Seitenübersicht: BMW Group - Elektromobilität - Produktion
Produktion von Elektroantrieben
Elektromobilität. Produktion.

Die BMW Group beschleunigt weiter in Richtung Elektromobilität und stärkt ihr internationales Produktionsnetzwerk für die Fertigung elektrifizierter Fahrzeuge. Bereits seit 2013, mit dem Start der Serienproduktion des ersten vollelektrischen BMW, dem BMW i3, hat sich die BMW Group in der Produktion umfassendes technologisches Knowhow aufgebaut. Diesen Wissensvorsprung nutzt das Unternehmen heute, wenn es an weltweit 13 Produktionsstandorten (Stand März 2021) voll- und teilelektrische Automobile produziert. Bis Ende 2022 werden alle deutschen Fahrzeugwerke mindestens ein vollelektrisches Fahrzeug produzieren.

In den Automobilwerken laufen vollelektrische Fahrzeuge vom gleichen Band wie Plug-in Hybride und Fahrzeuge mit Diesel- oder Benzinmotor. So wird Kundennachfrage hinsichtlich der Antriebsformen flexibel bedient.

E-ANTRIEBSPRODUKTION IN DEN WERKEN DER BMW GROUP.

Für den weiteren Ausbau der Elektromobilität passt die BMW Group ihre Produktionsstrukturen der steigenden Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen an. Auch die E-Antriebskomponenten – also E-Motoren, Batteriemodule und Hochvoltbatterien – entwickelt das Unternehmen selbst und produziert sie in seinen Werken. Der wachsenden Nachfrage wird mit Kapazitätserweiterungen an den bestehenden Standorten und der Erweiterung des Produktionsnetzwerks Rechnung getragen.

Die Hochvoltbatterien und Batteriekomponenten für sämtliche elektrifizierte Fahrzeuge der Marken BMW und MINI kommen aus hauseigenen Batteriefertigungen in Dingolfing, Leipzig und Regensburg in Deutschland sowie Spartanburg/USA und Shenyang/China. Auch in Thailand hat die BMW Group die Produktion von Hochvoltbatterien für das Werk Rayong lokalisiert und arbeitet hierfür mit der Dräxlmaier Group zusammen. In München befinden sich das Pilotwerk für E-Antriebe sowie das Kompetenzzentrum Batteriezelle, in dem die BMW Group die Wertschöpfungsprozesse der Batteriezelle vollständig analysiert und ihre Produktionsprozesse technologisch vorantreibt.

E-Motoren produziert das Unternehmen im Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion in Dingolfing und im BMW Group Werk Landshut.

Mit der höheren Produktionskapazität an E-Antriebskomponenten begegnet die BMW Group ihren ehrgeizigen Zielen in der Elektromobilität.

Das Werk Dingolfing

Das Werk Dingolfing

BMW Group Kompetenzzentrum für E-Antriebsproduktion

Das BMW Group Werk Dingolfing verfügt über langjährige Expertise im Bau von Komponenten für E-Fahrzeuge. Mit dem im Juli 2020 eröffneten Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion erweitert die BMW Group dort ihre Fähigkeiten in der E-Mobilität erneut und setzt mit ihrer Produktion Maßstäbe bei der Transformation der Automobilindustrie. In Dingolfing produziert die BMW Group Batteriemodule, Hochvoltbatterien und E-Motoren für batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in Hybride. Der hochintegrierte E-Antrieb der fünften Generation fasst E-Motor, Getriebe und Leistungselektronik in einem zentralen Gehäuse zusammen. Dank seines Konstruktionsprinzips mit einem stromerregten Rotor benötigt er keine Materialien aus dem Bereich der Metalle der Seltenen Erden.

Das Werk Spartanburg

Batteriefabrik in den USA

Das BMW Group Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina hat 2019 seine Kapazität für die Produktion von Hochvoltbatterien verdoppelt. Sie sind für die ebenfalls in Spartanburg produzierten Plug-in-Hybrid-Modelle BMW X5 xDrive45e und BMW X3 xDrive30e bestimmt.

Das Werk Spartanburg
Das Werk Leipzig

Das Werk Leipzig

BATTERIEMODULE AUS DEM BMW GROUP PIONIER-WERK DER ELEKTROMOBILITÄT

Das Werk Leipzig ist das BMW Group Pionier-Werk der Elektromobilität: Mit dem BMW i3 produziert es bereits seit 2013 das erste vollelektrische Fahrzeug der BMW Group. Auf der ehemaligen Produktionsfläche des BMW i8 fertigt das Werk Leipzig seit Mai 2021 aus Batteriezellen Batteriemodule für die elektrifizierten Fahrzeuge der fünften Generation der BMW Group.

Das Werk Regensburg

BATTERIEKOMPONENTEN FÜR DIE BATTERIEN DER FÜNFTEN GENERATION

Seine Kompetenz und Erfahrung in der Produktion von elektrifizierten Fahrzeugen nutzt das BMW Group Werk Regensburg auch für die Produktion von Batteriekomponenten und lackiert seit April 2021 Batteriezellen. Diese Zelllackierung erhöht die mechanische Robustheit und Wärmeleitfähigkeit der Batteriezelle. Damit dient sie der besseren Isolierung und Kühlung der noch leistungsfähigeren Batteriezellen der fünften Generation des E-Antriebs. Batteriezellen werden außer im Werk Regensburg im Werk Dingolfing und im BMW Brilliance Automotive Plant Powertrain in Shenyang, China lackiert.

Ab 2022 wird das Werk Regensburg zudem aus Batteriemodulen Hochvoltbatterien produzieren.

Das Werk Regensburg
Das Werk Landshut

Das Werk Landshut

Langjährige Erfahrung in der E-Motorenfertigung

Bereits seit 2013 produziert das BMW Group Werk Landshut den E-Motor für den BMW i3, das erste vollelektrische Fahrzeug der BMW Group. 2019 kam dann die Produktion des E-Motors für den MINI Cooper SE dazu. Zudem entsteht in der dortigen Leichtmetallgießerei das Gehäuse des hochintegrierten E-Antriebs der fünften Generation aus bis zu 50% recyceltem Aluminium.

Das Werk BMW Brilliance Automotive Shenyang

Bereits zwei Batteriezentren am Standort

In China hat das Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) am Standort Tiexi 2020 ein weiteres Batteriezentrum eröffnet. In diesem werden die Batterien der fünften Generation der BMW eDrive Technologie für den vollelektrischen BMW iX3 sowie die dazugehörigen Batteriemodule produziert. Das neue Batteriezentrum ergänzt die bereits 2017 eröffnete Batteriefabrik, das sogenannte „High-Voltage Battery Center“.

Das Werk Shenyang
Batteriefertigung in Thailand

Batteriefertigung in Thailand

Hochvoltbatterien für die Plug-in Hybride aus dem BMW Group Werk Rayong

Die Produktion von Hochvoltbatterien und Batteriemodulen startete Mitte 2019 in einer neuen Produktionsstätte in der Nähe des BMW Group Werkes Rayong, Thailand. Für die Produktion der Hochvoltbatterien arbeitet die BMW Group mit der Dräxlmaier Group zusammen. Während der Partner die Produktion aufbaut und verantwortet, liefert die BMW Group das entsprechende Know-how und trainiert Mitarbeiter.

KOMPETENZZENTRUM BATTERIEZELLE.

Die BMW Group baut ihren Vorsprung in der E-Mobilität weiter aus und bündelt die langjährige Erfahrung und das umfassende Wissen im Bereich der Batteriezellen in einem Kompetenzzentrum. Ziel ist es, die Batteriezellen-Technologie und die Produktionsprozesse vollständig zu durchdringen.

Das Kompetenzzentrum bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Batteriezellen-Technologie ab – von der Forschung und Entwicklung über die Zusammensetzung und das Design der Batteriezelle bis hin zur Produzierbarkeit in Großserie. Wichtig ist dabei, dass von Beginn an das Recycling sowie eine transparente und nachhaltige Zellentwicklung bedacht werden. Ob das Unternehmen die Zellen zu einem späteren Zeitpunkt selbst in Serie produziert, hängt maßgeblich von der Entwicklung des Lieferantenmarktes ab.

Das Kompetenzzentrum Batteriezelle bringt uns in eine einzigartige Position: Von der heutigen Technologie des BMW i3 ausgehend, verdoppeln wir die Energiedichte unserer Batteriezellen bis 2030 und damit auch die Reichweite für unsere Kunden.

Oliver Zipse

Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, bei der Eröffnung des Kompetenzzentrums Batteriezelle im November 2019

 Produktion einer Batteriezelle
  Produktion einer Batteriezelle
 Produktion einer Batteriezelle

NACHHALTIGE PRODUKTION MIT ENERGIE AUS WIND- UND WASSERKRAFT.

Wind-Wasser-Kraft

Copyright: LEW/YEAH. 03/2021

Wind-Wasser-Kraft

Copyright: SWM. 03/2021

Schon heute bezieht die BMW Group für ihre Fertigungsstandorte weltweit ausschließlich Grünstrom. Für die Produktion ihrer neuen Elektromodelle BMW iX und BMW i4 verwendet die BMW Group in ihren Werken Dingolfing und München regionalen Grünstrom aus Wasserkraft. Durch die Direktlieferverträge mit regionalen Anbietern erhöht die BMW Group die ökologische Qualität des in der Fertigung eingesetzten Grünstroms noch einmal deutlich. Parallel zum verstärkten Abschluss solcher Stromverträge wird der Anteil des an BMW Group Standorten erzeugten Stroms aus erneuerbaren bzw. CO2-neutralen Quellen erhöht. Bereits seit 2013 erzeugen vier Windräder am Standort Leipzig die gesamte für die Fertigung des BMW i3 benötigte elektrische Energie. Im Werk in San Luis Potosí, Mexiko, sorgen großflächige Solaranlagen für einen Eigenanteil am benötigten Strom für die Fertigung.

Auch mit den Batteriezelllieferanten hat die BMW Group vertraglich vereinbart, dass diese bei der Produktion der Batteriezellen für die fünfte Generation des E-Antriebs der BMW Group nur noch Grünstrom verwenden. Diese fünfte Generation des E-Antriebs ist seit 2020 mit dem BMW iX3 auf die Straße und wird in 2021 in weiteren Produkten wie dem BMW iX und dem BMW i4 ausgerollt.

Zusätzlich hat die BMW Group mit dem schwedischen Unternehmen Northvolt einen Langzeit-Liefervertrag für Batteriezellen geschlossen. Diese werden ab 2024 in der Gigafactory im nordschwedischen Skellefteå gefertigt, die sich derzeit im Bau befindet. Die benötigte Energie zur Herstellung der Batteriezellen wird dort lokal und zu 100 Prozent aus Wind- und Wasserkraft gewonnen.