So GREEN ist die BMW iFACTORY
Unternehmen 14.11.2022 4 Min.
So GREEN ist die BMW iFACTORY.

Nachhaltige Produktion basiert auf innovativem Denken: Der Schwerpunkt GREEN der BMW iFACTORY beinhaltet den Einsatz modernster Technologien – ressourcenoptimiert und zirkulär.

Die BMW Group treibt die Transformation der Automobilindustrie voran und ist sich ihrer Verantwortung bewusst. Daher hat sich die BMW Group ambitionierte Ziele gesetzt: Das erfordert ein neues, ganzheitliches Denken.

Ein Schlüssel auf dem Weg dorthin ist die BMW iFACTORY, die mit ihren drei Pfeilern LEAN, GREEN und DIGITAL Automobilproduktion schon heute neu definiert.

LEAN steht dabei für Effizienz, Präzision und maximale Flexibilität. GREEN bedeutet nachhaltig, zirkulär, ressourcenoptimiert. DIGITAL umfasst den Einsatz von künstlicher Intelligenz, um schneller, präziser und transparenter zu werden. Die BMW iFACTORY steht für einen globalen, integrativen Ansatz, der in jedem Werk weltweit umgesetzt wird.

GREEN: Das neue Werk Debrecen setzt Maßstäbe

Den hohen Anspruch unterstreicht  das zukünftige Werk im ungarischen Debrecen, in dem ab 2025 die vollelektrische Neue Klasse entsteht. Es markiert den nächsten Schritt in Richtung nachhaltige Zukunft und wird bei seinen Produktionsprozessen auf den Einsatz fossiler Energieträger verzichten. Ein bedeutender Teil des benötigten Stroms soll auf dem Werksgelände selbst produziert werden, weitere Anteile liefern zu 100 Prozent regenerative Energiequellen, überwiegend regional.

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„Ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung gehören - untrennbar zusammen”, sagt Produktionsvorstand Nedeljković. „Diesen Anspruch verfolgen wir nicht nur mit Blick auf das Produkt, sondern über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.“

Individuelle Lösungen zur Weiterentwicklung.

Damit setzt die BMW Group erneut ökologische Benchmarks und leistet einen grundlegenden Beitrag für eine nachhaltige Zukunft. Bereits heute bezieht jeder Standort der BMW Group weltweit ausschließlich grünen Strom und produziert nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Ein 360-Grad-Ansatz, der nicht nur auf steigende Effizienz und Digitalisierung setzt, sondern zugleich höchst individuelle Lösungen für die eigenen Werke liefert. „Um Ressourcen zu schonen, agieren wir nach dem Prinzip: Vermeiden vor Reduzieren vor Substituieren. Jedes unserer Werke entwickelt einen individuellen, grünen Fußabdruck und nutzt optimal die lokalen Chancen und Potentiale”, erklärt Milan Nedeljković.

Denn nachhaltig zu handeln, heißt für die BMW Group auch, regional zu handeln. Nur so kann ein maßnahmengesteuertes Gesamtoptimum erreicht werden. Hierzu arbeitet die BMW Group mit Partnern zusammen und nutzt deren langjährige Expertise. Auf diese Weise entwickelt sich nicht nur die BMW Group weiter, sondern jeweils die ganze Region um einen Standort herum.

Das Optimum unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten.

Das setzt das Unternehmen mit der BMW iFACTORY bereits heute um. Im BMW Group Werk in Steyr in Österreich erfolgt die Wärmeversorgung durch Fernwärme aus Biomasse. Der Energieverbrauch wird in Echtzeit gemessen, um sofort reagieren und optimieren zu können. Im BMW Group Werk in Leipzig wird die Produktion durch Windenergieanlagen unterstützt – Wasserstoff dient für den Antrieb von rund 130 Flurförderfahrzeugen.  Zudem ist das  Werk Leipzig das weltweit erste Automobilwerk, das in seiner Lackiererei eine neu entwickelte Brennertechnologie pilotiert, mit der auch Wasserstoff genutzt werden kann. Der Standort San Luis Potosi in Mexiko erzeugt 100 Prozent CO2-freie elektrische Energie durch Sonnenkollektoren. In München wiederum wird die Wasserkraft der Flüsse Lech und Isar genutzt, um Strom für die Produktion zu erzeugen.

GREEN bedeutet für die BMW iFACTORY also keine Standardlösung. Die BMW Group sucht das nachhaltige Optimum unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Standorte, nutzt Kompetenzen aus dem Netzwerk des Unternehmens und bezieht aktuelle technische Entwicklungen mit ein – für eine nachhaltige Zukunft.