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Seitenübersicht: BMW Group - Verantwortung - Nachhaltiges Wirtschaften

Nachhaltiges Wirtschaften

Nachhaltigkeit in der BMW Group.

Nachhaltiges Wirtschaften.

Die BMW Group kündigt Projekte nicht nur an, sondern setzt sie auch entschlossen um.

Quelle: Sustainable Value Report

Herr Krüger, setzen Sie doch mal einen Tweet ab und beschreiben in 280 Zeichen: Was bedeutet Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen?
Nachhaltigkeit heißt für uns Zukunftsfähigkeit – für die BMW Group und die Gesellschaft. Wir kennen die Herausforderungen und nehmen sie an. Wir entwickeln innovative Mobilitätslösungen und schaffen dadurch Mehrwert für Kunden, Unternehmen und Gesellschaft. #SustainableBMWGroup

Wie haben Sie das 2017 konkret umgesetzt?
Mit konkreten Maßnahmen und Projekten über die gesamte Wertschöpfungskette: Wir haben die CO2-Emissionen in unserer weltweiten Neuwagenflotte im vergangenen Jahr auf 141 Gramm pro Kilometer gesenkt. Den Strom in Europa beziehen wir jetzt CO2 frei.
Wir haben den Anteil elektrischer Fahrzeuge an unserem Produktportfolio gesteigert und im Jahr 2017 mehr als 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge verkauft. Wir sind Marktführer für elektrifizierte Fahrzeuge in Europa.
Beispiele gibt es aber auch in anderen Bereichen: Wir haben in Leipzig eine Batteriefarm eröffnet. Wir haben die Transparenz unserer Kobalt-Lieferkette deutlich erhöht. Wir haben erneut eine große Anzahl sozialer Projekte unterstützt. Ich könnte diese Liste endlos fortführen. Die BMW Group kündigt Projekte nicht nur an, sondern setzt sie entschlossen um.

Trotzdem: 2017 war für die Automobilindustrie kein einfaches Jahr.
Das ist richtig. Nicht alle Unternehmen unserer Branche haben verstanden, dass Ankündigungen allein nicht ausreichen. Man muss auch liefern. Das Automobil hat Vertrauen verloren. Die Automobilindustrie hat an Vertrauen verloren. Dem müssen wir entschlossen entgegentreten. Wir müssen als Industrie noch mehr tun und zugleich die öffentliche Diskussion wieder in sachlichere Bahnen lenken.

Sie sprechen die Diskussion um den Diesel in Deutschland an.
Natürlich nahm diese Diskussion einen großen Raum ein. In den vergangenen Jahren lag international gesehen ein starker Fokus auf CO2-Emissionen. 2017 standen vor allem die NOx-Emissionen im Mittelpunkt – speziell in unserem deutschen Heimatmarkt. Es gab zahlreiche Diskussionen über mögliche Fahrverbote von Dieselfahrzeugen in Städten.
Diese Diskussionen müssen wir ernst nehmen. Wir haben mit vielen Stakeholdern in internationalen Metropolen gesprochen. Die Menschen in den Städten erhöhen den Druck auf ihre Stadtverwaltungen in Richtung neuer Mobilitätskonzepte. Die Kommunen ihrerseits fordern dies von den Automobilherstellern ein. Das ist nachvollziehbar.
Entscheidend ist, dass wir Lösungen anbieten können, die die Lebensqualität in den Städten verbessern – mit unseren Produkten, aber auch mit neuen, innovativen Mobilitätsdienstleistungen.

Speziell in Deutschland gab es in diesem Zusammenhang Vorwürfe, auch die BMW Group habe Dieselmotoren manipuliert, um gesetzliche Grenzwerte einzuhalten.
Das weisen wir klar zurück. Fahrzeuge der BMW Group werden nicht manipuliert und entsprechen den jeweiligen gesetzlichen Anforderungen.
Ich kann nachvollziehen, wenn über eine Technologie wie den Dieselantrieb kritisch in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Wir sind offen dafür. Aus meiner Sicht wurde aber zu oft die sachliche Ebene verlassen und über das Ziel hinausgeschossen.
Wenn wir die Mobilität der Zukunft nachhaltiger gestalten wollen, sollten wir eine so ausgereifte Technologie wie den Dieselantrieb nicht voreilig ausschließen. Zumal diese Technologie alles mitbringt, was sich viele wünschen: Sie ist hochgradig effizient. Unsere Fahrzeuge beweisen das.

Viele Automobilhersteller argumentieren mit Nachhaltigkeit. Kritische Stakeholder dagegen bezweifeln die Motivation der Hersteller. Was antworten Sie diesen Kritikern?
Warum sollten wir uns gegen eine nachhaltigere Zukunft stemmen? Das macht keinen Sinn. Wir suchen vielmehr unsere unternehmerischen Chancen darin. Das entspricht unserer Unternehmenskultur.
Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist überall auf der Welt deutlich gestiegen. Immer mehr Menschen hinterfragen die Produkte, die sie kaufen, und auch die dahinterstehende Lieferkette. Unsere Rahmenbedingungen verändern sich. Nachhaltiges Wirtschaften ist keine altruistische Idee, sondern die Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg.
Nehmen Sie den betrieblichen Umweltschutz: Unsere gestiegene Ressourceneffizienz hat uns seit 2006 mehr als 161 Millionen Euro eingebracht. So etwas ist eine große Motivation.

Was sind grundsätzlich die wichtigsten Nachhaltigkeitsziele der BMW Group?
Wir stehen zu den Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen. Diese setzen wir seit 2001 konsequent an allen Standorten um. Wir verfolgen eine ganzheitliche Nachhaltigkeits-strategie. Über die gesamte Wertschöpfungskette haben wir zehn langfristige Ziele gesetzt: aus den Bereichen „Produkte und Dienstleistungen“, „Produktion und Wertschöpfung“ sowie „Mitarbeiter und Gesellschaft“.

Welche konkreten Ziele haben Sie für das Jahr 2018?
Zunächst einmal ist es unser Ziel, die nachhaltige Substanz im Unternehmen weiter zu erhöhen: bei unseren Produkten, in unserer Produktion, in unserer Lieferkette und natürlich auch im Umgang mit Mitarbeitern und Gesellschaft.
Sie finden zahlreiche Beispiele dazu in diesem Bericht: Wir werden die Anzahl elektrifizierter Fahrzeuge in unserer Produktpalette weiter erhöhen. Wir werden den Anteil erneuerbarer Energie in unseren Werken steigern. Wir nähern uns damit einer CO2-freien Produktion. Wir werden unter anderem die Rohstoffketten für unsere Batterien nachhaltiger gestalten.
Klar ist aber auch: An vielen Stellen sind wir darauf angewiesen, dass sich die gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen entsprechend entwickeln. Elektromobilität ist hier ein gutes Beispiel: Die Produkte und Lösungen haben wir im Angebot. Oftmals mangelt es noch an der notwendigen Infrastruktur, damit das Potenzial vollständig zum Tragen kommen kann. Hier können wir nicht allein agieren. Alle müssen ihren Beitrag leisten.
Auch deshalb werden wir im kommenden Jahr wieder den Dialog zu unseren Stakeholdern in allen Regionen fortsetzen. Nur wenn ein gegenseitiges Verständnis von Bedürfnissen und Spielräumen gegeben ist, können Diskussionen in die richtige Richtung gehen.

Ich bleibe zuversichtlich: Wir werden 2018 einer nachhaltigen Mobilität wieder einen großen Schritt näher kommen. Davon werden alle profitieren.

Ihr
Harald Krüger
Vorsitzender des Vorstands der Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft

Nachhaltigkeit – eine Investition in die Zukunft.

Wir verstehen Nachhaltigkeit als einen dauerhaft positiven Beitrag zum ökonomischen Erfolg des Unternehmens.
Die Wahrnehmung von sozialer und ökologischer Verantwortung gehört für uns zum unternehmerischen Selbstverständnis. Wir sind davon überzeugt, dass verantwortungsvolles Handeln und gesellschaftliche Akzeptanz für Unternehmen essenziell sind, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein und zu bleiben. Effizient und ressourcenschonend zu produzieren und den Kunden zukunftsweisende Lösungen für eine nachhaltige individuelle Mobilität zu bieten, stellen einen klaren Wettbewerbsvorteil dar.

Erfolgreichster und nachhaltigster Premiumanbieter für individuelle Mobilität.

Langfristige Nachhaltigkeitsziele verfolgen.

Unsere strategischen Nachhaltigkeitsziele, die bis in das Jahr 2020 reichen, berücksichtigen die Themenfelder Produkte und Dienstleistungen, Produktion und Wertschöpfung sowie Mitarbeiter und Gesellschaft.

 

Nachhaltigkeitsbericht.

Alle Daten und Fakten in unserem aktuellen Report.

Nachhaltiges Wirtschaften: Kernindikatoren.