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Seitenübersicht: BMW Group - Verantwortung - Nachhaltiges Wirtschaften

Nachhaltiges Wirtschaften

Nachhaltigkeit in der BMW Group.

BMW Group erneut Branchenführer im Dow Jones Sustainability Index.

Die BMW Group wurde 2016 im Dow Jones Sustainability Index erneut als nachhaltigstes Automobilunternehmen der Welt ausgezeichnet. Damit gehört die BMW Group als einziges Unternehmen der Automobilindustrie seit 1999 ununterbrochen zu den jeweils drei gelisteten Automobilherstellern des renommierten Index. 

„Die BMW Group feiert in diesem Jahr 100-jähriges Unternehmensbestehen. Nachhaltigkeit ist dabei ein wichtiger Teil unserer Identität und Strategie. Wir haben in den letzten Jahren sehr viel erreicht und setzen uns auch weiterhin konkrete Ziele für die Zukunft. Wir freuen uns sehr über die erneute Branchenführerschaft im Dow Jones Sustainability Index. Das zeigt, dass unsere Aktivitäten unverändert Wirkung haben und wir auf dem richtigen Weg sind“, so Ursula Mathar, Leiterin Nachhaltigkeit und Umweltschutz der BMW AG. 

Nachhaltiges Wirtschaften ist fest in der Unternehmensstrategie und der Kultur der BMW Group verankert. 2001 verpflichtete sich die BMW Group dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, dem UN Global Compact und der Cleaner Production Declaration. Bereits 1973 führte das Unternehmen als erstes in der Automobilbranche einen Umweltbeauftragten ein. Heute legt das aus allen Mitgliedern des Vorstands bestehende Nachhaltigkeitsboard die strategische Ausrichtung mit verbindlichen Zielen fest. 

Die BMW Group verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, in dem Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette implementiert ist. Neben der Verringerung von CO2-Emissionen sind Themen wie betrieblicher Umweltschutz, Nachhaltigkeit in der Lieferkette, Mitarbeiterorientierung und soziales Engagement Bestandteile der Strategie und werden kontinuierlich vorangetrieben. 

Zwischen 1995 und 2015 ist es der BMW Group gelungen, den CO2-Ausstoß ihrer neu verkauften Fahrzeuge in Europa (EU 28) um 40 Prozent zu senken. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag 2015 in Europa (EU28) bei 127 g/km und weltweit bei 147 g/km. Der konsequente Ausbau der BMW Flotte mit alternativen Antrieben sowie innovative Mobilitätsdienstleistungen trugen wesentlich zu diesem Fortschritt bei. 

Seit Juli 2016 hat die BMW Group bereits sieben Modelle im Angebot, die wie der BMW i3 rein elektrisch fahren oder als Plug-in-Hybrid einen konventionellen mit einem Elektromotor kombinieren – ein unmissverständliches Bekenntnis zur nachhaltigen Mobilität. 

Die BMW Group hat das Ziel, beim Einsatz von erneuerbarer Energie in Produktion und Wertschöpfung führend zu sein. Bereits heute stammen 58 Prozent des weltweit bezogenen Stroms der BMW Group aus erneuerbaren Quellen. So hat das Unternehmen auf dem Werksgelände in Leipzig vier Windkrafträder in Betrieb, deren Energie zu 100 Prozent in die Produktion des BMW i3 und BMW i8 fließen. Im amerikanischen Werk Spartanburg im Bundesstaat South Carolina deckt Methangas aus einer Deponie bis zu 50 Prozent des Energiebedarfs in der Produktion. 

2015 war die BMW Group zudem der erste Automobilhersteller in Europa, der einen 40-Tonnen-Elektro-Lkw für Materialtransporte im öffentlichen Straßenverkehr nutzt. 

Ein weiteres Ziel der BMW Group ist es, die Transparenz und Ressourceneffizienz entlang der Lieferkette bis zum Jahr 2020 signifikant zu steigern. In diesem Zusammenhang wurden 2015 rund 1.900 Lieferantenstandorte erstmals auf Basis eines branchenspezifischen Nachhaltigkeitsfragebogens bewertet. Bewertungen werden bei allen nominierten sowie bei potenziellen und bereits aktiven Lieferantenstandorten durchgeführt. Presse-Information Datum 08. September 2016 Thema BMW Group erneut Branchenführer im Dow Jones Sustainability Index. Seite 3 Unternehmenskommunikation 

Unverändert hohen Stellenwert hat bei der BMW Group die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. 2015 betrugen die Investitionen der BMW Group in Aus- und Weiterbildungsprogramme 352 Mio. €. Zudem stellte das Unternehmen weltweit über 1.500 Auszubildende ein. Zurzeit befinden sich insgesamt rund 4.700 junge Menschen in der Berufsausbildung und in Nachwuchsförderprogrammen der BMW Group, über 3.800 davon in Deutschland. 

Seit Jahren engagiert sich die BMW Group in- und außerhalb des Unternehmens für den interkulturellen Austausch. Gemeinsam mit der UN Alliance of Civilizations verleiht das Unternehmen den Intercultural Innovation Award an Projekte, die auf diesem Gebiet Vorbildliches leisten. 

Mit dem Stadtteilprojekt „Lifetalk“ fördert die BMW Group am Werksstandort München den gemeinsamen Austausch von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, einheimischen Jugendlichen und BMW Mitarbeitern. Ziel der Initiative ist es, jungen Menschen bei ihrer beruflichen Orientierung zu helfen.

Dow Jones Sustainability Index.

Nachhaltigkeit – eine Investition in die Zukunft.

Wir verstehen Nachhaltigkeit als einen dauerhaft positiven Beitrag zum ökonomischen Erfolg des Unternehmens.
Die Wahrnehmung von sozialer und ökologischer Verantwortung gehört für uns zum unternehmerischen Selbstverständnis. Wir sind davon überzeugt, dass verantwortungsvolles Handeln und gesellschaftliche Akzeptanz für Unternehmen essenziell sind, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein und zu bleiben. Effizient und ressourcenschonend zu produzieren und den Kunden zukunftsweisende Lösungen für eine nachhaltige individuelle Mobilität zu bieten, stellen einen klaren Wettbewerbsvorteil dar.

Erfolgreichster und nachhaltigster Premiumanbieter für individuelle Mobilität.

Langfristige Nachhaltigkeitsziele verfolgen.

Unsere strategischen Nachhaltigkeitsziele, die bis in das Jahr 2020 reichen, berücksichtigen die Themenfelder Produkte und Dienstleistungen, Produktion und Wertschöpfung sowie Mitarbeiter und Gesellschaft.

 
Der BMW i3 fährt durch eine Stadt.

Nachhaltigkeitsbericht.

Alle Daten und Fakten in unserem aktuellen Report.

Nachhaltiges Wirtschaften.

Zwei BMW i3 Fahrzeuge an Ladestationen.

Seit 100 Jahren begeistert unser Unternehmen die Menschen weltweit mit faszinierenden Produkten und Dienstleistungen für individuelle Mobilität. Nicht viele Unternehmen erreichen ein solches Alter. Und nicht viele Unternehmen haben die Chance, aus eigener Kraft ihre Zukunft zu gestalten.

Quelle: Sustainable Value Report

Langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln sind die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette fest verankert. Dazu zählen auch umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen. Wir stehen zu den Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen, die wir seit 2001 an allen Standorten umsetzen.

Ziel unseres Handelns ist es, die Mobilität der Zukunft zu gestalten. So sichern wir unsere Spitzenposition als erfolgreiches Unternehmen. Bis 2020 haben wir uns konkrete Nachhaltigkeitsziele gesetzt. Und auch 2015 sind wir mit unseren Projekten und Maßnahmen diesen Zielen ein großes Stück näher gekommen. Das belegen unsere Kennzahlen in diesem Nachhaltigkeitsbericht.

Aber wir bleiben nicht stehen. 2016 geht unser Blick erneut nach vorn. Elektrifizierung und Digitalisierung sind zwei der wichtigsten Treiber der Zukunft für uns. Sie werden in den nächsten Jahren zu mehr Veränderungen in der Automobilindustrie führen, als wir es in den vergangenen 100 Jahren erlebt haben. Die Zeichen der Zeit haben wir früh erkannt und den Wandel vom Automobilhersteller zu einem Anbieter von individueller Premium-Mobilität und Dienstleistungen von morgen angestoßen.

Dieses Zukunftsbild beinhaltet nicht nur Fahrzeuge mit immer weniger Emissionen und niedrigerem Kraftstoffverbrauch. Vielmehr werden wir auch neue Lösungen für urbane Mobilität entwickeln – zugunsten einer besseren Lebensqualität in den Städten.

Wir stehen zu unserem Wort, bis zum Jahr 2020 die Flottenemissionen in Europa gegenüber 1995 zu halbieren. Wir erhöhen den Anteil erneuerbarer Energien in unserer Produktion weiter. Wir werden Plug-in Hybride in allen Segmenten anbieten. Zudem werden wir unseren Carsharingdienst in weiteren Städten weltweit ausrollen.

Speziell für den Verkehr in urbanen Ballungsräumen bietet uns die Digitalisierung enorme Potentiale. Mit untereinander vernetzten Fahrzeugen lässt sich der Verkehr in Städten deutlich effizienter gestalten: Neue Verkehrsleitsysteme werden Staus vermeiden helfen. Intelligente Parkraum-Managementsysteme werden dazu beitragen, das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Das vernetzte Fahrzeug wird zum Nukleus zahlreicher neuer Dienstleistungen werden.

Bei allen technologischen Fortschritten und Entwicklungen werden wir immer den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Gerade das Jahr 2015 hat gezeigt, dass unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen steht. Interkulturelle Verständigung ist aus unserer Sicht eine der wichtigsten Voraussetzungen, um diesen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen.

Seit Jahren engagieren wir uns in- und außerhalb des Unternehmens für den interkulturellen Austausch. Gemeinsam mit der UN Alliance of Civilizations verleihen wir den Intercultural Innovation Award an Projekte, die auf diesem Gebiet Vorbildliches leisten.

Auch das Stiftungsengagement der BMW Group zielt darauf ab, gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Künftig werden alle diesbezüglichen Aktivitäten in der BMW Stiftung Herbert Quandt gebündelt. Die BMW Group erhöht in diesem Zusammenhang das Vermögen der Stiftung um 50 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro.

Die BMW Group kann auf eine 100-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Und wir werden auch in Zukunft Verantwortung übernehmen – im technologischen wie auch im gesellschaftlichen Bereich. Wir werden weiterhin mit faszinierenden Produkten und Dienstleistungen unsere Kunden begeistern. Und mit innovativen Konzepten werden wir die Zukunft der Mobilität zum Wohl der Gesellschaft mitgestalten.

Nachhaltiges Wirtschaften: Kernindikatoren.

KONZERNERGEBNIS VOR STEUER.

2015


9.224 Mio. €

CO2-EMISSIONEN DER BMW GROUP AUTOMOBILE WELTWEIT.

2015


147 g CO2/km

INVESTITIONEN IN AUS- UND WEITERBILDUNG.

2015


352 Mio. €