One Young World Summit London

Wer etwas verändern möchte, muss es angehen -
Der One Young World Summit London.

18. November 2019
ca. 6 Minuten

Wie kann globalen Herausforderungen gemeinschaftlich entgegengetreten werden und wie kann jeder einzelne einen Beitrag zum positiven Wandel in der Gesellschaft leisten? Das haben 2.000 junge Talente aus Unternehmen, NGOs, der Wissenschaft und Politik beim One Young World Summit in London Ende Oktober höchst engagiert diskutiert. Das zehnjährige Jubiläum des Summits brachte Teilnehmer aus mehr als 190 Ländern zusammen, um über Themen wie Nachhaltigkeit, Bildung, Menschenrechte, Führungskultur und soziale Verantwortung von Unternehmen zu diskutieren. Das Ziel: zukünftige Entscheider und Macher zu inspirieren, zu sensibilisieren, zu eigenen Initiativen zu motivieren und miteinander zu vernetzen.

Die BMW Group war mit 36 jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mit Peter Schwarzenbauer, dem ehemaligen Vorstand für Transformation und Elektromobilität, in London als Keynote-Speaker vertreten. Dabei hatte die Teilnahme für die Delegation noch eine weitere Bedeutung: Die viertägige Konferenz findet jährlich an wechselnden Orten statt. 2020 wird der One Young World Summit in München zu Gast sein. Und die BMW Group wird ihn als Hauptsponsor unterstützen.

Peter Schwarzenbauer mit Kollegen

Peter Schwarzenbauer mit Kollegen aus dem Accelerator Programm mit den Projekten „Polycycle" und „Trusted Mobility" nach ihrem Auftritt beim One Young World Summit 2019 in London.

Jede Anstrengung leistet einen positiven Beitrag.

Zu den Inspiratoren und Beratern des Summits gehören viele bekannte Persönlichkeiten wie beispielsweise der Musiker Sir Bob Geldof, der Friedensnobelpreisträger Professor Muhammad Yunus, die Primatenforscherin Jane Goodall oder die Schriftstellerin J. K. Rowling. Ihre Vorträge wechselten sich auf den Bühnen der Westminster Central Hall und des Queen Elizabeth II Centres ab mit vielen weiteren, zumeist sehr emotionalen Beiträgen, beispielsweise von Menschenrechtlern wie Yeonmi Park und Breshna Mosazai aus Afghanistan. Darüber hinaus schafften Keynotes von Unternehmensvertretern wie der BMW Group, Siemens oder Unilever einen Bezug zur Rolle der Unternehmen in der Gesellschaft.

Gemeinsam mit Ex-Vorstand Peter Schwarzenbauer präsentierten vier junge BMW Group Mitarbeiter auf dem Summit ihre Projekte, mit denen sie aus eigener Initiative für mehr Nachhaltigkeit in den Geschäftsprozessen des Unternehmens sorgen. Ihre Beispiele zeigen, so der ehemalige Vorstand, dass jeder einzelne die Möglichkeit habe, etwas in der Welt zu verändern: "Es kommt nicht darauf an, ob man ein kleines oder ein großes Projekt anpackt. Das wichtigste ist, dass man es überhaupt angeht! Jede Anstrengung leistet einen positiven Beitrag." 

Sehen Sie hier den Vortrag von Herrn Schwarzenbauer.

One Young World Summit London
One Young World Summit London

Das Team von Trusted Mobility setzt einen globalen Standard für die Qualifizierung, Bewertung und Förderung von Ride-Hailing Fahrern auf. Ziel ist es on-demand Mobilität, insbesondere in Entwicklungsländern, sicherer und den Fahrerjob attraktiver zu machen.

Das BMW Group Accelerator Programm.

Die vier Mitarbeiter sind Gewinner eines internen Wettbewerbs im sogenannten Accelerator Programm der BMW Group. Mit ihm motiviert und fördert das Unternehmen Mitarbeiter mit unkomplizierten StartUp-Ansätzen, um eigene Ideen und Initiativen zu umsetzbaren Geschäftsprozessen zu entwickeln. Zwei der in London vertretenen Mitarbeiter entwickelten mit „Trusted Mobility“ einen globalen Standard für die Qualifizierung, Bewertung und Förderung von Ride-Hailing Fahrern, um Attraktivität, Akzeptanz und Sicherheit von On Demand Mobility weltweit zu verbessern. Die anderen beiden zeigen mit ihrem Projekt „Polycycle“ die Chancen einer Kreislaufwirtschaft auf, in dem sie die gesamten Prozessketten entwickelten, um Fußmatten in Fahrzeugen in einen geschlossenen Kreislauf vollständig zu recyceln.

One Young World Summit London
One Young World Summit London

Das Team Polycycle mit einem Projekt, das die Chancen einer Kreislaufwirtschaft anhand von Fußmatten aufzeigt, um ein Zeichen gegen linearen Konsum zu setzen.

Die Beispiele zeigen, dass durch Initiative und Engagement auch in Geschäftsprozessen viele Chancen für ein nachhaltigeres Wirtschaften gefunden werden können. Wichtig dabei sei, so Peter Schwarzenbauer, die Ausgewogenheit zwischen den drei großen Ps:  Planet – People – Profit. „Nur durch die Balance der Anforderungen von jedem dieser drei Player können wir die Gesellschaft in eine bessere Zukunft führen."

Nähere Informationen zum globalen Zukunftsforum "One Young World" finden Sie hier.

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