Eine Investition in die Zukunft.

10. Juli 2018
ca. 3,5 Minuten

China ist einer der wichtigsten Märkte der Welt, auch für Mobilitätsunternehmen liegen dort weiterhin große Potentiale. Neben BMW und MINI Modellen mit „klassischem“ Antrieb werden auch elektrische Fahrzeuge immer beliebter auf chinesischen Straßen. Mit aktuell sechs elektrifizierten Modellen hat die BMW Group dort derzeit das größte Angebot im Premiumsegment. Eine gute Ausgangslage, um strategische Partnerschaften in China weiter auszubauen. So setzt die BMW Group auf verschiedene unternehmerische Maßnahmen, die es dem Unternehmen ermöglichen ihre Präsenz auf dem chinesischen Markt zu schärfen und eine Basis für den Export von BMW Elektrofahrzeugen in weitere Märkte zu schaffen.

Die Nachfrage auf dem chinesischen Markt ist hoch: In 2017 wurden insgesamt rund 560.000 Fahrzeuge der Marke BMW an chinesische Kunden ausgeliefert – das ist mehr als in den beiden nächstgrößten Märkten USA und Deutschland zusammen. Davon wurden zwei Drittel aller in China verkauften Fahrzeuge von BMW Brilliance Automotive (BBA) produziert.

Bereits 2019 sollen in China noch mehr BMW Fahrzeuge vom Band rollen. Zusammen mit BBA erhöht die BMW Group dafür die Kapazität der künftig produzierten Fahrzeuge auf insgesamt 520.000 Stück. Dazu zählt auch die Produktion des vollelektrischen BMW iX3 – mit dem Ziel erstmals auch Märkte außerhalb Chinas mit den von BBA produzierten Fahrzeugen zu bedienen. „Das nächste Kapitel unserer Zusammenarbeit hat das Potenzial, über unser bestehendes Motto – in China für China – hinauszugehen. Der von BBA ab 2020 produzierte vollelektrische BMW iX3 wird Kunden rund um die Welt finden“, erklärt Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG.

 

Ein weiterer wichtiger Schritt der BMW Group ist die Kooperation mit Baidu und deren offener Plattform Apollo, die eine sichere und zuverlässige Lösung für alle wichtigen Funktionen eines autonomen Fahrzeugs bietet. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen in unterschiedlichen Projekten die autonome Fahrtechnologie weiter vorantreiben. Im Beisein von Chinas Premierminister Li Keqjang und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel unterzeichneten Baidu und die BMW Group hierzu eine Absichtserklärung, mit der die BMW Group auch einen Sitz im Vorstand von Apollo erhält. Klaus Fröhlich, Entwicklungsvorstand der BMW AG, sagte: „Mit vereinten Kräften können die BMW Group und Baidu die Angleichung spezifischer Anforderungen und technologischer Ansätze deutlich beschleunigen und die Vision vom autonomen Fahren für unsere chinesischen Kunden schon bald Realität werden lassen.“

 

Doch das war längst nicht alles: Auch die Marke MINI soll ihr globales Potenzial auf dem weltgrößten Markt für Elektromobilität durch weitere Maßnahmen ausbauen. Allein in 2017 lieferte MINI rund 35.000 Fahrzeuge in China aus. Nun soll vor Ort am weiteren Ausbau der Elektromobilität gearbeitet werden. Kürzlich hat die BMW Group dafür mit dem chinesischen Hersteller Great Wall Motor einen Vertrag über das neue 50: 50-Joint-Venture "Spotlight Automotive Limited" mit Sitz in China unterzeichnet. Durch diesen Zusammenschluss soll die Entwicklung und Produktion von MINI Elektrofahrzeugen und Elektrofahrzeugen für Great Wall Motor in China weiter vorangetrieben werden. Dieser Schritt ist ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung von MINI, die im Rahmen der BMW Group Strategy NUMMER ONE >NEXT festgelegt wurde.

 

Mit diesen Maßnahmen hat die BMW Group nicht nur ein neues Kapitel in der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit aufgeschlagen, sondern auch ein klares Zeichen für Zukunft der Mobilität gesetzt. Dabei wird eine ganz klare Regel verfolgt: Die Produktion folgt dem Markt. Die steigende Produktion im Markt China soll also nicht etwa zum Produktionsrückgang in anderen Werken führen. Im Gegenteil: diese Maßnahmen sollen langfristig auch die Produktion und Expansion in anderen Märkten steigern und ein Statement setzen: die BMW Group ist die NUMBER ONE der Premiummobilität von Morgen.

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