37 Studenten unterschiedlicher Management-, Design und Ingenieurstudiengänge tauschen sich mit BMW Experten über urbane Mobilität aus.

Thomas Petruschke vor der Präsentation.

„Die Aufgaben der BMW Group? Das alltägliche Leben der Menschen zu verbessern, die Zukunft zu gestalten – und die Dinge aus einem ganz neuen Blickwinkel zu sehen.“ (Carlo Panieri, Teilnehmer Studentendialog Mailand).

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BMW Group - Verantwortung

Ergebnisbericht BMW Group Dialogue Mailand.

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Viele unserer Nachhaltigkeitsziele können wir nur gemeinsam mit Partnern aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Industrie erreichen. Aus diesem Grund steht für uns ein kontinuierlicher Dialog mit Ihnen an oberster Stelle.