Digitalisierung in verschiedensten Bereichen.

12. April 2019
ca. 4 Minuten

Von der Massenproduktion über Fahrerassistenzsysteme bis hin zur Individualisierung – technologischer Fortschritt prägt die Möglichkeiten und Ansprüche an Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter. Die Digitalisierung ist dabei unglaublich facettenreich und schafft vielfältige Potentiale. Die BMW Group bietet daher über sämtliche Unternehmensbereiche hinweg verschiedenste digitale Lösungen für Mitarbeiter und Kunden.

Die Entwicklung moderner Fahrzeuge und Mobilitätsservices hat viele Perspektiven – von der Produktion bis zur Instandhaltung. Dabei stehen die Kunden stets im Fokus. Die BMW Group arbeitet beständig an technischen Innovationen, die die Produktion effizienter, das Fahrerlebnis intuitiver und die persönliche Beziehung der Kunden zum eigenen Fahrzeug noch intensiver gestalten. Heute möchten wir Ihnen fünf dieser Lösungen vorstellen.

Digitale Tools im Presswerk.

Um unseren Kunden die Premium-Qualität bieten zu können, die sie von uns erwarten, arbeitet die BMW Group auch im Presswerk an neuen und effizienteren Produktionslösungen. Von genaueren Simulationen, innovativen Diagnosetools, digitalen Prozesstafeln bis zur Qualitätssicherung durch „IQPress“, geometrische Vermessung und Kameras am Ende des Fließbands – die Digitalisierung sorgt in der Produktion für Transparenz, Effizienz und verbesserte Abläufe.

Instandhaltung neu erfunden.

Auch bei der Instandhaltung von Maschinen leistet die Digitalisierung einen großen Beitrag: Mit dem Projekt Smart Maintenance stehen Instandhaltern innovative IT-Lösungen zur Verfügung, durch die operative Abläufe effizienter gestaltet werden können. Dafür stehen nicht nur Dokumente wie Handbücher und Herstellerinformationen digital zur Verfügung, auch die Bestellung von Ersatzteilen oder die Kommunikation finden online und in Echtzeit statt. Das erlaubt Instandhaltern schneller, gezielter und erfolgreich zu reagieren.

Von Anfang an am neuen Fahrzeug.

Mit „My Car is born“ können Kunden die Entstehung ihres neuen Fahrzeugs von Beginn miterleben. In einem persönlichen Portal finden sie Fahrzeugdaten, Services und mehr. Ganz nach dem Motto: „Vom Kauf bis zur Auslieferung“ können Kunden zudem in der dazugehörigen App dem Produktionsprozess ihres BMW oder BMW i folgen – und das bei jedem Schritt. 

Connected Parking.

Freude am Fahren muss nicht beim Parken enden. Dafür sorgen innovative Systeme und Services. So sammelt ein BMW per Ultraschall Daten, identifiziert freie Parkplätze und kombiniert seine Erhebungen mit den anonymisierten Datensätzen anderer Fahrzeuge und Partner. Dadurch entsteht ein digitales Bild der Straßen und verfügbarer Stellplätze, auf das BMW Fahrer bei der Parkplatzsuche zurückgreifen können. Auf Wunsch berechnet der BMW eine Parksuchroute, um einen freien Parkplatz oder passende Parkhäuser zu finden. Und mit ParkNow wird das Bezahlen der Parkgebühr digital und papierlos – und das im Parkhaus und am Straßenrand.

Neue Arbeitswelten.

Digitale Innovationen benötigen das richtige Umfeld, um entstehen zu können. Aus diesem Grund entwickelt die BMW Group die Arbeitswelten für unsere Mitarbeiter kontinuierlich weiter. So entstand zum Beispiel am Campus für autonomes Fahren ein modernes Konzept, das angemessene Strukturen für die Entwicklung eines hochkomplexen Produkts schafft. Die BMW Group bündelt dort ihre Entwicklungskompetenzen für Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren. Dabei geht es um die unmittelbare Zusammenarbeit aller am Prozess beteiligten BMW Group Fachstellen und Kooperationspartner an einem Standort mit optimalen Bedingungen. Der Campus vereint alle Entwicklungsschritte an diesem Ort. So kann zum Beispiel ein Softwareentwickler seinen gerade geschriebenen Code sofort und mit wenigen Schritten im Fahrzeug testen. Die Infrastruktur und Ausstattung der Büroräume berücksichtigt die spezifischen Anforderungen für agiles Arbeiten.

Vom Pressen der ersten Bauteile bis zum Abstellen auf dem Parkplatz – die BMW Group nutzt die Möglichkeiten der Digitalisierung, um noch genauer und effizienter auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen zu können. Denn neben der Fahrfreude, Dynamik und dem Komfort spielen Konnektivität und Innovation heutzutage eine entscheidende Rolle in der Welt der Mobilität.

Mehr Artikel aus dem BMW Group News Forum.

Ausgezeichnet revolutionär.

Das World Economic Forum ist eine in der Schweiz ansässige Stiftung, die hauptsächlich für das von ihr alljährlich veranstaltete Treffen in Davos bekannt ist. Dort diskutieren international führende Akteuere aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sowie Journalisten über aktuelle globale Herausforderungen. Auch Entwicklungen zum Thema Industrie 4.0 werden vom World Economic Forum verfolgt – und ausgezeichnet. So auch das BMW Group Werk Regensburg, das vor wenigen Tagen, stellvertretend für das gesamte Produktionssystem der BMW Group, zum Leuchtturm eben dieser vierten industriellen Revolution erklärt wurde.

Mit vereinten Kräften für die Mobilität der Zukunft.


Stellen Sie sich vor, Sie möchten von Los Angeles nach Berlin reisen. Morgens fahren Sie mit Ihrem Auto zum Flughafen. In der Nähe des Gates ist schon ein Parkplatz für Sie reserviert. Ihr Fahrzeug wird während Ihrer Abwesenheit elektrisch geladen. Ihr Flug ist bereits gebucht. Bei Ihrer Ankunft in Berlin wartet ein Car-Sharing-Fahrzeug auf Sie, mit dem Sie zu Ihrem Hotel fahren. Nach dem Check-in haben Sie Lust darauf, die Stadt zu erkunden. Dafür buchen Sie mit unserer App ein Ticket für ein öffentliches Verkehrsmittel oder Sie nutzen Ride-Hailing oder alternative Angebote wie ein Fahrrad oder einen Elektro-Scooter. Harald Krüger, der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, über die Mobilitätsdienste der Zukunft.

Spielerisch nachhaltig.

Gamification, also das Einbinden von Spielelementen wie Badges oder Punkten in alltägliche Prozesse, hat viele Vorteile. Es steigert das Involvement, kann zu längerer und regelmässigeren Nutzung führen und macht dabei auch noch Spaß. Doch kann man damit auch einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten? Die BMW Group wollte es in Zusammenarbeit mit der Stadt Rotterdam herausfinden und rief Ende letzten Jahres das Pilotprojekt „Electric City Drive“ ins Leben.