Boot und i3

Plug-and-Play - BMW i-Technologie als Antrieb der Elektrifizierung.

25. April 2019
ca. 5 Minuten

Nachhaltigkeit. Innovation. Visionäre Planung – Die BMW i-Modelle stehen für umweltbewusste Mobilität, aber auch für technologische Weiterentwicklung. Der Fokus der BMW Group liegt dabei nicht ausschließlich auf der Fahrzeugentwicklung. Denn die Technologie bietet zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten: Von elektrifizierten Booten und Energiespeichern bis hin zum Personennahverkehr – die BMW Group treibt die Elektrifizierung verschiedenster Bereiche wortwörtlich an.

Mit der Einführung des BMW i3 hat sich die BMW Group frühzeitig als Pionier im Bereich der Elektromobilität etabliert und mit BMW i eine Marke geschaffen, die für visionäre Fahrzeugkonzepte und Nachhaltigkeit steht. Seit 2013 hat die BMW Group ihren Absatz von Elektrofahrzeugen rasant gesteigert.

Mit der technologischen Weiterentwicklung und innovativen Konzepten gelangt Elektromobilität in naher Zukunft immer stärker im Alltag an. Denn durch die Plug-and-Play-Fähigkeit, die den BMW i3 Batterien von ihren Konstrukteuren mit in die Wiege gelegt wurde, ergeben sich auch außerhalb des Automobils vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zum Beispiel lassen sich die BMW i Hochvoltbatterien als stationäre Energiespeicher einsetzen. Zur Steigerung der Energieeffizienz von Wohn- und Gewerbegebäuden dienen sie als Pufferspeicher für regenerative Solar- und Windenergie. 

Auch im Bereich der Mobilität gibt es neben dem eigentlichen Fahrzeug vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Eine davon liegt im Bootsverkehr. Auf dem Wasser sorgt die für den BMW i3 entwickelte Hochvoltbatterie für emissionsfreie Mobilität. Der Bootsmotorenhersteller Torqeedo setzt die leistungsstarken elektrischen Antriebe in seiner Modellserie Deep Blue ein. Das Unternehmen wurde im Jahr 2005 gegründet und ist weltweit führend als Anbieter von elektrischen und hybriden Bootsantriebssystemen. Diese Entwicklung begleitet den Trend einer stärkeren Elektrifizierung auf dem Wasser, die bereits in naher Zukunft unter anderem in Fähren und Wassertaxis zum Einsatz kommt.

Torqeedo

Ebenso geht die Elektrifizierung an Land den nächsten Schritt: Erstmals setzt ein für den Innenstadtverkehr konzipierter City-Bus des türkischen Herstellers Karsan auf die für den BMW i3 entwickelten Elektromotoren und Hochvoltbatterien. Mit dieser Zusammenarbeit setzt BMW i einmal mehr Impulse für eine an Nachhaltigkeit orientierte urbane Mobilität. Der E-Kleinbus wird bereits in einem ersten Piloten auf einer Route des BMW Group Pendelbus-Netzes eingesetzt.
Auch im Bereich Dienstleistungen wird vermehrt auf Elektromobilität gesetzt. So versorgt die BMW Group beispielsweise seit 2017 die Streetscooter GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Post, mit Energiespeichertechnik für emissionsfreie lokale Mobilität. Die in den Scootern eingesetzten Batteriemodule sind baugleich mit denen des aktuellen BMW i3 und ermöglichen den ganztägigen Einsatz des Streetscooters beim Ausliefern von Briefen und Paketen – ganz ohne zwischenzeitliches Aufladen.

Karsan
Deutsche Post

Der steigende Bedarf an elektrifizierter Technologie zeigt, dass die nachhaltige Ausrichtung der Marke BMW i erfolgreich und zukunftweisend ist. Die konzentrierte Entwicklungskompetenz in den Bereichen Elektromotor und Hochvoltspeicher einschließlich Batteriemanagement machen die BMW Group zudem zum optimalen Partner für Projekte, die das tägliche Leben elektrifizieren wollen. Die Zeichen der Zukunft stehen also auf Elektromobilität und die BMW Group ist mit ihren innovativen Lösungen schon heute dabei, eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

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SPIELERISCH NACHHALTIG.

Gamification, also das Einbinden von Spielelementen wie Badges oder Punkten in alltägliche Prozesse, hat viele Vorteile. Es steigert Involvement, kann zu längerer und regelmässigeren Nutzung führen und macht dabei auch noch Spass. Doch kann man damit auch einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten? Die BMW Group wollte es in Zusammenarbeit mit der Stadt Rotterdam herausfinden und rief Ende letzten Jahres das Pilotprojekt „Electric City Drive“ ins Leben. 

Im Gespräch über Kunden, Digitalisierung und die Freude an elektrifizierter individueller Mobilität.

Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW sowie Aftersales BMW Group, hat eine klare Zukunftsvision: Für ihn dreht sich alles um den Kunden und die im Rahmen der Digitalisierung neu geschaffenen Möglichkeiten. Die BMW Group arbeitet hin auf eine digitale, emotionale und elektrifizierte Zukunft der individuellen Mobilität. Wir haben uns mit Pieter Nota darüber unterhalten, warum eine einheitliche Strategie, starke Kundenvorteile und eine Fokussierung sowohl auf vollelektrische als auch auf Plug-in-Hybridfahrzeuge für die Zukunft wichtig sind.

EIN QUANTENSPRUNG FÜR DIE MOBILITÄT?

Digitalisierung ist einer der treibenden Faktoren bei der Transformation individueller Mobilität. Die BMW Group treibt die Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen konsequent voran. Dabei werden Prozesse über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg kontinuierlich verbessert. 
Um dabei die bestmöglichen Ergebnisse erzielen zu können, braucht es entsprechende Werkzeuge, unter anderem hochmoderne Computer. Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln nun ein neues, ungleich leistungsfähigeres Werkzeug – den Quantencomputer.