1959 Morris Mini-Minor und MINI Cooper 60 Years Edition 3-Türer

60 Years of Passion.

27. November 2019
ca. 5 Minuten

Ein runder Geburtstag gehört gefeiert. Erst recht, wenn es um 60 Jahre Innovationen, Wandlungsfähigkeit, Performance und Lifestyle geht. Deshalb bleibt MINI sich zu seinem 60-jährigen Jubiläum treu und setzt die Tradition fort, für welche die Marke wie keine zweite steht: die Revolution der Premium-Kleinwagen. Werfen Sie mit uns einen Blick auf ausgewählte Highlights und wie MINI mit 60 Jahren Leidenschaft die Zukunft der Elektromobilität auf die Straße bringt.

Im August 1959 stellte die British Motor Corporation (BMC) einen viersitzigen Kleinwagen vor, der als "Mini" Automobilgeschichte schreiben sollte. Es handelte sich um ein völlig neu entwickeltes Kleinwagenkonzept, für das Ingenieur Alec Issigonis verantwortlich zeichnete, und welches zum Vorbild zukünftiger Kleinwagen wurde. Um eine optimale Raumausnutzung zu erreichen, verwendete man erstmals einen quer eingebauten Frontmotor bei gleichzeitigem Frontantrieb. Zudem glänzte der Mini bei nur minimalen Überhängen mit großem Radstand und breiter Spur, eine wichtige Voraussetzung für viel Platz und gute Fahreigenschaften.

Der erfolgreichen Einführung des Austin Seven und des Morris Mini-Minor im August 1959 folgten zahlreiche Modellvarianten: der Van (Januar 1960), die Kombiversionen Countryman und Traveller (September 1960) sowie der Pick-up (Januar 1961). Alle Modelle teilten sich die gleiche Technik und wurden von einer 848-ccm-Maschine angetrieben. Mit dem Mini-Moke kam 1964 ein Gelände-Mini auf den Markt – in seiner zivilen Ausführung ebenfalls mit der Basistechnik ausgerüstet. Für den gehobeneren Anspruch bot BMC ab Oktober 1961 eine Stufenhecklimousine auf Mini-Basis an, den Riley Elf bzw. Wolseley Hornet.

Morris Mini-Minor Super-de-Luxe
1959 Morris Mini-Minor und MINI Cooper 60 Years Edition 3-Türer fahren nebeneinander in einer Stadt

Morris Mini-Minor Super-de-Luxe (1963)

Morris Mini-Minor (1959) und MINI Cooper 60 Years Edition (2019)

1976 kam die erste von zahlreichen Sondereditionen des classic Mini auf den Markt: Der "Mini Limited Edition 1000" mit orange gestreiften Nylonsitzen. Auf der Außenseite war der Mini durch seine grün-weiße Lackierung mit goldenen Zierleisten und verchromten Außenspiegeln erkennbar.

Im Laufe der Jahre wurden die unterschiedlichsten Sondereditionen präsentiert – mit Highlights von sportlich bis trendy, von edel bis frisch. Ausgewählte Modelle: "Mini Sprite" (1983), "Mini Ritz" (1985), "Mini Designer" (Mary Quant, 1988), "Mini Thirty" (1989), "Mini Paul Smith" (1998), "Mini Cooper S Sport 5" (1999) und "Mini Cooper S Works" (1999).

1991 erschien letztmalig eine neue Variante des classic Mini. Als einzige hatte sie nicht in England, sondern in Deutschland ihren Ursprung. Ein engagierter Händler in Baden hatte dem classic Mini – wie schon mancher Mini Fan zuvor – das Dach abgeschnitten und ihn in ein äußerst ansehnliches Cabriolet verwandelt. Im Unterschied zu den früheren Versuchen war das Ergebnis qualitativ so gut, dass die zwischenzeitlich für den classic Mini verantwortliche Rover Group entschied, Konstruktion und Fabrikation zu kaufen. Von dem Serienmodell wurden zwischen 1993 und 1996 insgesamt rund 1.000 Einheiten verkauft.

Designer Mini Paul Smith
MINI Cooper SE fährt vor dem Hollywood Schriftzug

Designer Mini Paul Smith (1999)

MINI Cooper SE (2019)

Mit der Übernahme der Rover Group durch die BMW Group zu Beginn des Jahres 1994 eröffneten sich auch für die Marke MINI neue Perspektiven. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt wurde 1997 das Konzeptfahrzeug "MINI 2000" vorgestellt, die den Ausblick auf eine Neuauflage des einzigartigen britischen Kleinwagens bot. Der erste offizielle Auftritt des Serienmodells MINI R50 erfolgte Ende September 2000 auf dem Pariser Automobilsalon.

Die Neuauflage des Kleinwagen-Klassikers entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte, die bis in die Gegenwart hinein andauert. Ob neue Modelle, wie das MINI Cabrio, der MINI Clubman und der MINI Countryman oder die Submarke John Cooper Works – in den letzten 18 Jahren wusste MINI immer wieder mit neuen Innovationen und Fahrzeugen zu begeistern und seinem Kultstatus gerecht zu werden.

Doch auch nach 60 Jahren ist MINI nicht müde, das Kleinwagen-Segment zu revolutionieren. Denn die Zukunft des MINI Feelings ist nahezu lautlos, lokal emissionsfrei, aber überaus kraftvoll. Bereits 2009 ging deshalb eine Testflotte von 612 MINI E Modellen auf Forschungsreise.  Auf öffentlichen Straßen haben 1100 private und geschäftliche Nutzer über 16 Millionen Kilometer zurückgelegt und dabei spannende Erkenntnisse und Daten gesammelt, die die Elektromobilität in der BMW Group weit vorangebracht haben.

Der nächste Schritt: ein vollelektrisches MINI Modell. Von 2020 an bringt der neue MINI Cooper SE frischen Schwung in das Segment der Elektrofahrzeuge. Mit seinem 135 kW/184 PS starken Elektromotor verbindet er nachhaltige Mobilität mit charakteristischem Fahrspaß, ausdrucksstarkem Design und Premium-Qualität. Das erste rein elektrisch angetriebene Modell der Marke wird von November 2019 an im britischen MINI Werk Oxford produziert. Seine Antriebstechnologie stammt aus den Kompetenzzentren für Elektromobilität der BMW Group in Dingolfing und Landshut. So setzt MINI einmal mehr wegweisende Impulse für die urbane Mobilität.

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