UNSER MANAGEMENTANSATZ

Die BMW Group hat ein umfassendes Verständnis von Produktverantwortung. Sie beginnt für uns mit der Entwicklung von Fahrzeugen, die verbrauchseffizient und sicher für Fahrer und Verkehrsteilnehmer sind. Sie umfasst ressourcen- wie umweltschonende Entwicklungs- und Produktionsprozesse, die ganzheitliche und qualitativ hochwertige Kundenbetreuung sowie Recyclingkonzepte, die dafür sorgen, dass unsere Fahrzeuge auch nach ihrer Nutzungsphase die Umwelt möglichst wenig belasten.

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Ein überzeugendes Beispiel dafür ist der BMW i3, der ab 2013 produziert wird. Von Anfang an und über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg wurde dieses Elektrofahrzeug mit messbaren Nachhaltigkeitszielen entwickelt - vom Material- und Teileeinkauf bis zum Vertrieb der fertigen Fahrzeuge. Mit ihm setzen wir bewusst auch unternehmensintern eine Benchmark. Wir haben den Anspruch, die im BMW i3 praktizierten Maßnahmen schrittweise in alle Fahrzeugprojekte der BMW Group zu übertragen.

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PRODUKTE UND PROZESSE

Emissionen und Sicherheit

Internationale Anforderungen

Bilanzierung

Konsequente Verringerung von Emissionen und Maximierung der Produktsicherheit

Unsere visionären Fahrzeuge der Marke BMW i bilden die Speerspitze unseres Strebens nach langfristig komplett emissionsfreien Fahrzeugen. Sie sind jedoch nur ein Teil unseres Efficient Dynamics Programms, unseres Konzepts für eine nachhaltige Sicherung individueller Mobilität durch eine kontinuierliche und konsequente Verringerung von Emissionen. Die größten Einsparungen realisieren wir durch innovative Effizienztechnologien, die in unseren Neufahrzeugen serienmäßig zum Einsatz kommen.

Unsere Produktverantwortung beschränkt sich aber nicht auf die Herstellung umweltverträglicher Fahrzeuge. Als Anbieter von Premium-Produkten und Premium-Dienstleistungen für individuelle Mobilität ist auch die Sicherheit unserer Kunden und anderer Verkehrsteilnehmer ein zentraler Bestandteil unserer Produktverantwortung. Wir versuchen durch Maßnahmen der aktiven Sicherheit Unfälle zu vermeiden und durch Maßnahmen der passiven Sicherheit Unfallfolgen abzumildern.

Darüber hinaus sorgen wir als Teil unserer Produktverantwortung für eine ressourcenschonende Produktion sowie hohe Recycling- und Verwertungsstandards, die den Materialkreislauf so weit wie möglich schließen. Wir setzen auf intelligente Dienstleistungen, die die gesamte Bandbreite künftiger Mobilität abdecken. Ein Beispiel dafür ist unser Carsharing-Angebot DriveNow. Schließlich streben wir nach einer hohen Kundenzufriedenheit und suchen mithilfe von Studien, Kundeninterviews und einer Analyse von Kundenfeedback ständig nach Möglichkeiten, wie wir aus Kundensicht noch besser werden können.

Internationale Anforderungen

Die internationalen regulatorischen Anforderungen für die Produkte der BMW Group werden vor allem im Bereich der fahrzeugspezifischen Emissionen immer anspruchsvoller. 94% unseres Fahrzeugabsatzes unterliegen entsprechenden Regularien und Steuergesetzgebungen. Zugleich wird die Planbarkeit durch kurzfristige Gesetzesänderungen erschwert. Das bedeutet für uns, dass wir uns frühzeitig – noch vor eventuellen Ankündigungen der Gesetzgeber – auf möglicherweise veränderte Rahmenbedingungen einstellen müssen.

Seit vielen Jahren hat die BMW Group dazu ein unternehmensweites und hierarchieübergreifendes Managementsystem implementiert, das sicherstellt, dass sowohl die gesetzlichen als auch die BMW spezifischen Ziele im Bereich Nachhaltigkeit und Produktverantwortung erfüllt werden.

Ganzheitliche Bilanzierung

Die BMW Group sieht sich für die Gesamtheit ihrer Produkte und Prozesse in der Verantwortung. Das spiegelt sich in unserer ganzheitlichen Bilanzierung wider, die unser Nachhaltigkeitsboard ausgehend von unserer Nachhaltigkeitsstrategie bereits 2009 beschlossen hat. Das bedeutet, dass wir die Auswirkungen unserer Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und sozialer Kriterien bewerten. Diese ganzheitliche Bilanzierung ergänzt das bereits lange etablierte Life Cycle Assessment (ISO 14040/14044) und ermöglicht es uns, Produkte und Prozesse schon in der Architekturphase so zu gestalten, dass sie unseren Nachhaltigkeitsanforderungen gerecht werden. Auch hierfür ist der BMW i3 ein Beispiel.

Es entspricht der BMW Philosophie, Maßnahmen zur Nachhaltigkeit mit Efficient Dynamics nicht nur in Nischenfahrzeugen, sondern auch in unseren Volumenfahrzeugen umzusetzen, sodass möglichst viele Kunden davon profitieren.


Ein Beispiel für diese Philosophie ist die BMW 520d EfficientDynamics Edition BluePerformance. Das aktuell mit dem „Gelben Engel“ des ADAC in der Kategorie „Auto der Zukunft“ ausgezeichnete Fahrzeug erfüllt im höchsten Maße das Prinzip der Nachhaltigkeit: Verluste vermeiden, Energie maximal nutzen. Ergänzend zum Komplettpaket der BMW EfficientDynamics Maßnahmen, die in allen Fahrzeugen zum Einsatz kommen, sorgen Aerofelgen, rollwiderstandsreduzierte Reifen, eine geänderte Motorauslegung, ein angepasstes Übersetzungsverhältnis der Hinterachse sowie eine optimierte Schaltpunktanzeige für einen Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus von 4,5 l/100 km und einen CO2-Wert von 119 g/km. Darüber hinaus reduziert das BMW BluePerformance System mit einem zusätzlichen Katalysator auch die Stickoxide. Mit 184 PS zeigt die BMW 520d EfficientDynamics Edition BluePerformance zudem, dass Nachhaltigkeit und Fahrfreude sich nicht ausschließen.

KRAFTSTOFFVERBRAUCH UND CO2-EMISSIONEN, ALTERNATIVE ANTRIEBSTECHNOLOGIEN

Unserer Vision einer emissionsfreien Mobilität nähern wir uns kontinuierlich an: indem wir innovative Effizienztechnologien in allen Modellen nutzen, Verbrauchsvorteile durch eine schrittweise Elektrifizierung realisieren und unsere Modellpalette um komplett elektrische Antriebe ergänzen. Bis 2020 wollen wir die CO2-Emissionen unserer Fahrzeugflotte gegenüber 1995 halbieren.

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Die gesetzlichen Emissionsregulierungen für Kraftfahrzeuge verschärfen sich weltweit immer weiter und stellen damit die Automobilindustrie zunehmend vor neue Herausforderungen. 94% unseres Fahrzeugabsatzes unterliegen entsprechenden Regularien und Steuergesetzgebungen. Die BMW Group hat bereits frühzeitig vor der Veröffentlichung von regulatorischen Vorgaben im Jahr 2000 die Weichen zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen gestellt. Die innovativen Effizienztechnologien von Efficient Dynamics sind weltweit in die Fahrzeuge der BMW Group integriert und werden seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.

Zwischen 1995 und 2012 haben wir den CO2-Ausstoß unserer neu verkauften Fahrzeuge in Europa (EU-27) um mehr als 30% gesenkt. 2012 betrug der Kraftstoffverbrauch im Durchschnitt 6,3 l Benzin/100 km bzw. 5,0 l Diesel/100 km. Die mittleren CO2-Emissionen betrugen 138 g /km.

Für die BMW Group ist das ein wichtiges Ergebnis, aber gleichzeitig nur ein Etappenerfolg. Angesichts des Klimawandels und knapper werdender Ressourcen müssen die CO2-Emissionen weiter gesenkt, die Energieeffizienz erhöht und der Umstieg auf alternative Antriebe forciert werden. Bis 2020 werden wir die CO2-Werte unserer Fahrzeugflotte daher im Vergleich zum Basisjahr 1995 um 50% reduzieren.

Ab 2013 werden elektrische Antriebe in Produkten der Submarke BMW i unser Portfolio ergänzen. Für eine langfristige CO2-Reduzierung ist eine zunehmende Elektrifizierung unseres Portfolios inklusive Plug-in-Hybriden ein immer wichtiger werdender Baustein. Damit werden wir auch zukünftig in der Lage sein, die CO2- und Verbrauchsgrenzwerte zu erfüllen.

Für das Monitoring und die Weiterentwicklung der CO2-Strategie ist eine im Strategieressort angesiedelte Hauptabteilung verantwortlich. Unsere CO2-Strategie betrachtet weltweit alle Produkte und Produktionsstandorte der BMW Group. Die Hauptabteilung Efficient Dynamics koordiniert im Fachbereich Gesamtfahrzeugarchitektur die Entwicklung und den Einsatz kraftstoffsparender und emissionsarmer Technologien.

Unserem langfristigen Ziel einer emissionsfreien Mobilität nähern wir uns kontinuierlich. 2012 hatten 73 Modelle eine CO2-Emission von maximal 140 g /km, 34 Modelle lagen bei maximal 120 g /km und vier Modelle bereits unter 100 g /km. Die Entwicklung unserer CO2-Emissionen in der Fahrzeugflotte können Sie den Grafiken 08 und 09 entnehmen.

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DREI SCHRITTE ZUR EMISSIONSFREIEN MOBILITÄT — UNSER EFFICIENT DYNAMICS PROGRAMM

Unser Efficient Dynamics Programm besteht aus mehreren Schritten: In einem ersten Schritt nutzen wir innovative Effizienztechnologien in allen Modellen. In einem zweiten Schritt realisieren wir Verbrauchsvorteile durch eine schrittweise Elektrifizierung — bis hin zu umfangreichen Hybridlösungen, wie sie bereits in den Modellen BMW ActiveHybrid 3, 5 und 7 zum Einsatz kommen. Im dritten Schritt ergänzen ab 2013 komplett elektrische Antriebe (BMW i3) und Plug-in-Hybridmodelle (BMW i8) unsere Modellpalette. Langfristig können die Brennstoffzellen-/Wasserstofftechnologien eine weitere mögliche Lösung für lokal emissionsfreies Fahren sein.

Schritt 1:

Schritt 2:

Schritt 3:

Langfristige Lösung für emissionsfreies Fahren

Effiziente Technologien für alle Neufahrzeuge

Ob effiziente Motoren, optimale Aerodynamik, intelligentes Energiemanagement, Leichtbau, vorausschauende Antriebssteuerung, Auto Start Stop Funktion, Bremsenergierückgewinnung, rollwiderstandsreduzierte Bereifung oder Luftklappensteuerung – die BMW Group nutzt innovative Techniken, um Emissionen und Kraftstoffverbrauch zu senken. Das gilt nicht nur für einige Nischen- oder Sondermodelle, sondern für die serienmäßige Ausstattung aller Neufahrzeuge seit März 2007. Unsere Kunden profitieren von den umweltschonenden und kostensparenden Effizienzverbesserungen. Gleichzeitig müssen sie keine Abstriche bei Leistung, Komfort oder Dynamik machen. Für die BMW Group ist das ein klarer Wettbewerbsvorteil. Ein Beispiel: Mehrere Großkunden wie etwa Landesregierungen oder auch die österreichische Bundesregierung haben ihre Fuhrparks aufgrund des geringen Flottenverbrauchs auf BMW Fahrzeuge umgestellt. Vielversprechende Potenziale ergeben sich auch aus dem Zusammenspiel von Efficient Dynamics Technologien mit BMW ConnectedDrive, einem Paket intelligenter Technologien, die Fahrer, Insassen, Fahrzeug und Außenwelt miteinander verbinden. Neben Kohlendioxid reduzieren wir auch die sonstigen Emissionen unserer Fahrzeuge kontinuierlich. Bereits seit dem 1. September 2010 erfüllen alle auf dem europäischen Markt angebotenen Modelle der BMW Group die Euro-5-Norm. Bei der Erfüllung der Euro-6-Norm, die ab 2015 speziell für Dieselfahrzeuge eine deutliche Reduktion der NOx-Werte vorsieht, nehmen wir eine Vorreiterrolle ein. Mit der BMW BluePerformance Technologie konnten Kunden sich bei vielen Modellen bereits seit 2008 für besonders saubere Dieselmotoren entscheiden, die die Vorgaben der Euro-6-Norm erfüllen. Ende 2012 erfüllten bereits 18 Modelle serienmäßig die Euro-6-Norm, bei weiteren 17 Modellen ist dieser Standard optional verfügbar. Seit März 2013 erfüllen vier weitere Modelle die Euro-6-Norm serienmäßig.

Hybridlösungen

Die zweite Stufe unserer Efficient Dynamics Strategie besteht in der sukzessiven Elektrifizierung des Antriebsstrangs mittels unterschiedlicher Hybridlösungen, über die wir weitere Verbrauchsreduktionspotenziale ausschöpfen. Bereits 2009 haben wir mit dem BMW ActiveHybrid X6 und dem BMW ActiveHybrid 7 die ersten elektrifizierten Fahrzeuge in Serie gebracht. Seit Herbst 2012 bietet die BMW Group die Modelle BMW ActiveHybrid 3, BMW ActiveHybrid 5 und BMW ActiveHybrid 7 an. Gegenüber den vergleichbaren Modellen mit reinem Verbrennungsmotor sparen diese Hybridmodelle bis zu 20% Kraftstoff. Nach Einschätzungen des Europäischen Automobilverbandes ACEA dürften bereits im Jahr 2020 zwischen 3% und 8% der neu zugelassenen Fahrzeuge über einen voll- oder teilelektrischen Antriebsstrang verfügen. Um uns diesen Wachstumsmarkt zu erschließen, werden wir auch hier neue Wege gehen und zu den Technologieführern gehören.

Alternative Antriebstechnologien

Mit dem project i entwickeln wir seit 2007 völlig neue Konzepte für individuelle Mobilität, Fahrzeugarchitektur und -produktion, die den Nachhaltigkeitsansatz noch innovativer in der gesamten Wertschöpfungskette integrieren. Bei den Modellen der Marke BMW i wurde nicht einfach nur der Motor ausgetauscht, sie wurden von Anfang an als Elektroautomobile (Fahrzeuge mit elektrifizierten Antrieben) konzipiert. Dazu gehören unter anderem der intelligente Leichtbau mit karbonfaserverstärktem Kunststoff, die Verwendung zahlreicher neuer Materialien für Fahrzeuge mit minimalem Gewicht und eine besonders ressourceneffiziente Produktion. Das Ergebnis sind visionäre Fahrzeuge, die konsequente Nachhaltigkeit mit maximaler Reichweite, einem großzügigen Raumangebot, souveränen Fahreigenschaften und einem Höchstmaß an Sicherheit verbinden.

Der vollständig elektrisch angetriebene BMW i3 wird Ende 2013 auf den Markt kommen.Bei seiner Entwicklung haben wir von Anfang an das Treibhauspotenzial (gemessen in CO2-Äquivalenten) als konkret messbares Ziel über den gesamten Produktlebenszyklus festgeschrieben. Damit steht dieser „ökologische Fußabdruck“ gleichberechtigt neben den bereits lange etablierten Zielgrößen Fahrzeuggewicht, Fahrzeugkosten, CO2-Emissionen (g/km) und Verbrauch (l/100km). Über den gesamten Produktlebenszyklus inklusive der Fahrzeugnutzung soll der BMW i3 mindestens ein Drittel weniger Treibhauspotenzial aufweisen als ein sehr effizientes Fahrzeug aus dem gleichen Segment mit Verbrennungsmotor, wenn der Europäische Strom-Mix (EU-25) zugrunde gelegt wird. Wenn er mit aus regenerativer Energie hergestelltem Strom betrieben wird, kann das Treibhauspotenzial sogar um 50% gesenkt werden.

Der BMW i8 mit einem Plug-in-Hybrid, dessen Batterie zusätzlich über das Stromnetz geladen werden kann, wird kurz nach dem BMW i3 Anfang 2014 auf den Markt kommen. Er kombiniert die Fahrleistung eines Sportwagens mit dem Verbrauch eines Kleinwagens. Seine elektrische Reichweite wird bei ca. 30 Kilometern und der CO2-Wert unter 50g/km liegen.

Ebenfalls für 2014 ist die Markteinführung unseres Elektro-Scooters geplant. Der rein elektrisch angetriebene Roller wird über 48 PS und eine Reichweite von 100 km verfügen.

Ihre Alltagstauglichkeit haben elektrisch angetriebene Fahrzeuge der BMW Group bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Seit 2008 erproben wir mit dem MINI E in Feldversuchen Elektromobilität im Alltag. Seit 2011 testen wir einige Funktionen der künftigen i-Reihe auch mit dem BMW ActiveE, einem elektrischen Erprobungsfahrzeug auf Basis des BMW 1er.

Neben den elektrischen Antrieben forscht die BMW Group auch zu den Themen Wasserstoff und Brennstoffzelle als alternative Lösung für lokal emissionsfreies Fahren mit höherer Reichweite. Dabei kooperieren wir seit 2012 auch mit der Toyota Motor Corporation (TMC). Gemeinsam soll ein Brennstoffzellen-Fahrzeugsystem entwickelt werden, das auch die Bereiche Wasserstofftank, Motor und Batterie umfasst. Die Entwicklung soll 2020 abgeschlossen sein. Zudem kooperieren beide Unternehmen auch bei der Entwicklung von Leichtbautechnologien für den Karosseriebau. Für unsere technologischen Lösungen für nachhaltige Mobilität wurden wir mehrfach ausgezeichnet.
• Ökoglobe 2012: Für das Premium-Carsharing-Konzept DriveNow der BMW Group in der Kategorie Mobilitätsmodelle
• Corporate Entrepreneur Award 2012: DriveNow
• Green Cars Award 2012: in der Kategorie „Large family car, Offroad car und Luxury car“
• ADAC Eco-Test 2012: 5 Sterne für den BMW 320d EfficientDynamics Edition

Elektromobile mit Naturstrom ladenIm Berichtszeitraum haben wir die Entwicklung elektromobiler Fahrzeuge vorangetrieben und damit einen entscheidenden Schritt in Richtung einer emissionsfreien Mobilität gemacht. Ein Elektroauto kann nur dann sein volles Potenzial abrufen, wenn auch die Stromerzeugung möglichst CO2-neutral erfolgt. Wir sind deshalb 2012 eine strategische Kooperation mit der Naturstrom AG zur Lieferung von Strom aus regenerativen Quellen eingegangen. BMW i Kunden haben dadurch zukünftig die Möglichkeit, direkt ein passendes Ökostrompaket zum Aufladen ihres Elektrofahrzeugs zu erwerben.

BEISPIELE

  • REALTIME-TRAFFIC-INFORMATION

    Auf den BMW Navigationssystemen wird der Verkehr auf den Hauptstraßen in Echtzeit dargestellt. Dadurch kann der Fahrer Staus vermeiden und Kraftstoff einsparen.

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  • ECO PRO MODUS

    Mittlerweile sind alle BMW Modelle serienmäßig mit einem Taster erhältlich, über den der ECO PRO Modus mit einem Knopfdruck wählbar ist. Der Fahrer kann sich somit neben einem „sportlichen“ und einem „komfortablen“ Fahrmodus auch für eine Fahrweise entscheiden, mit der er kraftstoffsparendes Fahren fördert. Im ECO PRO Modus wird — abhängig vom individuellen Fahrverhalten — der Kraftstoffverbrauch um bis zu 20% gesenkt. In Kombination mit dem Vorausschauassistenten und der Segelfunktion können sogar weitere 5% eingespart werden. Da dieser Modus in den üblichen Testzyklen nicht aktiviert ist, wirkt sich die Kraftstoffeinsparung in vollem Umfang auf den Realverbrauch aus.

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  • SEGELN

    Segeln ist eine innovative Funktion für Automatikfahrzeuge, die die BMW Group 2012 exklusiv mit dem ECO PRO Modus für die Modelle BMW ActiveHybrid, BMW 7er LCI und BMW 3er Touring auf den Markt gebracht hat. Weitere Modelle werden folgen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Geht der Fahrer vom Gas, unterbricht das Getriebe automatisch den Kraftschluss zwischen Motor und Getriebe. Besonders effizient ist das Segeln bei einer antizipierenden Fahrweise, wie sie der Vorausschauassistent ermöglicht.

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  • VORAUSSCHAUASSISTENT

    Mittels Daten aus dem Navigationssystem informiert der Vorausschauassistent den Fahrer über Tempolimits, enge Kurven, Kreisverkehre oder Abzweigungen im weiteren Straßenverlauf. Nach einem entsprechenden Hinweis in der Instrumentenkombination und im Head-Up-Display kann der Fahrer zum optimalen Zeitpunkt auf Leerlaufsegeln schalten und so maximal Kraftstoff sparen. Den Vorausschauassistenten hat BMW 2012 für den BMW ActiveHybrid sowie den BMW 7er und 3er Touring eingeführt. Schrittweise wird das vorausschauende Antriebsmanagement ab 2013 auch auf andere Modelle übertragen. Es wird dann über den ECO PRO Modus hinaus auch im Sport- und Komfortmodus in der Lage sein, bereits vor der entsprechenden Fahrsituation den richtigen Gang einzulegen.
    Ein vorausschauendes Antriebsmanagement bietet auch für Hybrid- und Elektrofahrzeuge große Potenziale. Nähert sich beispielsweise ein Hybridfahrzeug einer längeren Gefällstrecke, erfolgt eine Meldung an den Bordcomputer, der schon im Vorfeld den Generator abkoppelt, das Laden der Batterie auf Schubbetrieb vorbereitet und so das Ladepotenzial optimal ausnutzt.

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  • MINI E FELDVERSUCHE

    Mehr als 1.000 Kunden in Europa, Asien und Amerika haben in über 600 MINI E Fahrzeugen bereits mehr als 16.Mio. Kilometer zurückgelegt. Durch knapp 430.000 Einzelangaben aus Nutzerinterviews haben wir wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die in die Entwicklung zukünftiger elektrifizierter Fahrzeuge der BMW Group einfließen. 90% der Versuchsteilnehmer fühlten sich weder durch die Ladezeiten noch durch die Reichweiten der E-Mobile beeinträchtigt. Das Ergebnis der Studie: Mit einer Reichweite von rund 150 km und einem erweiterten Platzangebot lassen sich die Mobilitätsbedürfnisse der Einwohner von Großstädten mit einem Fahrzeug wie dem MINI E nahezu vollständig abdecken.

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  • BMW ActiveE

    Einen Teil der Erkenntnisse aus den Feldversuchen mit dem MINI E haben wir mit dem BMW ActiveE bereits umgesetzt. Er verfügt über vier Sitzplätze, einen vollwertigen Kofferraum, ein erweitertes Anzeige- und Bediensystem sowie eine Reichweite von rund 160km. 2011 und 2012 haben wir ca. 1.000 Fahrzeuge an Kunden übergeben, um unsere Kenntnisse über den Alltagsnutzen von Elektromobilität weiter zu vertiefen. 70 ActiveE fahren in der DriveNow-Flotte in San Francisco und machen Elektromobilität per Carsharing erlebbar.
    Im BMW ActiveE kommt bereits ein elektrischer Antriebsstrang zum Einsatz, den wir selbst entwickelt haben und dessen Komponenten in den BMW i3 einfließen werden. Auch der ECO PRO Modus ist im BMW ActiveE verfügbar. Ebenso eine intelligente Vorkonditionierung, die dem Fahrer die Möglichkeit gibt, sowohl die Energiespeicher als auch den Fahrzeuginnenraum noch vor Fahrtbeginn zu kühlen oder zu heizen und damit auf optimale Betriebstemperatur zu bringen.
    Aus unseren Tests ergibt sich eine hohe Kundenzufriedenheit: Mit dem ActiveE können die Nutzer rund 90% der täglichen Fahrten abdecken. Für 47% der Nutzer ist der ActiveE sogar als einziges Fahrzeug im Haushalt vorstellbar.
    Im Jahr 2013 werden wir den ActiveE auch in Deutschland für DriveNow-Nutzer erlebbar machen. Zudem wird er zur Kurzzeitmiete bei BMW Rent mietbar sein.

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PRODUKTSICHERHEIT

Als Anbieter von Premium-Produkten und Premium–Dienstleistungen für individuelle Mobilität ist die Sicherheit unserer Kunden sowie anderer Verkehrsteilnehmer ein zentraler Bestandteil unserer Produktverantwortung. Maßnahmen der aktiven und passiven Sicherheit, die wir ständig weiterentwickeln, können lebensrettend sein oder die gesundheitlichen Folgen von Unfällen verringern.

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Seit über 30 Jahren erforschen wir systematisch die Ursachen von Unfällen und entwickeln Techniken und Strategien zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Wir verfolgen dabei einen integralen Ansatz. Das bedeutet, dass wir die gesamte Prozesskette von der Unfallprävention bis zu Post-Crash-Applikationen analysieren. Darauf aufbauend versuchen wir durch Maßnahmen der aktiven Sicherheit Unfälle zu vermeiden und durch Maßnahmen der passiven Sicherheit die Folgen von Unfällen abzumildern.

Die Produkte der BMW Group werden unter strenger Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen entwickelt und hergestellt. Die BMW Group beobachtet ihre Produkte im Markt und überprüft alle Hinweise zum Thema Sicherheit. Falls erforderlich, werden umgehend die zuständigen Behörden informiert und alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Kunden eingeleitet. Die BMW Group hat hierfür relevante Gremien, Prozesse und Organisationen etabliert. Eine aktive Kommunikation der Sicherheitskonzepte über verschiedenste Veranstaltungen in Richtung Feuerwehr, Rettungskräfte und Bergungskräfte wird kontinuierlich angeboten.

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BEISPIELE

  • FAHRERASSISTENZSYSTEME

    Ein Beispiel sind Fahrerassistenzsysteme, die wir entwickelt haben und die nun in immer mehr Modellreihen zum Einsatz kommen. Sie leisten einen Beitrag, das Autofahren sicherer zu machen, indem sie zusätzlich zum Fahrer das Verkehrsgeschehen beobachten und den Fahrer in kritischen Fahrsituationen warnen und unterstützen. Auch für die wachsende Anzahl älterer Verkehrsteilnehmer können Assistenztechnologien eine Unterstützung bieten. Zukünftig wird das Autofahren durch die Steigerung des sogenannten Automatisierungsgrades noch sicherer und komfortabler. In lang andauernden, unterfordernden Fahrsituationen, etwa im Stau, übernimmt das Fahrzeug die Längs- und Querführung und entlastet dadurch den Fahrer. Mittelfristig werden diese neuen Fahrfunktionen auch in höheren Geschwindigkeitsbereichen angeboten – hier sollen Technologien der Umfelderkennung über den heutigen Stand der Technik hinaus entwickelt werden.

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  • AUTOMATISCHER NOTRUF

    Ein weiteres Beispiel ist der als Sonderausstattung im Rahmen von Connected Drive angebotene erweiterte automatische Notruf. Neben den genauen Positionsdaten liefert der erweiterte Notruf unmittelbar nach einer Kollision Fahrzeugdaten, mit denen das Fahrzeug identifiziert werden kann. Auf diese Weise wird wertvolle Zeit gewonnen, die im Extremfall über Leben und Tod entscheiden kann. Der erweiterte Notruf ist eine zukunftsweisende Sicherheitsfunktion, seine Funktionalität übertrifft schon heute in Diskussion befindliche EU-Regularien.

    Die Produkte der BMW Group werden unter strenger Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen entwickelt und hergestellt. Die BMW Group beobachtet ihre Produkte im Markt und überprüft alle Hinweise zum Thema Sicherheit. Falls erforderlich, werden umgehend die zuständigen Behörden informiert und alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Kunden eingeleitet. Die BMW Group hat hierfür relevante Gremien, Prozesse und Organisationen etabliert. Eine aktive Kommunikation der Sicherheitskonzepte über verschiedenste Veranstaltungen in Richtung Feuerwehr, Rettungskräfte und Bergungskräfte wird kontinuierlich angeboten.

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PASSIVE SICHERHEITSSYSTEME

Energieabsorbierende Knautschzonen, Sicherheitsfahrgastzellen, Gurtsysteme, Airbags und viele weitere passive Sicherheitssysteme in unseren Fahrzeugen retten täglich das Leben und die Gesundheit von Verkehrsteilnehmern. Allein der Kopfseitenairbag, den die BMW Group 1997 als weltweit erster Automobilhersteller in Serie gebracht hat, hat die Zahl und Schwere von Kopfverletzungen bei Seitencrashs drastisch reduziert.

Um Fahrern und Passagieren größtmöglichen Schutz zu gewährleisten, arbeiten im Falle eines Aufpralls verschiedene Sicherheitselemente Hand in Hand. Ein vernetztes System hochempfindlicher Sensoren ermöglicht ein situatives Auslösen der Airbags – zur richtigen Zeit. Pyrotechnische Gurtstrammer und Gurtkraftbegrenzer vermindern zusätzlich das Verletzungsrisiko. Das passive Sicherheitssystem denkt dabei mit: Registrieren die Sensoren einen Aufprall, wird u.a. automatisch die Warnblinkanlage aktiviert, die Batteriehauptleitung zum Motor/Generator abgeklemmt und die Innenbeleuchtung eingeschaltet. In Verbindung mit dem Navigationssystem Professional, Bluetooth und BMW Assist werden zudem bei einem Unfall automatisch ein Notruf und eine Positionsbestimmung des Fahrzeugs veranlasst. Unsere passiven Sicherheitsmaßnahmen haben unter anderem dazu geführt, dass die aktuellen BMW 3er und 5er Limousinen Bestbewertungen in weltweiten Verbraucherschutztests erhalten und damit eine Benchmark in ihren Klassen gesetzt haben.

AKTIVE SICHERHEITSSYSTEME

Aktive Sicherheit bedeutet vor allem Kontrolle. Eine perfekte Fahrwerksabstimmung, optimale Traktion und wirkungsvolle Bremsen tragen ebenso zur Vermeidung von Unfällen bei wie elektronische Fahrwerkregelsysteme, z.B. die Dynamische Stabilitäts Control (DSC) oder die Elektronische Dämpfer Control (EDC). Hinzu kommen Fahrerassistenzsysteme, die wir beständig weiterentwickeln.

Automatische Warnsysteme sind als Sonderausstattung schon heute für BMW 1er, 3er, 5er, 6er, 7er und den BMW X3 verfügbar, automatische Bremssysteme für die BMW 3er, 5er, 6er und 7er Reihe. Sie leisten einen maßgeblichen Beitrag, Unfälle zu vermeiden beziehungsweise abzumildern. So führt beispielsweise im BMW 7er beim Driving Assistant Plus die Kombination von Kamera- und Radartechnik zu besonders guten Ergebnissen. Als Einzelsystem warnt die Auffahrwarnung vor zu geringem Abstand oder stehenden Hindernissen – und löst auf Wunsch Bremseingriffe aus. In Kombination mit BMW Night Vision erkennt das Fahrzeug eine Person und leuchtet sie mit dem Dynamic Light Spot an. Steigt die Kollisionsgefahr weiter, leitet die Auffahrwarnung des Driving Assistant bei aktivierter Option einen Bremseingriff ein. Außerdem forschen wir an der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, die erhebliche Potenziale für die Verkehrssicherheit birgt.

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Bei der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation sollen künftig die durch eine Vielzahl von Sensoren und Assistenzsystemen im Fahrzeug erhobenen Daten über WLAN oder auch das Mobilfunknetz an Fahrzeuge in der Umgebung weitergegeben werden. So können zum Beispiel anhand der Daten eines vorausfahrenden Fahrzeugs andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig vor Staus, starken Gewittern oder plötzlich auftretendem Glatteis gewarnt werden.

Solche vorausschauenden Verkehrsinformationen können in Zukunft die Fahrsicherheit erhöhen und darüber hinaus auch für eine adaptive Geschwindigkeitsregelung und somit für eine Verbesserung des Verkehrsflusses sowie des Kraftstoffverbrauchs insgesamt genutzt werden. Die Potenziale der Technik erkunden wir gemeinsam mit anderen Teilnehmern des herstellerübergreifenden Projekts „Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland“, das 2013 ausgewertet wird. Zwischenergebnisse deuten darauf hin, dass deutliche Fortschritte an Verkehrssicherheit und -effizienz zu erzielen sind.

Innerhalb des europäischen Car2Car Communication Consortium, dem die BMW Group angehört, wurde 2012 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das eine Einführung von Systemen zur Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation ab ca. 2015 vorsieht. Der Datenschutz spielt dabei eine zentrale Rolle und wurde schon bei der Auslegung und Standardisierung berücksichtigt. Aufgrund einer sogenannten Pseudonym-Signatur können die versendeten Daten nicht auf Fahrzeuge oder Personen zurückverfolgt werden.

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PRODUKTKENNZEICHNUNG

FAHRSICHERHEITSTRAINING

Die BMW Group ist verpflichtet, ihre Kunden über Risiken, Gefahren und den korrekten Gebrauch ihrer Produkte und Dienstleistungen in Kenntnis zu setzen.
Die BMW Group berichtet nach den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften, in der Europäischen Union beispielsweise über den Kraftstoffverbrauch ihrer Fahrzeuge basierend auf dem NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus). Kraftstoffverbrauch und CO2-Werte der einzelnen Fahrzeuge werden zudem auf den Internetseiten der einzelnen Marken berichtet.

Informationen zur Sicherheit von Fahrzeugen und zur Sicherstellung der Gesundheit der Kunden finden sich sowohl in den jeweiligen Bedienungsanleitungen oder auf Hinweisen am Fahrzeug als auch auf unseren Internetseiten (z.B. Rettungskarte). Zusätzliche Hintergrundinformationen zu Service, Zubehör, Teilen und BMW ConnectedDrive sind online verfügbar.

Die Anforderungen an die Produkt- und Serviceinformationen für Kunden, insbesondere Bedienungsanleitungen, garantieren wir durch eine fachliche Beurteilung im Freigabeprozess.

Die BMW Group trägt auch über Fahrsicherheitstrainings zum Schutz der Verkehrsteilnehmer bei.

Sicherheit, Fahrzeugbeherrschung in kritischen Verkehrssituationen und das BMW bzw. MINI typische Fahrerlebnis stehen klar im Fokus unseres Angebots. Heute bieten wir in 24 Ländern weltweit ca. 50 unterschiedliche Trainings auf BMW, MINI und BMW Motorrädern an – vom Fahrsicherheitstraining über Winter- und Offroad-Trainings bis hin zu Trainingsangeboten auf Rennstrecken oder Erlebnisreisen nach Namibia. Damit bieten wir Trainings für jeden Bedarf. Letztes Jahr konnten über 17.000 Teilnehmer der Fahrsicherheitstrainings lernen, wie sie kritische Fahrsituationen erkennen, richtig darauf reagieren und sie im Idealfall vermeiden.

Darüber hinaus übergibt die BMW Group jedes Jahr ca. 80 Fahrzeuge an Polizeieinheiten zur internen Fahrerschulung. Dadurch wird ein Beitrag zur Sicherheit im Einsatz geleistet. Des Weiteren werden Fahrzeuge an Feuerwehren und den Feuerwehrverband abgegeben, damit diese das Retten und Bergen von Personen an modernen Fahrzeugen erlernen können.

AUSGEZEICHNETE FAHRZEUGSICHERHEIT

GESUNDHEITLICH UNBEDENKLICHE STOFFE

Für jede Phase des Lebenszyklus (von der Entwicklung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung) stellen die Fachstellen der BMW Group die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Produktsicherheit und die menschliche Gesundheit weltweit sicher. Bereits bei der Entwicklung von Produkten werden die potenziell zu verwendenden Stoffe von einem interdisziplinär besetzten Arbeitskreis „Inhaltsstoffe“ auf ihr Risikopotenzial bewertet. Auf diese Weise greift der Arbeitskreis lenkend in den Auswahlprozess und die Entwicklungstätigkeit ein. Damit werden auch neue gesetzliche Anforderungen wie zum Beispiel aus der EU-Chemikalienverordnung REACH frühzeitig bei der Entwicklung von Produkten integriert.

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In enger Abstimmung werden dabei aktuelle und zukünftige Lieferumfänge nach den anspruchsvollen Standards der BMW Group geprüft. Neben den Serienteilen durchlaufen alle Produktionshilfsstoffe und Prozessmaterialien wie Lacke und Klebstoffe einen genau definierten Qualifizierungsprozess. Diese bestehenden Prozesse bilden eine wesentliche Grundlage für die konsequente Umsetzung von Umweltgesetzen und Stoffverboten. Die werkstoffliche Zusammensetzung von Bauteilen wird in sogenannten Materialdatenblättern dokumentiert.

Das Internationale Materialdatenblatt System (IMDS) ist hierfür die zentrale Datenstruktur der globalen Automobilindustrie. Im IMDS werden entlang der Wertschöpfungskette vom Rohstofflieferanten bis zum Automobilhersteller (OEM) Materialdatenblätter (MDB) übermittelt und vom Empfänger geprüft und freigegeben. Freigegebene IMDS Datenblätter werden bei der BMW Group in das eigene MDB System eingestellt. In diesem System werden ebenfalls MDB für Hausteile erstellt. Dieses BMW Group Materialdatenblattsystem unterstützt u.a. bei der Erfüllung gesetzlicher Auflagen, wie der Materialverbote aus der EU-Altautorichtlinie (End of Life Vehicle directive).

Darüber hinaus werden im Produktionsprozess beispielsweise in ZEUS (Zentrales Erfassungssystem Umweltrelevanter Stoffe) alle chemischen Stoffe erfasst, die bei der BMW Group im Einsatz sind. Das System dokumentiert alle gefährlichen Eigenschaften der chemischen Produkte sowie ihrer Einsatzorte und gibt Hinweise zum Umgang, zur Ersten Hilfe, zur Lagerung und zum Transport dieser Produkte. Weiterhin werden in ZEUS die Freigaben der chemischen Produkte nach BMW Group Anweisung „Freigabe Chemischer Produkte“ für den Einsatz an einem bestimmten Arbeitsplatz gesteuert und dokumentiert. Diese Freigabe ist Voraussetzung für die Verwendung. Die Weiterentwicklung der gesetzlichen Vorgaben zur Produktsicherheit unterliegt einem Monitoringprozess, um geänderte Anforderungen frühzeitig in jede Phase des Lebenszyklus zu integrieren. Darüber hinaus werden die besten Ergebnisse hinsichtlich Verbraucherschutzanforderungen angestrebt, die zum Teil erheblich höhere Anforderungen stellen als gesetzliche Vorgaben.

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EMISSIONEN IM FAHRZEUGINNENRAUM

Seit den 1990er-Jahren sind die Werte der Innenraumemissionen von BMW Automobilen deutlich reduziert worden. Das erfolgte nach Vorgaben für Innenraumemissionen durch ein von unabhängigen Experten erstelltes Zielwertekonzept und seine Umsetzung in neue Werkstoffkonzepte. Durch laufende Anpassung der Anforderungen an innenraumrelevante Bauteile und Materialien berücksichtigen wir die Weiterentwicklungen von gefahrstofflichen Vorgaben weltweit. Unsere Fahrzeuge unterschreiten mit der Einhaltung unserer internen Richtwerte sämtliche international gesetzlich festgelegten Grenzwerte zum Thema Innenraumemissionen. Im Jahr 2012 haben wir außerdem unsere Strategie fortgesetzt, Sicherheitsfeatures, die bislang nur in Fahrzeugen der höheren Klassen zur Verfügung standen, auch in Fahrzeuge der Kompaktklasse zu integrieren. Für zusätzliche Sicherheit sorgen beim BMW 3er nun zum Beispiel die Spurwechsel- und Spurverlassenswarnung mit Auffahrwarner per Kameraüberwachung sowie die erweiterte Notruffunktion. Auch der BMW 1er ist mit dem erweiterten Notruf ausgestattet.

RESSOURCENEFFIZIENZ UND KREISLAUFWIRTSCHAFT

Durch intelligentes Design und die Nutzung von Sekundärrohstoffen senken wir unseren Verbrauch an wertvollen Ressourcen. Bei der Optimierung unserer Verwertungsstrukturen berücksichtigen wir schon heute den steigenden Anteil von Elektrofahrzeugen. Schon in der Entwicklung und Architekturphase konzipieren wir unsere Fahrzeuge und Prozesse so, dass möglichst wenig wertvolle Ressourcen verbraucht werden. Durch die Aufarbeitung von Abfällen gewinnen wir Sekundärrohstoffe und schonen so die Umwelt. Bei der Verwertung von Altfahrzeugen, Komponenten und Materialien können wir auf etablierte Systeme zurückgreifen.

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Wir erfüllen die gesetzlich geforderte Verwertungsquote von mindestens 85%. Seit 2008 sind die Forderungen hinsichtlich der Verwertungsquoten für 2015 – nämlich 85% Wiederverwertung und stoffliche Verwertung bzw. 95% Gesamtverwertung – fester Bestandteil der Typgenehmigung. Damit genügen alle seit 2008 auf den Markt gebrachten Fahrzeuge bereits den Anforderungen von 2015. Unsere Verwertungssysteme wurden zunächst im deutschen und europäischen Markt etabliert und danach sukzessive international in rund 60 Ländern implementiert und kontinuierlich optimiert. Unsere europäischen Händler sind vertraglich an die Erfüllung des BMW Retailstandards „Old Parts Recycling“ gebunden. Auch das weltweit etablierte BMW System der rücklaufenden Teilekette, über die zum Beispiel Altkatalysatoren und zukünftig thermoelektrische Generatoren zurückgeführt werden, trägt zur Ressourcenschonung und zum effizienten Umgang mit Rohstoffen bei. Schon heute berücksichtigen wir den künftig steigenden Anteil von Elektrofahrzeugen bei dem Aufbau und der Optimierung unserer Verwertungsstrukturen.

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NEUE ANTRIEBSFORMEN, NEUE HERAUSFORDERUNGEN

Durch die sukzessive Einführung von neuen Antriebsformen und die damit einhergehende veränderte Konzeption von Fahrzeugen ergeben sich neue Herausforderungen im Umgang mit Ressourcen. Ein Beispiel dafür ist der verstärkte Einsatz von Komponenten aus dem innovativen Leichtbaumaterial kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK), aus dem die Fahrgastzellen des BMW i3 und BMW i8 bestehen werden. Bei Kohlenstofffasern muss unterschieden werden zwischen reinen Kohlenstofffasern und mit Harz benetzten Fasern. Alle Fasern, die noch nicht mit Harz benetzt sind, werden direkt als Rohmaterial für eine weitere Nutzung eingesetzt. Mit Kunststoff benetzte Teile werden durch etablierte Verfahren vom Harz getrennt und dann weiterverarbeitet. 2012 sind wir eine Kooperation mit dem Flugzeughersteller Boeing eingegangen, der in seinen Flugzeugen mit Karbonfaserverbundwerkstoffen arbeitet. Das gemeinsame Know-how soll genutzt werden, um weiter zu erforschen, wie sich Karbonfasern bestmöglich recyceln lassen.

DESIGN FOR RECYCLING

Der intelligente Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen beginnt für uns bereits weit vor dem Zeitpunkt ihrer Entsorgung. In der Frühphase der Fahrzeugentwicklung treffen unsere Designer und Ingenieure mit der Auswahl von Materialien und Komponenten Entscheidungen, die Jahrzehnte später die Verwertbarkeit unserer Fahrzeuge bestimmen. Unserem „Design for Recycling“-Ansatz folgend legen sie Fahrzeuge so aus, dass sich ihre Komponenten während und am Ende ihres Lebenszyklus möglichst weitgehend und effizient verwerten lassen. Gleichzeitig erarbeiten wir im BMW Group Recycling- und Demontagezentrum (RDZ) in München und voraussichtlich ab 2016 in Shenyang (gemeinsam mit unserem Joint-Venture-Partner BMW Brilliance Automotive) neue Ansätze für die Fahrzeugverwertung, die wir externen Verwertungsbetrieben zugänglich machen.

Aktuell erprobt das RDZ Recyclingkonzepte für neuartige Fahrzeugkomponenten, wie sie in Hybridmodellen sowie Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen. Batterien aus Hybrid- und Elektrofahrzeugen können entweder bestehenden Verwerternetzen zugeführt oder beispielsweise in Fotovoltaikanlagen genutzt werden.

Rücknahme und Verwertung

Geschlossene Materialkreisläufe

Nachwachsende Rohstoffen

Rücknahme und Verwertung von Fahrzeugen

Bereits Anfang der 90er-Jahre – lange vor den gesetzlichen Regelungen – hat die BMW Group begonnen, in der Europäischen Union ein flächendeckendes Netz für die Rücknahme und Verwertung von Fahrzeugen aufzubauen. Jedes in diesem Netzwerk zurückgegebene Altfahrzeug der BMW Group wird für den Letzthalter kostenlos verwertet. In Europa arbeitet die BMW Group vertraglich abgesichert mit 1.700 Fahrzeugverwertern zusammen.

Geschlossene Materialkreisläufe bei Polymerwerkstoffen

Wir erhöhen sukzessive den Einsatz von Sekundärrohstoffen in unseren Fahrzeugen. Bereits heute bestehen bis zu 15% der thermoplastischen Werkstoffe in unseren Fahrzeugen aus von der BMW Group für das jeweilige Bauteil freigegebenen Sekundärmaterialien bzw. Rezyklaten. Beispiele dafür sind der Träger der Mittelkonsole sowie die Brüstungsleiste in der Türverkleidung. Mit der Nutzung von Rezyklaten in unseren Fahrzeugen können wir die steigenden Rohstoffkosten (zum Beispiel für Kunststoffkomponenten auf Erdölbasis) auffangen, zur Ressourceneffizienz beitragen und Energie einsparen.

Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen

Wo immer es technisch, ökonomisch und ökologisch sinnvoll und sozial verträglich ist, ersetzen wir technische Primärmaterialien durch pflanzliche und nachwachsende Rohstoffe. Neben Leder für die Innenausstattung stehen alternative Werkstoffe mit Naturfasern als Ersatz für klassische Kunststoffe im Vordergrund. Beispiele sind Wolle in Polsterbezügen, Baumwolle in Schallisolierungen für Verkleidungen, Flachs- und Sisalfasern in Trägermaterialien für Türverkleidungen und Hutablagen oder Holzfasern in Sitzlehnenverkleidungen.

MOBILITÄT DER ZUKUNFT, MOBILITÄTSDIENSTLEISTUNGEN, VERKEHRSMANAGEMENT

Wir wollen die Mobilität von morgen gestalten. Das bedeutet, dass wir unter der Marke BMW i nicht nur zukunftsweisende Fahrzeuge entwickeln, sondern auch nachhaltige und intelligente Mobilitätsdienstleistungen wie beispielsweise unser Carsharing-Angebot DriveNow.

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Die BMW Group steht vor der Herausforderung, die sich verändernden Mobilitätsbedürfnisse frühzeitig zu erkennen und ihnen gerecht zu werden. Wie lässt sich individuelle Mobilität in immer dichter besiedelten Großstädten verwirklichen? Welche Konzepte braucht es, um den Verkehr so ressourcen- und klimaschonend wie möglich zu gestalten? Unsere Verkehrsforscher und Ingenieure arbeiten beständig an Lösungen. Unser ganzheitlicher Anspruch zeigt sich dabei zum Beispiel in unserem Produkt- und Servicepaket „360° Electric“. Es umfasst nicht nur das Elektrofahrzeug, sondern auch das Aufladen zu Hause, an örtlichen Ladestationen und die Mobilitätssicherung durch unsere Assistance Services. „360° Electric“ bietet auch flexible Mobilität durch den Zugriff auf konventionelle BMW Fahrzeuge für weitere Reisen und die Integration von weiteren Mobilitätskonzepten wie etwa DriveNow. Damit sorgt es für eine einfache und komfortable Elektromobilität in nahezu jeder Situation. Im Rahmen von BMW i steht auch Connected Drive für die Vernetzung verschiedenster Mobilitätsformen: Fahren mit dem eigenen Fahrzeug, Einsatz verschiedener Mobilitätsdienstleistungen, Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Die BMW Group strebt an, die gesamte Wertschöpfungskette künftiger Mobilität so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Umweltverträglichkeit steht dabei ebenso im Vordergrund wie soziale Verträglichkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit.

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PREMIUMCARSHARING

Seit 2011 bieten die BMW Group und die Sixt AG den Carsharing-Service DriveNow an. Es ist das erste Carsharing-Konzept, das konsequent auf effiziente Premiumautomobile sowie umfassenden Service setzt. Die Fahrzeuge lassen sich spontan überall dort anmieten und abstellen, wo Kunden sie benötigen. Bisher ist das Angebot in München, Berlin, Düsseldorf, Köln und San Francisco verfügbar. Bis März 2013 haben sich 90.000 Mitglieder registriert. Wir verbinden unsere Carsharing-Angebote zunehmend mit unseren elektrischen Antriebslösungen. Seit Juni 2012 sind 70 elektrisch angetriebene BMW ActiveE in San Francisco im Einsatz. Im zweiten Quartal 2013 werden auch in München und Berlin zusammen 60 BMW ActiveE Teil der DriveNow-Flotte. Mit seinem leistungsstarken Elektromotor, der aerodynamischen Karosserie und der modernen Lithium-Ionen-Batterietechnologie steht der BMW ActiveE für eine visionäre, emissionslose Form der Mobilität.

INTELLIGENTE MOBILITÄTSDIENSTLEISTUNGEN

ParkNow

ParkatmyHouse

ChargePoint

MyCityWay

Embark

BMW i Ventures

Über unseren Service ParkNow im Großraum San Francisco können Fahrer freie Plätze in Parkhäusern orten und so nicht nur Zeit, sondern auch Kraftstoff einsparen und damit Geldbeutel und die Umwelt schonen. Hinzu kommen nützliche Services wie etwa Hinweise zu Möglichkeiten einer Autowäsche oder zur Verfügbarkeit von Leihfahrrädern an den jeweiligen ParkNow-Standorten.

Bei ParkatmyHouse.com (PAMH) handelt es sich um einen innovativen Onlinemarktplatz, der eine Verbindung herstellen soll zwischen freiem Parkraum und Autofahrern auf der Suche nach einem Parkplatz. Der Marktplatz wurde in Zusammenarbeit mit BMWi entwickelt und ist eine strategische Investition unseres Risikokapitalunternehmens BMW i Ventures. Der Service, der in London gestartet ist, hat sich über ganz Großbritannien ausgebreitet und verfügt inzwischen über mehr als 150.000 eingetragene Fahrer sowie Parkplätze an über 20.000 Standorten. Ein internationaler Rollout in Zusammenarbeit mit BMW i ist momentan in Arbeit.

BMW i Ventures ist ebenfalls an dem US-Unternehmen Coulomb Technologies beteiligt. Mit ChargePoint betreibt es das weltweit größte Onlinenetzwerk zur Vermittlung von Ladestationen für Fahrer von Elektrofahrzeugen. In über 14 Ländern erstellt ChargePoint Betriebspläne von Cloud-basierten Lösungen für die Abrechnung und den Kundendienst bei Elektromobilfahrern. Dadurch erhalten Firmen die notwendige Flexibilität, um den Betrieb und die Prozesse an ihren Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu optimieren.

MyCityWay ist eine kostenlose App für Smartphones. Sie liefert Verkehrsinformationen in Echtzeit und identifiziert Geschäfte, Restaurants oder Geldautomaten in unmittelbarer Umgebung des Nutzers in 70 Städten weltweit. MyCityWay ist ein Beispiel dafür, dass wir mit der Submarke BMW i Premium-Dienstleistungen anbieten wollen, die das Leben der Kunden vereinfachen und zu echten Vorteilen im Alltag führen – unabhängig davon, ob das Auto dafür eine Rolle spielt oder nicht.

BMW i Ventures ist an der Mobility-App Embark beteiligt. Sie soll die Nutzung von städtischen Nahverkehrssystemen einfacher machen. Unter anderem informiert die App über Ankunftszeiten von Zügen und Bussen und sendet dem Nutzer Push-Nachrichten bei Verspätungen.

BMW i Ventures tätigt Investments mit hohem Potenzial im Bereich „Mobilitätsdienstleistungen“. Wir streben langfristige, strategische Partnerschaften in den Bereichen e-Mobilität, Navigation, Parken, Carsharing und Intermodalität an. BMW i Ventures gehört zur Sub-Marke BMW i und steht damit für visionäre Fahrzeuge und Mobilitätsdienstleistungen, inspirierendes Design sowie für ein neues Premiumverständnis, das sich stärker über Nachhaltigkeit definiert.

UNSERE MOBILITÄTSFORSCHUNG

Ein Handlungsfeld der Mobilitätsforschung ist die bereits 1995 gegründete Inzell-Initiative. Im Rahmen dieser Plattform suchen die Stadt München und die BMW Group gemeinsam in enger Kooperation mit weiteren Akteuren im Verkehrsumfeld nach neuen, intelligenten Lösungen zur Verbesserung der Verkehrssituation im Großraum München. Dabei spielen neue innovative Mobilitätskonzepte und Verkehrssysteme eine wichtige zukunftsweisende Rolle.

FORSCHUNGSPROJEKTE

  • INTERMODALER ROUTENPLANER

    Ein erfolgreiches Beispiel der Kooperation ist das Pilotprojekt „intermodaler Routenplaner“. Ziel ist die Entwicklung eines integrierten Mobilitätsdienstes, der eine einfach zu bedienende und komfortable Routenplanung von Tür zu Tür mit mehreren Verkehrsmitteln ermöglicht. Dazu wurde im Rahmen einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der Münchener Verkehrsunternehmen und der öffentlichen Hand ein Fahrzeug-Demonstrator entwickelt, der die technische Machbarkeit eines in die Navigation integrierten intermodalen Routenplaners nachgewiesen hat. Damit ist der Grundstein für eine zukunftsweisende Mobilitätsinformation gelegt, die der gestiegenen Anforderung an Flexibilität in Großstädten gerecht wird. Derzeit wird geprüft, wie der Dienst in breiterem Umfang für München erprobt werden kann. Dabei gilt es insbesondere neben dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln auch Fußwege, Fahrrad und Carsharing-Angebote in das Routing zu integrieren.

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  • VISION MOBILITÄT 2050: REGION MÜNCHEN

    Im Projekt „Vision Mobilität 2050: Region München“ haben sich die Akteure der Inzell-Initiative vorgenommen, eine Roadmap für den Verkehr in der Region München zu entwickeln, die als Handlungsleitfaden für die künftigen verkehrs- und stadtstrukturellen Entwicklungen dient.

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  • WIMOBIL

    2012 haben wir außerdem das Forschungsprojekt „WiMobil“ gestartet. Darin untersucht die BMW Group die Wirkung von E-Carsharing-Systemen auf Mobilität und Umwelt in urbanen Räumen. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert wird, hat eine Laufzeit von drei Jahren. Projektpartner sind die BMW Group und die DB Rent GmbH mit dem Carsharing-System Flinkster. Beteiligt sind außerdem die Städte Berlin und München sowie die Universität der Bundeswehr München und das Institut für Verkehrsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Im Rahmen des Forschungsprojekts sollen ab dem zweiten Quartal 2013 Nutzerbefragungen, Mobilitätstrackings und Backend-Daten-Aufzeichnungen Aufschluss darüber geben, wie und von welchen Zielgruppen E-Carsharing genutzt wird, in welchen Gebieten es eine Nachfrage gibt, welche Umweltwirkungen die Systeme sowie die Ladeinfrastruktur haben und welche Entwicklungsszenarien sich daraus für E-Carsharing-Systeme ergeben.

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  • PROJEKT MINI E BERLIN POWERED BY VATTENFALL

    Im Rahmen von „MINI E Berlin powered by Vattenfall“ sammelte die BMW Group zwischen 2009 und 2012 Erfahrungen mit einem intermodalen Mobilitätsassistenten, der als iPhone-Applikation im Testbetrieb läuft. Eingebettet in die Inzell-Initiative wird die Anwendung gegenwärtig weiterentwickelt. Ziel ist es, intermodale Routeninformationen über unterschiedliche Medien sowohl für die Planung vor Fahrtantritt als auch situativ für Anfragen während der Fahrt bereitzustellen. Dazu wird ein nahtloser Übergang zwischen Web-Dienst über PC oder mobiles Endgerät und fahrzeugbasiertem Navigationssystem angestrebt.

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  • LANGSTRECKENPENDLER LEIPZIG

    Die BMW Group führt gemeinsam mit der TU Chemnitz und den Stadtwerken Leipzig ab dem 1. Quartal 2013 eine Nutzerstudie mit Langstreckenpendlern für den BMW ActiveE im Raum Leipzig durch. Das Projekt wird vom Bund gefördert. Untersucht werden soll die Frage, wie sich ein elektrisch betriebenes Fahrzeug bei Reichweiten von täglich 40 bis 100 Kilometern bewährt. Insgesamt finden bis 2014 fünf Phasen mit jeweils 15 privaten Nutzern statt, die über einen Zeitraum von zwölf Wochen einen BMW ActiveE nutzen werden.

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  • GESTEUERTES LADEN V2.0

    Das Projekt „Gesteuertes Laden V2.0“ ist eine Weiterentwicklung des Ladekonzeptes, das im Rahmen des Projektes „MINI E Berlin powered by Vattenfall“ für den Zweck einer Funktionsdemonstration entwickelt worden ist. Ziel ist die Verbesserung der windorientierten Aufladung von Elektrofahrzeugen unter Berücksichtigung der zeitlich und örtlich begrenzten Verfügbarkeit erneuerbarer Energie. Dabei soll die Ladeleistung möglichst in solche Zeitfenster gelenkt werden, in denen das Windstromangebot hoch, die Last im Netz dagegen gering ist.

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  • VISIO.M

    Im Rahmen des Verbundprojekts Visio.M erarbeiten Wissenschaftler der Technischen Universität München seit April 2012 gemeinsam mit erfahrenen Automobilingenieuren Konzepte für Elektroautos, die nicht nur effizient und sicher, sondern auch preiswert herzustellen sein sollen. Konsortialführer ist die BMW AG. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützte Projekt hat ein Gesamtvolumen von 10,8 Mio. €.

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  • INSTITUT FÜR MOBILITÄTSFORSCHUNG

    Das Institut für Mobilitätsforschung (ifmo), eine zur BMW Group gehörende Forschungseinrichtung, untersucht seit 1998 verkehrsträgerübergreifende Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft. Das Institut wird von einem Kuratorium begleitet, bei dem die BMW Group derzeit den stellvertretenden Vorsitz hat. Zusätzlich gehören dem Kuratorium hochrangige Vertreter der Deutsche Bahn AG, Deutschen Lufthansa AG, MAN AG, SIEMENS AG und der Weltbank sowie Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen an. Im Jahr 2012 wurde das Kuratorium um zwei neue Mitglieder erweitert, die SIEMENS AG sowie die Weltbank Gruppe. Diese Erweiterung trägt der verstärkten Internationalisierung der ifmo-Forschung Rechnung. Die Forschungsergebnisse des Instituts fließen in den Strategieprozess der BMW Group ein.

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  • FORSCHUNGSSCHWERPUNKT 2 „MOBILITÄTSKULTUREN IN MEGACITIES WELTWEIT“

    ifmo-Wissenschaftler untersuchten zukünftige Herausforderungen für die individuelle Mobilität in Megacities wie London, Peking oder São Paulo. Ergebnisse sind in der im Januar 2013 erschienenen Springer – Publikation „Megacity Mobility Culture“ zusammengefasst.

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  • SZENARIEN ZUR MOBILITÄT DER ZUKUNFT

    Die am ifmo im Jahr 2001 etablierte Tradition der Erstellung von verkehrsträgerübergreifenden Szenarien zur Zukunft von Personen- und Güterverkehr in Deutschland wurde im Jahr 2012 internationalisiert. Ende 2013 erscheinen erstmals ifmo-Szenarien zur Mobilität der Zukunft für die USA, Ende 2012 wurde eine Studie für China gestartet.

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  • GLOBAL MOBILITY MONITOR NETWORK

    Im Rahmen eines internationalen Netzwerks von Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit werden wesentliche Trends in der Mobilitätsentwicklung regelmäßig beobachtet und deren Bedeutung für zukünftige Mobilitätsangebote ausgewertet. Regional wird ein besonderer Schwerpunkt auf die BRIC-Märkte gelegt. Konkrete Erkenntnisse für die Megacity New York lieferte die Auswertung von Daten, die die BMW Group im Rahmen ihres MINI E Feldversuchs erhob. Dabei wurden Daten wie Restreichweiten, Einzelfahrgeschwindigkeiten und Position von acht elektrisch betriebenen MINI E eingehend aufbereitet und der Stadt New York zur Verfügung gestellt. Der Metropole am Hudson River helfen diese Informationen, ihr Verkehrsmanagement zu optimieren.

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  • IDEENWETTBEWERB URBAN DRIVING EXPERIENCE

    Neben unseren eigenen Entwicklungen und Forschungsleistungen haben wir 2012 gemeinsam mit Local Motors den Ideenwettbewerb „Urban Driving Experience Challenge“ ins Leben gerufen. Die Local Motors-Community, die aus mehr als 30.000 Designern, Ingenieuren, Herstellern und Enthusiasten besteht, wurde aufgefordert, sich mit der Entwicklung von Features und Funktionen für Premiumfahrzeuge zu beschäftigen, bei denen das Wohl der Umwelt zentrales Thema ist. Fast 3.500 individuelle Designs wurden eingereicht.

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KUNDENZUFRIEDENHEIT

Die BMW Group Unternehmensstrategie Number ONE stellt die Kunden in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Ihre Zufriedenheit ist daher ein zentrales Kriterium für die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen.

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Durch Studien, Kundeninterviews und die Analyse von Kundenfeedback ergründen wir ständig, wie unsere Angebote wahrgenommen werden und wo wir aus Kundensicht noch besser werden können. Unser strategisches Ziel ist es, im Wettbewerbsvergleich des relevanten Marktsegments die höchste Kundenzufriedenheit in puncto Fahrzeugkonzept, Fahrzeugzuverlässigkeit sowie Verkaufs- und Serviceerlebnis zu erreichen. Wir überprüfen diesen Anspruch mithilfe von Benchmarkstudien. Die Verantwortung für eine hohe Kundenzufriedenheit liegt zum einen bei den internationalen Tochtergesellschaften, zum anderen bei den Entscheidungsträgern in der Unternehmenszentrale.

Seit 2010 berichten die größten Absatzmärkte (wie z.B. die USA, China und Deutschland) halbjährlich an ein eigens eingerichtetes Gremium mit Vorstandsbeteiligung, das sich ausschließlich mit der Kundenzufriedenheit befasst. Berichtet werden unter anderem die wichtigsten Kenngrößen aus unserer kontinuierlichen Kundenzufriedenheitsbefragung sowie der Fortschritt bei zentralen Projekten zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Nachdem wir 2011 mit „Customer First“ eine konzernweite Initiative zur Steigerung der Kundenorientierung gestartet haben, liegt der Schwerpunkt seit 2012 auf der nachhaltigen Umsetzung von Maßnahmen in vier verschiedenen Bereichen: Management Development, Wissen und Kundenkontakt, Verständnis von Kundenbedürfnissen sowie Teams und Prozesse. Unser Fokus liegt dabei auf einer kundenorientierten Kulturentwicklung zur nachhaltigen Steigerung der Kundenzufriedenheit mit unseren Produkten, Dienstleistungen und der Betreuung.

Obwohl sich in den vergangenen Jahren die Zahl sowohl der Modellvarianten als auch der verkauften Fahrzeuge deutlich erhöht hat, konnten wir durch Qualitätsverbesserungen die Anzahl von Rückrufen auf konstantem Niveau halten. Generell galt auch 2012: Im Falle von Mängeln handelte die BMW Group freiwillig, umgehend und konsequent. Wann immer aus Kundensicht sinnvoll und erforderlich, wurden alle betroffenen Fahrzeuge vorsorglich in die Werkstätten gerufen und die Mängel behoben.

Grundsätzlich fließen die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden schon in die Entwicklung unserer Fahrzeuge ein. Ein Ergebnis ist das Konzept des BMW Concept Active Tourer, das wir 2012 vorgestellt haben. Er richtet sich an Kunden, bei denen Funktionalität und Variabilität neben Design und Sportlichkeit im Vordergrund stehen. In den vergangenen Jahren wurden wir in unabhängigen Studien mehrfach für unsere hohe Kundenzufriedenheit ausgezeichnet. Gleichzeitig bemühen wir uns durch Kundenbefragungen und Auswertungen von Kundenfeedbacks um ein tieferes Verständnis der Kundenbedürfnisse und tragen durch eine Reihe von Maßnahmen wie beispielsweise Händler- und Fahrtrainings zur Zufriedenheit unserer Kunden bei.

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AUSGEZEICHNETE KUNDENZUFRIEDENHEIT

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„CUSTOMER FOCUS“-PROGRAMM
Bereits 2010 haben wir damit begonnen, unsere BMW und MINI Händler von Kunden bewerten zu lassen und dieses Feedback in einigen ersten Märkten transparent zu machen. 2011 wurde dieser Ansatz in allen europäischen Märkten realisiert. Seitdem wird er auf weitere Märkte ausgeweitet.

Grundlage dafür ist die kontinuierliche Kundenzufriedenheitsbefragung. Sie wird telefonisch, schriftlich und online durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Befragung werden mithilfe eines 5-Star-Ratings (5 Sterne = hervorragend, 1 Stern = enttäuschend) und kurzer Kundenkommentare auf der Website des jeweiligen Händlers veröffentlicht. Damit können andere Kunden schnell und einfach einen Eindruck erhalten, wie die Betreuung im jeweiligen Autohaus von unseren Kunden eingeschätzt wird. Das Feedback bezieht sich sowohl auf den Verkaufs- als auch auf den Servicebereich.

Diese Transparenz spiegelt die BMW Group Kundenorientierungsstrategie wider und schafft für uns und unsere Händler eine zusätzliche Motivation, beim Thema Kundenorientierung in Zukunft noch besser zu werden. Sie führt sowohl zu einzelnen Lösungen für den befragten Kunden als auch zu generellen Verbesserungen, von denen alle Kunden profitieren.

RETAIL-PERFORMANCE-MANAGEMENT
Im Rahmen des Retail-Performance-Management-Programms (RPM) wurden in 25 Ländern über 1.500 Händler individuell gecoacht, befinden sich derzeit im Coaching oder werden dies 2013 beginnen. Das RPM zeigt messbare Erfolge: So lag beispielsweise die Zielerreichung im Bereich Neuwagenverkauf bei gecoachten Händlerbetrieben um 10,6% über der des übrigen Händlernetzes.

VERBESSERTES TEILEMANAGEMENT
Um für unsere Kunden die Wartezeit auf Ersatzteile zu verkürzen, bauen wir im Rahmen der Strategie Number ONE unser weltweites Aftersales-Angebot deutlich aus. Damit unseren Servicebetrieben Ersatzteile schnell zur Verfügung stehen, erweitern wir unser weltweites Netz von sogenannten Dealer Metro Distribution Centers (DMDC) von 43 im Jahr 2011 auf ca. 50 bis Ende 2013. Sie beliefern die umliegenden Händler bis zu viermal täglich und sorgen damit für eine schnellstmögliche Bereitstellung der erforderlichen Ersatzteile.

BMW Driving Experience
Damit unsere Kunden die Vorzüge unserer Automobile voll erleben können, bieten wir ihnen Fahrertrainings an. Mit dem Angebot der BMW und MINI Driving Experience kann bei jedem Teilnehmer zusätzlich zum Fahrerlebnis auch die Souveränität am Steuer erhöht werden. Das Spektrum der Fahrsicherheitsübungen reicht von verschiedenen Übungen zu Not- und Zielbremsung über dynamischen Spurwechsel bis hin zu kraftstoffsparender und umweltbewusster Fahrweise (z.B. das Economy-Training, das die verbrauchsoptimierte Fahrweise trainiert; Grundelemente daraus werden in allen Trainings vermittelt).

UMGANG MIT WERBUNG
Die Werbung der BMW Group hält alle gesetzlichen Vorgaben ein und diskriminiert nicht. Die BMW Group agiert weltweit entsprechend bestehenden freiwilligen Verhaltensregeln und Vorschriften zur Selbstaufsicht (zum Beispiel denen des Code of Conduct on Advertising der European Automobile Manufacturers Association [ACEA], in Deutschland entsprechend den Vorgaben des ZAW - Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft e.V. oder in Frankreich dem BVP Bureau de verification de la publicité).

Die BMW Group entwickelt zentrale Werbekampagnen für ihre Marken. Die Kampagnen werden von den jeweiligen Ländermärkten auf die lokalen/nationalen Gegebenheiten und Vorgaben angepasst, die wiederum den länderspezifischen Richtlinien entsprechen. Über interne Gremien und den eigenen Anspruch stellt die BMW Group sicher, dass die Werbung entsprechenden Grundsätzen und ethischen Vorgaben entspricht. Die Standards und Verhaltensregeln der BMW Group zur Werbung werden von dem Unternehmen permanent überprüft.

Die BMW Group verkauft keine Produkte, deren Verkauf in bestimmten Märkten verboten ist. Sie stellt ihren Kunden alle notwendigen Informationen für eine umsichtige und bewusste Entscheidung zur Verfügung. Wesentliche Informationen werden weder verschwiegen noch in irreführender Art und Weise dargestellt. Zu unseren Prinzipien gehört auch, dass wir Nachhaltigkeit als Thema in die Werbung einbeziehen. Dies geschieht sowohl über Stand-alone-Kampagnen (z.B. Kampagnen für die besonders effizienten „Efficient Dynamics Modelle“ oder den „CO2 Finder“ im Onlineauftritt) als auch über eine durchgängige fahrzeugintegrierte Kommunikation.

Ergänzend zu Nachhaltigkeit in der Werbung verfolgt die BMW Group auch das Ziel, mit ihrer Nachhaltigkeitskampagne „What’s next?“ Kunden und die allgemeine Öffentlichkeit zu Nachhaltigkeitsaktivitäten der BMW Group zu informieren.

Im Berichtszeitraum wurde von der BMW Group gegen keine Vorschriften in Bezug auf Werbung verstoßen.

UMFASSENDER DATENSCHUTZ
Dem Datenschutz trägt die BMW Group im Umgang mit persönlichen Daten ihrer Kunden, Interessenten, Mitarbeiter und Geschäftspartner umfassend Rechnung. Die Datenschutzverantwortlichen der verschiedenen BMW Konzerngesellschaften, geführt von der Funktion Konzerndatenschutz, unterstützen hierbei die Fachstellen. Personenbezogene Angaben werden nur erhoben, verarbeitet oder genutzt, wenn das rechtlich gestattet oder der Betroffene damit einverstanden ist.

Gibt es von Kunden oder Interessenten Beschwerden bezüglich des Datenschutzes, z.B. bei Werbemaßnahmen, so werden solche Beschwerden zeitnah adressiert und die jeweiligen Kunden- oder Interessentendaten auf Wunsch umgehend und endgültig aus dem Adressbestand entfernt.

Die BMW Group bekennt sich zu den Grundsätzen der Transparenz der Datenverarbeitung und der Datensparsamkeit. Auch im Bereich der Fahrzeugkommunikation (Connected Drive) stehen die Datensicherheit und der Missbrauchsschutz im Vordergrund.

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KUNDENBEFRAGUNGEN

Jedes Jahr befragen wir rund 1,5 Mio. Kunden in 75 Märkten zu ihren Bedürfnissen und Erfahrungen. Dieses Feedback fließt dann in die Entwicklung und Optimierung unserer Produkte und Dienstleistungen ein. So ist das überaus positive Kundenfeedback auf die neuen Modelle BMW 1er und BMW 3er sowie BMW X1 und BMW 7er auch das Ergebnis jener Verbesserungen, die wir aufgrund von Kundenbefragungen gegenüber dem Vorgängermodell umgesetzt haben.

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Unsere Kundenbefragungen zeigen: Die Wünsche unserer Kunden sind von Land zu Land sehr unterschiedlich. Diese nationalen und interkulturellen Unterschiede müssen wir berücksichtigen. Die Befragungen unserer Kunden finden kontinuierlich statt. Dabei gelten seit 2012 verschärfte Standardisierungsanforderungen für die in den Tochtergesellschaften durchgeführten Kundenzufriedenheitsbefragungen, sodass die Vollständigkeit und Vergleichbarkeit bei den Ergebnissen sichergestellt ist. Die Ergebnisse werden zentralseitig monatlich auf Länderebene ausgewertet, um Trends rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zusammen mit den Tochtergesellschaften und zentralen Fachabteilungen Maßnahmen ableiten zu können. Parallel findet auch in den Tochtergesellschaften länderspezifisch eine ständige Auswertung der Daten zur kurzfristigen Steuerung von Kundenzufriedenheit statt. Kunden haben die Möglichkeit, direkt bei der Befragung einen Kommentar bzw. ein offenes Anliegen zu platzieren. Die Systematik der kontinuierlichen Kundenbefragung wird deshalb auch operativ im Tagesgeschäft der Händler genutzt, um auf diese spezifischen Kundenanliegen zu reagieren. Belange des Datenschutzes wurden von uns dabei länderspezifisch und kundenindividuell berücksichtigt. Seit 2011 wurden zudem 53 Händler im Bereich Customer Satisfaction Index (CSI) geschult. Sie erreichten einen 1,6% höheren CSI-Wert als die Vergleichsgruppe. In den Jahren 2012 und 2013 werden in Summe über 500 CSI-Händlercoachings durchgeführt oder sind in Planung.

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NACHHALTIGKEIT IN VERTRIEB UND SERVICE

Für unsere Kunden wollen wir den Nachhaltigkeitsgedanken der BMW Group erlebbar machen. Neben bereits fertiggestellten, ausgewählten Vertriebsbetrieben, die als „Green Buildings“ mit geringem Energieverbrauch, hoher Energieeffizienz sowie natürlichem Licht und Raumklima unseren nachhaltigen Ansatz erlebbar machen, haben wir „Green Building“-Anforderungen für Neubauten in die europaweit gültigen Retailstandards unserer Handelspartner aufgenommen. Zudem wurden Nachhaltigkeitsaspekte in Vertriebstrainings als integrale Bestandteile aufgenommen.

AUSBLICK

  • UNSER MANAGEMENTANSATZ

    In den nächsten Jahren werden wir unseren Fokus weiterhin auf die Reduzierung der CO2-Emissionen und den Ausbau innovativer Mobilitätsdienstleistungen legen. Wir haben uns dazu ambitionierte Ziele gesetzt: So wollen wir bis 2020 die CO2-Emissionen in der europäischen Neufahrzeugflotte um mindestens 50% reduzieren (Basisjahr: 1995). Außerdem möchten wir bei einem ganzheitlichen Ansatz für Premium-Elektromobilität führend sein und das Mobilitätsverhalten in ausgewählten Metropolregionen durch integrierte Mobilitätsdienstleistungen nachhaltig verändern.

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  • KRAFTSTOFFVERBRAUCH UND CO2-EMISSIONEN, ALTERNATIVE ANTRIEBSTECHNOLOGIEN

    In Zukunft wird es verschiedene Antriebe für verschiedene Mobilitätsbedürfnisse geben – revolutionäre alternative Antriebe und evolutionäre konventionelle Antriebe sowie Mischformen. Wir stellen uns deshalb technologisch bewusst breit auf, um zu den verschiedenen Anforderungen der Zukunft weltweit maßgeschneiderte Lösungen bieten zu können. Die BMW Group forscht auch an verbesserten Konzepten mit Potenzial zur Kostensenkung wie z.B. innovativer Tank- und Betankungstechnologie in Kombination mit neuen Kühlkonzepten für die Brennstoffzelle. Analog zur Marke BMW i empfiehlt sich auch bei Brennstoffzellenfahrzeugen für ein zukünftiges Serienangebot eine spezifische Fahrzeugarchitektur, die die Potenziale der Technologie bestmöglich ausschöpft und einen optimalen Kundennutzen gewährleistet. Ausweiten werden wir zudem unser Fahrzeugangebot, das die Euro-6-Norm erfüllt. Auch das intelligente Energie- und vorausschauende Antriebsmanagement wollen wir weiterentwickeln.

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  • PRODUKTSICHERHEIT

    In den kommenden Jahren wollen wir sowohl die aktiven als auch die passiven Sicherheitsmaßnahmen weiter verstärken. Einen Schwerpunkt werden wir dabei auf die konsequente Ausrollung von Warn- und Notbremssystemen über alle Fahrzeugklassen hinweg legen. Zudem bauen wir mit der Vision des hoch automatisierten Fahrens schon heute Technologie- und Methodenkompetenz auf, die es uns ermöglicht, zukünftig eine Reihe modernster Fahrerassistenzsysteme anzubieten, um der unfallfreien Mobilität ein Stück näher zu kommen. Wir sind bereits heute in der Lage, mit einem Forschungsprototyp (mit seriennaher Technik) hoch automatisiert auf der Autobahn zu fahren. Unser Forschungsfahrzeug bremst, beschleunigt und überholt selbstständig – und tut das stets angepasst an die jeweilige Verkehrssituation sowie unter Einhaltung aller Verkehrsregeln. Mittlerweile haben wir ca. 10.000 Testkilometer zurückgelegt. Wir arbeiten intensiv mit den entsprechenden Behörden zusammen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen für zukünftige hoch automatisierte Fahrfunktionen zu gestalten.

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  • RESSOURCENEFFIZIENZ UND KREISLAUFWIRTSCHAFT

    In den kommenden Jahren wollen wir unsere Ressourceneffizienz weiter verbessern und unsere Materialkreisläufe zunehmend schließen. Ein Beispiel: Durch eine neue Anlagentechnik zur Luftreinigung in den Lackieranlagen fällt Kalksteinmehl als Nebenprodukt an. Es wird derzeit weltweit nach verschiedenen Verfahren gesucht, dieses Kalksteinmehl in Zementfabriken oder Kohlekraftwerken erneut einzusetzen. Aktuell forschen wir außerdem an innovativen Lösungen für die Zweitverwertung von gebrauchten Batterien aus Elektrofahrzeugen. Ziel ist es, den Lebenszyklus von Lithium-Ionen-Akkus, die speziell für den Einsatz im BMW i3 entwickelt wurden, so weit wie möglich zu verlängern. Dafür entwickeln wir verschiedene Konzepte für eine Wiederverwendung. So können gebrauchte Batterien z.B. als stationäre Stromspeicher dienen und damit sowohl die Nutzung von regenerativ erzeugter Energie als auch die zuverlässige Versorgung von Gebäuden optimieren.

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  • MOBILITÄT DER ZUKUNFT, MOBILITÄTSDIENSTLEISTUNGEN, VERKEHRSMANAGEMENT

    In den kommenden Jahren wollen wir unser Carsharing-Angebot weiter national und international ausbauen und die Einbindung von Elektroautos vorantreiben. Begleitend werden wir die Wirkung von Carsharing- und E-Carsharing-Systemen auf Mobilität und Umwelt in urbanen Räumen untersuchen.

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  • KUNDENZUFRIEDENHEIT

    In den kommenden Jahren wollen wir die Kundenzufriedenheit weiter steigern und den direkten Kontakt mit dem Kunden ausbauen. 2012 haben wir dazu das Vertriebsprogramm Future Retail gestartet, das nun ausgeweitet werden soll. Im Kern bedeutet es, dass wir noch stärker als bisher die Perspektive des Kunden einnehmen und die Kontaktpunkte mit Kunden und Interessenten steigern. Dazu gehört auch, dass wir unser Probefahrtangebot ausweiten und die Betreuung nach der Auslieferung eines Fahrzeugs intensivieren. Bislang erhalten Kunden eine Nachbetreuung von bis zu einschließlich sieben Tagen nach Fahrzeugübergabe. Bei den bereits initiierten Verbesserungsmaßnahmen steht eine nachhaltige Erfolgsmessung der Wirkung im Mittelpunkt. Eine bereits begonnene Maßnahme, die wir 2013 ebenfalls ausbauen wollen, ist „Let’s help“. Immer wieder werden unsere Mitarbeiter von Kunden oder Interessenten aus dem Bekanntenkreis angesprochen, die ihnen gegenüber Wünsche oder Verbesserungsvorschläge äußern. Über den „Let’s help“-Button im Intranet können unsere Mitarbeiter diese Anliegen nun schnell und unkompliziert an die Kundenbetreuung weitergeben.

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