Städte von Morgen – und wie die Mobilität sie verändern wird.

20. Dezember 2018
ca. 2 Minuten

Unsere Welt ist im stetigen Wandel: Bevölkerungswachstum gehört zu einer der großen Herausforderungen unserer Zeit, insbesondere in Städten. Hierauf müssen wir als Gesellschaft und als Unternehmen Antworten finden. Deshalb entwickelt die BMW Group Produkte, die sich den Bedürfnissen und veränderten Gewohnheiten anpassen: Wie den BMW Vision iNEXT, der unser Mobilitätskonzept der Zukunft verkörpert. Auf dem AD Design Summit 2018 in München erklärte Adrian van Hooydonk, Chefdesigner der BMW Group, warum der BMW Vision iNEXT mehr ist als ein Fahrzeug.

Unser Zuhause ist mittlerweile nicht mehr beschränkt auf einen festen Ort, sondern ist vielmehr ein Gefühl, das man überall hin mitnehmen kann. Dies war ein essenzieller Gedanke für die Entwicklung des BMW Vision iNEXT. Das Fahrzeug der Zukunft ist in seiner Funktion nicht mehr nur ein Fortbewegungsmittel – sondern auch ein Ort der Entspannung und der sozialen Interaktion. Der Fahrer kann das Fahrzeug in jeder Situation seinen Bedürfnissen anpassen und zwischen dem „Ease“- und dem „Boost“- Modus frei entscheiden, ob er selbst fahren möchte oder gefahren werden will. Denn der BMW Vision iNEXT ist komplett vernetzt und fährt elektrisch und hochautonom. So kann die Zeit im Fahrzeug ganz individuell gestaltet werden.

Wenn Technologie unsichtbar wird.

Die Fahrzeuge der Zukunft müssen sich unserer neuen Art zu leben anpassen. Das findet auch der Chefdesigner der BMW Group, Adrian van Hooydonk. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er immer neue Lösungen, die die technischen Innovationen der BMW Group mit der Designsprache jedes einzelnen Fahrzeugs vereinen. Mit dem BMW Vision iNEXT hat die BMW Group die Freude am Fahren neu definiert – nicht nur aus technologischer Sicht. Durch die ins Fahrzeug integrierten Shy Tech-Materialien, das wohnliche Design und das transformationsfähige Interieur entsteht ein natürlicheres und intuitiveres Mobilitätserlebnis. Außer dem Lenkrad und dem Display im Fahrerbereich wird die intelligente Technologie im Innenraum unsichtbar und erst sicht- und nutzbar, wenn der Fahrer es möchte. Über die Mittelkonsole aus Holz oder den Jacquard-Stoff der Rückbank können die Fahrzeugfunktionen intuitiv gesteuert werden.  Die in den Stoff eingewebten LEDs heben die Gestensteuerung des Fahrzeugs dabei auf ein ganz neues Niveau. Zudem fahren sich Lenkrad und Fahrpedal im „Ease“-Modus automatisch ein und geben dem Fahrzeug ein neues Raumgefühl. Der BMW Vision iNEXT wird so zum Lieblingsort auf vier Rädern. Das Design schafft durch klare Linien, natürliche Farben und geometrische Elemente ein emotionales, positives Gefühl, dass den Premium Charakter des Fahrzeugs unterstreicht. Der Mensch und seine Bedürfnisse rücken unmittelbar in den Fokus – die Technologie des Fahrzeugs hingegen bewusst in den Hintergrund.

ShyTech
iNEXT Interieur

 

Möchte noch jeder ein Auto besitzen?

Mittlerweile lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Großstädten. Mobilitätsdienste wie DriveNow und ReachNow werden immer wichtiger, denn durch den steigenden Verkehr muss Mobilität immer individueller werden. Nicht nur um den Verkehr zu entlasten, sondern auch weil jüngere Generationen kein eigenes Auto mehr besitzen möchten. Hinzu kommt die überlastete Parksituation in den Großstädten. „Bald wird das Auto eigenständig parken und den Nutzer autonom am gewünschten Ort abholen.“, erklärt Adrian van Hooydonk. Bei autonomen Fahrzeugen können die Parkplätze so auch außerhalb der Stadt liegen und mehr Lebensraum für die Bewohner schaffen. Ob beim Carsharing oder dem Privatfahrzeug – überall stehen die individuellen Bedürfnisse des Menschen im Vordergrund, denn Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens.

Durch das autonome Fahren und die fortschreitende Vernetzung wird sich das Mobilitätserlebnis grundlegend verändern. Mit dem BMW iNEXT kommt bereits in 2021 die Vision von individueller Mobilität in Serie und ebnet den Weg in ein neues Zeitalter. Auch das wird die BMW Group in Zukunft entscheidend mitgestalten. Adrian von Hooydonk ist sich sicher: „Die spannendsten und eindrucksvollsten Momente meiner Karriere stehen mir noch bevor.“

Adrian van Hooydonk

Mehr Artikel aus dem BMW Group News Forum.

BMW i3 am Laden in einer Garage

EIN PIONIER ALS TECHNOLOGIETRÄGER.

DDie BMW Group hat schon viele Erfolgsgeschichten geschrieben. Die Marke BMW i ist eine davon. 

„Der BMW i3 als echter Pionier der Elektromobilität ist auch Technologieträger, um die Elektromobilität nun in die Breite auszurollen. Diesen Ansatz werden wir ab 2021 mit dem BMW iNext fortschreiben. Auch dieses Fahrzeug wird als Zukunftsbaukasten für künftige Modelle neue Maßstäbe setzen.“ betont Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb.

Im Gespräch: Klaus Fröhlich über das Fliegen und die Mobilität der Zukunft.

Elektromobilität, emmisionsloses und autonomes Fahren – die Mobilität der Zukunft hebt ab. Bei der BMW Group sogar wortwörtlich. So wurde der BMW Vision iNEXT nicht nur für die Zukunft entworfen, sondern während des World Flights in einem Frachtflugzeug der Öffentlichkeit vorgestellt. Warum das der passende Ort dafür ist und welche Visionen der BMW Vision iNEXT verwirklichen soll, erzählt uns Klaus Fröhlich, Entwicklungsvorstand der BMW AG.

Vom Fahrer zum Beifahrer.

1929 kam das erste BMW Fahrzeug auf den Markt. Seitdem hat sich die Freude am Fahren immer wieder transformiert. Mittlerweile fahren wir Fahrzeuge, die alleine einparken, die uns helfen die Spur zu halten und die in Gefahrensituationen sogar für uns bremsen. Und in der Zukunft? Können wir entscheiden, ob wir fahren oder gefahren werden – dank autonomer Fahrzeuge. Dass das richtig Spaß machen kann, konnte man auf einem abgesperrten Testgelände im Oktober in Berlin erleben: mit einer Fahrt im autonom fahrenden Prototypen eines BMW i3 (Level 4/5).