Man übernimmt von Anfang an viel Verantwortung, daraus lernt man am meisten.

Dass Gamification nicht so realitätsfern und theoretisch ist, wie es sich anhört und was man mit dem Masterstudiengang Medien- und Kommunikation jenseits von der Masterarbeit bei der BMW Group alles anfangen kann, erzählt Theresa in diesem Interview.

 „Ich hatte bisher eigentlich keine Berührungspunkte mit der Logistik – aber genau das finde ich so toll an BMW: Man kann hier nämlich auch in Bereichen Erfahrungen sammeln, von denen man im Studium nichts mitbekommt. In meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit Gamification. Daran forschen viele unterschiedliche Fachbereiche – unter anderem die Logistik. Und auch die Kommunikationswissenschaften sind ein Bereich, der dieses Thema betrachten sollte“.

Gamification… was bedeutet das gleich noch einmal konkret? Theresa erklärt, dass es kurz gesagt darum gehe, Spielelemente in spielfremde Umgebungen zu bringen. Ihre Abschlussarbeit hat dabei ein klares Ziel: „Dinge, die einem langweilig erscheinen oder die man ungern macht, sollen spielerisch so gestaltet werden, dass der Nutzer diese Dinge gerne macht. Auf den Arbeitskontext übertragen heißt das, Prozesse mit Spielelementen anzureichern, um diese interessanter zu gestalten. Es geht letztlich darum, Mitarbeiter zu motivieren. In der Kommissionierung werden täglich Bauteile für die Montage zusammengestellt. Über eine Augmented Reality Brille wird der Kommissioniervorgang visuell unterstützt und spielerisch angereichert“. Fortschrittsbalken bei guter Leistung oder ein Abzeichen, wenn man etwas richtiggemacht hat – das sind nur einige von Theresas Ideen, die sie schon bald selbst mit Gamification Experten diskutieren und schließlich mit den Mitarbeitern testen wird.

Die Selbstständigkeit schätzt Theresa an ihrer Arbeit bei der BMW Group: „Man übernimmt von Anfang an viel Verantwortung. Das war zwar oft ein Sprung ins kalte Wasser, aber daraus lernt man am meisten. Und besonders gefällt mir, dass man so viel von verschiedenen Bereichen mitbekommt, die man im Studium nicht behandelt. Man vernetzt sich viel mehr und das hilft einem fürs spätere Arbeitsleben sicher weiter!“