Europa wächst weiter.

31. Juli 2018
ca. 2 Minuten

Niemand würde je das historische und kulturelle Angebot Europas in Frage stellen. Aber insbesondere die geografische Lage macht den Kontinent für viele Großunternehmen attraktiv und somit zu einem zentralen Marktplatz. Auch für die BMW Group ist Europa gesamthaft betrachtet der größte Produktionsstandort. Ein Standort, der weiterhin viele Wachstumspotenziale bereithält und die globale Balance zwischen Produktionsstätten in Asien, Amerika und eben Europa stärkt.

Die Schaffung solch eines Gleichgewichts erfordert eine klare strategische Ausrichtung, eine zukunftsfähige Vision und natürlich entsprechende Investitionen. So plant die BMW Group derzeit den Einsatz von rund einer Milliarde Euro, um ein neues Werk für BMW Modelle in Debrecen, Ungarn zu errichten.

„Die Entscheidung für ein neues Werk unterstreicht die weltweite Wachstumsperspektive der BMW Group. Nach hohen Investitionen in China, Mexiko und den USA stärken wir nun den Standort Europa.“, so Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG.

Das macht vor allem Sinn, wenn man den europäischen Markt genauer betrachtet. Mit 1,1 Millionen verkauften Einheiten setzte die BMW Group 2017 nahezu 45% aller Fahrzeuge in Europa ab. Diesen Wert konnte das Unternehmen Ende Juni 2018 im Vergleich zum Vorjahr zudem noch 1,2% steigern. Somit ist Europa der wichtigste Markt für die BMW Group.

Debrecen ist dabei der ideale Standort, um das Produktionsnetzwerk der BMW Group zu erweitern. Dort treffen sich nämlich eine sehr gute Infrastruktur samt entsprechender logistischer Anbindung und die Nähe zum etablierten Lieferantennetzwerk. Ein weiterer entscheidender Pluspunkt sind die qualifizierten Arbeitskräfte vor Ort. Mit einer Kapazität von bis zu 150.000 Einheiten jährlich bietet alleine das neue Werk künftig mehr als 1.000 Arbeitsplätze. Zusätzlich werden mittel- und langfristig weitere Arbeitsplätze auf dem Werksgelände und in der Region bei Zulieferern und Dienstleistern entstehen.

Auch die schon gesammelten positiven Erfahrungen dürften zur Entscheidung für Debrecen als neuen Standort beigetragen haben. Bereits seit 2004 pflegt die BMW Group eine eigene Repräsentanz in Ungarn und kann auf gute Beziehungen zu Zulieferern zurückgreifen.

Strategisch und wirtschaftlich ist der Ausbau des Produktionsnetzwerks in Europa also die richtige Entscheidung und folgt der Leitlinie der BMW Group Strategie NUMBER ONE > NEXT. Zudem stützt es auch die Vision der BMW Group:

"Jedes Automobilwerk der BMW Group in Europa wird zukünftig auch elektrifizierte Fahrzeuge produzieren. Auch am neuen Standort in Ungarn werden wir Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und elektrifiziertem Antrieb auf einem Band bauen können. Zum Zeitpunkt des Produktionsstarts wird es Maßstäbe bei Flexibilität, Digitalisierung und Produktivität setzen.", so Oliver Zipse, Produktionsvorstand der BMW AG.

Erreicht werden soll dies durch die Anwendung von innovativen Automatisierungslösungen, modernen Assistenzsystemen und flexiblen Logistikanwendungen. Somit steht dem langfristigen Erfolg der BMW Group in Europa und dem erfolgreichen Start des Werks in Debrecen nichts im Wege.

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