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Seitenübersicht: BMW Group - Innovationen - Technologie und Mobilität - Autonomes Fahren
INTELLIGENZ, DIE UNS BEWEGT.

Die Zukunft des Fahrens: Autonom.

Die Mobilität befindet sich in einem Wandel, wie es ihn nie zuvor gab. Das stellt uns als BMW Group vor enorme Herausforderungen. Diesen begegnen wir mit innovativen Technologien und behalten dabei gleichzeitig immer die Sicherheit unserer Kunden fest im Blick.
So bieten wir heute schon Fahrerassistenzsysteme, wie Geschwindigkeits-, Lenk- und Spurführungsassistenten. Mit diesen Entwicklungen stehen wir bereits heute auf der Schwelle zum hochautomatisierten Fahren.
   

Die Fahrzeuge der Zukunft benötigen keine starren Programme, sondern eine Art künstliche Intelligenz, die mit jedem Kilometer lernt und auch die Gewohnheiten ihres Besitzers berücksichtigt.

Klaus Fröhlich

Entwicklungsvorstand BMW Group

Haben Sie darüber schon mal nachgedacht?

Schaffen wir die Freude am Fahren ab?

Auch in Zukunft wird BMW für Freude am Fahren stehen. Jedoch wird sich diese Freude noch vielfältiger gestalten. So werden wir Kunden ermöglichen, je nach Situation, sowohl Freude am Fahren oder eben Freude am gefahren werden zu erleben. Heute verbringen Autofahrer in den Ballungsräumen in Deutschland durchschnittlich 30 Stunden pro Jahr im Stau. Wenn das Fahrzeug selbst fährt, können sie die Zeit viel besser nutzen: beispielsweise zum Entspannen, Arbeiten oder Lesen. 

Was, wenn das Auto einen Unfall verursacht?

Bei einem überwiegenden Großteil der Unfälle ist nach wie vor menschliches Versagen die Ursache. Mit den in unseren aktuellen Modellen verbauten Fahrerassistenzsystemen der Level 1 und 2 können bereits heute mehr als 30% der Unfälle verhindert werden. Mit der weiteren Automatisierung erwarten wir, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle und der Todesfälle im Straßenverkehr sehr deutlich gesenkt werden kann. Dennoch gelten auch für Autonome Fahrzeuge die Gesetze der Fahrphysik: kritische Situationen lassen sich nicht immer zu 100% vermeiden.

Wie viele Daten erhebt eine 24-Stunden-Fahrt?

40 Terabyte Daten erzeugt ein vollautonomes Fahrzeug bei einer 24-stündigen Testfahrt. Würde die BMW Group beispielsweise diese Daten auf Blue-Ray Dual-Layer Discs brennen, würden pro Tag 800 Stück benötigt. Vor 20 Jahren, als es noch Disketten gab, wären für ein Fahrzeug täglich 27 Millionen Disketten benötigt worden. Die Testfahrten hätten aber ein abruptes Ende gefunden, denn nach bereits 74 Tagen wäre die globale Disketten-Jahresproduktion aufgebraucht gewesen: und das von nur einem einzigen Fahrzeug.  

Wie lernt ein Auto das Sehen?

Hoch- oder vollautomatisiertes Fahren ist ohne Sensorik nicht möglich. Denn um wirklich alle relevanten Dinge des Umfelds wahrnehmen zu können, benötigen die Fahrzeuge verschiedenste Sensoren die sowohl bei Tag und Nacht sowie jeder Witterungsbedingung funktionieren. So hat unsere Testflotte einen Lidar, mehrere nach vorne und hinten gerichtete Kameras, rund um das Fahrzeug angeordnete Kurz- und Langstrecken-Radarsensoren sowie Ultraschallsensoren. 

Warum hat die BMW Group gute Karten?

Hochgenaue und echtzeitfähige Karten sind eine Voraussetzung für das Autonome Fahren. Gemeinsam mit der AUDI AG und der Daimler AG hat die BMW Group 2015 HERE erworben. Ab dem nächsten Jahrzehnt nutzen die Fahrzeuge der BMW Group dann sogar die allerneueste Kartenversion: Die HERE HD Live Map. Sie kombiniert das hochauflösende Kartenmaterial mit Echtzeit-Informationen anderer Fahrzeuge. Damit ermöglichen wir den Autos und deren Fahrern noch weiter als die Fahrzeugsensoren zu schauen. Die Karten sind ein wichtiger Baustein um autonomes Fahren sicher zu machen. 

BMW Group Autonomous Driving Campus.

Kurze Wege, agile Talente, schnelle Entwicklung.

Entdecken Sie, wie wir bei der BMW Group am ersten selbstfahrenden Auto arbeiten. Am speziell dafür geschaffenen Autonomous Driving Campus der BMW Group kommt alles zusammen: Dort treffen die besten Talente mit verschiedenen Kompetenzen auf neue Arbeitswelten- und Methoden. Der Campus vereint alle Entwicklungsschritte an einem Ort. Ein Softwareentwickler kann seinen gerade geschriebenen Code sofort und mit wenigen Schritten im Fahrzeug testen.

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In 5 Schritten in die Zukunft.


Bis Serienfahrzeuge autonom fahren können, wird es noch einige Jahre dauern. Die Automobilbranche unterteilt die Automatisierungsgrade in 5 Stufen. Welche diese sind und wo wir uns aktuell befinden, zeigt Ihnen dieses Video.      
     

Unser Weg zum autonomen Fahren.

1995 Autonom in Hollywood.

In „Goldeneye“ steuert James Bond den BMW E38 futuristisch durch ein Parkhaus – über sein Mobiltelefon. Das Bild vom Auto ohne Fahrer begeisterte das Publikum. Damals aus der Agenten-Trickkiste von Q, heute parken Fahrzeuge wie der BMW 7er automatisch per Fernsteuerung ein.

2006 Automatisch zur Ideallinie.

BMW präsentiert erstmals den BMW TrackTrainer, der hochautomatisiert auf der Ideallinie den Hockenheimring und später auch die Nürburgring-Nordschleife, die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt, im Renntempo meistert.

2011 Mit 130 km/h über die A9.

Seit Mitte 2011 fahren wir mit unseren Forschungsfahrzeugen hochautomatisiert auf der Autobahn A9 – in einem Geschwindigkeitsbereich bis 130 km/h und unter Einhaltung aller Verkehrsregeln, aber ohne Hand am Steuer.

2014 Der Coupé Coup.

Das Forschungsfahrzeug auf Basis eines BMW 2er Coupé demonstriert hochautomatisiertes Fahren bis in den Grenzbereich. Autonomes Driften in Perfektion.

2015 Eingeparkt.

In Las Vegas lässt BMW erstmals den BMW i3 dynamisch und sicher ohne Fahrer auf einem freien Stellplatz im Parkhaus parken.

2016 Sensorik in Serie.

Der neue BMW 7er manövriert fahrerlos in Garagen und Parklücken und kann auf Autobahnen bereits bis 210 km/h selbst steuern und Abstand halten. Mittels Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren kann der BMW 7er bereits heute seine Umgebung lückenlos erkennen.

2017 Die Vision nimmt Form an.

Auf der CES 2017 zeigten wir mit der Skulptur BMW i Inside Future unsere Vision vom Fahrzeug der Zukunft: Der Fahrzeuginnenraum ist in seiner Konzeption und seinem Bediensystem umfassend auf vollautomatisiertes Fahren ausgerichtet. Darüber hinaus verbindet sich das Fahrzeug nahtlos mit der digitalen Lebenswelt des Fahrers.

2018 Forschung neu gedacht.

Die BMW Group eröffnet im April den Autonomous Driving Campus auf dem die unterschiedlichsten Talente mit einer neuen Art der Zusammenarbeit am selbstfahrenden Fahrzeug forschen. Der Campus ist ein zukunftsweisender Entwicklungsstandort mit modernen Arbeitswelten, intelligenter IT-Infrastruktur der alle Entwicklungsschritte an einem Ort vereint.

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