Vom Fahrer zum Beifahrer.

31. Oktober 2018
ca. 2 Minuten

1929 kam das erste BMW Fahrzeug auf den Markt. Seitdem hat sich die Freude am Fahren immer wieder transformiert. Mittlerweile fahren wir Fahrzeuge, die alleine einparken, die uns helfen die Spur zu halten und die in Gefahrensituationen sogar für uns bremsen. Und in der Zukunft? Können wir entscheiden, ob wir fahren oder gefahren werden – dank autonomer Fahrzeuge. Dass das richtig Spaß machen kann, konnte man auf einem abgesperrten Testgelände im Oktober in Berlin erleben: mit einer Fahrt im autonom fahrenden Prototypen eines BMW i3 (Level 4/5).

Viele Modelle der BMW Group verfügen bereits über zahlreiche innovative und teilautomatisierte Assistenzsysteme, die schon jetzt den Weg zum autonomen Fahren ebnen. Sie steigern nicht nur die Fahrsicherheit und den Komfort, sondern vor allem auch das Fahrvergnügen. Technologien wie Auffahr- oder Personenwarnungssysteme sowie Lenk-, Spurführungs- und Geschwindigkeitsassistent entlasten den Fahrer bei seiner Fahraufgabe. Das erleichtert uns nicht nur die Fahrt, sondern auch das Parken. Sensoren und Kameras unterstützen den Fahrer aktiv. Mit dem Assistenzsystem ferngesteuertes Parken sogar so gut, dass dieser zum Einparken nicht mal mehr im Fahrzeug sitzen muss.

Diese neuen Fahrzeugfunktionen schätzen Autofahrer sehr, denn damit wird schon jetzt erlebbar, wie viel Zukunftstechnologie in vielen Modellen der BMW Group steckt. Doch ein autonomes Fahrzeug, bei dem der Fahrer zum Beifahrer wird, dass sehen die meisten noch skeptisch.

„Es geht um das Vertrauen, dass wir in ein Fahrzeug setzen.“ erklärt Dr. Levent Ekiz, Entwickler im Bereich autonomes Fahren der BMW Group. „Wie am ersten Tag in der Fahrschule vertrauen wir auf das Fahrzeug und seine Funktionen – auf die Bremsen, das Getriebe und unsere Fähigkeiten es zu steuern. Das ist bei einem autonom fahrenden Fahrzeug nicht anders. Unsere Aufgabe als Innovationsführer ist es, dieses Vertrauen Level für Level aufzubauen.“

Doch wie ist es nun, einen Prototyp mit Automatisierungslevel 5 zu fahren? Um ehrlich zu sein: ziemlich aufregend. Denn die Freude am Fahren fängt schon beim Einsteigen an. Statt wie gewohnt zum Auto zu gehen und es aufzuschließen, bestellt man den BMW i3 mit dem Smartphone einfach zum eigenen Standort. Etwas befremdlich ist es dann schon, sich auf den Rücksitz statt hinter das Steuer zu setzen. Doch sobald man mit dem Finger auf das Display in der Mittelkonsole tippt, der Motor startet und das Lenkrad anfängt sich von ganz alleine zu drehen, entwickelt sich ein Gefühl, dass jedem die Unsicherheit mit einem breiten Grinsen aus dem Gesicht pustet.

Natürlich startet das Fahrzeug erst, wenn man angeschnallt ist. Denn auch bei einem autonom fahrenden Auto gilt: safety first. Über das Display kann man nicht nur sein Ziel immer wieder anpassen oder das Auto anhalten, sondern auch viele weitere Funktionen steuern – wie die Verriegelung des Fahrzeugs und das Entertainmentprogramm. Die Kontrolle über alle fahrzeugrelevanten Funktionen hat nur noch der BMW i3. Das sorgt schon für Herzklopfen, aber so kann man die Zeit während der Fahrt ganz für sich nutzen – ob beim Arbeiten, Lesen, Schlafen oder Film schauen. Am Ziel angekommen spart man sich die Parkplatzsuche und steigt einfach aus – denn den Parkplatz sucht der BMW i3 ganz alleine.

 

Doch ist das eine realistische Skizze, der Mobilität von Morgen? Ja – und zwar eine von vielen. Autonome Fahrzeuge könnten zum Carsharing-Dienst oder Abholservice werden. Sie könnten aber auch als Privatfahrzeug ihre Standzeit effektiv nutzen und als Flottenfahrzeug den Stadtverkehr entlasten.

Ein festes Konzept für die mobile Zukunft gibt es nicht. Fakt ist Innovationen wie das autonome Fahren werden unsere Art zu reisen und zu leben grundlegend verändern. Fakt ist Innovationen wie das autonome Fahren werden unsere Art zu reisen und zu leben grundlegend verändern. Bei dem BMW i3 handelt es sich bisher nur um einen Prototyp, doch er verdeutlicht eines ganz klar: die Mobilität der Zukunft ist schon längst da.

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