Key Visual Unfolded Gmund

CONSUMER CENTRIC DESIGN – EINBLICKE IN DIE ARBEIT DES BMW GROUP DESIGN TEAMS.

31. Oktober 2019
ca. 3 Minuten

Sind wir schon da?

Das ist sicherlich die häufigste Frage, die in einem Auto gestellt wird. Und ist auch die zentrale Frage, die sich die Automobil-Branche stellen sollte, sagte Adrian van Hooydonk, Senior Vice President BMW Group Design, auf seinem erfrischenden Talk zum Thema Consumer Centric Design auf dem Unfolded Design und Print Festival im Gmund Campus am Tegernsee.

Vor 650 interessierten Zuhörern gab Adrian van Hooydonk einen tiefen Einblick in die Arbeit, die Herausforderungen und die Gedankenwelt eines Automobil-Designers. Freilich, das aktuelle Klima ist nicht einfach für einen Designer, aber ideal um seine Kreativität unter Beweis zu stellen. Denn jeder will schliesslich mobil sein. Und das emissionsfrei. Als Designer kann man da einen wichtigen Beitrag leisten – wie damals vor 10 Jahren mit dem BMW i3. Das Fahrzeugkonzept war damals seiner Zeit weit voraus, und es ist immer noch radikal. Und immer noch neu, wie die nach wie vor steigenden Zulassungszahlen belegen.

 

Adrian van Hooydonk mit Moderator auf Bühne
Adrian van Hooydonk
Adrian van Hooydonk auf Bühne

Doch darauf ausruhen können sich die Designer der BMW Group nicht erlauben. Im Gegenteil: „Wir müssen 10 Jahre voraus denken.“ appellierte Adrian van Hooydonk an sein Team und gleichermassen an seine Zuhörer. Dabei gibt es vor allem zwei Ängste, die die Konsumenten zunehmend beschäftigen: Funktioniert die Technik? Und ist sie intelligenter als man selbst? Ein Weg, damit umzugehen verfolgt das Konzept von BMW Group Design, die Technik immer weniger in der Vordergrund zu stellen. Shy Tech statt High Tech. Es werden immer weniger Knöpfe und Schalter und Displays verbaut, sondern alle möglichen Flächen, wie Sitzflächen und Mittelkonsolen als Steuerfläche genutzt.

Die Technologie dahinter hält sich bewusst zurück, und kommt nur zum Vorschein, wenn sie gebraucht wird. Das mag für die Konsumenten ungewohnt sein, doch Adrian van Hooydonk ist sich sicher: „Consumer Centric Design schliesst die Lücke zwischen dem, was der Konsument will und dem, was er braucht.“ Der Applaus der anwesenden Designer blieb da freilich nicht aus.

Und auch der rege Austausch mit den anderen Vortragenden – darunter Steffi Czerny, Organisatorin der DLD Konferenz, und Florian Kaps, Serienunternehmer und post-digitaler Neudenker – und die Diskussionen im Publikum zeigte, dass Adrian van Hooydonk nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Thema Consumer Centric Design geleistet hatte, sondern auch den ein oder anderen Zuhörer bewegt hatte.

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In unserem Podcast zu seiner Key Note erklärt Adrian van Hooydonk, warum der BMW i3 ein leuchtendes Beispiel für Consumer Centric Design ist und was die Kunden von Sky Tech erwarten dürfen.

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