BMW i3 Interior Vision

Ein halbes Dutzend Jahre BMW i3.

17. Januar 2020
ca. 4 Minuten

Seit November 2013 weist der BMW i3 den Weg in eine neue Ära der Mobilität. Diese ist geprägt durch Nachhaltigkeit, Fahrspaß und intelligente Vernetzung. Seit über 6 Jahren hat das Fahrerlebnis des BMW i3 wesentlich zur wachsenden Attraktivität der Elektromobilität beigetragen.

Der BMW i3 hat sich in dieser Zeit als Vorreiter für nachhaltige Mobilität etabliert und ist seit seiner Markteinführung das meistverkaufte Elektrofahrzeug im Premium-Kompaktsegment. Dank seiner Rolle als visionärer Technologieträger hat der BMW i3 den Status einer Ikone erreicht. Aus diesem Grund will die BMW Group das Fahrzeug nochmals weiterentwickeln und plant zum jetzigen Zeitpunkt, die Produktion bis 2024 zu verlängern.

BMW i3
Zwei BMW i3 vor einem Hotel

Ein Kundenfazit nach 277.000 km zurückgelegter Strecke bestätigt diese Tendenz. „Das Fahrzeugkonzept des BMW i3 ist einzigartig“, urteilt Helmut Neumann, Kunde aus dem nordrhein-westfälischen Titz. „Er wirkt äußerlich so modern, dass sich die Leute noch immer nach ihm umdrehen.“ Dass neben ökologischen und ästhetischen auch ökonomische Aspekte für das Elektrofahrzeug sprechen, hatte bereits eine Analyse des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) ergeben. Denn im Gesamtkostenvergleich schnitt der BMW i3 dabei um rund 20 Prozent günstiger ab als ein hinsichtlich Größe und Leistung vergleichbares BMW Modell mit Verbrennungsmotorantrieb. Die Erfahrungen der Kunden, die einen BMW i3 aus den ersten Produktionsjahren nutzen, zeigen zudem, dass auch die mit der Original-Batterie erzielbare Reichweite selbst nach hohen Kilometerleistungen nur unwesentlich nachlässt.

Die Erwartungen der BMW Group an die Qualität des Hochvoltspeichers werden durch konstante Reichweiten bestätigt. Bislang musste noch keine Hochvoltbatterie eines BMW i3 aufgrund von vorzeitiger Alterung ausgetauscht werden. Die mit der Gewährleistungsfrist von acht Jahren verbundene maximale Laufleistung wurde auf 160.000 Kilometer erhöht. Darüber hinaus hat die BMW Group auch für eine Zweitnutzung von Batterien, die für den anspruchsvollen Einsatz im Automobil nicht mehr geeignet sind, Lösungen entwickelt. Hochvoltbatterien aus Vorserienfahrzeugen und von Kunden, die mit ihrem BMW i3 am Retrofit-Programm teilnahmen, dienen beispielsweise auf dem Gelände des BMW Werks Leipzig als Speicher für den dort mithilfe von Windkraftanlagen erzeugten Ökostrom.

Helmut Neumann vor BMW i3 und Gebirge
Rob van Roon im BMW i3

Eine nachhaltige Wirkung erzielt zudem die Fahrfreude, die der BMW i3 vermittelt. Auch nach vielen Jahren des rein elektrischen Fahrens begeistern sich die Kunden noch immer für die spontane Kraftentfaltung des Elektromotors und das One-Pedal-Feeling, mit dem sich ihr Fahrzeug mittels Rekuperation verzögern lässt. „Ich habe schon andere, auch größere und schnellere Elektrofahrzeuge getestet“, sagt der Niederländer Rob van Roon, „aber keines war so agil und handlich wie der BMW i3.“ „Laden muss nicht warten bedeuten“, sagt er, „ich nutze die Zeit mit administrative Aufgaben oder Telefongespräche, die meine volle Aufmerksamkeit erfordern.“ Auf längeren Reisen hat er die Vorzüge der Schnellladestationen von Ionity für sich entdeckt, die schon an rund 200 Raststätten entlang europäischer Fernreiserouten zu finden sind. „Wo man etwas essen kann, kann man auch laden“, hat er festgestellt. So hat Rob van Roon gemeinsam mit seiner Familie im BMW i3 schon Reisen zum Nordkap, an die Algarve und nach Sizilien unternommen.

Der BMW i3 ist also mehr als nur ein Elektroauto. Die Zufriedenheit der Kunden, die Nachhaltigkeit und die Fahrfreude sind seine charakteristischen Merkmale und zeigen, dass der BMW i3 zurecht als Vorreiter gesehen wird.

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