Hinweis:

Themenübersicht dieser Seite anzeigen und auswählen.

Nicht mehr anzeigen

Themenübersicht dieser Seite anzeigen und auswählen.

Seitenübersicht: BMW Group - Verantwortung - Nachhaltigkeit im Dialog

Nachhaltigkeit im Dialog

Sustainability News.

Unser Anspruch ist es, nachhaltige Lösungen für eine zukunftsfähige Mobilität zu finden. Hierfür haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt, die unser tägliches Tun entscheidend beeinflussen. Es ist ein lebendiger und vielseitiger Prozess, an dem wir Sie gerne teilhaben lassen -  mit aktuellen News, Beispielen, Portraits und Events.

Große Visionen.


Die BMW Group und die UN Alliance of Civilizations (UNAOC) unterstützen auf der ganzen Welt kleine Initiativen mit großen Visionen – und das mit deutlich mehr als nur mit Geld. 

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

Elektro-Paradies Norwegen.

2017 war der BMW i3 in Norwegen der meistverkaufte BMW. Fast 70 Prozent der BMWs flitzen bereits elektrisch durchs Land. Doch Norwegen, das schon heute die weltweit meisten Stromer hat, ist noch nicht am Ziel.

Mehr erfahren

Coole Mathe-App.

Die BMW Group und die Initiative „Joblinge“ haben eine App entwickelt, mit der sich sogar wenig Mathe-begeisterte Jugendliche für technische Ausbildungsberufe qualifizieren. 
 

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

Total elektrifiziert.

Während so mancherorts noch über die Vorteile von Elektromobilität diskutiert wird, ist man in München schon total elektrifiziert.

Mehr erfahren

Die BMW Group und Codelco vereinbaren Kooperation bei der Gründung der Responsible Copper Initiative.


Die BMW Group und der chilenische Kupferbergbau-Konzern Codelco haben eine Vereinbarung über eine Kooperation zur nachhaltigen und transparenten Kupferbeschaffung unterzeichnet.

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

BMW steigt in den russischen Carsharing Markt ein.

100 BMW 2er Active Tourer und sieben BMW i3 an russischen Carsharing Premiumanbieter YouDrive ausgeliefert.

Mehr erfahren

BMW i elektrifiziert auch die Deutsche Post.


BMW i Batteriemodule treiben nun auch einen Teil der vollelektrischen Lieferfahrzeuge der Streetscooter GmbH an, einer 100-prozentigen Tochter der Deutschen Post.

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

BMW Modellpflege-Maßnahmen zum Frühjahr 2018.

Emissionsreduzierung durch SCR-Katalysator mit AdBlue-Einspritzung jetzt auch für die Diesel-Modelle der BMW 1er, BMW 2er, BMW 3er und BMW 4er Reihe sowie des BMW X1 und Otto-Partikelfilter für weitere Benzinmotor-Modelle.

Mehr erfahren

Virtual Reality – ganz schön nachhaltig!

Neue Technologien könnten die Arbeitsprozesse bei der BMW Group bald kräftig umkrempeln.  Ein Besuch im Virtual Reality Lab der BMW Group zeigt, was das bedeuten könnte. 

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

Neuartiges Traktionssystem des BMW i3s für alle künftigen BMW und MINI Modelle.

50-mal schnellere Regelung sorgt für mehr Traktion und Fahrstabilität bei widrigen Straßenverhältnissen und bei der Bremsenergierückgewinnung.

Mehr erfahren

„Da kochen die Emotionen hoch“.

Die BMW Group engagiert sich seit der ersten Saison als Partner für die Formel E. 2019 starten die Münchner mit einem Werksteam in der Elektro-Rennserie und setzen damit ein klares Signal: Die Zukunft ist elektrisch. Doch das ist nicht die einzige Botschaft.

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

Leise Riesen.

Als die BMW Group vor zwei Jahren den ersten Elektro-Lkw auf die Straße schickte, war der lautlose 40-Tonner noch ein Pilotprojekt. Inzwischen sind in München drei vollelektrische Lastwagen unterwegs – damit vermeidet das Unternehmen jährlich CO2- Emissionen in Höhe von rund 82 Tonnen. 

Mehr erfahren

Up and away – elektrisch über den Verkehr hinweg.

Das wär’s doch: Mit dem Elektro-Roller oder -Fahrrad einfach über das Verkehrschaos hinweg zu sausen. Wie diese Vision aussehen könnte, zeigt das in China entwickelte Hochstraßenkonzept „BMW Vision E³ Way".

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

BMW Group setzt sich für Natur-Kautschuk ein.

Unternehmen, Umweltschützer und Menschenrechts-Organisationen haben in Vancouver ein wichtiges Signal gesendet: Sie haben den nachhaltigen Anbau von Natur-Kautschuk thematisiert, der für die Herstellung von Reifen verwendet wird.

Mehr erfahren

BMW Group eröffnet Ausbildungszentrum im Werk San Luis Potosi.

Mit einem Festakt hat die BMW Group das neue Trainingszentrum in San Luis Potosí eröffnet und damit den nächsten Meilenstein des derzeit entstehenden Werkes in Mexiko gesetzt. Im ersten fertiggestellten Gebäude des neuen Werkes werden die Mitarbeiter auf die 2019 beginnende Produktion vorbereitet. 

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

„Wir werden individuelle Mobilität neu definieren"

Die UN-Klimakonferenz, kurz COP, und das Engagement der BMW Group verbindet eine lange Tradition. Seit dem Jahr 1992 beteiligt sich die BMW Group an den Klimakonferenzen. Auch 2017 sorgte das Unternehmen für neue Impulse -  mit der Umsetzung einer ehrgeizigen Energie- und Nachhaltigkeitsstrategie.

Mehr erfahren

BMW Group geht neue Wege für eine nachhaltigere Batteriezellen-Lieferkette. Mehr Transparenz und konkrete Maßnahmen beim Abbau von Kobalt geplant.

Die BMW Group setzt sich zum Ziel, die Transparenz ihrer Batteriezellen-Lieferkette weiter zu erhöhen und zudem Optionen für Modellprojekte in der Demokratischen Republik Kongo zu prüfen.

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

Nachhaltigkeitsforum in Mexiko – Fortsetzung folgt.

Die Themen Mobilität, Infrastruktur oder Elektromobilität beschäftigen die Millionenmetropolen mehr denn je. Das bewies auch das Nachhaltigkeitsforum in Mexiko City, zu dem die BMW Group Ende September geladen hatte. 

Mehr erfahren

BMW Group demonstriert Führungsrolle im Bereich Elektromobilität.

Die BMW Group demonstriert ihre internationale Führungsrolle im Bereich der Elektromobilität. Im Werk Leipzig lief heute der 100.000ste BMW i3 vom Band.

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

BMW erhält Gold für nachhaltigen Betrieb.

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifiziert Logistikhalle des zentralen Ersatzteilvertriebs im BMW Group Werk Dingolfing.

Mehr erfahren

BMW Brilliance Automotive eröffnet Batteriefabrik in Shenyang.

Die BMW Group treibt den Ausbau der Elektromobilität weiter voran. Gemeinsam mit ihrem Partner Brilliance China Automotive Holdings Ltd. eröffnete die BMW Group heute das neue „High Voltage Battery Center“ in Shenyang in China.

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

DriveNow macht Urban Art mobil.

DriveNow, das Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, bringt urbane Kunst auf Berliner Straßen. Im Zuge der Kooperation mit URBAN NATION, einer internationalen Institution für Künstler, Projekte und Nachbarschaft, wurden neun DriveNow-Fahrzeuge mit Urban-Art-Motiven beklebt.

Mehr erfahren

Ergebnisbericht BMW Group Dialogue Hangzhou.


Am 16. September fand der dritte BMW Group Stakeholder Dialog in Hangzhou statt. Wir haben eine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse in einer Dokumentation für Sie zusammengefasst. Bitte beachten Sie, dass diese Dokumentation nur auf Englisch zur Verfügung steht.

Download
Hallo Zukunft.

Wie lässt sich E-Mobilität ins Elektrizitätsnetz integrieren?

Elektrofahrzeuge gelten im Mobilitätssektor angesichts des Klimawandels, der globalen Erwärmung und der geforderten Reduktion des CO2-Ausstoßes als die entscheidende Lösung. Die Automobilhersteller haben ihr Angebot an Hybridfahrzeugen und reinen Elektrofahrzeugen bereits deutlich vergrößert. Doch die Gesetzgeber werden den Ausbau von E-Mobilität auch weiterhin fordern und durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen und Incentives unterstützen. Erfahren Sie mehr, bei unserem Webinar am 4. Oktober 2017, um 15:00 Uhr (BST).

Registrierung hier

"Dirija agora" - DriveNow jetzt auch in Lissabon.

Wer die portugiesische Hauptstadt nicht zu Fuß oder mit der historischen Tram erkundschaften möchte, der kann das jetzt ganz bequem auf vier Rädern machen: DriveNow, das Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, bietet seinen Carsharing-Service ab heute in Lissabon an.

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

BMW i und TED küren sozial-orientiertes CarSharing für den außerstädtischen Raum zum „Next Visionaries“ Sieger im Auftakt zur IAA.

BMW i und TED küren sozial-orientiertes CarSharing für den außerstädtischen Raum zum „Next Visionaries“ Sieger im Auftakt zur IAA. Siegerin Sandra Phillips auf dem Weg zur legendären TED Bühne in New York.

Mehr erfahren

BMW i Vision Dynamics. Eine neue Form von elektrisierender Fahrfreude.

Nur ein Jahr nach den wegweisenden NEXT100 Visions-Fahrzeugen präsentiert die BMW Group auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt nun eine deutlich nähere Zukunft von E-Mobilität in Form eines, viertürigen Gran Coupés: der BMW i Vision Dynamics.

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

BMW auf der IAA Frankfurt 2017.

Die auf der IAA 2017 vorgestellten Neuheiten unterstreichen den Stellenwert von BMW als Anbieter von Fahrzeugen, die mit inspirierendem Design, wegweisenden Innovationen und markentypischer Fahrfreude ein einzigartiges Maß an Emotionalität vermitteln.

Mehr erfahren

Der neue BMW i3 und i3s.

Parallel zur Neuauflage des i3 geht der BMW i3s an den Start, mit einer gesteigerten Motorleistung, einer spezifischen Fahrwerkstechnik, spürbar dynamischeren Fahreigenschaften und eigenständigen Designmerkmalen. 

Mehr erfahren
Hallo Zukunft.

Hallo Zukunft!

Noch saust das vernetzte Elektromotorrad nicht durch die Häuserschluchten der Metropolen. Doch die BMW Group hat jetzt einen Prototyp entwickelt, der technisch schon heute möglich ist – und der zeigt, wie man sich in München emissionsfreie, urbane Mobilität auf zwei Rädern vorstellt.

Mehr erfahren

Forschungsfahrzeuge und Ausbildungsequipment für Bildungseinrichtungen.

Die BMW Group fördert Auszubildende und Studenten mit neuester Automobil- und Elektromobilitätstechnologie.

Mehr erfahren

Ergebnisbericht BMW Group Dialogue Chicago.

Am 12. Juli fand der zweite BMW Group Stakeholderdialog in Chicago statt. Wir haben eine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse in einer Dokumentation für Sie zusammengefasst. Bitte beachten Sie, dass diese Dokumentation nur auf Englisch zur Verfügung steht.

Download

BMW Group kündigt nächsten Schritt ihrer Elektrifizierungsstrategie an.

Flexible Fahrzeugarchitekturen ermöglichen künftig Elektrifizierung aller Produktlinien +++ Vollelektrischer MINI als 3-Türer bestätigt +++ Antriebsstrang kommt aus Kompetenzzentren für E-Mobilität in Dingolfing und Landshut und wird in Oxford in das Fahrzeug integriert +++ 

Mehr erfahren

Kurz, informativ, handlich.

Das Sustainability Factbook der BMW Group, mit mehr als 100 Fakten auf einen Blick. 

MEHR ERFAHREN

„Sind Sie bereit, Ihr Auto zu verkaufen?“

Nicht falsch verstehen, Dr. Carl Friedrich Eckhard, der bei der BMW Group das Thema Urbane Mobilität verantwortet, möchte niemandem das Auto wegnehmen. Er hält auch nicht viel davon, Dieselfahrzeuge aus den Städten zu verbannen. Der BMW Manager will die Menschen lediglich davon überzeugen, sich zu verändern.

Mehr erfahren

Erfolgreicher Start der Junior Campus App in der BMW Welt.

Seit dem 25. Juni 2017 können Kinder und Jugendliche, die den Junior Campus in der BMW Welt besuchen, ein digitales Highlight erleben. Die BMW Group Junior Campus App kombiniert spielerisches Lernen mit der Vermittlung von Inhalten rund um das Thema Mobilität der Zukunft. Die neue App wurde im Rahmen des Familiensonntags „Digital mit App & Co.“ erstmals vorgestellt und innerhalb der ersten Woche nach dem Launch bereits über 1000 Mal gespielt.

MEHR ERFAHREN

Vorbild Natur: Neuer Körperschutz für BMW Mitarbeiter.

Leichtere Schutzkleidung, widerstandsfähigere Helme, stabilere Protektoren: Neue Materialien mit bis zu 20 Prozent besseren Schutzeigenschaften sind das Ergebnis des von der BMW Group geleiteten Forschungsprojektes BISS. Das Besondere dabei: BISS steht für Bio-Inspired Safety Systems – alle Fortschritte basieren auf Konstruktionsvorbildern aus der Natur.

Mehr erfahren

Zum sechsten Jahrestag: DriveNow zieht Bilanz.

DriveNow, das Carsharing-Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, zieht sechs Jahre nach seiner Gründung Bilanz. Nach dem Start im Juni 2011 in München hat sich DriveNow in Deutschland und Europa zu einem der größten Carsharing-Anbieter entwickelt.

MEHR ERFAHREN

BMW Group Dialogue in Mailand: Klares Statement für die Elektromobilität!

Die Millionenmetropole in der Lombardei hatte beim Stakeholder Dialog der BMW Group einiges zu bieten. Mailand ist nicht nur ein Vorreiter beim Car Sharing, sondern besitzt auch ein gut funktionierendes Nahverkehrsnetz. Für die geladenen Stakeholder und Studenten stand aber vor allem eines fest: Die Zukunft der Stadt fährt elektrisch!

Mehr erfahren

Ergebnisbericht BMW Group Dialogue Mailand.

Wir haben eine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse des Stakeholderdialogs in Mailand in einer Dokumentation für Sie zusammengefasst. Bitte beachten Sie, dass diese Dokumentation nur auf Englisch zur Verfügung steht.

Download

Sustainability News.

Die BMW Group und die UN Alliance of Civilizations (UNAOC) unterstützen auf der ganzen Welt kleine Initiativen mit großen Visionen – und das mit deutlich mehr als nur mit Geld.

Der Intercultural Innovation Award, eine Partnerschaft zwischen der BMW Group und der UN Alliance of Civilisations (UNAOC), wurde im letzten Jahr im UN-Hauptquartier in New York verliehen. Und wieder sind es die Menschen und ihre Ideen, die Bill McAndrews, Leiter der BMW Group Konzernkommunikationsstrategie und Unternehmenskommunikation, berühren. „90 Prozent der Preisträger haben in ihrem Leben etwas Einschneidendes erlebt, das sie inspiriert hat, gesellschaftlich etwas zu verändern. Und genau das tun sie, mit viel Leidenschaft und einer ungeheuren Stärke“, sagt McAndrews.

Ein Gespräch mit Bill McAndrews über einen Award, der dazu beiträgt, Visionen rund um den Globus wachsen zu lassen.

Den Intercultural Innovation Award erhalten jedes Jahr zehn Initiativen und Einzelpersonen, die sich für Lösungen von interkulturellen Spannungen und Konflikten einsetzen. Wie darf man sich das vorstellen?

Bill McAndrews: Das sind ganz außergewöhnliche soziale und gesellschaftliche Projekte, hinter denen beeindruckende Persönlichkeiten stecken. Diese Menschen und ihre engagierten Projekte wollen wir mit dem Preis unterstützen.

Ein Preisgeld von 5.000 bis 40.000 Dollar ist für viele sicherlich nicht unattraktiv….

Bill McAndrews: Das Geld allein ist für die Preisträger nicht entscheidend. Die Menschen, die sich für den Intercultural Innovation Award bewerben, haben langfristige Visionen. Sie haben persönlich viel Energie und Kompetenz in ihre Projekte investiert. Doch wenn sie ihre Ideen wirklich voranbringen wollen, müssen sie lernen, ihre Initiative wie ein professionelles Unternehmen zu führen. Hierbei kann die BMW Group ihnen fundierte Unterstützung anbieten.

Die wie genau aussieht?

Bill McAndrews: Die BMW Group – oder vielmehr unsere Mitarbeiter – unterstützen diese Entrepreneure weltweit, indem sie sie umfassend beraten. Außerdem bieten wir ihnen verschiedene Trainings an, zum Beispiel in Public Relations. Durch solche Aktivitäten können sie ihre Vision sichtbar machen und so das Interesse von Sponsoren wecken. Diese Kompetenz und Beratung ist entscheidend für den Fortschritt ihrer Initiativen. Viele Preisträger trauen sich anfänglich nicht, Sponsoren aus der Wirtschaft anzusprechen. Diese Hemmschwelle nehmen wir ihnen.

Hier ist der Intercultural Innovation Award sicherlich ein attraktiver Türöffner?

Bill McAndrews: Ein von der UNAOC und der BMW Group verliehener Award kann örtlichen Initiativen natürlich Türen öffnen, ist aber kein Garant. Entscheidend sind die Persönlichkeiten, ihr Engagement und ihre Initiativen. Von den aktuellen Awards entwickeln sich 85 Prozent der Projekte sehr positiv. Sie wachsen, erreichen immer mehr Menschen und lassen sich im Idealfall auch auf andere Länder übertragen. Wir messen unseren Erfolg an ihrem Wachstum und ihrer Strahlkraft. Bereits heute unterstützen wir mit dem Intercultural Innovation Award 41 Organisationen und über zwei Millionen Menschen in 105 Ländern. Unser Ziel ist, bis 2025 fünf Millionen Menschen zu erreichen.

Was macht Sie da so sicher?

Bill McAndrews: Zusammen mit der UNAOC haben wir von Anfang an das Ziel einer Community verfolgt. Wir pflegen einen engen persönlichen Kontakt zu den Preisträgern – weltweit. Das heißt, wir besuchen die Menschen vor Ort und sind über die sozialen Medien miteinander vernetzt. Darüber hinaus sind alle Preisträger Teil des Netzwerks „Intercultural Leaders“, in dem zivilgesellschaftliche Organisationen und junge Führungskräfte – darunter auch BMW Mitarbeiter – Ideen teilen und kulturübergreifende Unterstützung anbieten. So können die Projekte nach dem Prinzip „Hilfe für Selbsthilfe“ eine spürbare Langzeitwirkung entwickeln.

Und was hat die BMW Group davon?

Bill McAndrews: Unsere Kunden und Mitarbeiter erwarten von uns zu Recht, dass wir einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen, dass wir uns in Regionen und Gemeinden weltweit als verantwortungsvoller Corporate Citizen engagieren und andere dafür gewinnen. Genau das wollen wir mit dem Intercultural Innovation Award erreichen. Dabei geht es defnitiv nicht nur um unser Unternehmen, sondern um die Preisträger und ihre Ideen – was sie leisten, ist bewundernswert. Wir sind stolz, gemeinsam mit der UNAOC, Partner dieser außergewöhnlichen Menschen und ihrer weltweiten Projekte zu sein.

2017 war der BMW i3 in Norwegen der meistverkaufte BMW. Fast 70 Prozent der BMWs flitzen bereits elektrisch durchs Land. Doch Norwegen, das schon heute die weltweit meisten Stromer hat, ist noch nicht am Ziel.

Die naturverbundenen Norweger haben eine Vision. Sie wollen in Oslo wieder die Nasen in Richtung Fjord halten und Meersalz statt Abgase riechen. Dafür haben sie in den letzten Jahren einiges getan. Kaum ein anderes Land auf der Welt hat die Elektromobilität mit staatlichen und kommunalen Anreizen mehr gefördert als Norwegen. Mit dem Ergebnis, dass der Anteil neu zugelassener Elektro- und Hybridautos im Land schon bei fast 40 Prozent liegt.

Davon profitiert auch der kleine Stadt-Stromer aus München. Allein 2017 konnten die BMW Händler im Berg- und Fjordreich 5.035 BMW i3 verkaufen, die meisten davon in Oslo und Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens. Das liegt vor allem an den finanziellen Vorteilen, die der Staat den Autofahrern gewährt: Mehrwertsteuer, Importsteuer und Kfz-Steuer fallen bei den E-Fahrzeugen weg. Damit kostet ein BMW i3 in Norwegen etwa 285.300 Norwegische Kronen (rund 29.600 Euro) und ist damit günstiger als beispielsweise ein BMW 116i für 307.900 Norwegische Kronen (rund 32.000 Euro).

Die Norweger haben selber keine Autohersteller, sind aber große Fans von deutschen Fahrzeugen – auch bei den Stromern. So gehört der BMW i3 neben dem E-Golf zu den beliebtesten Elektro-Fahrzeugen im Land. Grund hierfür seien vor allem die kurzen Lieferzeiten des BMW i3. „Wer bei uns ein Elektrofahrzeug bestellt, hat es in zwei bis drei Monaten. Da kann die Konkurrenz nicht mithalten“, sagt Emmanuel Bret, Managing Director BMW Group Norwegen, nicht ohne Stolz. In diesem Jahr will er die Verkaufszahl vom Vorjahr mit attraktiven Leasingverträgen und Servicepaketen noch einmal toppen -  und bis zu 6.000 Elektrofahrzeuge auf die Straße bringen. Bret hält dies für durchaus realistisch. Denn mit einer Reichweite von bis zu 200 Kilometern wird der BMW i3 2018 auch die Menschen in den Klein- und Vorstädten ansprechen.

Noch ist Norwegen nicht am Ziel: Bis 2025 sollen alle neu zugelassenen Autos Nullemissionsfahrzeuge sein. Doch bis dahin hat das Land noch einige Hürden zu nehmen. Angefangen von den Ladestationen, die in Oslo gefühlt zwar schon so häufig bereitstehen wie Parkuhren, aber trotzdem noch lange nicht ausreichen. Denn während die Anzahl der E-Autos in den letzten Jahren um über 100 Prozent gestiegen ist, kommt die Osloer Stadtverwaltung mit 26 Prozent mehr Ladesäulen pro Jahr kaum hinterher. Dabei ist die Infrastruktur nur das eine. Auch die Kommunen müssen mit Anreizen, wie kostenlosen Parkplätzen oder der Nutzung von Busspuren, am Ball bleiben. „Wir können den Markt ja nicht einfach dicht machen und nur noch Elektrofahrzeuge verkaufen“, weiß Bret.

Die Klimabilanz der norwegischen Elektro-Fahrzeuge wäre auf jeden Fall vorbildlich. Schon heute bezieht das Land etwa 98 Prozent seiner Energie aus der Wasserkraft. Damit sind die Norweger anderen europäischen Ländern, die ihren Strom noch zu großen Teilen aus Braunkohle gewinnen, um Längen voraus. 

Die BMW Group und die Initiative „Joblinge“ haben eine App entwickelt, mit der sich sogar wenig Mathe-begeisterte Jugendliche für technische Ausbildungsberufe qualifizieren.

Das mit dem Matheunterreicht war nie so sein Ding. „Schule halt“, sagt Nasir. Mit der Mathe-App war es da schon etwas ganz anderes. Kein Wunder, denn „anstatt die Jugendlichen Gleichungen oder Brüche ausrechnen zu lassen, konzentriert sich die App auf Überschlagsrechnungen, dreidimensionales Vorstellungsvermögen oder x-Gleichungen – halt auf das, was sie bei uns auch im richtigen Leben brauchen“, sagt Johannes Weiss, der bei der BMW Group für die Ausbildung der Fertigungsmechatroniker zuständig ist und die Inhalte der Mathe-App entscheidend beeinflusst hat.

Ziel der App „Mathe als Mission“ ist es, Jugendliche für die Anforderungen technischer Ausbildungsberufe zu qualifizieren – und das möglichst schnell, spielerisch und effektiv. Denn die Zielgruppe sind benachteiligte, arbeitslose Jugendliche, die als Teilnehmer des „Joblinge“- Programms in nur sechs Monaten auf die Arbeitswelt vorbereitet werden, um sich dann aus eigener Kraft einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in einem der „Joblinge“-Partnerunternehmen zu erarbeiten. Die vielfach ausgezeichnete Initiative „Joblinge“ wurde 2008 von der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group und der Eberhad von Kuenheim Stiftung der BMW AG in Leben gerufen. Mehr als 6.500 Jugendliche haben bereits an dem Programm teilgenommen.

Nasir schätzt an der Mathe-App, die die BMW Group in Kooperation mit den „Joblingen“ entwickelt hat, vor allem das Spielerisch-Flexible. „Man kann sie unterwegs benutzen, im Team arbeiten und sich untereinander fördern“, sagt er. Nasir war 2017 einer der ersten, der die neue App ausprobieren durfte – und ist inzwischen auf dem Weg zum Chemikanten bei der Provadis.

Auf der Bildungsmesse LERNTEC in Karlsruhe erhielt die App „Mathe als Mission“, unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, jetzt den Innovationspreis für digitale Bildung (delina) in der Kategorie „Gesellschaft und lebenslanges Lernen“.

Damit könnte die Idee, Lerninhalte auf Augenhöhe zu vermitteln, schon bald auch andere Bildungseinrichtungen inspirieren. Bei den „Joblingen“  hat man auf jeden Fall schon neue Pläne. „ Im nächsten Schritt möchten wir ein digitales Lernkonzept für die Zielgruppe entwickeln, um unsere Joblinge noch besser auf die Veränderungen durch die Digitalisierung im Arbeitsmarkt vorzubereiten“, sagt Kadim Tas, Vorstand der Joblinge-Dachorganisation.

Während so mancherorts noch über die Vorteile von Elektromobilität diskutiert wird, ist man in München schon total elektrifiziert. So brachte die BMW Group 2017 mehr als 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge auf die Straße – und sicherte sich damit eine Vorreiterrolle, die es jetzt kräftig auszubauen gilt.

Für die Münchner steht fest: „Die Zukunft ist elektrisch“. Diese Botschaft war auch Teil der spektakulären Lichtinstallation, mit der die Hamburger Kreativagentur Jung von Matt den weltberühmten „Vierzylinder“ für kurze Zeit in eine Batterie verwandelte.

Für die Bayerischen Motorenwerke hat diese Zukunft längst begonnen. So hat das Unternehmen seit Markteinführung des BMW i3 (2013) bereits über 200.000 elektrifizierte Fahrzeuge ausgeliefert. Allein 2017 verkaufte die BMW Group mehr als 100.000 Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge – und behauptet sich in Europa mit einem Anteil von 21 Prozent klar als Marktführer im erweiterten Wettbewerbsumfeld (POLK/ IHS Report vom 07.12.2017).

Wir kündigen nicht nur an, wir liefern auch“, sagt Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG. „100.000 verkaufte elektrifizierte Automobile in einem Jahr sind ein wichtiger Meilenstein und doch erst der Anfang für uns. 2025 werden wir 25 elektrifizierte Modelle anbieten. An der Elektromobilität messe ich unseren Erfolg.“

Jetzt geht es also in die nächste Runde. 2018 kommt bereits der BMW i8 Roadster auf den Markt, 2019 folgt ein batterieelektrischer MINI und 2020 die Elektroversion des BMW X3. Mit der 5. Generation der elektrischen Antriebs- und Batterietechnik können dann ab 2021 – dank skalierbarer E-Baukästen– alle Modellreihen mit jeder Antriebsart ausgestattet werden. Die Namensrechte von BMWi1 bis BMWi9 sind daher schon gesichert, ebenso die Rechte für den BMW iX1 bis BMWiX9.

Für die nahe Zukunft, also für 2018, hat man sich in München zum Ziel gesetzt, 140.000 Elektro- und Plug-In-Hybride zu verkaufen und bis 2019 insgesamt 500.000 elektrifizierte Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Sollte das gelingen, könnte die Elektromobilität schon sehr bald selbstverständlich sein. In der Münchner Zentrale bezweifelt das ohnehin niemand.

Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, übergibt den Schlüssel für das 100.000ste elektrifizierte Fahrzeug im Kalenderjahr 2017, ein BMW i3 in Protonic Blue, an seinen Kunden Wilhelm Schulten aus Nordrhein-Westfalen. 18.12.2017, BMW Welt, München. (12/2017)

100 BMW 2er Active Tourer und sieben BMW i3 an russischen Carsharing Premiumanbieter YouDrive ausgeliefert.

Seit einigen Wochen kann man auf den Straßen in und um Moskau sowie St. Petersburg eine Flotte von 100 BMW 2er Active Tourer sowie sieben BMW i3 sehen.

YouDrive – ein russisches Premium Carsharing Unternehmen – hat seine BMW Flotte für vier Jahre von BMW Financial Services in Russland geleast.

Durch den Einsatz von BMW i3 Fahrzeugen werden erstmalig Elektrofahrzeuge im russischen Carsharing Markt angeboten. Das hat die Behörden vor Ort dazu veranlasst, zusätzlich in den Ausbau der lokalen Ladeinfrastruktur zu investieren und das Netzwerk zu erweitern.

In Moskau entwickelt sich der Carsharing Markt weltweit am stärksten. Mit gerade einmal 20 Monaten ist dieses Mobilitätskonzept in Moskau vergleichsweise jung. Dabei werden täglich 4.000 neue Carsharing Nutzer registriert und die Anzahl der Carsharing Fahrten hat sich 2017 verfünffacht. Eine Fahrt dauert im Durchschnitt ca. 40 Minuten, wobei acht Personen am Tag ein und dasselbe Fahrzeug nutzen.

Sven Gruetzmacher

Neue Technologien könnten die Arbeitsprozesse bei der BMW Group bald kräftig umkrempeln.  Ein Besuch im Virtual Reality Lab der BMW Group zeigt, was das bedeuten könnte. Denn dort baut ein junges, internationales Team für den Logistikbereich virtuell Räume und Szenarien nach, mit denen sich verschiedene Lager-, Planungs- und Trainingsprozesse schon heute nachhaltig optimieren lassen.

Im Team von Jimmy Nassif geschieht Ungewöhnliches. Die Mitarbeiter sind Informatiker, Industrial Designer, Architekten oder auch Elektro-und Games Ingenieure. Sie kommen aus Australien, Amerika, Indien, China, aus dem Libanon und aus Deutschland. Kaum jemand ist älter als 25 Jahre alt. Eine junge, auffällig bunte Truppe, die bei der BMW Group schon bald so manchen Arbeitsablauf verändern könnte. Denn im Virtual Reality Lab mit Sitz im Forschungs- und Entwicklungszentrum der BMW Group (FIZ) werden derzeit für den Logistikbereich virtuelle Räume und Szenarien entwickelt, die sich über eine VR Brille realitätsnah erleben lassen. Ganze Lagerhallen können Jimmy und seine Leute auf diese Weise schon originalgetreu abbilden. Innerhalb eines Radius von sieben Quadratmetern können sogar komplette Arbeitsabläufe nachgestellt werden. Noch werden die einzelnen Werkzeugteile per Controller im virtuellen Raum bewegt, doch Sensoren, die sich an den Fingern anbringen lassen, werden diesen Prozess schon bald noch realistischer erscheinen lassen. „Mit den Sensoren können die Mitarbeiter die Gegenstände – beispielsweise für die Installation eines Achsenaufsatzes – hochheben, bewegen und wegtragen“, sagt Jimmy.

Schon heute setzt die BMW Group die von Jimmy und seinem Team entwickelten Technologien ein, um optimale Volumenalgorithmen für das Beladen von LKW und Paletten zu entwickeln. Oder man testet anhand präziser 3-D-Daten ganze Lagerhallenkonstruktionen hinsichtlich ihrer Sicherheit. So hat man die geplante Mikrozink-Anlage in Dingolfing bereits millimetergenau nachgebaut, um Unfallrisiken – zum Beispiel durch überstehende Röhren oder Stahlstangen – von vorneherein auszuschließen. „Mit der VR Brille erreichen wir virtuell jeden Winkel der Halle und können so im Vorfeld 20 bis 30 Prozent der Risiken vermeiden“, sagt Jimmy.

Spannend wird es auch für die Mitarbeiter, die für neue Aufgaben demnächst gar nicht mehr vor Ort geschult werden müssen. Denn viele Prozesse lassen sich mit der VR Brille überall auf der Welt trainieren. Die ersten, die davon profitieren, dürften die Mitarbeiter des neuen BMW Group Werks in Mexiko sein, das 2019 eröffnet wird. Von den im Virtual Reality Lab optimierten Lager-, Planungs- und Trainingsprozessen profitiert aber auch die BMW Group – und das nicht nur aus Kostengründen. So zahlen die Münchner beispielsweise durch den bewussten Einsatz von Materialien sowie durch einen reduzierten Reiseaufwand gezielt auf ihre Nachhaltigkeitsstrategie ein. Und das ist erst der Anfang. „Die Chancen, die neue Technologien wie diese für die Umwelt mit sich bringen, sind immens“, versichert Jimmy. Man darf gespannt sein.

BMW Group Team Virtual Reality Lab

Die BMW Group engagiert sich seit der ersten Saison als Partner für die Formel E. 2019 starten die Münchner mit einem Werksteam in der Elektro-Rennserie und setzen damit ein klares Signal: Die Zukunft ist elektrisch. Doch das ist nicht die einzige Botschaft.

Ein Gespräch mit Jens Marquardt, der als BMW Motorsport Direktor auch das Formel-E-Projekt verantwortet.

Im Sommer flitzten die ersten E-Rennwagen durch die Häuserschluchten von New York. Es scheint, als sei die Elektromobilität nicht mehr aufzuhalten.

Das war in der Tat ein großes Spektakel. Auch wenn das Rennen nicht in Manhattan stattfand, sondern im Industriehafenviertel in Brooklyn. Die Kulisse in Hongkong ist ähnlich beeindruckend. Die Strecke verläuft direkt durch den Hafen, an den bekanntesten Wolkenkratzern der Millionenstadt vorbei. Das wäre mit der Formel 1 nicht denkbar gewesen.

Zu laut?

Definitiv. Ein Rennwagen mit einem 8-Zylinder-Motor hat bis zu 20.000 Umdrehungen. Das ist ein Geräuschpegel, brachial! Doch die Zeiten sind ja auch bei der Formel 1 vorbei.

Wirklich viele Zuschauer lockt die Formel E aber noch nicht auf die Tribünen.

Das sehe ich anders. Die Formel E gibt es ja erst seit drei Jahren. Bei den ersten Rennen hatten wir etwa 3.500 Zuschauer, heute sind es im Schnitt etwa 20.000. Das geht in die richtige Richtung. Die Tribünen in New York und Hongkong sind deutlich kleiner und lassen gar nicht mehr Zuschauer zu. Vielleicht finden demnächst auch Nachtrennen statt. Das ist gerade so eine Idee. Fest steht: Die Stimmung ist großartig. Die Menschen merken gerade, dass E-Mobilität genauso emotional sein kann wie das konventionelle Fahren mit Verbrennungsmotor.

Inwiefern?

Beide Serien – sowohl die Formel 1 als auch die Formel E – stehen für Motorsport auf höchstem Niveau. Die Fahrer müssen hier wie da in kürzester Zeit und unter hohem Druck Entscheidungen fällen. Bei der Formel E kommt es zusätzlich darauf an, mit der Energie zu taktieren. Ich kann Ihnen versichern: Da kochen die Emotionen hoch.

Das ist aber sicherlich nicht der einzige Grund für das Engagement der BMW Group.

Wir befinden uns gerade in einer spannenden Phase – sowohl im Rennsport als auch bei den Serienfahrzeugen. Der Nachhaltigkeitsaspekt rückt immer stärker in den Vordergrund. Das war schon 2009 beim Formel-1-Abschied ein wichtiges Thema. Unser Engagement im Elektro-Rennsport ist für uns nicht die Abkehr vom Motorsport, sondern vielmehr die Hinwendung zu mehr Nachhaltigkeit – auch auf der Rennstrecke.

Sie nutzen die Formel E auch als Technologielabor für die Serienfahrzeuge?

Die Entwicklung seriennaher Technologien ist die Triebfeder für den BMW i Motorsport. Interessant ist, dass die Grenzen zwischen der Serien- und der Rennsport-Entwicklung mehr denn je verschwimmen. Dieselben Ingenieure, die für die Antriebe der BMW i Modelle verantwortlich sind, entwickeln nun unseren Formel-E-Antrieb für die Saison 5 und darüber hinaus. Der Technologie-Transfer ist allgegenwärtig.

Jetzt mal abgesehen vom Motor, was unterscheidet den Elektro-Rennwagen von einem herkömmlichen Elektro-Fahrzeug?

Die Formel-E-Rennwagen sind wie immer im Motorsport darauf ausgelegt, im vorgegebenen Rahmen am Limit unterwegs zu sein. Über die Fahrzeugabstimmung haben die Ingenieure eine zusätzliche Stellschraube. Und der Fahrer ist natürlich auch in der Formel E von großer Bedeutung. In den kommenden Jahren werden wir in der Formel E ganz sicher eine spannende Entwicklung beim Design der Rennwagen sehen. Das wird die Zuschauer begeistern.

Wie nachhaltig sind die Fahrzeuge?

Die Formel E bietet die perfekte Plattform, um die Entwicklung zukunftsweisender Technologien in den Bereichen erneuerbare Energien, nachhaltige Energieversorgung und E-Mobilität voranzutreiben. Während des Rennbetriebs produzieren Formel-E-Fahrzeuge keinerlei CO2-Emissionen. Der Ladevorgang der Rennwagen ist ebenfalls CO2-emissionsfrei. Die Ladestationen für die Fahrzeug-Batterien werden mit einer Kombination aus Solarzellen und so genanntem Aquafuel-Glycerin betrieben. Noch ist das komplett CO2-emissionsfreie Betreiben der gesamten Plattform Formel E nicht möglich, aber die Serie befindet sich in jedem Fall auf dem richtigen Weg.

Als die BMW Group vor zwei Jahren den ersten Elektro-Lkw auf die Straße schickte, war der lautlose 40-Tonner noch ein Pilotprojekt. Inzwischen sind in München drei vollelektrische Lastwagen unterwegs – damit vermeidet das Unternehmen jährlich CO2- Emissionen in Höhe von rund 82 Tonnen.

Als Ulf Frenzel 2015 den ersten Elektro-Lkw vom Hof seines Arbeitgebers fuhr, war er damit in München eine Attraktion. „Die Leute haben Fotos und Videos gedreht“, erzählt der 45-Jährige. Inzwischen hat man sich in der Stadt an den lautlosen 40-Tonner gewöhnt – auch wenn er an der Ampel immer noch staunende Blicke erntet. 16 Mal am Tag fährt Frenzel den umweltfreundlichen Elektro-Riesen mit 40 Stundenkilometern zwischen dem Scherm Logistikzentrum und dem BMW Group Werk in München hin und her – beladen mit Stoßdämpfern, Federn und Lenkgetrieben.

Rund um das Stammwerk der BMW Group dürften die elektrischen 40-Tonner schon bald noch mehr zur Selbstverständlichkeit werden. Denn im Auftrag des Münchner Automobilherstellers sind bereits zwei weitere Elektro-Lastwagen im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs. Neben der SCHERM Gruppe, die mit einem zweiten Lkw das Versorgungszentrum in Karlsfeld anfährt, transportiert auch der Logistikdienstleister ARS Altmann AG Neufahrzeuge aus Garching in die BMW Welt zur Kundenauslieferung. Auf dem Rückweg wird der Lkw dann mit den im Stammwerk kurz zuvor vom Band gelaufenen Neufahrzeugen beladen, um sie nach Garching zu transportieren. Von dort aus erfolgt die europaweite Distribution der Autos.

Alle drei 40-Tonner fahren nicht nur leise, sondern durch Strom aus erneuerbaren Quellen auch nahezu ohne Feinstaubbelastung für die Umwelt. Das heißt, dass sie der BMW Group im Vergleich zu Lastwagen mit Dieselmotor jährlich bis zu 82 Tonnen CO2- Emissionen in der Stadt einsparen. Davon profitiert nicht nur München. Denn inzwischen sind im Auftrag der BMW Group auch vier der umweltfreundlichen Stromer an den Standorten in Landshut und Leipzig unterwegs.

Die BMW Group legt mit ihrer Strategie NUMBER ONE > NEXT den klaren technologischen Fokus auf die Themen Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren. Dabei stärkt das Unternehmen auf Basis seiner nachhaltigen Profitabilität den Standort Deutschland als Innovationstreiber für die Mobilität und Technologien der Zukunft. Urbane Mobilität – und dazu zählen aus Sicht der BMW Group auch innerstädtische Logistikströme und Transportverkehre – ist ein Thema mit großem Zukunftspotenzial. Seit Ende 2013 steht die Marke BMW i für visionäre Fahrzeugkonzepte, vernetzte Mobilitätsdienstleistungen und ein neues Verständnis von Premium, das sich stark über Nachhaltigkeit definiert.

Das wär’s doch: Mit dem Elektro-Roller oder -Fahrrad einfach über das Verkehrschaos hinweg zu sausen. Wie diese Vision aussehen könnte, zeigt das in China entwickelte Hochstraßenkonzept „BMW Vision E³ Way".

Was ist, wenn in den Städten so gar nichts mehr geht? Wenn konventionelle Mobilitätskonzepte und der öffentliche Nahverkehr an ihre Grenzen stoßen und selbst für die wendigen, umweltfreundlichen elektrischen Zweiräder kaum noch Platz bleibt? Ganz einfach: Es braucht andere, unkonventionelle Lösungen – wie beispielsweise das Hochstraßenkonzept „BMW Vision E³ Way", das in der chinesischen Millionenmetropole Shanghai als Kooperation von der Tongji Universität und dem BMW Technology Office entwickelt wurde.

Hinter der kompliziert klingenden Vision stecken vor allem drei Ideen – oder eben auch drei „E“s, die für „elevated", „electric" sowie „efficient" stehen. Das heißt, durch die Verwendung von Hochstraßen über die bisherigen Straßen („elevated") schafft das Projekt zusätzlich Verkehrskapazität. Dabei sind die Hochstraßen oder auch „Skyways“ explizit nur für Zweiräder mit Elektroantrieb zugelassen („electric"). Die einfachen, modular und deshalb kostengünstig zu bauenden Hochstraßen schaffen eine schnelle sowie direkte Verbindung zwischen wichtigen Verkehrsknotenpunkten und sind damit die perfekte Alternative für Berufspendler auf einer Strecke von bis zu 15 Kilometern. Damit ist die Nutzung der Skyways nicht nur hinsichtlich der Kosten, sondern auch hinsichtlich der Fahrzeit sehr effizient („efficient“).

Emissionsfrei und sicher.

Mit den heutigen Radwegen hat das visionäre Konzept allerdings nicht mehr viel gemein: Die Fahrbahn ist überdacht, damit sie auch bei Wind und Wetter genutzt werden kann. Das Dach könnte mit Solarzellen ausgestattet werden und zusätzlich das Regenwasser sammeln, mit dem sich in heißen Städten wie Shanghai die Stecke tagsüber kühlen ließe.

Wer kein eigenes, für den Skyway zugelassenes Fortbewegungsmittel besitzt, kann sich an der Trasse ein Fahrzeug leihen. Und das lohnt sich. Denn die Hochtrasse ist über Rampen und Schleusensysteme an das normale Straßennetz, U-Bahnstationen oder andere Verkehrsknotenpunkte angebunden und macht das tägliche Pendeln nicht nur schneller, sondern auch sicherer. Eine automatische Geschwindigkeitsregulierung bis maximal 25 Kilometern pro Stunde soll das Unfallrisiko zusätzlich senken.

Das Besondere an dem entwickelten Konzept ist, dass die dafür vorgesehenen  Mobilitätslösungen auf zwei Rädern, wie E-Bikes oder das BMW Motorrad X2 City, bereits existieren. Es bliebe also nur noch, die neue Verkehrsebene zu realisieren – und für diese würde man nicht einmal zusätzliche Flächen benötigen. Durch den Einsatz automatisierter Videoüberwachungssysteme, künstlicher Intelligenz und die Integration in Smart City Ecosystems ließe sich der Verkehrsfluss zudem permanent optimieren.

Für Markus Seidel, der das BMW Group Technology Office in China leitet, ist der Vorteil des Konzepts, dass es sich grundsätzlich für jede Mega-City anwenden ließe. „In China werden im Jahr 2050 mehr als eine Milliarde Menschen in Städten leben“, sagt er. „Da wird das Land schon bald zum globalen Inkubator vieler Mobilitätsinnovationen.“

“Es ist unser Ziel, Nachhaltigkeit und neue Mobilitätskonzepte in den Städten voranzutreiben und zu einer höheren Lebensqualität beizutragen. Wir nutzen neue Technologien und unsere Kreativität um innovative Wege zu gehen – so auch mit dem Konzept „BMW Vision E³ Way“ bestätigt Dr. Gerd Schuster, Bereichsleiter Forschung, Neue Technologien, Innovationen bei der BMW Group.

Das Interesse anderer Megametropolen dieser Welt dürfte Shanghai auf jeden Fall sicher sein. 

Unternehmen, Umweltschützer und Menschenrechts-Organisationen haben in Vancouver ein wichtiges Signal gesendet: Sie haben den nachhaltigen Anbau von Natur-Kautschuk thematisiert, der für die Herstellung von Reifen verwendet wird.

Alle drei Jahre treffen sich mehr als 1000 Unternehmen, Umweltschützer  und Menschenrechtsorganisationen auf Einladung der internationalen Non-Profit-Organisation  FSC (Forrest Stewardship Council) und diskutieren fünf Tage lang über die aktuellen Herausforderungen nachhaltiger Forstwirtschaft. Ihr Ziel: Der Erhalt des Waldes – weltweit! Auf Initiative des FSC wurde jetzt in Vancouver erstmals auch der kontrollierte Anbau von Natur-Kautschuk thematisiert, der vor allem für die Herstellung von Reifen verwendet wird.  

Niels Angel und Vanessa Buchberger, die bei der BMW Group die Nachhaltigkeit im Lieferantennetzwerk verantworten, waren in Vancouver mit dabei und haben die Initiative aktiv unterstützt. Für die beiden steht fest: Der Anfang ist gemacht!

Warum setzen Sie sich ausgerechnet für Kautschuk ein?

Niels Angel: Natur-Kautschuk ist ein Material, das für die Herstellung von Reifen verwendet wird und für das wir – wie auch für alle anderen Materialien in unseren Fahrzeugen –Verantwortung übernehmen. Der Anbau von Natur-Kautschuk ist hinsichtlich seiner Nachhaltigkeit nicht unkritisch. Es gibt Hinweise, dass auf den Plantagen gegen ökologische und soziale Standards verstoßen werden könnte. Das nehmen wir sehr ernst.

Ein Zertifikat sagt bekanntlich noch nicht viel aus. Warum legen Sie so viel Wert darauf, die Kautschuk-Plantagen vom FSC zertifizieren zu lassen?

Niels Angel: In Vancouver waren Umweltorganisationen wie der WWF und die Rainforest Alliance anwesend, aber auch Unternehmen wie Ikea, Apple, Tetra Pak oder die BMW Group. Ihr gemeinsamer Anspruch ist es, den Regenwald zu erhalten. Damit ist es allen sehr ernst, das war deutlich zu spüren.

Vanessa Buchberger: Wir arbeiten schon seit mehreren Jahren mit dem FSC zusammen. Für das Interieur des BMW i3 haben wir beispielsweise als erster Automobilhersteller ein FSC-zertifiziertes Eukalyptusholz auf den Markt gebracht, das zu 100 Prozent aus zertifizierter Forstwirtschaft stammt. Unsere Vision ist es, einen ähnlichen Standard auch für die Kautschuk-Plantagen zu erreichen.

Das ist offensichtlich nicht ganz einfach. Woran liegt das?

Niels Angel: Internationale Lieferketten sind extrem lang und undurchsichtig.

Das fängt damit an, dass über 80 Prozent des Kautschuks auf sehr kleinen Farmen angebaut wird. Bis zur Reifenproduktion ist es also ein langer, intransparenter Weg. Das macht die Bewertung der Nachhaltigkeit extrem schwierig.

Nachhaltiger Natur-Kautschuk ist aber eigentlich Thema der Reifenindustrie?

Vanessa Buchberger: Das mag vielleicht stimmen, doch letztlich sorgt die Automobilindustrie ja erst für die Nachfrage. Pro Auto werden etwa acht Kilo Natur-Kautschuk benötigt – und das ist nur die Erstausstattung, Winterreifen und Ersatzreifen noch nicht mitgerechnet. Damit ist die Reifenindustrie weltweit für 70 Prozent des gesamten Bedarfs an Natur-Kautschuk verantwortlich. Als Premiumhersteller wollen wir daher auch im Sinne unserer Kunden eine transparente und nachhaltige Lieferkette etablieren.

Niels Angel: In den letzten zwei Jahren haben wir unseren Einfluss als Kunde der Reifenindustrie schon genutzt. Jetzt fordern wir die Firmen aktiv auf, ihrer Sorgfaltspflicht nachzukommen und die Risiken in ihrer Lieferkette zu minimieren. Das ist der erste Schritt. Im nächsten Schritt werden wir dann gemeinsam mit dem FSC sowie anderen Unternehmen und Organisationen länderübergreifende Standards für die Lieferanten festlegen. Wenn uns das gelingt, haben wir viel erreicht.

Die UN-Klimakonferenz, kurz COP, und das Engagement der BMW Group verbindet eine lange Tradition. Seit dem Jahr 1992 beteiligt sich die BMW Group an den Klimakonferenzen. Auch 2017 sorgte das Unternehmen für neue Impulse -  mit der Umsetzung einer ehrgeizigen Energie- und Nachhaltigkeitsstrategie.

Als die Staaten vor zwei Jahren das Pariser Klimaabkommen feierten, hatten sie klare  Ziele definiert: Höchstens zwei Grad Erderwärmung und eine Vollbremsung der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen. Bei der 23. UN-Klimakonferenz (COP23) kamen die weltweit führenden Stakeholder aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dieses Jahr in Bonn zusammen, um konkrete Lösungen und Maßnahmen zur Reduktion des weltweiten CO2-Auststoßes zu erarbeiten. Beim Sustainable Innovation Forum (SIF) im Rahmen der COP übernahm die BMW Group am 14. und 15. November 2017 erneut eine aktive Rolle als Inputgeber und Headline Sponsor.

Ein Gespräch mit Ursula Mathar, Leiterin Nachhaltigkeit und Umweltschutz der BMW Group, über die ehrgeizige Energie- und Nachhaltigkeitsstrategie der Münchner.

Was trägt die BMW Group als Automobilhersteller dazu bei, den CO2-Ausstoß zu reduzieren?

Ursula Mathar: Strategie und Maßnahmen zu nachhaltigem Wirtschaften sind bei uns fest verankert. Dazu gehört, dass wir die Ziele des Pariser Klimaabkommens unterstützen. Das heißt vor allem: Die Zukunft der BMW Group ist elektrisch. Daher werden wir die Elektromobilität mit Höchstgeschwindigkeit vorantreiben, um die klimaschädlichen CO2-Emissionen in unserer Flotte kontinuierlich zu senken. Aktuell können wir unseren Kunden neun elektrifizierte Modelle und ein elektrifiziertes Motorrad anbieten und verfügen damit unter den etablierten Premium-Herstellern über die größte Auswahl an elektrifizierten Fahrzeugen. Dieses Angebot werden wir bis 2025 auf 25 Fahrzeuge erhöhen. Allerdings konzentrieren wir unser Engagement nicht nur auf unsere Produkte, sondern verfolgen eine ganzheitliche Energie- und Nachhaltigkeitsstrategie. Das betrifft selbstverständlich auch unsere Stromversorgung: 2020 soll der von uns eingekaufte Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen.  

Wie wollen Sie das mit jährlich mehr als zwei Millionen produzierten Autos erreichen?

Wir haben den CO2-Ausstoß in unserer Produktion in den letzten Jahren Schritt für Schritt reduziert. Dafür haben wir nicht nur auf  Wind-  und Solarenergie, sondern auch auf Bio- oder Methangasanlagen gesetzt. Außerdem nutzen wir neue Speichermöglichkeiten. So haben wir in Leipzig beispielsweise gerade eine Speicherfarm aus gebrauchten BMWi3-Batterien in Betrieb genommen. Schon heute beziehen wir rund 70 Prozent des zugekauften Stroms aus erneuerbaren Energien. Doch das ist nicht alles. Unser Anspruch ist es, der erfolgreichste und nachhaltigste Premiumanbieter für individuelle Mobilität zu sein. Das wird interessant, denn neue Technologien und Herausforderungen bieten ja wiederum auch ganz neue, attraktive Möglichkeiten, die wir selbstverständlich nutzen werden. Das können neue Geschäftsmodelle sein, mit denen sich Elektromobilität in flexible Energiesysteme integrieren lässt oder auch alternative Mobilitätslösungen, wie unser Carsharing-Service DriveNow. So werden wir individuelle Mobilität neu definieren.

Die BMW Group wird also viel neues Terrain betreten?

Die in den Sustainable Development Goals (SDGs) formulierten Prinzipien der Vereinten Nationen sind fester Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Um diese umzusetzen, werden wir natürlich auch weiterhin nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen  vorantreiben und für wichtige Impulse sorgen. So müssen wir nicht nur auf den CO2 Ausstoß unserer Fahrzeuge auf der Straße achten, sondern auch auf die Ressourcen in der Vorkette. Aufgrund der Gespräche, die wir im Rahmen des Sustainable Innovation Forums und der COP mit führenden Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geführt haben, bin ich davon überzeugt, dass die BMW Group hier einen positiven Beitrag leisten muss und kann.

Die Themen Mobilität, Infrastruktur oder Elektromobilität beschäftigen die Millionenmetropolen mehr denn je. Das bewies auch das Nachhaltigkeitsforum in Mexiko City, zu dem die BMW Group Ende September geladen hatte. Das Interesse der Entscheidungsträger war so groß, dass bereits fest steht: Der Dialog wird fortgeführt! 

Die Herausforderungen Urbaner Mobilität – man kennt sie in Megastädten wie Mexiko City! Doch das Interesse an einer Diskussions- und Austauschplattform zu nachhaltigen Mobilitätslösungen übertraf alle Erwartungen. Fast 450 Teilnehmer waren auf Einladung der BMW Group, der Siemens AG sowie der Deutschen Botschaft gekommen, um sich Anregungen zu nachhaltigen Alternativlösungen zu holen. Doch die vielseitig informierten Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft bekamen von den Nachhaltigkeitsexperten der BMW Group und der Siemens AG nicht nur wichtige Impulse, sondern erarbeiteten für die Millionenmetropole auch konkrete Handlungs- und  Verbesserungsvorschläge. Diese wurden in einer „Agenda 2020“ für Mexiko City zusammengefasst und sollten den Vertretern der mexikanischen Regierung in einer feierlichen Zeremonie überreicht werden. „Dazu kam es jedoch nicht mehr, weil das Hotel wegen des Erdbebens geräumt und die Veranstaltung abgebrochen werden musste“, sagt Oliver Rosenthal, der das Forum als Leiter von BMW i in Mexiko, Lateinamerika und der Karibik verantwortete. „Es gibt aber bereits Ideen, die Übergabe der ,Agenda 2020‘ nachzuholen.“

Alexander W. Wehr, CEO BMW Group Mexiko, Lateinamerika und der Karibik: „Das Interesse bei den Entscheidungsträgern aus allen gesellschaftlichen Bereichen hat uns sehr gefreut. Es hat uns aber auch gezeigt, wie wichtig es ist, den Dialog zu den Themen Urbane Mobilität, Infrastruktur und Elektro-Mobilität an unserem neuen Standort in Mexiko, den wir 2019 mit dem Werk in San Luis Potosí offiziell eröffnen, fortzusetzen.“

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifiziert Logistikhalle des zentralen Ersatzteilvertriebs im BMW Group Werk Dingolfing.

Dingolfing. Die Logistikhalle 80.0 des Dynamikzentrums im BMW Group Werk Dingolfing trägt seit Neuestem das Zertifikat in Gold für nachhaltig betriebene Gebäude der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Am 3. Juli 2017 überreichte DGNB-Vorstand Dr. Christine Lemaitre in einem festlichen Rahmen die begehrte Plakette an Thomas Grupp, den Leiter des operativen Teilevertriebs der BMW Group und Chef des Dynamikzentrums. Mit der Auszeichnung der bereits 2005 in Betrieb genommenen Halle wurde erstmalig in der gesamten BMW Group ein Bestandsgebäude nach einem international anerkannten Nachhaltigkeitsstandard zertifiziert.

Auch für die DGNB stellt die Zertifizierung ein Novum dar, wie Dr. Christine Lemaitre bei der Überreichung der Urkunde betonte: „Dieses Gebäude ist die erste nachhaltig betriebene Logistikhalle im Bestand, die wir zertifiziert haben. Ich danke der BMW Group für den Mut, als Pionier in diesem Bereich voranzugehen und dadurch andere zum Nachahmen zu animieren.“ Im Gegensatz zu einer Zertifizierung eines Neubaus, bei der der Schwerpunkt der zu erfüllenden Nachhaltigkeitskriterien naturgemäß auf der Planung und dem Bau des Gebäudes liegt, versteht sich die Zertifizierung eines bereits genutzten Gebäudes als Werkzeug zur Evaluierung und Verbesserung der Nachhaltigkeit im laufenden Betrieb. „Auch unsere Motivation für die Zertifizierung durch die DGNB war es, herauszufinden, wo wir stehen und in welchen Bereichen wir uns bei der nachhaltigen Nutzung des größten von der BMW Group in Eigenverantwortung betriebenen Teilelagers noch verbessern können“, erklärt der Projektleiter der BMW Group, Dr. Michael Klugherz.

Das Ergebnis des Zertifizierungsprozesses ist durchweg positiv: Die Anforderungen für das DGNB-Zertifikat in Gold – nach Platin die zweithöchste Stufe im DGNB-Zertifizierungssystem – erfüllte das Logistikgebäude von Anfang an problemlos. Punkten konnte insbesondere das technische Konzept der Halle, bestehend aus einem ressourcenschonenden Energiemanagement mit wetterstationsgesteuerter Fußbodenheizung, der Nutzung von Solarstrom und einem Grünstromanteil von ca. 80 Prozent. Alle umweltrelevanten Verbrauchsdaten für Strom, Wärme, Wasser und Abfall wurden seit der Inbetriebnahme dokumentiert. Positiv in die Nachhaltigkeitsbilanz flossen auch die ausführlichen Nachhaltigkeitsrichtlinien für die Mitarbeiter und die etablierten Prozesse für Arbeitsschutz und Umweltmanagement ein. So erreichte die Objektbewertung durch die DGNB einen Gesamterfüllungsgrad von 71,6 Prozent, weit mehr als die für das Zertifikat in Gold geforderten 65 Prozent. Das Zertifikat ist nun für drei Jahre gültig.

Zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit integriert die BMW Group Nachhaltigkeit konsequent in ihr Geschäftsmodell und baut diese Integration weiter aus. Das Unternehmen sieht die globalen Nachhaltigkeitsherausforderungen als Chance für die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen. Auf diese Weise trägt Nachhaltigkeit dauerhaft zum ökonomischen Erfolg der BMW Group bei. Neben Produkten und Dienstleistungen ist auch die Effizienz der Produktionsstandorte ein Ansatz, die Nachhaltigkeitsstrategie der BMW Group aktiv umzusetzen. Gebäudemanagement trägt dazu bei, die Effizienzziele des Unternehmens zu erreichen.

Zwischen 2006 und 2016 konnten der Energie- und Wasserverbrauch, der Abfall und die VOC-Emissionen je produziertes Fahrzeug im weltweiten Produktionsnetzwerk der BMW Group signifikant reduziert werden. Dank erhöhter Ressourceneffizienz konnte die BMW Group seit 2006 Kosteneinsparungen in Höhe von 155,3 Mio. € erzielen.

DriveNow, das Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, bringt urbane Kunst auf Berliner Straßen. Im Zuge der Kooperation mit URBAN NATION, einer internationalen Institution für Künstler, Projekte und Nachbarschaft, wurden neun DriveNow-Fahrzeuge mit Urban-Art-Motiven beklebt. Kunstwerke auf verschiedenen Berliner Häuserfassaden bilden die Vorlage. Unter dem Slogan "We share the city", der hinter dem nichtkommerziellen Projekt steht, wird urbane Kunst, also Streetart, damit über mehrere Wochen mobil.

Streetart wird mobil

Neun Autos mit drei Motiven sind unter diesem Motto in Berlin unterwegs. Sie werden im normalen Flottenbetrieb eingesetzt und sind für die Kunden als "Urban Nation Art Car" in der DriveNow App gekennzeichnet. Die Motive stammen von den Streetart-Künstlern Don John, Collin van der Sluijs & Super-A und DotDotDot.

"Die Intention ist es, die Philosophie des Carsharing mit der Idee von URBAN NATION zu verbinden: DriveNow bietet die Möglichkeit der gemeinsamen und nachhaltigen Ressourcennutzung im Bereich Mobilität; bei URBAN NATION lassen Künstler die Menschen an ihrer Kunst teilhaben", erklärt Nico Gabriel, Geschäftsführer von DriveNow.

Ausstellung und Kunstmeile

Die Kooperation steht im Kontext der Eröffnung des "Urban Nation Museum for Contemporary Art" am 16. September. Es ist das erste Museum für Urban Art in Berlin und in seinem Konzept ein weltweit einzigartiges Haus. Neben der eigentlichen Ausstellung weuden den Besuchern am Eröffnungswochenende Open-Air-Installationen im Rahmen einer Kunstmeile gezeigt.

Weitere Informationen unter drive-now.com.

18.09.17 Von Claudia Schulte zur Hausen 

Wer die portugiesische Hauptstadt nicht zu Fuß oder mit der historischen Tram erkundschaften möchte, der kann das jetzt ganz bequem auf vier Rädern machen: DriveNow, das Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, bietet seinen Carsharing-Service ab heute in Lissabon an. Und das natürlich nicht nur für Touristen, sonder für jeden, der auf eigene Auto verzichten möchte. Dabei kooperiert der Carsharer bereits zum dritten Mal mit einem Franchise-Partner: Die Brisa Group ist der größte private Betreiber von Verkehrsinfrastruktur in Portugal. "Dirija agora" heißt DriveNow übrigens auf portugiesisch.

Mit dem Start seines Angebots in Lissabon eröffnet DriveNow den dreizehnten Standort und weitet sein Angebot im Süden Europas aus. Die Flotte umfasst dabei 211 BMW und MINI Modelle: den MINI Cooper als 3- und 5-Türer, den MINI Clubman, den BMW 1er sowie den elektrischen BMW i3. Das Geschäftsgebiet von DriveNow erstreckt sich zum Start über 48 Quadratkilometer.

„Lissabon steht wie viele Metropolen vor der Herausforderung, die Verkehrslage zu beruhigen und gleichzeitig die Emissionen zu verringern. Deswegen tut sich in der Stadt gerade viel in Sachen Sharing. Mit DriveNow wird das Mobilitätsangebot nun um eine flexible automobile Komponente ausgeweitet", sagt Nico Gabriel, Geschäftsführer von DriveNow.

Durch die Kooperation mit der Brisa Group setzt DriveNow nun zum dritten Mal auf ein Franchise-Modell. Der Verkehrbetreiber bewirtschaftet in Portugal Autobahnen und steht mit seinem Mautsystem für innovative Technologielösungen im Bereich Verkehrsmanagement. Dazu Gabriel: „Brisa verfügt ebenfalls über Expertise im Flottenmanagement und bringt langjährige lokale Kenntnis im Mobilitätsumfeld mit. Das erleichtert uns den Einstieg in Lissabon wesentlich."

Ab heute haben auch Kunden aus anderen DriveNow Ländern die Möglichkeit, die BMW und MINI in Lissabon zu nutzen. Mit bereits über 7000 Neukunden in Portugal beläuft sich die Gesamtkundenzahl von DriveNow mittlerweile auf über 970.000.
Weitere Informationen unter https://www.drive-now.com/de/de

14.09.17Von Claudia Schulte zur Hausen



Parallel zur Neuauflage des i3 geht der BMW i3s an den Start, mit einer gesteigerten Motorleistung, einer spezifischen Fahrwerkstechnik, spürbar dynamischeren Fahreigenschaften und eigenständigen Designmerkmalen. Mit einem rein elektrischen und damit lokal emissionsfreien Fahrerlebnis auf Premium-Niveau und der bekannt umfassenden Vernetzungs-Technologie repräsentieren beide Modelle die Zukunft der urbanen Mobilität. Der BMW i3 ist bereits seit 2014 das europa- und weltweit meistverkaufte Premium-Elektrofahrzeug seiner Klasse. In Deutschland führt er ebenfalls seit 2014 auch im Gesamtsegment der Elektrofahrzeuge die Zulassungsstatistik an.

BMW eDrive Elektromotor in zwei Leistungsstufen

Zur Attraktivität und Popularität der Elektromobilität trägt nicht zuletzt das Fahrerlebnis in den BMW i Modellen bei. Dank konsequenter Weiterentwicklung ermöglicht die BMW eDrive Technologie des neuen BMW i3 und des neuen BMW i3s lokal emissionsfreie Mobilität mit begeisternd spontaner Leistungsentfaltung, effizienter Energienutzung und optimierter Reichweite für eine auch über die rein urbane Fortbewegung hinausgehende Alltagstauglichkeit. Beide Modelle beziehen ihre Energie aus der von der BMW Group entwickelten Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einer Kapazität von 94 Amperestunden (Ah) und 33 Kilowattstunden (kWh).

Als Option wird sowohl für den neuen BMW i3 als auch für den neuen BMW i3s ein Range Extender angeboten. Ihre Weltpremiere absolvieren der neue BMW i3 und der neue BMW i3s auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) im September 2017 in Frankfurt/Main. Die weltweite Markteinführung beginnt ab November 2017.

Mit gezielten Designmodifikationen wird der für Elektrofahrzeuge des Premium-Kompaktsegments außergewöhnlich dynamische Charakter des neuen BMW i3 und des neuen BMW i3s auch im Erscheinungsbild besonders deutlich zum Ausdruck gebracht. Der unverwechselbare Stil der Exterieurgestaltung wird um präzise Akzente ergänzt, die klare Hinweise auf das sportliche und emotionsstarke Fahrerlebnis liefern. Der BMW i typische Black Belt, der von der Fronthaube über das Dach bis ins Heck des Fahrzeugs verläuft, wird nun um ebenfalls in Schwarz gehaltene A-Säulen und Dachlinien ergänzt. Die Auswahl der Lackierungen für die weiteren Karosserieelemente wird um die Varianten Melbourne Rot metallic und Imperialblau metallic ergänzt. Darüber hinaus werden die Uni-Lackierungen Capparisweiß und Fluid Black sowie die Varianten Protonic Blue metallic und Mineralgrau metallic angeboten.

Der neue BMW i3s: Konsequent auf Dynamik ausgerichtet

Der neue BMW i3s unterstreicht seine besonders dynamische Ausrichtung mit eigenständigen Designelementen. Front- und Heckschürze weisen spezifische, kraftvoll ausgeprägte Konturen auf. Der neue BMW i3s ist serienmäßig mit einem Sportfahrwerk ausgestattet, das eine Fahrzeugtieferlegung um 10 Millimeter beinhaltet. Die im Vergleich zum BMW i3 um 40 Millimeter größere Spurweite wird zusätzlich durch schwarze Radhauseinfassungen betont. Exklusiv für den neuen BMW i3s werden 20 Zoll große und gegenüber den bisher verfügbaren Varianten um 20 Millimeter breitere Leichtmetallräder im Doppelspeichendesign in den Farbvarianten Bicolor und Jetblack angeboten.

Ebenso wie das Exterieurdesign ist auch die Innenraumgestaltung des neuen BMW i3 und des neuen BMW i3s von der innovativen LifeDrive Fahrzeugarchitektur bestimmt. Die Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) vermittelt einen großzügigen, von Leichtigkeit geprägten Raumeindruck. Dank ihres Konstruktionsprinzips kommen die beiden Viersitzer ohne feste B-Säulen und ohne Mitteltunnel aus.

Alternativ zur serienmäßigen Variante Atelier werden für den neuen BMW i3 und den neuen BMW i3s die Ausstattungslinien Loft, Lodge und Suite angeboten. Das optionale Interieurdesign Lodge umfasst eine neue Ausführung der Sitzoberflächen in Solaric braun. Dabei werden naturbelassenes, mit einem Extrakt aus Olivenbaumblättern gegerbtes Leder und ein Textilstoff auf Schafwollebasis miteinander kombiniert. Auch in der weiteren Auswahl der Materialien, darunter Recycling-Kunststoffe, nachwachsende Rohstoffe, Naturfasern sowie offenporiges, ungebleichtes Eukalyptusholz, kommt die um den Aspekt der Nachhaltigkeit erweiterte Premium-Charakteristik des BMW i3 und des BMW i3s zum Ausdruck.

Mehr als 80 Prozent der im Sichtfeld der Passagiere angeordneten Flächen bestehen aus Recycling-Materialien und nachwachsenden Rohstoffen. Für einen markentypischen Farbakzent im Interieur sorgen die als neue Option erhältlichen blauen Sicherheitsgurte.

Fahrfreude ohne Emissionen

Der Elektrosynchronmotor des neuen BMW i3 erzeugt eine Höchstleistung von 125 kW/170 PS. Sein maximales Drehmoment beträgt 250 Nm und steht in der für Elektromotoren typischen Weise bereits aus dem Stand heraus zur Verfügung. Die markentypische Leistungscharakteristik des Motors und die Kraftübertragung über ein einstufiges Automatikgetriebe bewirken außerdem eine kontinuierlich fortgesetzte Kraftentfaltung mit entsprechend dynamischem Geschwindigkeitszuwachs. In 7,3 Sekunden erreicht der neue BMW i3 die Tempo-100-Marke. Seine Höchstgeschwindigkeit wird auf 150 km/h limitiert.

Die tief im Fahrzeugboden angeordnete Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie ermöglicht eine Reichweite von 290 bis 300 Kilometern im NEFZ beziehungsweise von 235 bis 255 Kilometern im WLTP sowie von bis zu 200 Kilometern im Alltagsbetrieb. Der kombinierte Stromverbrauch des neuen BMW i3 im NEFZ liegt zwischen 13,6 und 13,1 kWh je 100 Kilometer.

Die agilen Fahreigenschaften werden durch eine optimierte Steuerung der Dynamischen Stabilitäts Control (DSC) nochmals gesteigert. Die komplett überarbeitete Antriebsschlupfregelung sorgt durch schnellere Reaktionen bei allen Fahrbahnbedingungen für souveräne Fahreigenschaften. Mit einer weltweit einzigartigen und im neuen BMW i3 erstmals eingesetzten Form der Raddrehzahl-Begrenzung wird sowohl bei dynamischer Beschleunigung als auch in Schubphasen mit starker Bremsenergie-Rückgewinnung eine gesteigerte Fahrstabilität gewährleistet. Auch die Traktion beim Anfahren auf Schnee oder nasser Fahrbahn wird spürbar optimiert. Der Modus DTC (Dynamische Traktions Control) fördert die Agilität nun auch bei höheren Geschwindigkeiten sowie bei sportlicher Kurvenfahrt und ermöglicht bei etwas niedrigeren Fahrbahnreibwerten sogar leichte und sicher kontrollierbare Driftmanöver.

Eine noch sportlichere Ausprägung der lautlosen und lokal emissionsfreien Mobilität verkörpert der neue BMW i3s, dessen Elektromotor eine Höchstleistung von 135 kW/184 PS und ein maximales Drehmoment von 270 Nm erzeugt. Die Weiterentwicklung seines Antriebs umfasst eine modifizierte Motorsteuerung und spezifische Leichtlauflager, mit denen die Spontaneität der Kraftentfaltung und der Leistungsverlauf bei höheren Drehzahlen weiter optimiert wurden. Im Bereich der maximalen Motordrehzahl liegen Leistung und Drehmoment des weiterentwickelten Antriebs um bis zu 40 Prozent über dem vom BMW i3 bekannten Niveau.

Sportlich und agil

Außerdem verfügt der neue BMW i3s über ein Sportfahrwerk mit modellspezifischen Federn, Dämpfern und Stabilisatoren. Mit dem Fahrerlebnisschalter lässt sich im neuen BMW i3s auch der Modus SPORT auswählen. Dabei werden eine direktere Fahrpedal-Kennlinie und eine straffere Lenkmomenten-Kennlinie aktiviert, mit denen der sportlich-agile Charakter des Fahrzeugs zusätzlich betont wird. Der neue BMW i3s spurtet in 6,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht ein Höchsttempo von 160 km/h. Er kommt auf einen kombinierten Stromverbrauch von 14,3 kWh je 100 Kilometer im NEFZ. Seine elektrische Reichweite beläuft sich auf 280 Kilometer im NEFZ beziehungsweise auf 235 bis 245 Kilometer im WLTP sowie auf bis zu 200 Kilometer im Alltagsbetrieb.

Optional wird sowohl für den neuen BMW i3 als auch für den neuen BMW i3s ein Range Extender angeboten. Dieser besteht aus einem Zweizylinder-Ottomotor mit 28 kW/38 PS. Über einen Generator erzeugt er Strom, um bei Bedarf während der Fahrt den Ladezustand der Hochvoltbatterie konstant zu halten. So lässt sich die Gesamtreichweite des Fahrzeugs im Alltagsbetrieb von jeweils rund 180 um zusätzliche 150 auf bis zu 330 Kilometer erhöhen. Die rein elektrische Reichweite des neuen BMW i3 mit Range Extender beträgt 225 bis 235 Kilometer im NEFZ sowie 190 bis 200 Kilometer im WLTP. Die entsprechenden Werte für den neuen BMW i3s mit Range Extender belaufen sich auf 220 Kilometer im NEFZ sowie 185 bis 195 Kilometer im WLTP.

Die im NEFZ ermittelten kombinierten Verbrauchswerte des neuen BMW i3 mit Range Extender belaufen sich auf 11,9 bis 11,5 kWh Strom und 0,6 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer. Der neue BMW i3s mit Range Extender kommt im NEFZ auf einen Stromverbrauch von 12,5 kWh und auf einen Kraftstoffkonsum von 0,7 Liter je 100 Kilometer.

Parkassistent und Stauassistent übernehmen auch das Lenken

Die für den neuen BMW i3 und den neuen BMW i3s verfügbaren Fahrerassistenzsysteme entlasten und unterstützen den Fahrer in unterschiedlichen Verkehrssituationen sowohl bei der Längs- als auch bei der Querführung des Fahrzeugs. Zum Ausstattungsumfang des optionalen Parkassistenzpakets gehört neben der Park Distance Control und der Rückfahrkamera auch der Parkassistent. Nach der Auswahl einer geeigneten, parallel zur Fahrbahn angeordneten Parklücke übernimmt das System das Beschleunigen und Bremsen ebenso wie die Gangwahl und das Lenken.

Der ebenfalls optionale Driving Assistant Plus umfasst die Auffahr- und die Personenwarnung mit City-Anbremsfunktion, die Speed Limit Info, den Vorausschauschauassistenten sowie die Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion und den Stauassistenten, der bei stockendem Verkehr mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h neben der Abstandsregelung auch die Spurführung übernimmt. Dabei orientiert sich das System an Spurmarkierungen, der Straßenbreite sowie an vorausfahrenden Fahrzeugen.

BMW i ConnectedDrive mit speziell für die Elektromobilität entwickelten Navigationsfunktionen und On-Street Parking Information

Für die intuitive Bedienung zahlreicher Fahrzeug-, Infotainment-, Kommunikations- und Navigationsfunktionen steht im neuen BMW i3 und im neuen BMW i3s die aktualisierte Ausführung des Bediensystems iDrive zur Verfügung. Bei Fahrzeugen, die mit dem Navigationssystem Professional ausgestattet sind, weist das Control Display eine Bildschirmdiagonale von 10,25 Zoll sowie eine auf 1 440 × 540 Bildpunkte erhöhte Grafikauflösung auf und stellt das Hauptmenü jetzt in Form von horizontal angeordneten Kacheln mit Live-Modus dar.

Weiter optimiert wurde auch die Spracherkennung. Dank Natural Language Understanding werden nun gesprochene Anweisungen, etwa bei der Musik- oder Rufnummernsuche oder beim Diktieren von E-Mails und SMS, schneller und präziser umgesetzt. Neu im Angebot ist die Option Apple CarPlay Vorbereitung. Sie ermöglicht die nahtlose Einbindung von zusätzlichen Smartphone Apps in das Bediensystem des Fahrzeugs.

Intelligente Vernetzung mit speziell auf die Elektromobilität abgestimmten Services gewährleistet das im Wettbewerbsumfeld einzigartige und nochmals erweiterte Angebot von BMW i ConnectedDrive. In Verbindung mit dem Navigationssystem Professional kann neben der Echtzeit-Verkehrslageauskunft Real Time Traffic Information nun im BMW i3 erstmals auch der digitale Parkplatz-Suchservice On-Street Parking Information genutzt werden. Ebenso werden öffentliche Ladstationen und ihre Verfügbarkeit auf der Navigationskarte dargestellt. Bei aktivierter Zielführung werden die Daten über den Streckenverlauf auch für eine möglichst präzise Berechnung der im Instrumentenkombi angezeigten Reichweite genutzt. Die Reichweitenkarte hebt den aktuellen Aktionsradius grafisch hervor. Zusätzlich kann dargestellt werden, welche Reichweiten sich in den unterschiedlichen Modi des Fahrerlebnisschalters erzielen lassen.

Auch eine intermodale Routenführung gehört zu den BMW i spezifischen Navigationsfunktionen. Damit lassen sich zum schnellen und effizienten Erreichen eines Ziels auch die Verbindungen und Fahrpläne des Öffentlichen Nahverkehrs berücksichtigen. Eine regelmäßige und automatische Aktualisierung der Navigationsdaten erfolgt jetzt erstmals auch im BMW i3 mittels „Over the air"-Update über die Mobilfunkverbindung.

Mit BMW Connected+ wurde im Juli 2017 ein Paket an neuen Services eingeführt, die eine hoch-personalisierte und einfachere Anzeige im Fahrzeug ermöglichen. Alle digitalen Dienste rund um BMW Connected und BMW Connected+ sind auch im neuen BMW i3 und im neuen BMW i3s verfügbar: intelligente Routenplanung einschließlich eines Stopps an einer Ladestation oder Tankstelle (Send my Routes to Car), Teilen der aktuellen Fahrposition via SMS und Live-Link (Share Live Trip Status), personalisierte Anzeige der relevanten Informationen im Fahrzeug (BMW Onboard), nahtlose Übergabe der Zielführung ab Parken vom Fahrzeug an das Smartphone oder die Smartwatch (Navigate Door-to-Door) und das Verknüpfen von Kontakten und Adressen zur direkten Übernahme in das Navigationssystem (My Destinations).

BMW Digital Charging Service macht Laden intelligent

Mit dem BMW Digital Charging Service findet die Zukunft des Ladens schon heute statt. Über BMW Connected und das BMW ConnectedDrive Portal wird Laden zu einem digitalen Erlebnis. Damit werden der BMW i3 und der BMW i3s perfekt in das smarte Ökosystem des Kunden eingebunden. Dabei können BMW Kunden Ladekosten optimieren, gezielt selbsterzeugten Solarstrom laden und über eine Integration in das Smart Grid sogar Geld beim Laden verdienen. Die komfortable Bedienung – über das Smartphone via BMW Connected oder den PC beziehungsweise Tablet via BMW ConnectedDrive Portal – ermöglicht die nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien bei voller Transparenz. Als erster Autohersteller integriert BMW mit dem weltweit einzigartigen BMW Digital Charging Service die Elektromobilität in die digitale Welt des Kunden.

Nochmals erweitert wird auch die Auswahl der Produkte und Services, die unter dem Dach von 360° ELECTRIC für komfortable, alltagstaugliche Elektromobilität sorgen. Das serienmäßige Ladekabel des neuen BMW i3 und des neuen BMW i3s steht in einer funktionsoptimierten Ausführung mit Temperatursensor zur Verfügung. Besonders einfach und komfortabel lässt sich das Aufladen zu Hause mit der BMW i Wallbox gestalten. In ihrer jüngsten Ausführung ermöglicht sie das Aufladen der Hochvoltbatterie mit einer Leistung von bis zu 11 kW. Damit wird Strom für eine elektrische Reichweite von rund 180 Kilometern in weniger als drei Stunden eingespeist – fünfmal schneller als mit dem Standardladekabel.

Die neue BMW i Wallbox Connect erweitert zudem die Funktionen des weltweit einzigartigen BMW Digital Charging Service für intelligentes Laden mit optimierter Kosteneffizienz beziehungsweise bevorzugter Nutzung von selbsterzeugtem Solarstrom. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur Steuerung des Ladevorgangs mittels Smartphone App sowie zur Verwaltung der Nutzung über eine Zugangskarte. Die ChargeNow Karte bietet dem Fahrer mit nur einer Registrierung den universellen Zugang zum weltweit größten Netz an öffentlichen Ladestationen.

29.08.17Von Joerg Krampfl

Noch saust das vernetzte Elektromotorrad nicht durch die Häuserschluchten der Metropolen. Doch die BMW Group hat jetzt einen Prototyp entwickelt, der technisch schon heute möglich ist – und der zeigt, wie man sich in München emissionsfreie, urbane Mobilität auf zwei Rädern vorstellt.

Ein bisschen futuristisch sieht das neue BMW Motorrad Concept Link mit seiner ungewohnt flachen und lang gestreckten Silhouette schon aus. Doch das ist gewollt. Denn das vernetzte Motorrad geht jenseits etablierter Konventionen sowohl technisch als auch im Design neue Wege. Als Bindeglied zwischen Funktionalität und Digitalisierung ist das Concept Link nämlich sowohl Fortbewegungs- als auch Kommunikationsmittel. „Das BMW Motorrad Concept Link zeigt ein neues Verständnis urbaner Mobilität. Es verlinkt die digitale mit der analogen Welt und stellt den Fahrer mit seinen Mobilitätsbedürfnissen in den Mittelpunkt.“, erklärt Edgar Heinrich, Leiter Design BMW Motorrad.

Die konsequent funktionsgetriebene Architektur und der E-Antrieb garantieren jede Menge Fahrspaß und machen den Concept Link mit seinem leichten Handling an jeder Ampel zur urbanen Idealbesetzung. Ein Rückwärtsgang sorgt zudem für optimale Manövrierfähigkeit – perfekt für enge Parkräume in der Stadt.

Die Modelbezeichnung „Concept Link“ ist Programm: Das Fahrzeug ist mit dem Kalender des Fahrers vernetzt, kennt die nächsten Fahrziele und schlägt eigenständig die schnellsten und schönsten Strecken vor. Selbstverständlich hat es auf Wunsch auch die passende Musik parat. Das klassische Instrumenten-Cockpit ist beim Concept Link längst Geschichte. Stattdessen blendet der Windschild dem Fahrer alle relevanten Fahr-Informationen wie Geschwindigkeit, Navi-Hinweise oder den Batteriestatus ins Sichtfeld.

Auch die Bekleidung des Fahrers wird schon bald eine ganz neue Rolle spielen. So verspricht die Interaktion von Fahrzeug und Fahrerbekleidung zukünftig großes Potential hinsichtlich Sicherheit, Komfort, Funktionalität und Fahrerlebnis. Entsprechend ist auch beim BMW Motorrad Concept Link die Bekleidung mit dem Fahrzeug vernetzt: Streicht der Fahrer mit der Hand über den Ärmel seiner Jacke, öffnet sich beim Concept Link die Schiebetür an der Fahrzeugseite und gibt das Helmfach unter der Sitzbank frei. Geht die Hand in die entgegengesetzte Richtung, schließt sich das Fach wieder.

Die BMW Group fördert Auszubildende und Studenten mit neuester Automobil- und Elektromobilitätstechnologie.

Die BMW Group engagiert sich aktiv in Bildung und Nachwuchsförderung in der Automobilindustrie. Bereits seit Jahrzehnten stellt sie Bildungseinrichtungen Fahrzeuge zu Lehr- und Forschungszwecken zur Verfügung. Seit Anfang 2017 bietet das Unternehmen zusätzlich Hochvolt-Trainingsequipment für Forschung und Ausbildung an, um den Bereich Elektromobilitätstechnologie zu fördern.

In der Zusammenarbeit mit Hochschulen, Universitäten, Berufsschulen, Handwerkskammern und Innungen unterstützt die BMW Group aktiv den Nachwuchs an Technikern und Ingenieuren im In- und Ausland. Über 100 Modelle, darunter aktuelle Benzin- und Dieselfahrzeuge, Plug-In Hybride und reine Elektrofahrzeuge wie der BMW i3 sowie BMW Motorräder gingen im Jahr 2016 an Bildungseinrichtungen, knapp ein Viertel davon international. Damit trägt die BMW Group dazu bei, die Ausbildung und Forschung in der Automobilindustrie auf dem neuesten Stand der Technik zu halten und Innovationen in Kooperation mit den Bildungseinrichtungen weiterzuentwickeln.

Neu hinzugekommen ist ein Hochvolt-Trainer, der die Technologieforschung und Ausbildung zur Elektromobilität weiter fördert. Das Trainingsgerät wurde speziell für die Hochvolt-Ausbildung entwickelt, um sicheres Trainingsequipment auf dem neuesten Stand der Technik zur Verfügung stellen zu können. Mit original BMW Group Hochvoltkomponenten können Studenten und Auszubildende beispielsweise Messungen und Fehlerdiagnosen am Trainingsgerät simulieren. Bis Juni 2017 gingen bereits acht Hochvolt-Trainer an Bildungseinrichtungen.

Zusätzlich wird seit Ende 2017 ein Hochvolt-Simulationsspeicher angeboten, der aus original BMW Group Komponenten inklusive Modulgehäuse und Steuergeräten von der Berufsausbildung Dingolfing aufgebaut wird. Ein sicheres und ungefährliches Arbeiten ist durch die von BMW entwickelte Elektronik sichergestellt (keine Chemie). Es können eingespielte Fehler in der Batterie selbst gemessen und erkannt sowie die nötigen Schritte, wie z.B. Modul- oder Steuergerätetausch, durchgeführt und in der Praxis geübt werden.

Ganz nach dem Motto „Von Auszubildenden für Auszubildende und Studenten“ werden die Projekte durch die BMW Juniorfirma und die BMW Berufsausbildung unterstützt. Die BMW Group Auszubildenden bauen dabei die Hardware für das Trainingsequipment auf.

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte folgende Email:

Fahrzeuganfragen-Bildungseinrichtungen@bmw.de

Das Sustainability Fact Book der BMW Group, mit mehr als 100 Fakten auf einen Blick. 

Hätten Sie gedacht, dass für das BMW Werk im südafrikanischen Rosslyn, 30.000 Rinder eine Biogasanlage mit Dung versorgen? Dass die Polizei in Bayern und Los Angeles mit dem BMW i3 auf Streife fährt oder weltweit bald eine Millionen Menschen den CarSharing Service der BMW Group nutzen?

Langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln ist für die BMW Group seit Jahren Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges – und das entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hier hat das Sustainability Factbook der BMW Group keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Doch es zeigt, wie vielseitig das Thema Nachhaltigkeit  ist – und, dass der Münchner Automobilhersteller bereits viel neues Terrain betreten hat, um ehrgeizige Ziele zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um Zahlen. Denn Verantwortung hat natürlich auch für die Kunden von BMW viel mit Leidenschaft zu tun. Das bewiesen beispielsweise drei Freunde aus Südafrika, die mit ihrem über 20 Jahre alten BMW 318i 17.000 Kilometer von Kapstadt nach München zurücklegten, um den alten „Percy“ im Münchner Recycling und Demontage Zentrum (RDZ) abzugeben. Doch auch die Mitarbeiter der BMW Group wissen: Verantwortung will gelebt werden. Daher treten sie am Standort München beispielsweise jeden Tag engagiert in die Pedale und nutzten die kostenlos zur Verfügung stehenden Fahrräder allein 2016 über 61.000 Mal.

Viele weitere aktuelle Fakten zum Thema Nachhaltigkeit bei der BMW Group finden Sie in unserem Sustainability Factbook 2016, das wir Ihnen auf Wunsch gerne zusenden. 

Nicht falsch verstehen, Dr. Carl Friedrich Eckhard, der bei der BMW Group das Thema Urbane Mobilität verantwortet, möchte niemanden das Auto wegnehmen. Er hält auch nicht viel davon, Dieselfahrzeuge aus den Städten zu verbannen. Der BMW Manager will die Menschen lediglich davon überzeugen, sich zu verändern.

Verstopfte Straßen, zu wenige Parkplätze und zu hohe Stickoxidwerte belasten unsere Städte schon heute. Das scheint Sie nicht zu beunruhigen?

Dr. Carl Friedrich Eckhardt: Abgesehen von den verschiedensten Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, wird sich die Mobilität in den Städten deutlich verbessern. Warum? Weil wir jetzt die Chance haben, das städtische Mobilitätssystem grundlegend zu modernisieren. Dadurch wird sich auch die Lebensqualität in den Städten verbessern. Unsere Metropolen werden grüner, die Luft sauberer.

Sind Sie da nicht sehr optimistisch?

Wir haben allen Grund optimistisch zu sein. Die Digitalisierung ermöglicht es uns, den Menschen neue Mobilitätslösungen anzubieten: Das Angebot reicht von verschiedenen Leihmöglichkeiten, wie dem Car Sharing, bis hin zur Organisation von gemeinsamen Fahrten. Hierfür können wir heute schon die Weichen stellen.

Das heißt, die Städte müssen investieren?

Es ist wichtig, eine Vision zu haben. Was wollen wir? Wie soll urbane Mobilität im Jahr 2030 aussehen? Das hilft uns, langfristig zu denken. Denn viele Investitionen, die die Städte heute tätigen, erscheinen ihnen zunächst als unprofitabel, zahlen sich aber langfristig aus. Abgesehen davon, sind auch Unternehmen bereit, einen Beitrag zu leisten und zu investieren. Zum Beispiel in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrzeuge.

Wie aber wollen Sie die Menschen davon überzeugen, dass sie in der Stadt kein eigenes Auto brauchen?

Die junge Generation legt schon heute kaum noch Wert auf ein eigenes Auto. Anstatt es zu besitzen, nutzt man es lieber. Das trifft auch auf immer mehr ältere Menschen zu. In Gesprächen oder in Workshops, die wir in vielen Städten organisieren, kommen die Anwohner zu der Einsicht, dass sie zwar ein Auto haben, es aber nur selten nutzen. Hätten sie eine Alternative, würden sie es verkaufen. Tatsächlich vereint Car Sharing die Vorteile eines eigenen Autos mit dem des öffentlichen Netzes: Bei Bedarf steht ein Fahrzeug zur Verfügung – und das selbst dann, wenn Busse, U- und Straßenbahnen nicht mehr fahren.

Das klingt, als würde in der Gesellschaft bereits ein Paradigmenwechsel stattfinden. Sind die Menschen tatsächlich schon so weit, ihr Auto zu verkaufen?

Wir müssen erst noch die Voraussetzungen schaffen, damit die Services auch wirklich genutzt werden. Zurzeit werden Autobesitzer aufgrund von Regelungen, wie dem Anwohnerparken, immer noch bevorzugt. Dabei wäre es viel klüger, einige dieser Plätze für das Car Sharing zu reservieren. Die Anwohner müssen erkennen, dass ihnen immer ein Fahrzeug zur Verfügung steht, wenn sie es brauchen. Dann werden sie sich ermutigt fühlen, ihr eigenes Auto zu verkaufen.

Welche technischen Errungenschaften sind denn für neue Mobilitätsservices verantwortlich?

Die Digitalisierung ermöglicht es uns, Mobilität nach Bedarf anzubieten. Ohne Smartphones wüssten wir beispielsweise gar nicht, welche Strecken die Menschen nutzen. Das hilft uns, unsere Services den Bedürfnissen der Kunden entsprechend anzupassen. Revolutionär ist auch die Elektrifizierung, die Fahrzeuge wie den BMW i3 emissionsfrei durch die Städte surren lässt. Und natürlich das autonome Fahren, bei dem sich die Menschen ohne Fahrer  – flexibel und ohne operative Kosten – von A nach B bewegen.

Wie lange wird es dauern, bis wir all diese Technologien nutzen können?  

Wir kooperieren heute schon mit den Städten, um zu verstehen, welche Herausforderungen auf sie und natürlich auch auf die Anwohner zukommen. Dafür haben wir einige Pilotprojekte gestartet, in denen wir den Menschen in den Städten Car Sharing- und Elektro-Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Kooperationen wie diese werden wir voraussichtlich in den nächsten fünf bis sieben Jahren kräftig ausbauen. Und auch das autonome Fahren wird schon bald Realität. Ich vermute, in den nächsten zehn Jahren.

Dann werden sich die Taxifahrer schon bald neue Jobs suchen müssen?

Jeder Wandel eröffnet neue Möglichkeiten. Daher bin ich davon überzeugt, dass neue Mobilitätslösungen langfristig auch neue Jobs erforderlich machen.

Der Wandel stellt aber auch Unternehmen wie die BMW Group vor Herausforderungen. Wenn die Menschen weniger Autos kaufen, wird das Unternehmen finanzielle Einbußen kompensieren müssen?

Ich sehe hier auch für die BMW Group die Chance, sich neue Märkte zu erschließen. Natürlich werden wir weiterhin Autos verkaufen, doch wir werden den Menschen auch Fahrzeuge und Services zur Verfügung stellen. Je attraktiver diese Angebote sind, desto erfolgreicher werden wir damit Geld verdienen.

Welche Städte verfolgen Ihrer Meinung nach schon heute eine moderne Mobilitätsstrategie?

Kopenhagen ist ein schönes Beispiel. Die Stadt hatte E.ON damit beauftragt, Ladestationen für Elektromobilität zu installieren. Bedingung war, dass die Säulen auch genutzt werden. Das Energieunternehmen nahm daher im Vorfeld Kontakt zu uns auf. Mit dem Ergebnis, dass die Car Sharing Flotte von Kopenhagen heute mit 300 BMW i3 komplett elektrisch fährt. In Hamburg konnten wir uns auf ein ähnliches Model einigen. Die Stadt hat sich bereit erklärt, bis 2019 bis zu 1.150 Ladepunkte zur Verfügung zu stellen, die gleichzeitig Parkraum für das Car Sharing sind. Damit schafft die Hansestadt einen enormen Anreiz für die Elektromobilität, von der die Luftqualität an Elbe und Alster schon bald erheblich profitieren könnte.

Elon Musk von Tesla hat seine eigenen Pläne. Er möchte ganz Los Angeles untertunneln, um die Menschen mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h von A nach B zu befördern. Dabei verspricht er, die Fahrzeiten von 45 Minuten auf bis zu 5 Minuten zu reduzieren. Was meinen Sie, ist das nur ein Pipeline-Traum oder vielleicht doch schon bald Realität?

Man kann nie wissen. Aber so viel ist sicher: die urbane Mobilität wird sich gewaltig verändern. Und ich finde es sehr aufregend, an diesem Wandel teilzuhaben!

Über 1000 Spiele in der ersten Woche.

München. Seit dem 25. Juni 2017 können Kinder und Jugendliche, die den Junior Campus in der BMW Welt besuchen, ein digitales Highlight erleben. Die BMW Group Junior Campus App kombiniert spielerisches Lernen mit der Vermittlung von Inhalten rund um das Thema Mobilität der Zukunft. Die neue App wurde im Rahmen des Familiensonntags „Digital mit App & Co.“ erstmals vorgestellt und innerhalb der ersten Woche nach dem Launch bereits über 1000 Mal gespielt.

Die Junior Campus App. 
Die Lern-App wurde von der BMW Group in Kooperation mit Erziehern und Akademikern speziell entwickelt, um Kindern und Jugendlichen zwischen elf und 14 Jahren Inhalte rund um die Themen Mobilität der Zukunft, Nachhaltigkeit und Design zu vermitteln. Ziel ist es dabei auch, den Spielern einen Zugang zum Lernen mit neuen Medien zu ermöglichen, ihre Neugierde und Vorstellungskraft zu wecken und ihr Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen. Die App steht exklusiv im Junior Campus der BMW Welt auf festinstallierten Tablets als dauerhaftes Exponat zur Verfügung.

Das virtuelle Labor: ein voller Erfolg.
In nur einer Woche wurde die App bereits über 1000 Mal von den jungen Besuchern des Junior Campus in der BMW Welt gespielt und erfreut sich großer Beliebtheit: „Das Spielen macht ziemlich viel Spaß, weil ich dabei auch viele interessante Sachen lerne“, freut sich ein junger Hobbytüftler nachdem er die App getestet hat. Die Stationen der Reise durch das virtuelle Labor umfassen Themen wie korrekte Mülltrennung im Alltag oder Recycling, aber auch Inhalte vom CO2-Ausstoß, bis hin zu Luftwiderstand, Bionik und globale Mobilität. Nach dem Start der Anwendung können die Kinder und Jugendlichen zwischen den zwei Themenwegen „Nachhaltigkeit“ und „Design“ wählen. Die Spielpfade enthalten je vier Aktionswelten mit Erklärtexten und Videos und können insgesamt in 45-50 Minuten durchgespielt werden. Der nächste Familientag in der BMW Welt wird am 10. September unter dem Titel „Schule und Sicherheit“ stattfinden. Das vielseitige Programm umfasst spannende Aktionen zum Mitmachen, interessante Workshops, eine Wissensrallye und lehrreiche Vorträge. Dabei stehen vor allem spielerische und praxisnahe Übungen zum Thema Sicherheit und Schule im Fokus.

DriveNow, das Carsharing-Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, zieht sechs Jahre nach seiner Gründung Bilanz. Nach dem Start im Juni 2011 in München hat sich DriveNow in Deutschland und Europa zu einem der größten Carsharing-Anbieter entwickelt. Mit dem im Mai 2017 eröffneten Standort Helsinki bietet DriveNow seinen Service inzwischen in zwölf europäischen Städten an und zählt insgesamt über 900.000 Kunden. Zudem ist das Carsharing-Unternehmen mit seinem Angebot von Elektrofahrzeugen an allen Standorten ein entscheidender Treiber für Elektromobilität.

"Seit unserem Start vor sechs Jahren verzeichnen wir ein stetiges Kundenwachstum – weiterhin auch in unserem Kernmarkt Deutschland", sagt DriveNow Geschäftsführer Nico Gabriel. In den fünf deutschen DriveNow Städten sind mittlerweile über 660.000 Kunden registriert, dies sind rund 40 Prozent aller Carsharing-Mitglieder in Deutschland. „So haben wir wesentlich dazu beigetragen, Carsharing als breites Gesellschaftsthema zu etablieren." Geschäftsführerkollege Sebastian Hofelich ergänzt: „Mittlerweile honoriert auch der deutsche Gesetzgeber die entlastenden Effekte auf Verkehr und Emissionen und hat sich per Gesetz dazu entschieden, Carsharing in seiner Gesamtheit weiter zu fördern." In anderen europäischen Metropolen gewinne das stationslose Carsharing von DriveNow ebenso an Bedeutung. „Die Expansion geht weiter – im Laufe des Jahres werden wir unseren Service in eine weitere Stadt in Europa bringen."

Sechs Jahre DriveNow in München
Als erste Stadt von DriveNow zeigt München insbesondere die erfolgreiche Carsharing-Entwicklung. In der bayerischen Landeshauptstadt ist DriveNow aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Dazu Dr. Martin Schreiner, Mobilitäts-Experte des Kreisverwaltungsreferats München: „Carsharing bietet im Zusammenspiel mit dem Öffentlichen Verkehr und dem Fahrradverkehr volle Mobilität auch ohne eigenes Auto. Dadurch wird der Bedarf an Stellplätzen reduziert und wertvoller öffentlicher Raum für andere Nutzungen frei. Deswegen fördert das Kreisverwaltungsreferat das neue Carsharing aus voller Überzeugung. Ein Beispiel für die Integration von Carsharing in das gesamte Angebot des Umweltverbunds ist die erste kommunale Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit."

Von Anfang an hat DriveNow gemeinsam mit der Stadt München daran gearbeitet, nachhaltige Mobilität zu gestalten und einen Beitrag zur Lösung von Verkehrsproblemen zu leisten. Um die Effekte zu belegen, beteiligt sich das Unternehmen wie kaum ein anderer Carsharer an wissenschaftlicher Begleitforschung. Die Ergebnisse der „EVA-CS"1 Langzeitstudie der Stadt München zeigen unter anderem, dass DriveNow signifikant zur Reduzierung des privaten Autobesitzes beiträgt. Laut der Studie hat sich in der bayerischen Landeshauptstadt aufgrund der abgeschafften privaten Fahrzeuge, die Anzahl der jährlich gefahrenen Kilometer bereits um 41 Millionen Kilometer reduziert. Dies veranlasste die Stadt im letzten Jahr dazu, die Rahmenbedingungen für Carsharing maßgeblich zu verbessern, indem z.B. die Obergrenze für Carsharing-Parklizenzen aufgehoben wurde. „Die Stadt München nimmt mit dieser Entscheidung eine Vorreiterrolle für zukunftsfähige urbane Mobilität ein", sagt Sebastian Hofelich. „Dadurch konnten wir unser Angebot auf mittlerweile über 700 Fahrzeuge auf einem rund 90 km² großen Geschäftsgebiet ausbauen und so eine hochverfügbare Alternative zum eigenen Auto anbieten".

Starker Treiber für Elektromobilität
Bereits seit vier Jahren bietet DriveNow darüber hinaus elektrische Fahrzeuge in seiner Flotte an. „Kunden haben an allen unseren Standorten die Möglichkeit, elektrisch zu fahren – auch wenn uns die häufig noch unzureichende Ladeinfrastruktur in den Städten den Betrieb einer elektrischen Flotte nicht immer einfach macht", sagt Nico Gabriel. „Die zahlreichen positiven Rückmeldungen bestärken unsere Entscheidung, das Thema Elektromobilität weiter zu treiben". Europaweit haben schon über 280.000 Kunden ihre erste elektrische Fahrt bei DriveNow unternommen und mit den Stromern weit über zehn Millionen Kilometer zurückgelegt. Über 1.800 Tonnen CO2 konnten somit allein durch die Elektrofahrzeuge in der Flotte eingespart werden.

Mit Innovationen weiter auf Erfolgskurs
DriveNow hat sich in seiner sechsjährigen Geschichte stets weiterentwickelt und zukunftsweisende Neuerungen in den Carsharing-Markt eingebracht. „Eine unserer effektivsten Innovationen war die „Handshake"-Funktion, die wir letztes Jahr in Deutschland eingeführt haben," unterstreicht Gabriel. Dank der direkten Übernahme des Fahrzeugs durch den nächsten Kunden wird dem Fahrer die Parkplatzsuche erspart und gleichzeitig die Fahrzeugverfügbarkeit für suchende DriveNow Kunden erhöht. „In Deutschland finden so bereits viele Hundert Fahrzeugübergaben pro Monat statt. Die Funktion ist ein wichtiger Schritt zur Lösung der Parkplatzproblematik in verdichteten Innenstadtlagen und trägt weiter zur Reduzierung des Parksuchverkehrs bei", so Gabriel. Neben „Handshake" hilft auch ein weiteres neues Feature in den Fahrzeugen bei der Parkplatzsuche: Bei Bedarf wird der suchende Fahrer direkt zur nächstgelegenen Mobilitätsstation mit speziellen Carsharing-Parkplätzen geleitet.

Kunden können in den zwölf Städten auf eine Fahrzeugflotte von rund 5.700 BMW und MINI Modellen zurückgreifen. Insgesamt haben DriveNow Kunden schon weit über 24 Millionen Fahrten unternommen, davon gut vier Millionen in der Pilotstadt München. Geschäftsführer Nico Gabriel: „Unser Dank geht heute an alle unsere Kunden, die DriveNow in den letzten sechs Jahren genutzt haben. Auch in Zukunft werden wir unseren Service an den Bedürfnissen unserer Kunden weiterentwickeln und die Mobilität von morgen gestalten."

Die Millionenmetropole in der Lombardei hatte beim Stakeholder Dialog der BMW Group einiges zu bieten. Mailand ist nicht nur ein Vorreiter beim Car Sharing, sondern besitzt auch ein gut funktionierendes Nahverkehrsnetz. Für die geladenen Stakeholder und Studenten stand aber vor allem eines fest: Die Zukunft der Stadt fährt elektrisch!

Bereits seit 2011 veranstaltet die BMW Group Stakeholderdialoge und trifft sich dreimal im Jahr mit Nachhaltigkeitsexperten weltweit. 2017 fand in Mailand erstmals ein Dialog in Italien statt. Besonderes Highlight in der zweitgrößten Metropole des Landes: Der Besuch von Joschka Fischer, ehemaliger Vizekanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland. Als Gastredner am Vorabend der Veranstaltung betonte er unter anderem, wie wichtig ein regelmäßiger Dialog zwischen Wirtschaftsunternehmen und Städtevertretern ist, um Trends frühzeitig zu erkennen und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Neue Mobilitätslösungen sind in Mailand durchaus ein Thema, das ganz oben auf der Tagesordnung steht. Mit 370.000 Nutzern und 2.000 Fahrzeugen liegt die Millionenmetropole beim Thema Car Sharing zum Beispiel ganz weit vorn. Und auch das öffentliche Netz funktioniert bereits so gut, dass die geladenen Stakeholder ihrer Stadtverwaltung auch in den nächsten Jahren zutrauen, für eine nachhaltige Mobilität zu sorgen. Allerdings gehen die Stakeholder nicht davon aus, dass ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen werden, den öffentlichen Nahverkehr in den kommenden Jahren so auszubauen, dass er allein die Mobilität der Stadt gewährleisten kann.

Ein Mix aus öffentlichem und individuellem Verkehr erscheint somit als ideale Lösung. Ganz oben auf der Liste: eine Kombination aus öffentlichen Verkehrsmitteln, Fußgängern und Fahrrad- bzw. Automietmodellen. Wichtig dabei ist grundsätzlich umweltfreundliche und emissionsarme Technologie: 67 Prozent der Diskussionsteilnehmer würden den Straßenverkehr bis 2025 am liebsten komplett elektrifizieren, um so die Luftqualität in der Stadt zu verbessern.

Doch die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden diskutierten mit den BMW Experten auch über anderen Themen wie autonomes Fahren, flexible Parkgebühren, zusätzliche Serviceleistungen für Fahrdienste, nötige und mögliche Anreize für die Elektromobilität sowie über den Datenschutz, zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr oder alternative Finanzierungskonzepte.

Fazit: Aus Sicht der Stakeholder ist Mailand eine vorausschauende Stadt, die sich intensiv mit alternativen Mobilitätslösungen auseinandersetzt und den Bewohnern mit attraktiven Angeboten auch in Zukunft ein gut funktionierendes, nachhaltiges Verkehrsnetz zur Verfügung stellen wird.

Gastredner Joschka Fischer, ehemaliger Vizekanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, lobte den Dialog zwischen Wirtschaftsunternehmen und Städtevertretern.

37 Studenten unterschiedlicher Management-, Design und Ingenieurstudiengänge tauschen sich mit BMW Experten über urbane Mobilität aus.

Thomas Petruschke vor der Präsentation.

DOWNLOADS.

BMW Group - Verantwortung

Ergebnisbericht BMW Group Dialogue Chicago.

BMW Group - Verantwortung

Ergebnisbericht BMW Group Dialogue Mailand.

SIE HABEN FRAGEN?

Nutzen Sie die Chance und treten Sie in den persönlichen Austausch mit uns.

Viele unserer Nachhaltigkeitsziele können wir nur gemeinsam mit Partnern aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Industrie erreichen. Aus diesem Grund steht für uns ein kontinuierlicher Dialog mit Ihnen an oberster Stelle.