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Seitenübersicht: BMW Group - Verantwortung - Lieferatenmanagement

Lieferantenmanagement

Lieferantenmanagement.

Wir bauen langfristige Lieferantenbeziehungen aus.

Unser globales Lieferantennetzwerk leistet einen wichtigen Beitrag zu Wertschöpfung, Qualität und Innovationskraft. Es trägt einen entscheidenden Teil zum Unternehmenserfolg der BMW Group bei. Unsere Lieferanten haben damit einen bedeutenden Einfluss auf unsere Nachhaltig­keits­leistung und auf die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft.

Wir arbeiten mit rund 13.000 Lieferanten in 70 Ländern zusammen. Für uns ist es wichtig, dass unsere Partner dieselben ökologischen und sozialen Standards erfüllen, an denen wir uns selbst messen lassen. Als Grundlage dient der BMW Group Nachhaltig­keits­standard für das Lieferanten­netzwerk. Darin enthalten sind u.a. die Achtung international anerkannter Menschen­rechte sowie Arbeits- und Sozialstandards.

BMW Group Mitarbeiter im Gespräch mit einem Lieferanten.

Die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten ist geprägt durch ein gemeinsames Verständnis von Produkt- und Produktionsqualität, Versorgungssicherheit, wettbewerbsfähigen Preisen und Innovationskraft sowie durch die konsequente Integration unseres Nachhaltigkeitsanspruchs. Angesichts weltumspannender, komplexer Lieferketten und der Vielzahl an Lieferanten und Unterlieferanten ist dieser Anspruch eine enorme Herausforderung, aber auch eine große Chance.

Um Nachhaltigkeit in unserem Lieferantennetzwerk umfassend zu gewährleisten und uns kontinuierlich zu verbessern, konzentrieren wir uns im Wesentlichen auf zwei Bereiche:

  • Risiken managen und minimieren: Dazu identifizieren und analysieren wir im Risikomanagement mögliche Nachhaltigkeitsrisiken entlang der Lieferkette. Seit 2009 fordern wir Lieferanten auf, eine Einschätzung ihres Nachhaltigkeitsmanagements und ihrer entsprechenden Aktivitäten abzugeben. Zudem werden  Lieferantenstandorte mit erhöhtem Risiko für Nachhaltigkeitsverstöße und Standorte, bei denen der Verdacht eines Verstoßes vorliegt, von unabhängigen Auditoren überprüft.
  • Chancen nutzen und Potenziale heben: Das erreichen wir durch unsere Zusammenarbeit mit Lieferanten, zum Beispiel zur Ressourceneffizienz, durch Schulung und Befähigung unserer Mitarbeiter und Lieferanten sowie durch aktives Engagement in Initiativen und mit Interessengruppen.

Unser Ansatz ist es, einerseits durch ein umfassendes Risikomanagement Nachhaltigkeitsstandards in der Breite – also bei allen unseren direkten Lieferanten – sicherzustellen und andererseits spezifische Rohstoffe oder Materialien entlang der kompletten Lieferkette in die Tiefe zu analysieren. Mit dem BMW Supplier Innovation Award prämiert die BMW Group herausragende Innovationen und Entwicklungsleistungen ihrer Lieferanten.

Lesen Sie mehr darüber, wie wir gemeinsam mit unseren Lieferanten Nachhaltigkeit in unserem Lieferantennetzwerk gewährleisten und uns kontinuierlich verbessern. Erfahren Sie, mit welchen Instrumenten und Maßnahmen wir Risiken minimieren und Chancen nutzen.

Downloads.

PROJEKT NACHHALTIGES KENAF.

PROJEKT NACHHALTIGES KENAF.
PROJEKT NACHHALTIGES KENAF.
PROJEKT NACHHALTIGES KENAF.
PROJEKT NACHHALTIGES KENAF.
PROJEKT NACHHALTIGES KENAF.
Der BMW i3 fährt durch eine Stadt.

Nachhaltigkeitsbericht.

Alle Daten und Fakten in unserem aktuellen Report.

Supplier Innovation Award.

Mit dem BMW Supplier Innovation Award werden Zulieferunternehmen für herausragende Innovationen und Entwicklungsleistungen, darunter auch im Bereich Nachhaltigkeit, ausgezeichnet.

BMW Supplier Innovation Award 2014 Siegerfirmen

Die Siegerfirmen des BMW Supplier Innovation Award 2015. Mit dem Preis würdigte die BMW Group zum dritten Mal die innovativsten Entwicklungsleistungen ihrer Zulieferer.

DR. – Ing. Klaus Draeger auf dem Podium

Die Verleihung des Preises stand unter der Schirmherrschaft von Dr.-Ing. Klaus Draeger, Vorstand Einkauf und Lieferantennetzwerk der BMW AG.

BMW Supplier Innovation Award 2014 Toplieferanten

Rund 200 Toplieferanten, acht Preise und zwei innovative neue Fahrzeuge standen im Mittelpunkt der Verleihung des BMW Supplier Innovation Award 2014.

Weiße BMW 2er Active Tourer  auf der Straße

Bei einer Probefahrt konnten die Teilnehmer den neuen BMW 2er Active Tourer erleben: ein neues Fahrzeugkonzept für neue Kundengruppen.

Saxophonspieler in bunten Cuben bei der Preisverleihung

Ein beeindruckendes Rahmenprogramm bei der Preisverleihung sorgte für Begeisterung bei den geladenen Zulieferern.

Zuschauer beim BMW Supplier Innovation Award 2014

Zuschauer beim BMW Supplier Innovation Award 2014.

Für die BMW Group sind Innovationen die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Nur mit hoher Kreativität und Ideenreichtum sind die kommenden Herausforderungen für die Automobilindustrie zu bewältigen. Lieferanten sind dabei sehr wichtige Partner. Ihre exzellenten Leistungen werden mit dem viel beachteten Preis geehrt.

Supplier-Innovation Preise

Weitere Informationen.

Pressemitteilung Supplier Innovation Award 2014.

Rohstoffe nachhaltig gewinnen und einkaufen.

Rohstoffe sind die Grundlage für jeden industriellen Produktionsprozess. Den Weg eines Rohstoffs von der Mine bis zum Endprodukt transparent zu verfolgen, ist aufgrund der vielschichtigen, dynamischen und globalen Lieferketten äußerst komplex. Das liegt vor allem an den zwischengeschalteten Handels- und Verarbeitungsstufen und dem Rohstoffhandel an der Börse.

Es ist daher eine große Herausforderung, Nachhaltigkeitsstandards bereits beim Rohstoffabbau durchzusetzen. Angesichts dessen konzentriert sich die BMW Group auf ausgewählte, relevante oder kritische Rohstoffe und Lieferketten. Wir analysieren und bewerten sowohl die Lieferketten als auch den jeweiligen Handlungsbedarf und leiten daraus Maßnahmen ab, die wir dann gemeinsam mit unseren Lieferanten umsetzen.

Wir engagieren uns daher auch in branchenübergreifenden Initiativen für den nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen. So unterstützen wir beispielsweise seit Dezember 2012 die Aluminium Stewardship Initiative (ASI). Aluminium spielt als Werkstoff im Leichtbau eine große Rolle, da es im Vergleich zu Stahl wesentlich leichter ist. Ziel der ASI ist es, einen Standard für verantwortlich produziertes Aluminium über die gesamte Wertschöpfungskette zu etablieren. Dies reicht von der verantwortungsbewussten Unternehmensführung über die Erfüllung von Umweltstandards bis hin zu sozialen Standards.

Aus Nachhaltigkeitsaspekten steht neben Aluminium vor allem Stahl als Werkstoff im Fokus der Betrachtung. Stahl ist der in unseren Fahrzeugen anteilig am meisten verwendete Werkstoff. Seine Herstellung ist sehr energieintensiv. Somit ist er für den größten Anteil der CO2-Emissionen in der Herstellungsphase verantwortlich. Deshalb erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Lieferanten Maßnahmen zur Erhöhung der Transparenz in der Lieferkette und zur Erschließung von CO2-Potenzialen.

Aufgrund regulatorischer Anforderungen ist auch das Themenfeld Konfliktmineralien von großer Relevanz. Konfliktmineralien sind nach aktuellem Gesetzgebungsstand die Rohstoffe Zinn, Wolfram, Tantal und Gold. Der Abbau dieser Mineralien trägt in der DR Kongo und deren Anrainerstaaten häufig zur Finanzierung des dort herrschenden Bürgerkriegs bei. Um die Finanzierung bewaffneter Gruppen mit diesen Mineralien zu unterbinden, wurde in den USA ein Gesetz, der sog. Dodd-Frank Act, verabschiedet. Dort werden alle US-börsengelisteten Unternehmen aufgefordert, offenzulegen, ob diese Konfliktmineralien für die Herstellung oder Funktion ihrer Produkte notwendig sind sowie ob diese aus der DR Kongo oder deren Nachbarstaaten kommen.

Nachwachsende Rohstoffe.

Traditionell enthalten einige Produkte in der Automobilindustrie Naturmaterialien. In der aktuellen Diskussion über begrenzte ölbasierte Ressourcen und die Wichtigkeit der Produktnachhaltigkeit erhöht sich deren Anteil ständig. Naturmaterialien sind nachwachsend und bieten Vorteile bezüglich der gesamten Ökobilanz gegenüber ölbasierten Primärmaterialien. Bei der Anwendung von Naturmaterialien darf aber die Herkunft nicht außer Acht gelassen werden: Nachwachsende Rohstoffe wachsen in Wäldern, auf Plantagen und Feldern, wo die BMW Group Nachhaltigkeitsanforderungen genauso gewährleistet. Eine Möglichkeit dafür ist die Anwendung von Zertifikaten und Siegeln, für die heute schon eine große Produktpalette auf dem Weltmarkt, vor allem in der Holz- und Lebensmittelindustrie, existiert. Eine Materialauswahl unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszertifikaten gewährleistet die Einhaltung von Grundprinzipien im Bereich Soziales, Umwelt und Compliance und ist weltweit bekannt und anerkannt.

Die BMW Group hat 2013 als erster Automobilhersteller ein nachhaltig zertifiziertes Holz auf den Markt gebracht: Die Interieurleisten in der Edelholzausführung Eukalyptus im BMW i3 sind zertifiziert gemäß dem bekannten Forest Stewardship Council (FSC).

Diese Bemühungen, nachhaltige und transparente Lieferketten für Naturmaterialien zu schaffen, werden wir in Zukunft durch den Dialog und die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Nichtregierungsorganisationen sowie durch die Mitarbeit in Brancheninitiativen fortsetzen und verstärken.

Weiterführende Links.

Kernindikatoren: Lieferantenmanagement.

ANTEIL PRODUKTIONSRELEVANTES EINKAUFSVOLUMEN IM CDP SUPPLY CHAIN.

2015


53 %

REGIONALE VERTEILUNG DES EINKAUFSVOLUMENS 2015.

ÜBERSICHT %
123123
%

Carbon Disclosure Project (CDP).

Seit 2014 beteiligen wir uns am Supply-Chain-Programm des Carbon Disclosure Project (CDP) und erreichten 2015 für 53% des BMW Group Einkaufsvolumens eine transparente CO2-Berichterstattung durch unsere Lieferanten.

CDP ist eine Nichtregierungsorganisation, die das Ziel verfolgt, Energie- und Ressourcenverbräuche zu reduzieren und somit dem Klimawandel entgegenzuwirken. Durch Teilnahme an diesem Programm können Lieferanten ihren Ressourcenverbrauch auf einer allgemein anerkannten Plattform erfassen. Jährlich laden wir nach Umsatzvolumen, Emissions- und Verbrauchsrelevanz Lieferanten ein, ihren Ressourcenverbrauch, ihre CO2-Emissionen sowie die Verbesserungspotenziale über CDP an uns zu berichten. Mithilfe dieser Maßnahme können wir Lieferanten bezüglich ihrer Effizienz bewerten, gemeinsam Verbesserungspotenziale aufspüren, um Energie und Ressourcen einzusparen, sowie die Entwicklung über die Zeit verfolgen. Dadurch verbessert sich unsere Transparenz über die Lieferkette signifikant.

Aktuell können bereits 21% unseres Gesamtumsatzes durch eine detaillierte Scope-1 und -2-Berichterstattung unserer Lieferanten abgedeckt werden. Außerdem führen wir weitere Aktivitäten zur Verbesserung der Transparenz in der Lieferkette durch: Sowohl die Abdeckung des Einkaufsvolumens als auch die Durchdringung der gesamten CO2-Emissionen in der Lieferkette (Scope 1, 2 und 3) sollen deutlich steigen, daher haben wir uns für jeden Aspekt quantitative Ziele gesetzt.

Downloads.